Corona aktuell im Allgäu

Bund und Länder beraten heute über Corona-Maßnahmen - Erstmals seit Dezember wieder mehr Intensivbetten belegt

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Am Montag finden wieder Bund-Länder-Beratungen zu den Corona-Maßnahmen statt.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Am Montag finden wieder Bund-Länder-Beratungen zu den Corona-Maßnahmen statt.

Bild: Kay Nietfeld, dpa (Archivbild)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Am Montag finden wieder Bund-Länder-Beratungen zu den Corona-Maßnahmen statt.

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Omikron lässt die Inzidenzwerte bundesweit weiter steigen. Am Montag beraten sich die Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen gegen Omikron. Der Newsblog.
24.01.2022 | Stand: 12:56 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Montag, 24. Januar, 12.55 Uhr: Passagier beleidigt Polizisten bei Einreisekontrolle am Flughafen Memmingen

Beamte der Grenzpolizei haben am Flughafen in Memmingen kontrolliert, ob die Passagiere die Corona-Einreisebestimmungen beachten. Ein Passagier aus Dublin konnte laut Polizei am Freitagvormittag keine digitale Einreiseanmeldung vorweisen. Die Beamten forderten ihn daraufhin auf, die Anmeldung nachzuholen. Das verärgerte den 29-Jährigen und er beleidigte die Polizisten nach der Kontrolle. Er bekommt nun eine Anzeige.

Montag, 24. Januar, 12.50 Uhr: Demo gegen Corona-Politik und Gegendemo in Füssen

Ein vom Landratsamt Ostallgäu genehmigter Protestzug gegen die Corona-Maßnahmen hat am Sonntagmittag in der Innenstadt von Füssen stattgefunden. Insgesamt 102 Teilnehmer beteiligten sich an der Versammlung. Eine weitere stationäre Versammlung mit 72 Teilnehmern, die ebenfalls genehmigt worden war, fand laut Polizei als Gegendemonstration an der Morisse statt.

Beide Veranstaltungen verliefen nach Polizeiangaben friedlich und störungsfrei.

Montag, 24. Januar, 11.40 Uhr: Impfstatus mit Johnson & Johnson in Bayern: Wer gilt als geboostert?

Wer in Bayern als geboostert gelten möchte, muss sich im Regelfall ein drittes Mal impfen lassen. Aber auch andere gelten als geboostert, selbst wenn sie keine dritte Impfung erhalten haben. In Deutschland gelten aber je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen zum Booster-Status. Was gilt in Bayern für mit Johnson & Johnson Geimpfte oder für Menschen, die trotz doppelter Impfung mit einem mRNA-Impfstoff an Corona erkrankt sind? Die Antwort gibt es hier.

Montag, 24. Januar, 11.35 Uhr: Kein PCR-Test mehr: Wer bekommt jetzt noch einen?

Weil die Labore wegen der vielen anfallenden PCR-Tests überfordert sind, sollen die PCR-Tests zunächst priorisierten Gruppen vorbehalten werden. Am Montagnachmittag treffen sich Bund und Länder, um über das weitere Vorgehen in der Coronapandemie zu beraten. In der Beschlussvorlage, die unserer Redaktion vorliegt, geht es auch um die PCR-Tests. Demnach sollen künftig nur noch Menschen mit einem PCR-Test getestet werden, deren Risiko bei einer Infektion besonders hoch ist. Das gilt vor allem für Risikopatienten und für Mitarbeiter im Gesundheitswesen.

Montag, 24. Januar, 10.50 Uhr: Corona-Chaos und kein Ende: Weitere Fälle bei deutschen Handballern

Das Corona-Chaos der deutschen Handballer bei der Europameisterschaft nimmt kein Ende. Nach zuvor bereits 13 Corona-Fällen in der Mannschaft erhielten am Montag auch noch die Nationalspieler Simon Ernst und Patrick Wiencek positive Testergebnisse, wie DHB-Sportvorstand Axel Kromer sagte. "Wir haben leider auch heute Morgen nochmal schlechte Nachrichten bekommen", berichtete der 45-Jährige aus dem Teamhotel in Bratislava.

Montag, 24. Januar, 10.45 Uhr: Kommentar: So lässt sich die Spaltung der Gesellschaft verhindern

Man könnte es sich ganz einfach machen und feststellen, dass von einer Spaltung der Gesellschaft gar keine Rede sein kann – allenfalls von der Abspaltung einer kleinen, sich selbst radikalisierenden Minderheit. Einer wild zusammengewürfelten Gruppe von Menschen, die nicht nur ein Misstrauen gegen die Corona-Maßnahmen hegen, sondern gegen die Wissenschaft, den Staat und die Politik insgesamt. Frauen und Männer, die kein Problem damit haben, an der Seite von gewaltbereiten Extremisten zu „spazieren“. Kurzum: Menschen, die mit Argumenten ohnehin nicht mehr erreichbar sind. Den vollständigen Kommentar von Autor Michael Stifter lesen Sie hier.

Montag, 24. Januar, 10.25 Uhr: Österreich streicht Virusvariantengebiete - Einreise ohne PCR-Tests für alle Geboosterten

Österreich hat die Virusvariantengebiete gestrichen. Damit wird die Einreise für Menschen aus insgesamt 14 Staaten vereinfacht, berichten österreichische Medien. Betroffen sind Großbritannien, Dänemark, die Niederlande, Norwegen, Südafrika und neun weitere Staaten des südlichen Afrikas. Grund sei, dass Omikron in Österreich mittlerweile die vorherrschende Variante des Coronavirus ist.

Montag, 24. Januar, 10.15 Uhr: Geimpfte im Westallgäu verunsichert: Wenn sich der Impfstatus plötzlich ändert

Der Familienvater aus dem Westallgäu machte im Impfzentrum Lindenberg keinen Hehl aus seiner Verärgerung. Gerade wollte er nach Österreich zum Skifahren, wurde dort aber abgewiesen. „Aber ich habe mich doch extra boostern lassen“, monierte er.

Allerdings: Die Impfung, die der Mann vor einigen Wochen erhalten hat, gilt inzwischen nicht mehr als Booster. Denn seine erste Impfung hatte er mit dem Vakzin von Johnson & Johnson erhalten.

Montag, 24. Januar, 10 Uhr: So ist die Lage in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu

Insgesamt werden in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu derzeit 24 Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation behandelt. Zwei Covid-Patientinnen und -Patienten sind laut dem Klinikverbund auf Intensivstationen in Behandlung.

  • Kempten: Neun Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, ein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Neun Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, ein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit werden keine Patienten mit einer Covid-Infektion behandelt.
  • Oberstdorf: Vier Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.

Weiterer Lagebericht: Am Klinikum Memmingen werden insgesamt zwölf Corona-Patienten behandelt. Davon sind zwei Kinder, teilte das Klinikum mit. Auf der Normalstation liegen neun Corona-Infizierte, auf der Intensivstation werden drei Erwachsene mit einer Covid-Erkrankung

Montag, 24. Januar, 9.25 Uhr: Kritiker, Land und Betreiber tauschen sich wegen Luca-App aus

Vor einer Entscheidung über eine weitere Nutzung der Luca-App zur Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie will das Land Kritiker, Betreiber und Gesundheitsämter an einen Tisch bringen. An dem öffentlichen Austausch am Montag (10 Uhr) sollen neben den Experten des Freiburger Chaos Computer Clubs auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) als Sprecher der Gastronomen sowie Vertreter der staatlichen Corona-Warn-App teilnehmen.

Montag, 24. Januar, 8.35 Uhr: Umfrage: Ein Drittel für Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Angesichts drastisch steigender Corona-Infektionszahlen ist etwa ein Drittel der Menschen in Deutschland (34 Prozent) für eine Verschärfung der Maßnahmen. Rund ein weiteres Drittel (35 Prozent) hält nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur die bestehenden Einschränkungen für richtig und ausreichend, um der rasanten Verbreitung der Omikron-Virusvariante zu begegnen. 24 Prozent sind jedoch für Lockerungen. 7 Prozent machen keine Angaben.

Montag, 24. Januar, 8.20 Uhr: Wieder Beratungen von Bund und Ländern über neue Corona-Maßnahmen

Im Lichte weiter emporschnellender Corona-Infektionszahlen beraten die Spitzen von Bund und Ländern an diesem Montag über das weitere Vorgehen in der Pandemie. Dabei deutet sich bereits an, dass sie ihren bisherigen Kurs beibehalten wollen: Keine Verschärfungen der bisherigen Maßnahmen, aber vorerst auch keine Lockerungen. Änderungen dürfte es aber bei den inzwischen raren PCR-Tests geben, die nicht mehr für alle Verdachtsfälle, sondern nur noch für Risikogruppen sowie Krankenhaus- und Pflege-Beschäftigte vorgehalten werden sollen. Mehr zu den möglichen Corona-Beschlüssen erfahren Sie hier.

Montag, 24. Januar, 8.15 Uhr: CSU und FDP fordern von Bund-Länder-Spitzen Lockerungsplan

Trotz emporschnellender Corona-Infektionszahlen fordern Politiker von FDP und CSU von den am Montag beratenden Bund-Länder-Spitzen einen Plan für künftige Lockerungen der Schutzmaßnahmen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der "Welt", er erwarte von der Runde der Ministerpräsidenten mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) eine kluge Strategie, um sich "Stück für Stück aus der Pandemie herauszubewegen". Klar sei: "Der Status der Pandemie wird mit Omikron ein anderer. Deshalb müssen auch die Bewertungsmaßstäbe angepasst werden. Dabei gilt es, Ermüdungseffekte in der Gesellschaft zu erkennen und aufzunehmen."

Montag, 24. Januar, 8.15 Uhr: DOSB-Virologin Gärtner: Pandemie-Ende bis Anfang 2023 möglich

Die DOSB-Virologin Barbara Gärtner hält ein Ende der Corona-Pandemie bis Anfang 2023 für möglich. "Mich würde das nicht wundern. Ich gehe ehrlich gesagt davon aus, dass Omikron der Anfang vom Ende ist", sagte die Expertin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie sowie Beraterin des Deutschen Olympischen Sportbund der Deutschen Presse-Agentur. "Keiner weiß es so richtig, aber es passt in das, was wir von anderen Pandemien kennen."

Montag, 24. Januar, 7.50 Uhr: Bayerns Abgeordnete noch unschlüssig beim Thema Impfpflicht

Ein großer Teil der aus Bayern stammenden Bundestagsabgeordneten hat zum Thema Impfpflicht noch keine eindeutige Meinung. Dies geht aus einer Umfrage des Radiosenders Antenne Bayern hervor.

Demnach sprachen sich 29 Prozent für eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren aus, 18 Prozent sind dagegen. Die Mehrheit - 39 Prozent - hat sich bislang keine abschließende Meinung gebildet und will erst noch die Debatten im Parlament abwarten. 14 Prozent antworteten auf die Anfrage des Radiosenders nicht oder gaben an, sich nicht äußern zu wollen.

Montag, 24. Januar, 7.45 Uhr: Mehr als 14 800 Corona-Neuinfektionen in Bayern gemeldet

Die Gesundheitsämter in Bayern haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages fast 14.850 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz im Freistaat lag damit am Montag bei 922,2 - vor sieben Tagen waren es 551,5. Das teilte das RKI am Montag auf seinem Dashboard mit (Stand: 3.21 Uhr). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 5 auf 20.313.

Montags sind die Zahlen in der Regel niedriger, weil über das Wochenende weniger getestet und gemeldet wird. Die aktuellen Inzidenzwerte für die Allgäuer Landkreise und Städte finden Sie hier.

Montag, 24. Januar, 7.20 Uhr: Scholz erörtert mit Länderchefs Strategie gegen Omikron-Welle

Angesichts ständig neuer Rekordzahlen bei den Corona-Infektionen wollen die Ministerpräsidenten am Montag (14 Uhr) erneut mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beraten. Zuvor zeichneten sich aber weder wesentliche Verschärfungen noch grundlegende Lockerungen der Schutzmaßnahmen ab. Erwartet wurde daher, dass die bereits geltenden Maßnahmen für Kontakte und Veranstaltungen bestätigt werden. Dennoch sind bei der Videokonferenz von Bund und Ländern zahlreiche offene Fragen zu beraten. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will, dass über eine Priorisierung von PCR-Tests entschieden wird.

Montag, 24. Januar, 7 Uhr: RKI registriert 63.393 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 840,3

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 840,3 an. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 528,2 (Vormonat: 222,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 63.393 Corona-Neuinfektionen. Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 28 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.744.840 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 7.273.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 116.746.

Sonntag, 23. Januar, 20.40 Uhr: Lauterbach: Nach der Omikron-Welle schrittweise Öffnungen

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wirbt weiter für einen vorsichtigen Kurs in der Pandemie: "Dabei bleiben wir", sagte er im ZDF und wies darauf hin, dass Deutschland anders als andere lockernde Länder die zweitälteste Bevölkerung Europas habe. Er erwarte den Höhepunkt der Welle mit mehreren Hunderttausend Neuinfizierten pro Tag für Mitte Februar. Aber: "Wenn wir das hinter uns haben, dann kann es bei den Einschränkungen natürlich nicht bleiben. Und dann würde man Schritt für Schritt wieder Öffnungen machen. Das jetzt schon ins Auge zu fassen, ist richtig."

Er glaube, dass es weitere Varianten geben werde, weil es weltweit noch zu viele Menschen gebe, die sich infizieren könnten. So könnten Viruskombinationen entstehen. Er befürchte: "Im Herbst haben wir wieder Probleme", sagte Lauterbach.

Sonntag, 23. Januar, 18.30 Uhr: Harte Einschränkungen für Ungeimpfte treten in Frankreich in Kraft

Ab Montag haben Ungeimpfte und Nicht-Genesene in Frankreich keinen Zugang mehr zu Restaurants, Bars, Kultureinrichtungen, Sportveranstaltungen und Fernzügen. Grund ist die Einführung des "pass vaccinal" (Impfpass) in Frankreich. Dieser Nachweis über Genesung oder Impfung muss künftig für die Teilnahme am öffentlichen Leben vorgelegt werden. Bislang reichte auch der Nachweis über einen negativen Corona-Test.

Der "pass vaccinal" entspricht grob der 2G-Regelung in Deutschland. Ausnahmen sollen zunächst aber für Menschen gelten, die sich noch kurzfristig für eine erste Impfung entscheiden. Sie sollen vorerst weiter ein negatives Testergebnis vorlegen dürfen.

Sonntag, 23. Januar, 17.31 Uhr: Erstmals seit Dezember Anstieg der Intensivbetten-Belegung

Erstmals seit Mitte Dezember gibt es wieder einen Anstieg bei der Zahl auf Intensivstationen behandelter Covid-19-Patienten. Laut Tagesreport des Divi-Intensivregisters waren am Sonntag 2426 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung erfasst - und damit 28 mehr als am Vortag. Ein Anstieg war zuletzt im Tagesreport vom 13. Dezember gemeldet worden, um 21 auf 4926 Patienten. Danach war die Zahl stetig gesunken.

Sonntag, 23. Januar, 17.03 Uhr, Gesundheitsminster Holetschek zur Impfpflicht im exklusiven AZ-Video

Für eine Impfpflicht, die auf zwei Jahre befristet werden könnte, spricht sich Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) aus und fordert im Interview mit AZ-Redaktionsleiter Uli Hagemeier und Helmut Kustermann, Leiter des Allgäu-Rundschau-Ressorts, eine baldige Entscheidung.

Sonntag, 23. Januar, 15.11 Uhr: Scholz vor Corona-Beratungen: "Brauchen keine Kurskorrektur"

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht momentan keinen Anlass für ein Umsteuern bei den Corona-Maßnahmen in Deutschland. "Es ist jedenfalls sicher nicht angebracht, mitten in der Omikron-Welle auf breiter Front die Regeln zu lockern", sagte er in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" mit Blick auf die anstehenden Corona-Beratungen mit den Ländern an diesem Montag. "Wir brauchen keine Kurskorrektur."

Scholz sagte, das Land sei auf dem richtigen Weg. Die seit November eingeführten strengen Regeln hätten dazu geführt, dass die Omikron-Welle Deutschland später erreicht habe als die europäischen Nachbarn. Er verwies etwa auf die vor gut zwei Wochen beim letzten Bund-Länder-Gipfel vereinbarte 2G-plus-Regel für Restaurants.

Sonntag, 23. Januar, 13.25 Uhr: Medien berichten über fragwürdige Jobanzeigen ungeimpfter Pfleger

In einigen deutschen Tageszeitungen gibt es auffallend viele Jobanzeigen angeblich ungeimpfter Pflegekräfte. Mehrere Medien und Journalisten berichteten über eine bemerkenswerte Häufung sehr ähnlicher Anzeigen, die den Verdacht nahelegt, dass es sich zumindest teilweise um Falsch-Anzeigen beziehungsweise abgesprochene Aktionen von Gegnern der Corona-Impfung handeln könnte. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Sonntag, 23. Januar, 12.55 Uhr: SPD-Wunsch nach PCR-Pooltests in Kitas stößt in Füssen auf Ablehnung

Keineswegs auf ungeteilte Zustimmung stößt die Füssener SPD mit ihrer Forderung, dass in allen Ostallgäuer Kindertagesstätten PCR-Pooltests für die Mädchen und Buben angeboten werden sollten. Zumindest lehnen viele der Verantwortlichen der Füssener Kitas diesen Vorstoß ab und wollen an den Antigen-Tests festhalten, die von den Eltern vorgenommen werden müssen. Das ergeben Stellungnahmen, um die die Stadtverwaltung die Kitas gebeten hatte.

Sonntag, 23. Januar, 11.10 Uhr: Inzidenz in Bayern weiter gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist am Sonntag weiter geklettert auf knapp 864 (863,9). Am Samstag war der Wert über die 800er Marke auf zunächst 822 gestiegen, nachdem die Inzidenz am Freitag laut Robert Koch-Institut bei 755 lag. Der Freistaat lag damit am Wochenende deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der am Sonntag erstmals die Schwelle von 800 überschritt (807).

Die Kommunen mit dem meisten Infizierten in einer Woche pro 100.000 Einwohner im Freistaat lagen auch am Sonntag alle in Oberbayern. Den höchsten Wert meldete der Landkreis Erding (1473,1), gefolgt vom Landkreis Ebersberg (1339,4) und der Landeshauptstadt München (1336). Die niedrigsten Inzidenzwerte hatten die oberfränkischen Kreise Coburg (340,8) und Kronach (310,5).

Die 7-Tage-Inzidenzen für das Allgäu finden Sie hier.

Sonntag, 23. Januar, 10.20 Uhr: Corona-Kontrollen während Weltcup in Kitzbühel

Im Rahmen des Ski-Weltcups in Kitzbühel in Österreich führte die Polizei vor Ort Kontrollen durch. Im Fokus stand laut Polizei unter anderem, ob die Corona-Maßnahmen eingehalten und umgesetzt werden. Insgesamt 59 Gastronomiebetriebe kontrollierte die Polizei im Stadtgebiet - in zehn Fällen gab es Beanstandungen.

Demnach hielten sich die Betreiber der jeweiligen Gaststätten nicht an die Corona-Auflagen. Sie werden laut Polizei angezeigt. In weiteren fünf Fällen erhalten Gäste und Mitarbeiter Anzeigen, beispielsweise weil sie die Maskenpflicht ignorierten oder Getränke im Stehen zu sich nahmen.

Sonntag, 23. Januar, 9.20 Uhr: "30 Prozent Personalausfall" - immer mehr Läden im Oberallgäu müssen schließen

Die Bäckerei Albinger in Burgberg und Immenstadt macht es immer montags, der Edeka Haidorf in Wiggensbach immer mittwochs: Sie reduzieren Öffnungszeiten, weil sie zu wenig Personal haben und trotz intensiver Suche niemanden finden, der die Arbeit machen will. Das beklagen seit Jahren schon Händler und Handwerker. Die Corona-Pandemie verschärfe die Situation noch, berichtet die Industrie- und Handelskammer.

Sonntag, 23. Januar, 8.35 Uhr: Infektiologe für Beibehalten regionaler Lockdowns ab Inzidenz 1000

Der Infektiologe Chefarzt Clemens Wendtner hält bei hohen Infektionszahlen Einschränkungen weiter für notwendig und plädiert für ein Beibehalten der Regelung zu regionalen Lockdowns ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1000. Er halte es für sinnvoll, "dass der 1000er Wert eingehalten wird", sagte der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur. "Ich würde schon sagen, dass wir angesichts extrem steigender Neuinfektionen in diesen Tagen und voraussichtlich auch in den nächsten Wochen weitere Kontaktbeschränkungen benötigen." Mehr dazu lesen Sie hier.

Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner.
Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner.
Bild: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

Sonntag, 23. Januar, 8.20 Uhr: Vier Impfschäden durch Corona-Impfung bayernweit anerkannt

Mehr als ein Jahr nach Impfstart gegen das Coronavirus ist ein dauerhafter impfbedingter Gesundheitsschaden bisher bei vier Menschen in Bayern anerkannt worden. Drei weitere Anträge seien abgelehnt, zwei zurückgenommen worden. 263 Anträge würden noch bearbeitet (Stichtag: 17. Januar), teilte das zuständige Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Bayreuth mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Seit dem Start der Impfkampagne im Freistaat sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) fast 25 Millionen Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 23. Januar, 8.15 Uhr: Institut: Corona hat riesige wirtschaftliche Schäden verursacht

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen beiden Jahren zu riesigen wirtschaftlichen Schäden geführt. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln kommt in einer Analyse zum Ergebnis, dass der Wertschöpfungsausfall bei rund 350 Milliarden Euro liegt. Ein Großteil davon gehe auf Ausfälle beim privaten Konsum zurück, unter anderem wegen Lockdown-Maßnahmen.

Selbst wenn zum Jahresende 2022 beim Bruttoinlandsprodukt das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden sollte, bestehe auch dann noch eine "markante Lücke" zur Wirtschaftsleistung im Vergleich dazu, wenn es die Pandemie nicht gegeben hätte, heißt es in einem IW-Kurzbericht. Dieser lag der Deutschen Presse-Agentur vor. "Erst mit einem kräftigen Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren können Stück für Stück die Wertschöpfungs- und Einkommenslücken infolge der Pandemie wieder geschlossen werden."

Sonntag, 23. Januar, 6.45 Uhr: Pläne für Impfpflicht ab 18 nehmen Konturen an

Wenige Tage vor den ersten Beratungen über eine Corona-Impfpflicht im Bundestag nehmen die Pläne der Befürworter Konturen an. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese, der zusammen mit anderen Abgeordneten der Ampel-Koalition Eckpunkte einer Impfpflicht ab 18 Jahren vorbereitet, nennt jetzt Einzelheiten der Pläne: Die Pflicht sollte auf ein bis zwei Jahre befristet sein, für nicht mehr als drei Impfungen gelten und über Bußgelder durchgesetzt werden, sagt der Innen- und Rechtspolitiker der Deutschen Presse-Agentur.

Wiese hatte am Freitag zusammen mit sechs Politikern von Grünen und FDP in einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten außer denen der AfD einen Gruppenantrag für eine Impfpflicht ab 18 angekündigt. Es gehe darum, "eine nachhaltige, verhältnismäßige und gleichzeitig zielgerichtete Lösung zu finden", heißt es in dem Schreiben. Das sind nun die ersten Details der Vorschläge, über die am Mittwoch im Bundestag debattiert werden soll.

Sonntag, 23. Januar, 6.40 Uhr: RKI registriert 85.440 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 806,8

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 800 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 806,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 772,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 515,7 (Vormonat: 220,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 85.440 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.04 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 52.504 Ansteckungen.

Die 7-Tage-Inzidenzen für die Städte und Landkreise im Allgäu finden Sie hier.

Samstag, 22. Januar, 19.15 Uhr: Wieder Proteste gegen Corona-Politik - Demonstranten auch vor SWR

Aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen und eine geplante Impfpflicht sind am Samstag erneut mehrere tausend Menschen in Deutschland auf die Straße gegangen. In Schwerin folgten etwa 1100 Teilnehmer dem Aufruf zu einer Kundgebung, wie die Polizei mitteilte. Auch in Stuttgart und im hessischen Offenbach demonstrierten nach Polizeiangaben jeweils über tausend Menschen friedlich gegen die Corona-Politik der Regierung. In Stuttgart machten Demonstranten vor dem Gebäude des Südwestrundfunks (SWR) Halt. Dort kritisierten die Teilnehmer die Berichterstattung in den Medien über die Corona-Pandemie. Immer wieder wurde "Lügenpresse" gerufen oder "Wir sind das Volk".

Samstag, 22. Januar, 17 Uhr: Untervariante von Omikron in Großbritannien unter Beobachtung.

Eine möglicherweise noch leichter übertragbare Untervariante von Omikron wird in Großbritannien künftig aufmerksamer beobachtet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 22. Januar, 16.40 Uhr: Gesundheitsminister verlangen Klärung bei Einrichtungsimpfpflicht

Die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder fordern bei der beschlossenen einrichtungsbezogenen Impfpflicht gegen Corona vom Bundesgesundheitsministerium mehr Informationen zur konkreten Umsetzung. Zudem sprechen sie sich für die Prüfung eines mehrstufigen Verfahrens aus, so dass ungeimpfte Beschäftigte nicht sofort mit einem Tätigkeitsverbot belegt werden müssten. Außerdem plädieren sie dafür, den bald zur Verfügung stehenden Impfstoff Novavax zunächst vorrangig diesem Personenkreis anzubieten.

In einem gemeinsamen Beschluss nach einer Schaltkonferenz der Ressortchefs am Samstag wird das Bundesgesundheitsministerium gebeten, gemeinsam mit den Bundesländern "unverzüglich" alle offenen Fragen bei dem Thema zu klären, etwa für wen ganz genau die Impfpflicht gelten soll, welche Ausnahmen es gibt und wie Betroffene angehört werden.

Samstag, 22. Januar, 14.30 Uhr: Virologe Oliver Keppler: Omikron nicht "mild"

Die deutschen Krankenhäuser steuern nach Einschätzung des Münchner Virologen Oliver Keppler auf erneut sehr hohe Zahlen von Corona-Patienten zu. Die Wucht der Infektionswelle wird sich nach Einschätzung des Wissenschaftlers in den Kliniken niederschlagen. "Eine Verharmlosung von Omikron wäre daher fatal, die häufig zu lesende Einordnung als "mild" halte ich für brandgefährlich", sagte der Leiter der Virologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der Münchner Virologe Oliver Keppler ist Leiter der Virologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.
Der Münchner Virologe Oliver Keppler ist Leiter der Virologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.
Bild: MvP-Institut

Samstag, 22. Januar, 13.05 Uhr: Corona-Rekordwerte in Polen und Russland

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Polen hat am zweiten Tag in Folge einen Rekordwert erreicht. Innerhalb von 24 Stunden kamen 40.876 neue Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Im selben Zeitraum starben 193 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner.

Auch in Russland spitzt sich die Corona-Lage deutlich zu. Am Samstag erreichte die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages mit 57.200 einen neuen Höchststand seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020. Das geht aus der Statistik der Regierung hervor. Seit Tagen steigt dieser Wert rasant nach einer Entspannung um den Jahreswechsel in dem flächenmäßig größten Land der Erde. Besonders betroffen ist Europas größte Metropole Moskau mit am Samstag gemeldeten 16.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Behörden stockten bereits die Zahl der Krankenhausbetten auf.

Samstag, 22. Januar, 12.10 Uhr: Berlin hat bundesweit höchste Corona-Inzidenz

Berlin hat derzeit die höchste Corona-Inzidenz aller Bundesländer. Die Corona-Fallzahlen in der Hauptstadt sind weiter in die Höhe geschnellt. Die Inzidenz lag am Samstag bei 1473,1, wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Vortag rangierte der Wert noch bei 1258,3. Für ganz Deutschland liegt die Inzidenz bei 772,7.

In der Hauptstadt wurden zwischen Freitag und Samstag laut RKI 14.087 neue Corona-Fälle verzeichnet. Die Lage auf den Intensivstationen ist jedoch weiter unter Kontrolle: 16 Prozent der Intensivbetten in Berlin waren laut Senat mit Covid-19-Patienten belegt. Die Warnampel zeigte für diesen Wert Gelb. Der Wert lag weiter unter der kritischen Marke von 20 Prozent.

Samstag, 22. Januar, 11.20 Uhr: Hälfte der Bevölkerung hat Booster-Impfung bekommen

Mindestens die Hälfte der Bevölkerung hat eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Knapp 41,7 Millionen Menschen (50,1 Prozent) seien inzwischen geboostert, teilte das Robert Koch-Institut am Samstag mit. Das ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der besonders ansteckenden Virusvariante Omikron. Mindestens 75,4 Prozent der Bevölkerung (62,7 Millionen Menschen) sind bislang einmal geimpft. Die Bundesregierung strebt 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar an.

Mindestens 73,3 Prozent der Bevölkerung (60,9 Millionen) haben nach RKI-Angaben einen vollständigen Grundschutz erhalten. Dafür sind in der Regel zwei Impfdosen nötig. Noch zählt das RKI auch Menschen, die nur eine Dosis des Johnson-&-Johnson-Präparats erhalten haben, mit - allerdings wird das gerade umgestellt. Künftig sollen Johnson-&-Johnson-Geimpfte nur noch nach einer zweiten Impfdosis - möglichst mit einem mRNA-Impfstoff wie dem von Biontech/Pfizer oder Moderna - von den 2G-Regeln profitieren.

Nicht geimpft sind derzeit 24,6 Prozent der Bevölkerung (20,5 Millionen Menschen). Für 4,8 Prozent (vier Millionen) dieser Menschen im Alter von 0 bis 4 Jahren steht bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung.

Samstag, 22. Januar, 9.15 Uhr: Lauterbach warnt vor Lockerungen - Söder will sie aber

Die Omikron-Welle baut sich auf. Weil er noch viel höhere Fallzahlen erwartet, will Gesundheitsminister Karl Lauterbach das Pandemiemanagement anpassen. Er hat sich dafür ausgesprochen, die bestehenden Maßnahmen beizubehalten. Der SPD-Politiker warnte zugleich: "Eine Lockerung wäre fatal."

Bayerns Ministerpräsident Söder fordert indes, die Corona-Lage mit Augenmaß zu beobachten. "Es gibt immer noch keinen Anlass für Panik oder Hysterie", sagte er. Für Bayern kündigte der CSU-Chef sogar mögliche Lockerungen für die Zulassung von Zuschauern beim Profisport sowie für Kinder und Jugendliche bei der Beschäftigung am Nachmittag an.

Samstag, 22. Januar, 8.12 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen

Die Inzidenzwerte am Samstag sind im Vergleich zum Vortag überall im Allgäu gestiegen: Der Kreis Lindau liegt heute bei 1165,9 (Vortag: 1061,1) und hat die höchste Inzidenz in der Region. Deutlich gestiegen sind auch die Zahlen im Unterallgäu. Dort liegt die Inzidenz aktuell bei 748,5 (Vortag: 671,8). Alle Werte im Detail erfahren Sie hier.

Im gesamten Allgäu gab es in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 5.281 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus.

Samstag, 22. Januar, 7.24 Uhr: Veranstaltungsbranche erwartet Kündigungswelle im März

Zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie steht die Veranstaltungswirtschaft nach Branchenangaben vor einer Kündigungswelle. Hintergrund ist das Auslaufen des Kurzarbeitergelds nach 24 Monaten. "Mehr als drei Viertel der Veranstaltungsunternehmen werden im März 2022 ihre Mitarbeiter kündigen mangels Kurzarbeit", teilte Jan Kalbfleisch, der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft, der Deutschen Presse-Agentur mit.

Er bezog sich auf eine Umfrage, an der sich mehr als 800 Branchenbetriebe beteiligt haben. Demnach sind in zwei Dritteln der Unternehmen seit mehr als 20 Monaten Beschäftigte in Kurzarbeit. Bei knapp der Hälfte der Befragten liegt der Kurzarbeiteranteil über 80 Prozent.

Müssten die Betriebe die Gehälter und Sozialbeiträge wieder voll selbst tragen, fehle der Mehrheit von ihnen das Kapital für den Neustart, erklärte Kalbfleisch. Sie müssten dann Mitarbeiter entlassen, weil sie ihre Kosten nicht decken könnten. Die Unternehmen verlören so wertvolle Fachkräfte.

Samstag, 22. Januar, 7 Uhr: RKI registriert 135.461 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 772,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 772,7 an. Zum Vergleich: Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 497,1 (Vormonat: 289,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 135.461 Corona-Neuinfektionen. Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 179 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.596.007 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 7.206.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 116.664.

Freitag, 21. Januar, 21.37 Uhr: Erste Initiative für Impfpflicht ab 18 Jahren - Ringen um Omikron-Kurs

Die Omikron-Variante breitet sich rasant aus - was bedeutet das für den Kampf gegen die Pandemie? Eine schwierige Frage vor der Bund-Länder-Runde am Montag.

Freitag, 21. Januar, 20.22 Uhr: So laufen die Corona-Tests in den Kitas im Westallgäu

Seit kurzem müssen Kinder ab einem Jahr, die Kindertagesstätten besuchen, dreimal die Woche von den Eltern getestet werden. Wie das im Westallägu funktioniert.

Freitag, 21. Januar, 19.55 Uhr: Gesundheitsminister beraten am Samstag - Demonstrationen in zahlreichen Städten

Zwei Tage vor der nächsten Bund-Länder-Runde wollen sich die Gesundheitsminister der Länder treffen, um über die Corona-Lage zu beraten.

Freitag, 21. Januar, 19.13 Uhr: Die Inzidenz steigt im Landkreis Lindau erstmals über 1000

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Lindau ist so dynamisch wie nie zuvor. Viele Ansteckungen können nicht nachvollzogen werden. Dafür gibt’s ausreichend Impfstoff.

Freitag, 21. Januar, 17.17 Uhr: Krankenstand beim Personal: Flughafen Frankfurt erwartet Flugausfälle

Die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante zeigt Auswirkungen auf den Frankfurter Flughafen. Für das Wochenende rechnet der Betreiber Fraport mit Verzögerungen, Wartezeiten und vereinzelten Flugausfällen.

"Aktuell führen Infektionsfälle oder Quarantäneanordnungen bei uns im Bereich Flugzeug- und Gepäckabfertigung dazu, dass zunehmend Beschäftigte gleichzeitig ausfallen", sagte ein Sprecher von Deutschlands größtem Airport am Freitag in Frankfurt.

Wo möglich, würden Engpässe durch entsprechend qualifiziertes Personal aus anderen Bereichen abgefedert. Es zeichne sich jedoch ab, dass Ausfälle über diesen Weg "nicht vollständig kompensiert" werden könnten.

Freitag, 21. Januar, 16.50 Uhr: Skisprung-Olympiasieger Wellinger positiv auf Corona getestet

Nur zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking wurde der vormalige Gold-Gewinner Andreas Wellinger positiv auf das Corona-Virus getestet.

Kurz vor den olympischen Winterspielen wurde Skispringer Andreas Wellinger positiv auf Corona getestet.
Kurz vor den olympischen Winterspielen wurde Skispringer Andreas Wellinger positiv auf Corona getestet.
Bild: Daniel Karmann, dpa

Freitag, 21. Januar, 16.37 Uhr: Überdurchschnittlich viel Klinik-Personal fällt aus

Deutschlands Krankenhäuser beklagen derzeit überdurchschnittlich hohe Personalausfälle und führen dies auf die Auswirkungen der Omikron-Welle zurück. Fast drei Viertel der Kliniken berichten von höheren Personalausfällen in patientennahen Bereichen als um diese Jahreszeit üblich, wie aus einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts unter mehr als 240 Kliniken von Mitte der Woche hervorgeht. Die Ergebnisse, über die zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Samstag) berichtete, liegen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

In 12 Prozent der Krankenhäuser sind die Personalausfälle demnach sogar deutlich höher als üblich. Hier seien über 20 Prozent mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkrankt als normalerweise im Winter, so die Umfrage. Der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, sagte der dpa: "Die Daten lassen vermuten, dass die deutlich höheren Personalausfälle auf Omikron-Infektionen bei Krankenhausmitarbeitenden zurückzuführen sind."

Besonders hoch ist der Krankenstand nach Angaben der Krankenhausgesellschaft unter den Pflegekräften. Jedes fünfte Krankenhaus gab an, über 20 Prozent mehr Pflegebeschäftigte als um die Jahreszeit üblich seien krank. Die Personalausfälle seien "aktuell ein deutlich größeres Problem als in normalen Jahren", sagte Gaß der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Jedes zweite Krankenhaus gab in der Umfrage an, wegen des Personalmangels derzeit seine Betten auf den Allgemeinstationen nicht voll betreiben zu können, fast jedes zweite sagt dies über seine Intensivstationen.

Freitag, 21. Januar, 16.13 Uhr: Fast 160 aller rund 200 Länder weltweit Corona-Hochrisikogebiet

Die Omikron-Variante des Coronavirus sorgt dafür, dass gut drei Viertel aller rund 200 Länder auf der Welt als Hochrisikogebiete eingestuft werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 21. Januar, 14.50 Uhr: Regierung will Deutschland auf "Corona-Wand" vorbereiten

Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante droht immer mehr zur Belastungsprobe für die Infrastruktur zu werden. Die Politik will reagieren. Mehr dazu.

Freitag, 21. Januar, 13.25Uhr: Söder: Corona-Maßnahmen derzeit nicht verschärfen

Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) hat sich vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag trotz sprunghaft steigender Infektionszahlen gegen härtere Corona-Maßnahmen ausgesprochen. "Es ist nicht sinnvoll, jetzt zu verschärfen", sagte der Parteichef nach einer Sitzung des CSU-Vorstandes am Freitag in München. Vielmehr müsse mit Augenmaß beobachtet werden, inwieweit sich die Omikron-Welle auf die Belastung des Gesundheitswesens auswirke.

Auf der anderen Seite gebe es auch keinen Anlass dafür, wie etwa in Großbritannien auf ein Corona-Management völlig zu verzichten. Es könne aber nach Lage der Dinge Erleichterungen geben. Für Bayern kündigte er mögliche Lockerungen für die Zulassung von Zuschauern beim Profisport sowie für Kinder und Jugendliche bei der Beschäftigung am Nachmittag an.

Freitag, 21. Januar, 12.40 Uhr: Baden-Württemberg passt Corona-Regeln nach Gerichtsurteil an

Die Menschen in Baden-Württemberg müssen sich schon nächste Woche auf neue Corona-Regeln einstellen. Voraussichtlich gilt dann nur noch die zweithöchste Stufe, die normale Alarmstufe, die mit einigen Lockerungen verbunden wäre.

Das Land will das am 12. Januar ausgesetzte reguläre Stufensystem der Corona-Beschränkungen Mitte nächster Woche wieder in Kraft setzen, wie eine Sprecherin des Staatsministeriums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mitteilte. Die Regierung reagiert damit auch auf ein vorangegangenes Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, das das Einfrieren der Alarmstufe II mit harten Einschränkungen für Ungeimpfte für teilweise rechtswidrig erklärt hatte.

Bleibt die Belastung der Krankenhäuser auf dem derzeitigen, etwas niedrigerem Niveau, gilt wieder die normale Alarmstufe. Eigentlich sieht diese Stufe deutlich weniger Einschränkungen vor. Allerdings will die Regierung die Regeln in den einzelnen Stufen noch einmal anpassen, insbesondere bei Veranstaltungen.

Freitag, 21. Januar, 12.35 Uhr: Wirt muss Lokal wegen gefälschten Impfpasses schließen - eröffnet aber trotzdem wieder

Der Fall hatte am vergangenen Wochenende bei der Polizei für Erstaunen gesorgt. Ein Gastwirt hatte sein Lokal in der Memminger Innenstadt geöffnet, obwohl ihm kurz zuvor von der Stadt die Konzession entzogen worden war. Bei einer ersten Kontrolle am Freitag hatte er rund 30 Gäste bewirtet. Als die Beamten einen Tag später abermals vorbeischauten, waren es sogar rund 80 Gäste. Was ihm jetzt drohen könnte, lesen Sie hier.

Freitag, 21. Januar, 11.25 Uhr: Termine und Strafen: So ist die Impfpflicht in Österreich geregelt

Österreich führt als erstes Land in der EU eine allgemeine Impfpflicht ein. Das Parlament hat dem Gesetzesentwurf mit breiter Mehrheit zugestimmt. Demnach müssen ab Februar alle in Österreich wohnhaften Menschen über 18 gegen das Corona-Virus geimpft sein. Die Impfpflicht wird zunächst bis 31. Januar 2024 gelten. Die Regeln im Überblick finden Sie hier.

Freitag, 21. Januar, 11.15 Uhr: So ist die Lage in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu

Insgesamt werden in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu derzeit 18 Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation behandelt. Vier Covid-Patientinnen und -Patienten sind laut dem Klinikverbund auf Intensivstationen in Behandlung.

  • Kempten: Sechs Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, ein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Vier Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, drei Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit werden keine Patienten mit einer Covid-Infektion behandelt.
  • Oberstdorf: Vier Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Drei Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.

Weiterer Lagebericht: Am Klinikum Memmingen werden insgesamt 15 Corona-Patienten behandelt. Davon sind drei Kindern, teilte das Klinikum mit. Auf der Normalstation liegen 13 Corona-Infizierte, auf der Intensivstation werden zwei Erwachsene mit einer Covid-Erkrankung behandelt.

Freitag, 21. Januar, 8.20 Uhr: Polizisten stehen für Corona-Kontrolle in Zivil an der Liftkasse

„Die Polizei macht scharfe Kontrollen“, sagt Ralf Speck von der Alpspitzbahn in Nesselwang. Der Geschäftsführer des Unternehmens berichtet: Neulich seien zwei Beamte in Zivil an der Liftkasse angestanden und hätten Skikarten gewollt, ohne einen 2G-Nachweis (vollständig geimpft oder genesen) vorlegen zu können. Das Personal habe richtig reagiert und einen Kartenverkauf verweigert, schildert Speck. „Da gab es dann auch nichts zu beanstanden.“ Auch sonst kontrollierten Beamte immer wieder, ob die Corona-Regeln in dem beliebten Ostallgäuer Wintersportgebiet eingehalten werden – zum Beispiel die Abstandsregeln. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Freitag, 21. Januar. 8 Uhr: Corona bei Haustieren: Gefahr für Mensch und Tier?

Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat keine Hinweise auf relevante Übertragungen des Coronavirus Sars-CoV-2 von Haustieren auf den Menschen in Deutschland. Das teilte Elke Reinking, Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), auf dpa-Anfrage mit. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Behörden in Hongkong etwa 2000 Hamster und andere Kleintiere aus Sorge vor Corona einschläfern lassen wollen.

In der Regel erfolge die Infektion vom Mensch auf das Tier, sagte Reinking mit Verweis auf bislang 13 in Deutschland gemeldete Infektionen von Haustieren, davon eine bei einem Hund und zwölf bei Katzen. Über Infektionen von Haustieren in Deutschland mit der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante ist demnach bislang nichts bekannt.

Freitag, 21. Januar, 7.55 Uhr: Wegen großer Nachfrage: Mehr Termine für Impfungen für Kinder in Memmingen

Die Nachfrage nach Terminen für Corona-Impfungen für Kinder ist groß, teilt die Stadt Memmingen am Freitag mit. Daher werde es ab dem 5. Februar 40 weitere Termine für Impfungen für Kinder geben - und zwar immer samstags.

Konkret betreffe das die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen. Bislang fanden die Impfungen für diese immer freitags zwischen 13 und 17 Uhr statt. Ab dem 5. Februar werden laut der Stadt dann auch an allen Samstagen zwischen 8 und 12 Uhr Kinder gegen Corona geimpft.

Eine Anmeldung für die Termine sei erforderlich und unter der Telefonnummer 08247/909910 möglich. Die Erziehungsberechtigten müssen eine Einwilligung zum Termin im Impfzentrum Memmingen in der Alten Realschule mitbringen.

Freitag, 21. Januar, 7.45 Uhr: RKI blickt detaillierter auf Covid-19-Patienten mit Symptomen

Angesichts der sich weiter aufbauenden Omikron-Welle nimmt das Robert Koch-Institut (RKI) in Auswertungen zur Corona-Lage verstärkt die Krankheitslast durch Covid-19 in den Blick. Die Experten weisen neuerdings im Corona-Wochenbericht Schätzungen zu Infizierten mit Covid-19-Krankheitssymptomen verschiedener Schwere aus, wie aus der RKI-Publikation vom Donnerstagabend hervorgeht. Entsprechende Inzidenzschätzungen beruhen auf schon länger bestehenden Systemen des Instituts, mit denen die Entwicklung von akuten Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung überwacht wird. Eines davon zum Beispiel speist sich aus Informationen aus der Bevölkerung.

Freitag, 21. Januar, 7.40 Uhr: Omikron und Corona-Medikamente: Was hilft gegen die neue Variante?

Seitdem vor knapp zwei Jahren die ersten Corona-Patienten Deutschlands in München behandelt wurden, ist das Virus spürbar mutiert. Die neue Variante Omikron verbreitet sich besonders schnell. Sie ist so verändert, dass sich Geimpfte und Genesene häufiger anstecken als bei der Delta-Variante. Zudem versagen bei Omikron bestimmte, aufwendig entwickelte Medikamente. Doch einige neuere Präparate machen durchaus Hoffnung.

Freitag, 21. Januar, 6.35 Uhr: CSU dringt vor Bund-Länder-Runde auf Omikron-Check der Corona-Regeln

Vor Spitzenberatungen von Bund und Ländern und mit Blick auf die Omikron-Variante dringt die CSU auf eine Neubewertung der Corona-Maßnahmen. "Wahr ist, mit Omikron ändern sich die Grundlagen. Wir brauchen einen Omikron-Check für das Corona-Management in Deutschland", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der "Welt" (Freitag). "Die kommende Ministerpräsidentenkonferenz kann ein wichtiger Meilenstein sein, um über diese Dinge zu reden." Bund und Länder wollen am Montag über Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise beraten.

Freitag, 21. Januar, 6.30 Uhr: RKI registriert 140.160 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 706,3

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 700 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 706,3 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 638,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 470,6 (Vormonat: 306,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 140.160 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 92.223 Ansteckungen.

Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Labore und Gesundheitsämter zunehmend an Kapazitätsgrenzen geraten.

Die 7-Tage-Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

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Alle Entwicklungen vom 18. bis 20. Januar 2022 lesen Sie in Teil 98 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 17. Januar 2022 lesen Sie in Teil 97 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Januar 2022 lesen Sie in Teil 96 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 lesen Sie in Teil 95 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 28. Dezember lesen Sie in Teil 94 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Dezember lesen Sie in Teil 93 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. bis 20. Dezember lesen Sie in Teil 92 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 15. Dezember lesen Sie in Teil 91 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 9. Dezember lesen Sie in Teil 90 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 89 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. November bis 1. Dezember lesen Sie in Teil 88 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.