Illegale Einreise

Bundespolizei entdeckt zwölf Migranten in zwei Taxis am Grenztunnel in Füssen

Bei Grenzkontrollen auf der A7 am Grenztunnel Füssen stoppten Bundespolizisten in der Nacht auf Dienstag zwei italienische Taxis, in denen je sechs syrische Migranten illegal nach Deutschland geschleust werden sollten.

Bei Grenzkontrollen auf der A7 am Grenztunnel Füssen stoppten Bundespolizisten in der Nacht auf Dienstag zwei italienische Taxis, in denen je sechs syrische Migranten illegal nach Deutschland geschleust werden sollten.

Bild: Ulrich Wagner (Symbolfoto)

Bei Grenzkontrollen auf der A7 am Grenztunnel Füssen stoppten Bundespolizisten in der Nacht auf Dienstag zwei italienische Taxis, in denen je sechs syrische Migranten illegal nach Deutschland geschleust werden sollten.

Bild: Ulrich Wagner (Symbolfoto)

Die Syrer waren zuvor illegal von Bulgarien nach Italien gereist und auf dem Weg nach Ulm. Warum die beiden mutmaßlichen Schleuser wieder auf freiem Fuß sind.
04.02.2021 | Stand: 18:29 Uhr

Bundespolizisten stoppten in der Nacht auf Dienstag auf der A7 am Grenztunnel Füssen zwei italienische Taxis. Die 33-jährige ukrainische Fahrerin, die über ausreichende Reisedokumente verfügte, transportierte in ihrem Fahrzeug sechs syrische Staatsangehörige im Alter zwischen fünf und 32 Jahren. Im Auto des 39-jährigen Italieners befanden sich sechs weitere syrische Staatsbürger zwischen 18 und 42 Jahren, berichtet die Polizei Alle zwölf Insassen konnten laut Polizei lediglich bulgarische Dokumente vorweisen, die jedoch nicht zur Einreise nach Deutschland berechtigen.

Bundespolizei entdeckt zwölf Migranten in zwei Taxis am Grenztunnel in Füssen

Ersten Erkenntnissen der Beamten zufolge, handelt es sich bei den Insassen um zwei Familien, die mit den beiden Großraumtaxis auf dem Weg vom Flughafen Mailand nach Ulm waren und für die Fahrt 2.600 Euro zahlen sollten. Zuvor waren die Migranten mit dem Flugzeug von Bulgarien über Griechenland offenbar illegal nach Italien gereist.

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Die Bundespolizisten wiesen alle zwölf Migranten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Österreich zurück. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten führten die Beamten die beiden mutmaßlichen Schleuserfahrer am Mittwochnachmittag beim Amtsgericht Kempten vor. Der Ermittlungsrichter erließ gegen die Fahrerin und den Fahrer jeweils einen Haftbefehl. Der wurde gegen Kaution in Höhe von 2.500 und 3.000 Euro außer Vollzug gesetzt.

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