Wildcamping-Fälle im Allgäu

Die Polizei rechnet am Osterwochenende mit Wildcampern im Allgäu - und kündigt Kontrollen an

Zwischen zwei und vier Wildcamper erwischt die Polizei aktuell täglich im Allgäu. An Ostern könnten das noch mehr werden.

Zwischen zwei und vier Wildcamper erwischt die Polizei aktuell täglich im Allgäu. An Ostern könnten das noch mehr werden.

Bild: Bergwacht Tirol

Zwischen zwei und vier Wildcamper erwischt die Polizei aktuell täglich im Allgäu. An Ostern könnten das noch mehr werden.

Bild: Bergwacht Tirol

Bereits in den vergangenen Tagen erwischte die Polizei einige Wildcamper im Allgäu. Am Osterwochenende könnten es noch mehr werden.
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Von Allgäuer Zeitung
14.04.2022 | Stand: 17:25 Uhr

Die Polizei rechnet am Osterwochenende und in der zweiten Osterferienwoche mit Wildcampern und Falschparkern im Allgäu und kündigt Kontrollen an. Bereits in den vergangenen Tagen erwischten die Beamten mehrere Menschen, die unerlaubt im Landschafts- oder Naturschutzgebiet übernachteten oder ihr Auto dort abstellten.

"An Ostern wird es Falschparker und Wildcamper geben", sagt Holger Stabik, Pressesprecher der Polizei, auf Anfrage unserer Redaktion. Zwar sei das Aufkommen aktuell nicht so hoch wie im vergangenen Jahr, als die Grenzen aufgrund von Corona geschlossen waren. Doch sobald es im Allgäu warm und sonnig wird, nehmen die Fälle immer deutlich zu. (Lesen Sie auch: So wird das Wetter an Ostern im Allgäu)

Wildcamper im Allgäu: Die Polizei behält Gebiete entlang der Berge im Blick

Wildcamper und Falschparker werden laut Stabik "in einem Aufwasch" kontrolliert: Sein Auto im Landschafts- oder Naturschutzgebiet abzustellen, ist verboten - egal ob zum Parken oder um dort zu schlafen. Bei Verstößen drohen saftige Bußgelder. (Lesen Sie auch: Ausnahme vom Verbot: Wie und wo Camping in der Allgäuer Natur erlaubt ist)

Von verstärkten Kontrollen möchte Stabik nicht sprechen. Die Polizei werde am Tag und bei Nacht ein Auge auf die Hotspots entlang der Alpen - Oberstdorf, Füssen, Schwangau oder Lindau - haben, sagt er. "Wenn die Streifen das neben den Aufgaben des täglichen Diensts schaffen." Denn der starke Ausflugsverkehr möglicherweise mit Staus und mehr Unfällen wird die Dienststellen am Ostern bereits mehr fordern als sonst.

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