Eishockey

Wichtiger Heimsieg für die Buchloer Piraten

Impressionen vom Spiel in der Eishockey-Bayernligasison 2021/22, ESV Buchloe -  ESC Geretsried 4:2 (2:1, 2:0, 0:1)

Mit einem 4:2-Sieg gegen Geretsried machten sich die Buchloer – hier Philip Wolf (24) und David Strodel (92) – auch ein Geburtstagsgeschenk zum 60. Vereinsjubiläum.

Bild: Michael Lindemann

Mit einem 4:2-Sieg gegen Geretsried machten sich die Buchloer – hier Philip Wolf (24) und David Strodel (92) – auch ein Geburtstagsgeschenk zum 60. Vereinsjubiläum.

Bild: Michael Lindemann

Gegen den direkten Konkurrenten aus Geretsried gewinnt der ESVBuchloe mit 4:2 und klettert damit wieder auf Platz 8 in der Bayernliga-Tabelle.
14.11.2021 | Stand: 11:59 Uhr

Die Buchloer Piraten haben am Freitagabend einen ganz wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um Platz 8 eingefahren. Mit 4:2 (2:1, 2:0, 0:1) bezwangen die Gennachstädter vor heimischer Kulisse verdientermaßen den Tabellennachbarn ESC Geretsried und schoben sich so an den Gästen vorbei wieder über den Strich.

Kader gut bestückt

Während Piraten-Coach Christopher Lerchner seit Langem mal wieder praktisch aus den Vollen schöpfen konnte – unter anderem kehrten die Brückner-Brüder nach Verletzungspause wieder ins Team zurück – reisten die Gäste mit nur 13 Feldspielern an. Doch zunächst versteckten sich die Geretsrieder keineswegs. Zwar machten die Buchloer im ersten Drittel das Spiel und hatten nicht nur optisch mehr Scheibenbesitz, aber auch der ESC kam mehrmals zu gefährlichen Aktionen.

Oft wurde dies allerdings durch die ein oder andere Nachlässigkeit der Pirates im eigenen Drittel begünstigt. Den ersten Treffer markierten nach fünf Minuten jedoch die Hausherren. Gleich das erste Überzahlspiel nutzte Andreas Schorer zur Führung, als er den Puck unmittelbar vor Gäste-Torwart Martin Morczinietz zum 1:0 über die Linie drückte. Nur Augenblicke später wäre aber um ein Haar sofort der Ausgleich gefallen, weil Florian Strobel alleine vor Piraten-Goalie Johannes Wiedemann auftauchte, aber an dessen starker Reaktion scheiterte.

Scheibenverlust bestraft

Während die Rot-Weißen hier noch ohne Gegentor davonkamen, bestrafte Strobel nach 15 Minuten einen neuerlichen leichtfertigen Scheibenverlust schließlich doch mit dem 1:1. Aber die Antwort der Freibeuter folgte postwendend: Noch vor der ersten Pause brachte Christian Wittmann seine Farben wieder in Front. Alexander Krafczyk hatte die Scheibe stark erbeutet und dann ein perfektes Auge für den freistehenden Wittmann bewiesen, der eiskalt zum 2:1 einnetzte (17.).

Und die Buchloer legten im Mitteldrittel nach. Nachdem Michal Petrak kurz vor Ende des ersten Abschnitts noch verzogen hatte, machte der Routinier es nach genau 24 Minuten deutlich besser. Gekonnt zog er ums Tor und setzte den Puck zum 3:1 in die Maschen. Aber die Riverrats setzten auch weiterhin ihre brandgefährlichen Nadelstiche. Wieder war es Strobel, der in Überzahl die Scheibe aber zum Glück über das eigentlich schon leere Tor setzte (32.). Statt dem 3:2 fiel nur zwei Minuten später der nächste Treffer für die Pirates. Nach einem abgeprallten Schuss von Lukas Brückner reagierte erneut Christian Wittmann am schnellsten und erhöhte so zum 4:1 Pausenstand (34.).

Komfortabler Vorsprung

Lesen Sie auch
##alternative##
Eishockey

Buchloer müssen nachsitzen für den ersten Heimsieg

Somit konnten die Buchloer mit einem durchaus komfortablen Vorsprung ins letzte Drittel starten, in dem die Gäste aber nochmal alles versuchten, um das Spiel zu drehen. Zunächst verpasste Lukas Brückner nach einer feinen Einzelleistung noch den fünften Treffer, der wohl die endgültige Entscheidung bedeutet hätte (43.). Stattdessen wurde es nach dem 4:2 Anschluss durch Ondrej Horvath in Überzahl für die Schlussphase doch nochmals etwas spannend (47.). Das lag auch daran, dass sich die Buchloer anschließend nochmals zwei Strafzeiten leisteten, die man aber mit Kampf und einem wachsamen Johannes Wiedemann im Tor schadlos überstand.

So blieb es beim verdienten Heimsieg der Freibeuter, die sich damit ein verspätetes eigenes Geburtstagsgeschenk zum 60-jährigen Vereinsjubiläum machten, das der ESV unter der Woche feiern konnte.