Zu schnell bei winterlichen Straßenverhältnissen

Zwei Unfälle innerhalb kurzer Zeit auf der A96 bei Buchloe: Hoher Sachschaden

Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 24.000 Euro entstand am Mittwochmorgen bei zwei Unfällen auf der A96 bei Buchloe. Ein Mann wurde leicht verletzt.

Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 24.000 Euro entstand am Mittwochmorgen bei zwei Unfällen auf der A96 bei Buchloe. Ein Mann wurde leicht verletzt.

Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolfoto)

Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 24.000 Euro entstand am Mittwochmorgen bei zwei Unfällen auf der A96 bei Buchloe. Ein Mann wurde leicht verletzt.

Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolfoto)

Ein 18-Jähriger gerät ins Schleudern. Während der Unfallaufnahme passiert ein Auffahrunfall, bei dem ein Mann verletzt wird. Die Folgen sind in Buchloe spürbar.
06.04.2021 | Stand: 12:54 Uhr

Zwei Unfälle haben sich am Mittwochmorgen innerhalb kurzer Zeit auf der A 96 bei Buchloe ereignet. Ein Mann wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 24.000 Euro. Obwohl die Autobahn nicht komplett gesperrt war, verließen zahlreiche Auto- und Lastwagenfahrer die A 96. So schlängelten sich teilweise längere Kolonnen durchs Stadtgebiet, was auch zu kleineren Behinderungen führte.

18-Jähriger kracht mit seinem Auto bei Buchloe in die Leitplanke

Wie die Polizei mitteilt, war gegen 6 Uhr ein 18-Jähriger mit seinem Auto in Richtung Lindau unterwegs. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen kam sein Wagen zwischen den Anschlussstellen Jengen/Kaufbeuren und Buchloe-West plötzlich ins Schleudern, prallte erst gegen die rechte Schutzplanke, dann gegen die Mittelleitplanke, an der er schließlich entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. Glücklicherweise blieb der junge Mann unverletzt. An Fahrzeug und Leitplanke entstand ein Schaden in Höhe von insgesamt etwa 12.000 Euro. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Gegen den Unfallverursacher leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein.

Auto durch die Luft katapultiert: Auto bleibt auf der Seite liegen

Noch während der Unfallaufnahme, für die die eingesetzten Beamten der Autobahnpolizei Memmingen den linken Fahrstreifen sperrten, kam es wenige hundert Meter vor der abgesicherten Einsatzörtlichkeit zu einer weiteren Karambolage. Dabei näherten sich laut Polizeibericht hintereinander auf der Überholspur zwei Auto-Fahrer der abgesicherten Unfallstelle. Während der Vordermann die Situation rechtzeitig erkannte und entsprechend abbremste, reagierte der nachfolgende 58-Jährige zu spät und fuhr seinem Vordermann auf. Durch den Aufprall wurde das Auto des 58-Jährigen in die Luft katapultiert, landete auf der linken Fahrzeugseite und blieb auf der linken Spur liegen. Mithilfe der anwesenden Polizisten konnte der Mann selbstständig sein auf der Seite liegendes Fahrzeug verlassen. Er wurde leicht verletzt zur weiteren Abklärung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Lenker des vorausfahrenden Pkw blieb unverletzt. Bei dem Folgeunfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro. Das Fahrzeug des 58-jährigen Unfallverursachers musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Zur Aufnahme beider Verkehrsunfälle war der linke Fahrstreifen für rund zwei Stunden gesperrt.

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