Buchloe

SPD kritisiert Stopp des geplanten Lieferkettengesetzes

Bernd Gramlich, Vorsitzender des Ortsverbandes der Buchloer SPD

Bernd Gramlich, Vorsitzender des Ortsverbandes der Buchloer SPD

Bild: Hieronymus Schneider

Bernd Gramlich, Vorsitzender des Ortsverbandes der Buchloer SPD

Bild: Hieronymus Schneider

Buchloer SPD wendet sich gegen Aus beim Lieferkettengesetz. Darum unterstützt der Ortsverband eine Petition.

Von Buchloer Zeitung
15.06.2020 | Stand: 07:54 Uhr

Die Bundesregierung hat in der vorvergangenen Woche die Arbeiten am sogenannten Lieferkettengesetz eingestellt. Das kritisiert nun der Ortsverein der Buchloer SPD mit seinem Vorsitzenden Bernd Gramlich.

Bei diesem geplanten Gesetz ging es darum, deutsche Unternehmen darauf zu verpflichten, dass alle ihre nationalen und internationalen Zulieferer Mindeststandards beim Umweltschutz und bei menschenwürdigen Arbeitsbedingungen einhalten.

Angeblicher Grund für die Rücknahme des Gesetzentwurfes sei, dass das Gesetz die deutschen Unternehmen in der Corona-Krise überfordern würde. „Der SPD-Ortsverein Buchloe ist entsetzt über die Entscheidung“, teilt er mit.

Verbände unterstützen Petition

„Umweltschutz und Arbeitsrecht müssen auch in Krisenzeiten allerhöchste Priorität haben.“ Die Buchloer SPD fordere deswegen alle Mitbürger dazu auf, die Petition für das Lieferkettengesetz auf lieferkettengesetz.de zu unterzeichnen, um so den notwendigen Druck auf Bundestag und Bundesregierung auszuüben.

Die Petition werde auch von zahlreichen Umwelt- und Sozialverbänden unterstützt. „Ihnen allen ist verantwortungsbewusstes und menschenwürdiges Wirtschaften ein großes Anliegen“, so der Ortsverband.