Corona-Pandemie

Corona-Newsblog Teil 14: Alle Entwicklungen im Allgäu vom 01. Juni bis 07. Juni

Nicht alle Bergwanderer halten Abstand.

Nicht alle Bergwanderer halten Abstand.

Bild: Ralf Lienert

Nicht alle Bergwanderer halten Abstand.

Bild: Ralf Lienert

In diesem Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung aktuell über die Auswirkungen des Coronavirus im Allgäu. Lesen Sie hier im Rückblick die Entwicklungen in der Zeit vom vom 01. Juni bis 07. Juni 2020.
22.09.2020 | Stand: 10:24 Uhr

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Sonntag, 07. Juni, 22.00 Uhr: Das Wichtigste des Tages

  • Ab morgen dürfen Allgäuer Freibäder wieder öffnen. Doch manche Bäder können die Corona-Auflagen nicht stemmen und bleiben geschlossen
  • Die Johns Hopkins University vermeldet 400.000 Corona-Tote weltweit
  • Papst Franziskus warnt davor, das Coronavirus frühzeitig als besiegt zu betrachten
  • Wegen Corona gibt es 2020/21 keine Fußballsaison in Bayern

Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht. Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung ist auch am Montag wieder für Sie da.

 

Sonntag, 07. Juni, 19.58 Uhr: Mehr als 400.000 Corona-Tote weltweit

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit mehr als 400.000 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das ging am Sonntag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die meisten Opfer haben demnach die USA zu beklagen, hier starben rund 110.000 Menschen. An zweiter Stelle lag Großbritannien mit mehr als 40.000 Toten, gefolgt von Brasilien mit mehr als 35.000 Todesopfern. Weltweit wurden von der Universität fast sieben Millionen Infektionen seit Beginn der Pandemie verzeichnet, 1,9 Millionen davon in den USA.

Die Opferzahl in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, ist weltweit die bislang höchste in absoluten Zahlen. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA starben den Daten der Johns-Hopkins-Universität zufolge rund 33 Menschen pro 100.000 Einwohner. In Frankreich liegt dieser Wert gerundet bei 43, in Schweden bei 45, in Italien bei 56 und in Großbritannien bei 61 - in Deutschland hingegen bei 10.

Die Webseite der Hopkins-Uni wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Experten gehen in jedem Fall von einer hohen Dunkelziffer aus.

Sonntag, 07. Juni, 18.15 Uhr: Diese Allgäuer Freibäder bleiben geschlossen

Ab Montag dürfen die Freibäder in Bayern trotz Corona wieder in Betrieb gehen. Im Allgäu öffnet jedoch nicht jedes Bad. Denn mit einer Öffnung sind auch gewisse Auflagen verbunden. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Um dies zu bewerkstelligen haben Freibäder umgangreiche Hygienekonzepte entwickelt und ihre Bäder umgerüstet. Welche Freibäder im Allgäu öffnen und welche geschlossen bleiben, erfahren Sie hier.

 

Sonntag, 07. Juni, 17.45 Uhr: Weitere Corona-Lockerungen in Bayern ab Montag

Nach der Corona-Zwangspause gehen im Freizeitbereich die Lockerungen weiter. Ab Montag dürfen Fitnessstudios, Tanzschulen und Freibäder ihren Betrieb wieder aufnehmen - dabei sind jedoch die inzwischen üblichen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. So gilt beim Betreten und Verlassen der Einrichtungen sowie in den Sanitäranlagen eine Maskenpflicht, es muss regelmäßig gelüftet und ausreichend Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. In Tanzschulen darf nur mit dem eigenen Partner oder kontaktlos getanzt werden, in Fitnessstudios müssen beispielsweise Abstände zwischen Trainingsgeräten beachtet werden und in Freibäder dürfen nur begrenzt viele Besucher kommen

 

Sonntag, 07. Juni, 14.21 Uhr: Papst Franziskus warnt vor Corona-Siegesgefühl

Papst Franziskus hat vor dem voreiligen Gefühl eines Sieges über das Coronavirus gewarnt. "Man darf nicht zu früh Siegeslieder anstimmen", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag. "Bleiben Sie vorsichtig", mahnte der 83-jährige Franziskus nach seinem traditionellen Angelus-Gebet vor Gläubigen auf dem Petersplatz. Er forderte die Menschen in seiner Ansprache vom Fenster des Apostolischen Palastes auf, sich weiter an die Corona-Regeln der Behörden zu halten.

Er freue sich, dass Italien die akute Phase der Viruswelle überstanden habe, sagte er. Doch in anderen Ländern der Erde wüte die Covid-19-Krankheit weiter, sagte der Argentinier, ohne Einzelstaaten zu nennen. "Am letzten Freitag ist in einem Land pro Minute ein Mensch gestorben - furchtbar." Er sei den betroffenen Menschen, den Kranken und ihren Familienangehörigen in Gedanken nahe.

Der Petersdom und der Platz davor waren im März zum Gesundheitsschutz geschlossen worden. Inzwischen sind beide für eine begrenzte Zahl von Besuchern wieder geöffnet.

 

Sonntag, 07. Juni, 13.20 Uhr: Folge der Corona-Krise: Keine Fußball-Saison 2020/21 in Bayern

In Bayern gibt es keine Fußball-Saison 2020/21. Zu dieser weitreichenden Entscheidung ist eine vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) eingesetzte Arbeitsgruppe zum Spielbetrieb in der Coronavirus-Pandemie gekommen. Das Votum des Gremiums sei einstimmig ausgefallen, wie der BFV am Samstag mitteilte. Die Hintergründe.

 

Sonntag, 07. Juni, 12 Uhr: Muss man seinen Strandplatz per App buchen?

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will in der Urlaubszeit während der Corona-Krise auf die Buchung von Küstenabschnitten per Smartphone setzen. "Man kann über die App anmelden, dass man in einem bestimmten Zeitraum an einen Strandabschnitt will", sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel am Sonntag" zu den Plänen für das Buchungssystem.

"Wenn dort noch Platz ist, bucht man sich ein und hat dann eine Zugangsberechtigung." Die Gemeinde Scharbeutz hat das System seinen Angaben nach entwickelt, jetzt könnte es auch von anderen Orten genutzt werden.

Für die Urlaubszeit kündigte Günther an: "Wir werden weiter stark kontrollieren. Dass alle dicht an dicht wie in der Sardinenbüchse liegen, wird es bei uns nicht geben."

 

Sonntag, 07. Juni, 10 Uhr: Corona-Warn-App soll im Juni kommen: Programmcode veröffentlicht

Mitte Juni soll es soweit sein mit der Corona-Warn-App. Für die breite Verwendung ist Vertrauen entscheidend. Deshalb haben die Entwickler der Corona-Warn-App den kompletten Programmcode der mit Spannung erwarteten Anwendung offengelegt. "Über Pfingsten haben wir alle restlichen, noch nicht veröffentlichten Quellcodes für die App auf der Entwickler-Plattform GitHub publiziert", erklärten Sprecher der Deutschen Telekom und der SAP AG. Warum das so wichtig ist, lesen Sie hier.

 

Sonntag, 07. Juni, 7:30 Uhr: Streeck plädiert für "mehr Mut" im Sommer

Guten Morgen aus dem Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir sind auch heute wieder für Sie da und berichten über die Corona-Situation im Allgäu.

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sieht der Virologe Hendrik Streeck eine Chance während der Sommermonate. Es könne möglicherweise eine Teilimmunität in der Bevölkerung aufgebaut werden, die dann den weiteren Verlauf der Pandemie abschwäche, sagte der Bonner Professor der Deutschen Presse-Agentur. "Wir sollten uns über den Sommer ein bisschen mehr Mut erlauben", so Streeck.

Derzeit zeigten Studien, dass bis zu 81 Prozent der Infektionen asymptomatisch verliefen. Das heißt, die Infizierten haben keine oder kaum Symptome. "Die Zahl der Covid-19-Erkrankten auf den Intensivstationen ist derzeit rückläufig", sagte Streeck. "Es besteht eine Chance, dass wir über den Sommer die Anzahl der Personen mit Teilimmunität erhöhen können." Die Hoffnung auf einen Impfstoff könne sich als trügerisch erweisen. Also solle man sich darauf einstellen, mit dem Virus zu leben.

 

Samstag, 06. Juni, 22.08 Uhr: Das Wichtigste des Tages

  • Etwa 120 Menschen haben in Kempten erneut gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert
  • Das RKI meldet 407 Neuinfektionen in Deutschland
  • In München haben 20.000 Menschen gegen Rassismus demonstriert. Abstände wurden dabei nicht eingehalten
  • In Augsburg wurde der neue Bischof Bertram Meier geweiht. Wegen der Corona-Krsie durften ihm nur drei Personen die Hände auflegen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht. Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung ist auch am Sonntag wieder für Sie da.

 

Samstag, 06. Juni, 20.28 Uhr: Kaufbeurer Karthalle öffnet wieder

Nach und nach öffnen in Bayern wieder öffentliche Einrichtungen und Geschäfte. Auch die Karthalle in Kaufbeuren geht nach einer Corona-Zwangspause wieder in Betrieb. Ab Montag dürfen Besucher dort wieder ihre Runden drehen. Jedoch müssen besondere Vorschriften aufgrund des Coronavirus eingehalten werden. Was Besucher beachten müssen, erfahren Sie hier.

 

Samstag, 06. Juni, 17. 35 Uhr: Etwa 120 Menschen bei Corona-Demo in Kempten

Etwa 120 Menschen haben am Samstagnachmittag friedlich auf dem Hildgardplatz in Kempten demonstriert. Hier sind die besten BIlder.

Bilderstrecke

Corona-Demo: 120 Menschen demonstrieren friedlich in Kempten

 

Samstag, 06. Juni, 15.40 Uhr: RKI meldet 407 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 407 weitere Infektionen. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 183.678 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Samstagmorgen meldete. In den vergangenen sieben Tagen wurden aus 125 Kreisen keine Fälle übermittelt. Insgesamt werden Werte aus rund 400 Landkreisen erfasst. Auch im Allgäu wurden keine neuen Infektionen verzeichnet.

 

Samstag, 06. Juni, 12.30 Uhr: Welche Westallgäuer Freibäder wann öffnen und welche Regeln gelten

Nach langer Winter- und Coronapause dürfen Bayerns Freibäder ab dem 8. Juni wieder öffnen. Doch im Westallgäu sind auch die Bäder nicht fern, die in Baden-Württemberg oder Österreich liegen. Während es im Nachbarbundesland seit heute wieder erlaubt ist, die Badeanstalten zu besuchen, öffneten die österreichischen Bäder bereits vor einigen Wochen. Die Öffnungszeiten und wichtigsten Hygieneregeln im Überblick mit AZ Plus.

Samstag, 06. Juni, 11 Uhr: Viehscheid im Oberallgäu: Diese Feste fallen aus

Jährlich feiern Tausende Urlauber und Einheimische beim Viehscheid im Oberallgäu die Rückkehr der rund 30 000 Kühe und Jungrinder von den über 600 Alpen. Doch mit der feucht-fröhlichen Stimmung wird es heuer nichts. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es keinen Festzeltbetrieb. „Den hat das Landratsamt untersagt“, berichtet Franz Hage, Vorsitzender des Alpwirtschaftlichen Vereins im Allgäu (AVA). Den Alpabtrieb bereits abgesagt haben Oberstdorf, Immenstadt und Oberstaufen. In anderen Gemeinden wird derzeit über eine Absage diskutiert.

 

Samstag, 06. Juni, 10 Uhr: Wie die Corona-Krise die heutige Bischofsweihe verändert

Heute um 10 Uhr wird der neue Augsburger Bischof Bertram Meier geweiht. Durch die Corona-Krise verändert sich das Fest gravierend. Nur drei Personen dürfen ihm die Hände auflegen. Die Domsingknaben müssen schweigen. Wie die Weihe ablaufen wird und wofür der neue Bischof steht, lesen Sie exklusiv mit AZ Plus.

 

Samstag, 06. Juni, 9.15 Uhr: Horst Seehofer: Bundesligaspiele mit Zuschauern noch in diesem Jahr?

In der neuen Saison der Fußball-Bundesliga könnte es nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auch wieder Spiele vor Zuschauern geben. In einem am Samstag veröffentlichten Interview für die Zeitungen der Funke Mediengruppe erklärte Seehofer, er gehe zunächst von reduzierten Zuschauerzahlen aus. Erst sollte jedoch die laufende Saison zu Ende gespielt werden. Die Hintergründe.

 

Samstag, 06. Juni, 08 Uhr: Wie stark spaltet Corona Deutschland?

Eine Mehrheit der Deutschen glaubt laut einer neuen Studie, die Corona-Pandemie könne das Land stärker spalten als die Flüchtlingskrise. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Kollegen der Augsburger Allgemeine hervor. Demnach gaben knapp 60 Prozent der Befragten an, sie glaubten, die Corona-Krise könne zur stärksten Polarisierung der Gesellschaft in den vergangenen zehn Jahren führen. Nur rund 27 Prozent glaubten das nicht oder eher nicht, gut 13 Prozent waren in der Frage unentschieden.

Samstag, 06. Juni, 07.15 Uhr: Sorge um Zusammentreffen von Grippe- und Corona-Welle im Herbst

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht Ihnen einen guten Morgen! Wir versorgen Sie auch am heutigen Samstag mit allen wichtigen Infos zum Coronavirus in unserer Region und der Welt.

Mit Blick auf eine mögliche neue Welle der Coronavirus-Infektionen im Herbst mahnen Ärzte schon jetzt für Risikogruppen zu bestimmten Impfungen. Ein Zusammentreffen der jährlichen Grippewelle und einer neuen Zunahme von Corona-Infektionen Ende des Jahres - wie sie viele Experten erwarten - wäre für das Gesundheitssystem eine Zerreißprobe, warnte Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. Die Grippeimpfung könne das abfedern. Denn: "Solange wir keinen Impfstoff gegen das Coronavirus haben, wird es hier eine zweite Welle geben."

Eine frühzeitige Grippeimpfung ab September werde deshalb in diesem Herbst wichtiger sein als in anderen Jahren - mindestens für Risikopatienten. Diese sollten auch über eine Pneumokokken-Impfung nachdenken, die eine bakterielle Lungenentzündung verhindert. Diese ist eine von mehreren möglichen Komplikationen bei der Covid-19-Erkrankung. Die Bakterien haben bei einem geschwächten Immunsystem leichteres Spiel.

 

Freitag, 05. Juni, 22.00 Uhr: Das Wichtigste des Tages

  • Am Samstag wird in Kempten erneut eine Corona-Demo stattfinden.
  • Der Deutsche Alpenverein rät von Wanderungen auf "Modebergen" zu Corona-Zeiten ab.
  • Seehofer will Grenzkontrollen Mitte Juni aufheben.
  • Die Zahl der Neuinfektionen ist in Deutschland weiter gering.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht. Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung ist auch am Samstag wieder für Sie da.

 

Freitag, 05. Juni, 19.56 Uhr: Corona wirft Tourismus in der Schweiz auf Stand der 60er Jahre zurück

Der verheerende Einbruch im Tourismus hat in der Schweiz Milliardenverluste verursacht. Allein zwischen März und Juni betrage der Umsatzverlust 8,7 Milliarden Franken (8 Mrd Euro), sagte Martin Nydegger, Chef der Marketing-Organisation Schweiz Tourismus, am Freitag. Für das Gesamtjahr sei mit Umsatzeinbußen von bis zu 35 Prozent zu rechnen. Das Land werde vermutlich in diesem Jahr bei den Übernachtungen einen Einbruch von 30 Prozent verzeichnen und würde damit auf der Stand Anfang der 60er Jahre zurückgeworfen.

 

Freitag, 05. Juni, 18.40 Uhr: 43 Corona-Fälle bei Paketzusteller DPD bestätigt

Der Paketzusteller DPD hat nach vorsorglichen Reihentests in einem Sortierzentrum in Duisburg bei 43 Mitarbeitern Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Ob die Arbeit an dem Standort weiterlaufen kann, erfahren Sie hier.

 

Freitag, 05. Juni, 17.49 Uhr: Erneut dutzende Demonstrationen in Bayern gegen Corona-Regeln geplant

Auch an diesem Wochenende wollen in mehreren bayerischen Städten Menschen gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung demonstrieren. 50 Veranstaltungen seien für das Wochenende angemeldet, teilte das Innenministerium am Freitag in München mit. Mit 46 geplanten Veranstaltungen liegt der Schwerpunkt der Demonstrationen erneut auf dem Samstag. Auch in Kempten gehen am Samstagnachmittag die Menschen auf die Straße.

Größere Kundgebungen sind unter anderem in Nürnberg, Passau und München geplant. Mit rund 1000 angemeldeten Personen wird eine der größten Veranstaltungen am Samstag vor dem Augsburger Plärrergelände erwartet. Anders als in den Wochen zuvor findet diesen Samstag keine Kundgebung auf der Münchner Theresienwiese statt - die Veranstalter sagten sie dem Innenministerium zufolge kurzfristig ab.

Bereits am vergangenen Wochenende waren in mehreren bayerischen Städten Tausende Menschen gegen die Corona-Beschränkungen auf die Straßen gegangen. In einigen Städten kamen zu den Kundgebungen aber weit weniger Demonstranten als erwartet. Auch am Freitag gab es Proteste.

 

Freitag, 05. Juni, 17.19 Uhr: Corona-Lockerungen: Hobbymusiker freuen sich - was ab Montag erlaubt ist

Gute Nachrichten für alle Hobby-Musiker: Ab Montag darf wieder zusammen musiziert werden. Doch nach wie vor ist wegen des Coronavirus Vorsicht geboten. "Aus einer schönen und lange ersehnten Musikprobe sollen keine Infektionen entstehen", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag. An welche Regeln sich Musiker halten müssen, erfahren Sie hier.

 

Freitag, 05. Juni, 16.35 Uhr: Alpenverein empfiehlt Gipfel mit breitem Plateau als Corona-Ziel

Der Deutsche Alpenverein (DAV) rät in Corona-Zeiten zu Zielen mit viel Platz. Wanderer sollten Gipfel mit breitem Plateau wählen und "Modeberge" meiden, mahnte der Bergsportverein am Freitag. Abstand sei zwar derzeit das Gebot der Stunde, beim Sport gelte aktuell ein Mindestabstand von zwei Metern - auch in den Bergen. Dennoch dürfe sich niemand auf engen Wegen in Gefahr bringen oder die Natur schädigen. "Wir verstehen, dass Wanderer in dieser Zeit anderen Wanderern aus dem Weg gehen wollen. Das darf aber nicht dazu führen, dass Pfade künstlich verbreitert oder Abkürzungen zur Standardmaßnahme beim Ausweichen vor Gegenverkehr werden", sagte DAV-Vizepräsident Manfred Sailer. Für Pausen gelte: "Bergwiesen sind keine großflächigen Picknick-Areale, sondern sensible Natur."

An Pfingsten hatten Wanderer das Rubihorn gestürmt. Der Berggasthof Gaisalpe musste wegen Besuchermassen schließen. Was die Betreiber dazu sagen.

 

Freitag, 05. Juni, 15.45 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Deutschland weiterhin gering

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist leicht gestiegen - bewegt sich aber weiter auf verhältnismäßig niedrigem Niveau. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten 507 neue Fälle binnen eines Tages, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Am Vortag waren es 394 Neuinfektionen gewesen. Schleswig-Holstein meldete am Freitag keine einzige neue Infektion. Das war in den vergangenen Tagen auch in anderen Bundesländern vorgekommen.

Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Corona-Krise 183 271 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 05. Juni, 0 Uhr). Mehr als 8613 nachweislich mit dem Virus Infizierte starben demnach bislang. Etwa 168.500 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

 

Freitag, 05. Juni, 13.35 Uhr: Seehofer will Grenzkontrollen Mitte Juni aufheben

Mitte Juni sollen Europäer laut Bundesinnenminister Horst Seehofer wieder nach Deutschland einreisen können, ohne kontrolliert zu werden. Diesen Vorschlag will der CSU-Politiker am Mittwoch im Bundeskabinett vorlegen. Den gleichen Plan haben weitere EU-Staaten - auch sie wollen die Kontrollen Mitte des Monats abschaffen. Andere Länder wollen das erst Ende Juni tun.

Bereits seit Mitte März wird an der deutschen Grenze zu Frankreich, Dänemark, der Schweiz und Österreich kontrolliert. Bis dato dürfen daher nur Menschen einreisen, die in Deutschland arbeiten oder Verwandte besuchen. So gilt es auch für die Einreise mit dem Flugzeug aus Italien und Spanien.


Freitag, 05. Juni, 12.30 Uhr: An diesen Tagen öffnen die Freibäder im Unterallgäu

Die Badesaison steht vor der Tür. Allerdings herrscht derzeit noch Unsicherheit bei manchen Betreibern von Freibädern in der Region. Im Unterallgäu hat das Bad Clevers in bad Grönenbach als erstes geöffnet. Andere wollen nachziehen, einige aber zunächst noch weitere Lockerungen abwarten, auch wenn sie laut der bayerischen Staatsregierung ihre Freibäder unter Auflagen bereits am kommenden Montag, 8. Juni, öffnen dürften. Einen Überblick über die Bäder im Unterallgäu bekommen Sie hier mit AZ Plus.

 

Freitag, 05. Juni, 10.40 Uhr: Fluggesellschaft Tuifly will Flotte wegen Corona-Krise halbieren

Der mit einem staatlichen Milliardenkredit gestützte Reisekonzern Tui will seinen deutschen Ferienflieger Tuifly wegen des hohen Spardrucks in der Corona-Krise um rund die Hälfte verkleinern. Das Management habe den Mitarbeitern entsprechende Pläne vorgestellt, sagte ein Tuifly-Sprecher am Freitag. Ziel sei es, die eigentlich vorgesehene Flotte von 39 Jets vom Typ Boeing 737 zu halbieren und mehrere deutsche Standorte wie Köln, Bremen und Münster-Osnabrück zu schließen. Wie viele Jobs wegfallen müssen, werde nun Teil der Gespräche zwischen Unternehmensführung und Arbeitnehmervertretern.

Die im Aufsichtsrat vertretene Gewerkschaft Verdi betonte, es seien noch keine konkreten Entscheidungen gefallen - man erwarte aber "harte Schnitte". Für die Kunden soll sich zunächst nichts ändern: Der aktuelle Sommerflugplan von Tuifly für die in diesem Jahr verspätet gestartete Saison habe Bestand. Das Unternehmen hatte aber auch bereits den Plan für 2021 vorzeitig freigeschaltet.

Bei Tuifly gibt es rund 2.000 Vollzeitstellen, davon 1.400 Piloten und Flugbegleiter. Dem Nachrichtensender ntv zufolge stehen die Jobs von 700 Mitarbeitern auf der Kippe, davon 230 Vollzeitstellen. Der Konzern wollte diese Zahlen nicht bestätigen.

 

Freitag, 05. Juni, 08.10 Uhr: Mit diesen Vorerkrankungen zählt man zur Corona-Risikogruppe

Bei den meisten Menschen verläuft eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 glimpflich. Sie bekommen Husten und Fieber. Doch wer zu sogenannten Risikogruppen gehört, erkrankt mit größerer Wahrscheinlichkeit schwer an Covid-19. Nach den aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) verlaufen 18 Prozent der nachgewiesenen Infektionen so schwer, dass die Betroffenen in ein Krankenhaus kommen. Doch wer ist überhaupt ein Risikopatient? Hier lesen Sie, mit wlchen Vorerkrankungen man zur Corona-Risikogruppe zählt.

 

Freitag, 05. Juni, 06.40 Uhr: RKI meldet 507 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 507 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 183.271 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Freitagmorgen meldete (Datenstand 05.06. 0 Uhr).

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8.613 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 32. Etwa 168.500 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, bleibt nach aktuellsten RKI-Angaben deutlich unter der kritischen Marke von 1,0, nämlich bei 0,57 (Datenstand 4.6. 0 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 0,71 (Datenstand 3.6. 0 Uhr) gelegen.

Das RKI hatte bereits am Wochenende erklärt, dass der R-Wert empfindlich auf kurzfristige Änderungen der Fallzahlen reagiere, wie sie etwa durch einzelne Ausbruchsgeschehen verursacht werden können. Insbesondere bei einer insgesamt kleineren Anzahl von Neuerkrankungen könne dies zu verhältnismäßig großen Schwankungen führen.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 3.6. 0 Uhr) bei 0,80 (Vortag: 0,83). Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

 

Freitag, 05. Juni, 06.20 Uhr: Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung,

müssen Kommunen wichtige Vorhaben wie den Bau von Schulen und Radwegen stoppen, weil ihnen das Geld ausgeht? Diese Befürchtung stand seit Wochen im Raum, weil die Gewerbesteuer-Einnahmen wegen der Corona-Krise massiv einbrechen. Doch jetzt hat sich Erleichterung in Landratsämtern und Rathäusern breit gemacht. Das Konjunkturpaket der Bundesregierung sei „wirklich ein großer Wurf“, sagt Elmar Stegmann (CSU, Lindau), der Sprecher der schwäbischen Landräte.

Lob kommt auch vom Städtetag: Er sei „beeindruckt“, sagt Bezirksvorsitzender Stefan Bosse (CSU). Welche offenen Fragen der Kaufbeurer Oberbürgermeister noch sieht und welche Projekte nun unter anderem anstehen, lesen Sie hier exklusiv mit AZ PLus.

Lesen Sie hierzu auch den Kommentar von AZ-Rundschau-Chef Helmut Kustermann. Er fordert kreative Lösungen von den Kommunen, wie in Zeiten von Corona Geld gespart werden kann.

 

 

Donnerstag, 04. Juni, 22.00 Uhr: Das Wichtigste des Tages

  • Kaufbeuren neben 30 anderen bayerischen Landkreisen und kreisfrien Städten gilt als "coronafrei".
  • Memmingens Oberbürgermeister verschenkt 500 Mund- und Nasenschutze.
  • Die Kaufbeurer Freibäder starten ab 8. Juni mit Hygienekonzepten in die Sommersaison.
  • Die Festivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" finden dieses Wochenende wegen Corona nicht statt.

Donnerstag, 04. Juni, 19.56 Uhr: Bundeskanzlerin Merkel möchte Urlaub in Deutschland verbringen

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will ihren Sommerurlaub wegen der Corona-Krise in diesem Jahr in Deutschland verbringen. Auf die Frage, welches Ziel sie für ihren Sommerurlaub habe, sagte Merkel am Donnerstag in der ZDF-Sendung "Was nun, Frau Merkel": "Deutschland." Konkreter äußerte sich die Kanzlerin nicht. In den vergangenen Jahren gehörten die Insel Ischia im Golf von Neapel oder die Südtiroler Berge zu Merkels beliebten Reisezielen.

Für sie persönlich heiße das Leben mit Corona, "mit sehr vielen Einschränkungen" zu leben, sagte die Kanzlerin. Sie könne viel weniger Menschen persönlich treffen "und ich erlebe das Erlebnis von Videokonferenzen, wie viele andere glaube ich auch".

Zugleich dämpfte Merkel erneut Erwartungen an die baldige Entwicklung eines Corona-Impfstoffes. Sie hoffe, dass es diesen bald geben werde. "Aber uns sagen alle Experten, unter einem Jahr bis 18 Monaten ist nichts zu machen." Die Tests und Erprobungen dürften am Schluss auch nicht so verkürzt werden, "dass dann wieder neue Schäden entstehen".

Merkel wies den Vorwurf zurück, dass der Rat der Virologen in ihrer Corona-Politik eine zu große Rolle gespielt habe. "Ich bin dankbar, dass Deutschland so tolle Forscher hat, die wir fragen konnten." Wie immer in der Wissenschaft gebe es unterschiedliche Meinungen und jeden Tag neue Entdeckungen. "Deshalb habe ich gerne den Rat der Wissenschaftler. Aber die politische Entscheidung, die fällen wir. Und das kann man nicht vermischen."

Donnerstag, 04. Juni, 17.30 Uhr: Kaufbeuren gilt als "coronafrei": 31 bayerische Landkreise und kreisfreie Städte ohne neue Corona-Fälle

Kaufbeuren zählt zu den 31 Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern, die in den vergangenen sieben Tagen keine Corona-Neuinfektionen verzeichneten. "Dies ist eine sehr positive Nachricht", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag in München mit Blick auf die Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin.

"Dem verantwortungsvollen Handeln der großen Mehrheit der bayerischen Bevölkerung ist es zu verdanken, dass sich die Infektionszahlen derzeit auf einem erfreulich niedrigen Niveau bewegen." Im Freistaat gibt es 71 Landkreise und 25 kreisfreie Städte.

 

Donnerstag, 04. Juni, 16.20 Uhr: Kaufbeurer Freibäder öffnen wieder

Die Kaufbeurer Freibäder starten in die Sommersaion und öffnen wieder. Das Erlebnisbad Neugablonz eröffnet am 08. Juni, das Freibad Kaufbeuren eröffnet am 15. Juni. Aufgrund der aktuellen Lage wurden in den letzten Wochen viele Vorbereitungen getroffen: Es wurden ein Hygienekonzept erstellt, Mitarbeiterschulungen durchgeführt sowie diverse organisatorische Maßnahmen ausgearbeitet, um einen geordneten Badebetrieb zu gewährleisten. Aktuelle werden Eingangs-, Kassen- und Kioskbereiche mit Trennwänden, Markierungen und Hinweisschildern nachgerüstet. Diese hygienischen Schutzmaßnahmen sollen einer Infektionsgefahr soweit wie möglich vorbeugen. „Die Stadt Kaufbeuren freut sich auf die Badesaison, gleichzeitig appellieren wir an alle Badegäste sich verantwortungsbewusst zu verhalten“, so Stefan Bosse, Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren.

 

Donnerstag, 04. Juni, 15.51 Uhr: Brasilien verzeichnet erneut traurigen Rekord bei Corona-Toten

Brasilien hat binnen eines Tages 1349 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert - und damit erneut einen traurigen Rekord. Dies geht aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Mittwochabend (Ortszeit) hervor. Es ist der zweite Tag hintereinander, an dem Brasilien einen Negativ-Rekord bei den Corona-Toten verzeichnet. Am Dienstag hatte das größte Land in Lateinamerika 1.262 Tote vermeldet und die Marke von 30.000 Toten durchbrochen. Das Ministerium meldete auch 28 633 Neuinfektionen, insgesamt lag die Zahl der Infizierten bei 584.016.

Nach den Daten der US-Universität Johns Hopkins rangiert Brasilien bei der Zahl der Todesopfer damit weiter auf Platz vier, bei der Zahl der Infizierten auf Platz zwei der am schwersten betroffenen Länder - hinter den USA. Die tatsächliche Zahl dürfte in Brasilien unter anderem wegen fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse weit höher liegen. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die Zahl der Infizierten mindestens sieben Mal höher ist als bislang bekannt. Das Gesundheitsministerium kommentierte die Zahlen nicht. Eine Pressekonferenz, die für Mittwoch geplant gewesen war, wurde abgesagt und auf Donnerstag verschoben.

 

Donnerstag, 04. Juni, 14.50 Uhr: 99-Jähriger aus Duisburg übersteht Corona-Infektion

Ein 99-Jähriger aus Duisburg hat eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. Der hochbetagte Patient sei nach gut vier Wochen als genesen aus der Helios Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld entlassen worden, teilte eine Sprecherin am Donnerstag mit. Demnach war der Mann nach einem positiven Corona-Test mit Atemwegsbeschwerden ins Krankenhaus gekommen. Während seines Aufenthalts dort habe er eine leichte Lungenentzündung entwickelt, insgesamt aber nur vergleichsweise milde Symptome gezeigt. Nun sei er wieder gesund.

"Da ältere Menschen die am stärksten betroffene Risikogruppe in der Pandemie sind, ermutigt uns solch ein Ausgang sehr", sagte Stationsleiter Max-Martin Pasternack. Feste Bezugspersonen und ein regelmäßiger Austausch mit seiner Familie hätten dem Senior die wochenlange Isolation ohne Besuch erleichtert. "Alle haben sich toll gekümmert, und wir hatten die ganze Zeit ein gutes Gefühl, obwohl wir ihn nicht sehen konnten", sagte sein 68-jähriger Sohn laut Mitteilung.

 

Donnerstag, 04. Juni, 12.15 Uhr: Memminger Oberbürgermeister verschenkt 500 Mund-Nasen-Bedeckungen

Weiterhin wachsam sein und dort eine Maske tragen, wo es geboten ist: Das ist die Botschaft von Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder, die er mit einer kostenlosen Verteil-Aktion am kommenden Montag an Mann und Frau bringen möchte. Vor dem Rathaus wird Schilder am 8. Juni ab 14.30 Uhr 500 Sets Mund-Nasen-Bedeckungen verschenken.

Die Sets wurden laut Mitteilung mit Hilfe der deutschlandweiten Vereinigung „Maker vs. Virus“ hergestellt. Sascha Klenner aus Memmingen hat die Herstellung hunderter Clips für die Stadt Memmingen ehrenamtlich organisiert und koordiniert. In den Sets sind Stoffe, Klammern und Gummibänder, die wiederverwendet werden können. Die Lösung mit Stoffen und Klammern kann ohne Nähen hergestellt werden, ist nachhaltig und trägt zur Müllvermeidung bei. "Achten Sie weiterhin auf sich und Ihre Mitmenschen", bittet Oberbürgermeister Manfred Schilder. Und lädt ein, sich ein solches Set zu holen.

 

Donnerstag, 04. Juni, 10.25 Uhr: KfW-Ökonomin: Entlastung für Kommunen kommt keine Minute zu früh

Einnahmen brechen weg und Ausgaben steigen: Die Corona-Krise belastet die Haushalte der deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der staatlichen Förderbank KfW blicken neun von zehn Kommunen pessimistisch auf die Finanzen für das laufende Jahr, für 2021 sind dies noch 80 Prozent, vor allem aufgrund sinkender Steuereinnahmen. KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib befürchtet, dass die Kommunen bei sinkenden Einnahmen und steigenden Ausgaben zum Beispiel für Sozialleistungen ihre Investitionen runterfahren.

Aus Sicht der Ökonomin wäre dies für eine nachhaltige Erholung nach der Krise fatal. Investitionen der Kommunen seien eine wesentliche Stellschraube – beispielsweise in den Bereichen Klimaschutz, Bildung oder auch Digitalisierung. "Die Stabilisierung der Kommunalfinanzen ist deshalb eine dringende Erfordernis für die Sicherstellung kommunaler Investitionen", mahnte Köhler-Geib. Der Umfrage zufolge werden rund die Hälfte der kommunalen Investitionen durch die frei verfügbaren Haushaltsmittel wie Steuereinnahmen und Zuweisungen im kommunalen Finanzausgleich finanziert. Diese Einnahmequellen sind durch die Krise besonders betroffen.

"Die Entlastungen, die von der Koalition jetzt im Rahmen des Konjunkturpakets beschlossen wurden, kommen für die Kommunen deshalb keine Minute zu früh", sagte Köhler-Geib. Im Rahmen des Corona-Konjunkturpaketes sollen Ausfälle bei den Gewerbesteuereinnahmen von Bund und Ländern zusammen ausgeglichen werden. Der Bund will knapp sechs Milliarden Euro übernehmen.

 

Donnerstag, 04. Juni, 09.30 Uhr: Umweltschützer zu Corona-Konjunkturpaket: Kaufprämie für Verbrenner "durch die Hintertür"

Die geplante Erhöhung der Kaufprämie für Autos mit Elektroantrieb hat nach Ansicht von Umweltschützern noch zu große Schlupflöcher. "Die zusätzliche Förderung von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybrid-Technologie ist eine Kaufprämie für Verbrenner durch die Hintertür", sagte der Verkehrsexperte der Umweltorganisation BUND, Jens Hilgenberg, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Es brauche einen Nachweis, wie die Plug-in-Hybride bewegt würden, etwa über das Auslesen von Verbrauchsdaten bei der Hauptuntersuchung. Wenn nicht mindestens 70 bis 80 Prozent der Strecke elektrisch gefahren würden, sei das Auto ein Verbrenner. Förderungen sollten dann erst nachträglich gewährt werden.

Die große Koalition hatte sich in den Verhandlungen um Konjunkturhilfen in der Corona-Krise gegen eine Kaufprämie für abgasarme Benziner und Dieselautos entschieden. Die Spitzen von Union und SPD beschlossen am Mittwoch allerdings deutlich höhere Prämien für Elektroautos bis Ende 2021 "im bestehenden System" - dabei werden auch Plug-ins über einen "Umweltbonus" beim Kauf gefördert. Die Frage "des optimierten Nutzungsgrades des elektrischen Antriebs bei Plug-in- Hybridfahrzeugen" soll dem Kompromisspapier zufolge diskutiert werden.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace nannte das Konjunkturprogramm insgesamt "bestenfalls blassgrün" und die Aufstockung der Prämie auch für Hybrid-Fahrzeuge ökologisch unsinnig. Der Verbrennungsmotor sei aber der große Verlierer der Entscheidung, sagte Klimaexperte Tobias Austrup. "Dem technologischen Auslaufmodell ist die politische Unterstützung abhanden gekommen."

 

Donnerstag, 04. Juni, 08.10 Uhr: Keine Festivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" dieses Wochenende

Ohne Corona würden an diesem Wochenende die Zwillingsfestivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" über die Bühne gehen - nun können die Beteiligten nur noch die Absage wegen der Pandemie bedauern. "'Rock am Ring'" spielt aufgrund seiner Größe nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich eine besondere Rolle in unserem Eventkalender", sagt der Sprecher des Nürburgrings in der Eifel, Alexander Gerhard. "Jede Veranstaltung, die nicht bei uns stattfindet, bedeutet auch einen finanziellen Verlust." "Rock im Park" war auf dem Zeppelinfeld auf dem ehemaligen NS-Reichsparteitagsgelände in Nürnberg vorgesehen.

Die Agentur Live Nation sagte die Musikspektakel im April angesichts des Verbots von Großveranstaltungen wegen des hochansteckenden Coronavirus ab. Nun soll das Doppelfestival wieder vom 11. bis 13. Juni 2021 über die Bühne gehen. Zu den Headlinern hätten in diesem Jahr die Bands Green Day, Volbeat und System Of A Down gehört. Live Nation äußerte sich vorerst nicht zur Frage, inwieweit Auftritte auf 2021 verschoben werden könnten.

Fans mit Tickets für die abgesagten Zwillingsfestivals können diese laut Live Nation im Internet auf 2021 übertragen lassen. Dafür gebe es ein "Treuepaket" etwa mit einer "Jubiläums-Basecap". Wer lieber sein Geld zurückhaben wolle, bekomme dafür noch neue Informationen.

 

Donnerstag, 04. Juni, 06.50 Uhr: RKI meldet 394 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 394 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 182.764 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Donnerstagmorgen meldete (Datenstand 04.06. 0 Uhr).

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8.581 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 30. Etwa 167.800 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, ist nach aktuellsten RKI-Angaben erneut unter die kritische Marke von 1,0 gerutscht, nämlich auf 0,71 (Datenstand 3.6. 0 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 0,89 (Datenstand 2.6. 0 Uhr) gelegen.

Das RKI hatte bereits am Wochenende erklärt, dass der R-Wert empfindlich auf kurzfristige Änderungen der Fallzahlen reagiere, wie sie etwa durch einzelne Ausbruchsgeschehen verursacht werden können. Insbesondere bei einer insgesamt kleineren Anzahl von Neuerkrankungen könne dies zu verhältnismäßig großen Schwankungen führen.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 3.6. 0 Uhr) bei 0,83 (Vortag: 0,87). Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

 

Donnerstag, 04. Juni, 06.25 Uhr: Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung,

auch am heutigen Donnerstag versorgen wir Sie an dieser Stelle mit Informationen rund um die Corona-Situation im Allgäu und der Welt. Nach zwei Tagen harten Ringens ist es geschafft. Die Spitzen der großen Koalition haben sich auf ein riesiges Konjunkturpaket von 130 Milliarden Euro geeinigt. "Herzstück" des Paketes ist eine Senkung der Mehrwertsteuer. Vom 1. Juli an bis zum 31. Dezember 2020 soll der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 16 Prozent und für den ermäßigten Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt werden.

Außerdem sollen die Bürger bei den Stromkosten entlastet werden und es gibt eine deutlich höhere Prämie beim Kauf eines E-Autos. Alle Einzelheiten dazu lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 03. Juni, 22.15 Uhr: Das Wichtigste des Tages

  • Zur Zeit sind 19 Menschen in der Region am Coronavirus erkrankt
  • Die Arbeitslosigkeit stieg wegen der Corona-Krise um 50 Prozent an
  • Ab Juli sollen alle Kinder in Bayern wieder in die Kita gehen dürfen
  • Österreich öffnet Grenzen zu allen Nachbarstaaten außer Italien

Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht. Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung ist morgen ab 6 Uhr wieder für Sie da.

 

Mittwoch, 03. Juni, 20.15 Uhr: Milliarden-Paket geplant: Verhandlungen über Konjunkturprogramm stocken

Die Verhandlungen über das milliardenschwere Konjunkturprogramm in der Corona-Krise sind für die Spitzen der schwarz-roten Koalition zur Geduldsprobe geworden. Auch am zweiten Tag rangen Union und SPD im Kanzleramt stundenlang um entscheidende Knackpunkte wie Kaufprämien für Autos und Zuschüsse für Familien. Am frühen Abend zeichnete sich noch kein Durchbruch ab. Die Hintergründe lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 03. Juni, 18.30: 19 Corona-Erkrankte im Allgäu

Im Allgäu sind derzeit 19 Personen akut mit dem Coronavirus infiziert (ausgenommen Kreis Lindau). Das geht aus den Zahlen der Behörden hervor. Wichtig ist der Anteil der Neuinfektionen an der Bevölkerung eines Landkreises. Bayern hat dafür den „Frühwarnwert“ von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen festgelegt („7-Tage-Inzidenz“).

Wird diese Marke erreicht, müssen die Kreise das Gesundheitsministerium über lokale Beschränkungen informieren. Das LGL veröffentlichte für die Region folgende Werte (Stand Mittwoch): Kreis Oberallgäu 6,44. Der Wert für die anderen Landkreise und Städte liegt bei 0.

 

Mittwoch, 03. Juni, 16.48 Uhr: Kempten: Öffnet das Cambomare-Freibad heuer gar nicht mehr?

Corona-Lockerungen: Eigentlich dürfen sie ab Montag öffnen, die Freibäder. Gespannt warten viele Kemptener und Badebegeisterte darauf, endlich wieder im Cambomare-Freibad planschen zu können. Doch die Betreiber dämpfen die Erwartungen. Ob das Kemptener Stadtbad heuer gar nicht mehr öffnet und was eine baldige Öffnung verhindert, lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 03. Juni, 15 Uhr: Alle Kinder in Bayern sollen bis zum Juli wieder in die Kitas dürfen

Ab Juli sollen alle Kinder in Bayern wieder in Kindergärten und Krippen dürfen. "Kinder brauchen Kinder. Auch den Eltern wollen wir eine Perspektive geben. Daher steht nun die nächste Ausweitung der Notbetreuung bevor", sagte Sozial- und Familienministerin Carolina Trautner (CSU) am Mittwoch in München.

Sofern die Corona-Infektionszahlen es zulassen, sieht das Konzept zwei Schritte vor. Ab dem 15. Juni 2020 können demnach auch Kinder, die im Schuljahr 2021/2022 schulpflichtig werden, wieder in ihre Kitas gehen. Gleiches gilt für die Kinder, die am Übergang von der Krippe zum Kindergarten stehen. Damit könnten dann rund 80 Prozent der Kinder wieder ihre Einrichtungen besuchen. Zum 1. Juli soll das dann wieder allen Kindern möglich sein.

Für die erneuten Lockerungen seien die Bedürfnisse der Kinder ausschlaggebend, hieß es weiter. Mit zunehmendem Alter der Kinder seien themenbezogene Bildungs- und Erziehungsziele wichtig und Kompetenzen mit Blick auf den Übergang in die Schule würden in den Vordergrund treten.

"Aus pädagogischer Sicht wollen wir auch die Krippenkinder auf den Übergang in den Kindergarten vorbereiten und ihnen den Abschied von ihrer Einrichtung ermöglichen", sagte Trautner. Auch Kinder, die im selben Haushalt leben und dieselbe Einrichtung besuchen wie die zugelassenen Kinder, könnten ebenfalls wieder betreut werden.

 

Mittwoch, 03. Juni, 13 Uhr: Österreich öffnet Grenzen zu allen Nachbarstaaten außer Italien

Österreich setzt nach rund drei Monaten der Reisebeschränkungen zu seinen Nachbarländer aufgrund der Corona-Pandemie wieder auf Reisefreiheit. Alle Grenzbeschränkungen zu Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn würden diese Woche aufgehoben, sagte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Mittwoch in Wien. Einzige Ausnahme ist Italien. Dort bleiben die Beschränkungen bestehen, kommende Woche soll die nächste Einschätzung erfolgen. Die Regierung in Wien sei im regen Kontakt mit Rom. Der Plan sei eine Öffnung zu Italien, sobald es die Zahlen zuließen.

Für die übrigen sieben Nachbarländer gilt der Zustand von vor Corona-Zeiten. Bei der Einreise von diesen Staaten nach Österreich gibt es dann keine Quarantäne oder verpflichtende Test-Ergebnisse mehr.

Der Außenminister appellierte an den gesunden Menschenverstand der Reisenden. Er betonte, wie wichtig die Öffnung sei. Dabei gehe es nicht nur um Urlaube, sondern auch um Familienbesuche und geschäftliche Reisen.

 

Mittwoch, 03. Juni, 11.35 Uhr: Schwedens Epidemiologe: Hätten mehr Corona-Maßnahmen ergreifen sollen

Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell hat sich erstmals selbstkritisch über den schwedischen Sonderweg in der Corona-Krise gezeigt. Schweden hätte schon von Beginn an mehr Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergreifen sollen, sagte Tegnell in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit dem schwedischen Radio. "Ich glaube, dass es sicherlich Verbesserungspotenzial bei dem gibt, was wir in Schweden gemacht haben, klar."

Zu viele Schweden seien zu früh gestorben. Wie Tegnell mit dem heutigen Wissenstand handeln würde, lesen Sie ausführlich hier.

 

Mittwoch, 03. Juni, 11.10 Uhr: Virologe Drosten bleibt bei Aussagen zur Ansteckungsgefahr durch Kinder

In einer überarbeiteten Fassung seiner Studie zur Infektiosität von Kindern während der Corona-Krise hält das Forscherteam um den Berliner Virologen Christian Drosten an seiner grundlegenden Aussage fest. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Kinder im Bezug auf Sars-CoV-2 nicht genauso ansteckend seien wie Erwachsene, heißt es in der aktualisierten Version der Studie.

Ein erster Entwurf der Untersuchung war Ende April veröffentlicht worden und hatte Kritik und teils heftige Auseinandersetzungen in den Medien nach sich gezogen. Die Aussage bereits damals: Kinder tragen eine ebenso hohe Viruslast wie Erwachsene - und sind mithin vermutlich genauso ansteckend. Die Forscher hatten aufgrund dieser Ergebnisse vor einer uneingeschränkten Öffnung von Schulen und Kindergärten in Deutschland gewarnt. Woran sich die Kritik hauptsächlich entzündet hat und weshalb Drosten bei seiner These bleibt, lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 03. Juni, 10.30 Uhr: Bundesregierung: Reisewarnung für europäische Länder soll am 15. Juni fallen

Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für rund 30 europäische Staaten aufheben, falls die Corona-Lage es zulässt. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde. Danach soll die am 17. März für alle rund 200 Länder der Welt pauschal verhängte Warnung vor touristischen Reisen durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden, mit denen über die landesspezifischen Risiken informiert wird. Wie das für die liebsten Urlaubsländer der Deutschen konkret aussieht - und weshalb es mit Urlaub in Spanien oder Italien dennoch eng werden könnte, lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 03. Juni, 10 Uhr: Arbeitslosigkeit steigt wegen Corona-Krise im Mai weiter

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai wegen der Folgen der Corona-Krise im Vergleich zum April noch einmal um 169.000 auf 2,813 Millionen Menschen gestiegen. Die Arbeitslosenquote kletterte um 0,3 Punkte auf 6,1 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mit. Im Vergleich zum Mai 2019 ging die Arbeitslosigkeit sogar um 577.000 Personen nach oben.

 

Mittwoch, 03. Juni, 09.55 Uhr: Deutscher Reiseverband hält sichere Urlaube in Europa für möglich

Sichere Urlaubsreisen ins europäische Ausland werden diesen Sommer nach Ansicht des Hauptgeschäftsführers des Deutschen Reiseverbandes, Dirk Inger, möglich sein. "In allen europäischen Ländern gibt es vernünftige und ordentliche Gesundheitssysteme und auch belastbare Infektionszahlen", sagte Inger am Mittwoch im Deutschlandfunk. "Wir können schon davon ausgehen, dass in sehr vielen Ländern ein sicheres Reisen möglich ist."

"Es gibt sicherlich auch einige Ecken, die man meiden sollte", sagte Inger. In Madrid oder Norditalien werde man diesen Sommer wohl wenig Urlauber sehen. "Aber im wesentlichen ist es wie in Deutschland: Wir würden auch nicht in Heinsberg Urlaub machen, oder im Moment nach Göttingen fahren." Man müsse sich das regionale Infektionsgeschehen ansehen und danach eine Entscheidung treffen.

Außenminister Heiko Maas (SPD) sollte den Blick möglichst schnell auf das außereuropäische Ausland richten, forderte Inger. Maßgeblich müssten die Qualität der Gesundheitssysteme und die Infektionszahlen in den Ländern sein. ""Ich glaube, dass die Einschränkung begründet werden muss, nicht die Gewährung der Reisefreiheit." Die geplante Aufhebung der Reisewarnung für 31 Länder ab Mitte Juni sei nur "ein erster Schritt", sagte Inger.

Eine solche Aufhebung wollte das Bundeskabinett am Mittwoch vorbereiten. Dazu soll ein Eckpunktepapier mit Vorschlägen für den Schutz von Urlaubern verabschiedet werden. Auf dieser Grundlage will die Bundesregierung die Verhandlungen mit den wichtigsten Urlaubsländern der Deutschen über den grenzüberschreitenden Reiseverkehr weiter vorantreiben. Die endgültige Entscheidung über die Aufhebung der Reisewarnung soll erst später fallen.

 

Mittwoch, 03. Juni, 08.18 Uhr: Allgäuer Fußball-Schiedsrichter Hartmann: "Für alle eine außergewöhnliche Situation"

Schiedsrichter Robert Hartmann hat sich für die neue Situation mit den Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga "nicht groß umstellen" müssen. Zwar sei vorher nicht jedes Wort von den Profis auf die Goldwaage gelegt worden, "aber der Umgang mit den Spielern war auch schon vor der Corona-Pause gut", sagte der Referee aus Wangen in einem Interview der "Allgäuer Zeitung".

Dennoch war es "für alle eine außergewöhnliche Situation", räumte er ein. "Ich glaube aber, mittlerweile haben sich alle Beteiligten weitestgehend möglich akklimatisiert und man merkt, dass es jetzt in die entscheidende Phase geht. In den kommenden Wochen wird sicherlich alles abgerufen werden", sagte der 40 Jahre alte Allgäuer.

Es werde auch jetzt nicht alles klaglos von den Profis hingenommen, "aber natürlich wird eine emotionale Phase nun nicht durch die Zuschauer verstärkt." Auch für die Schiedsrichter sei die fehlende Zuschauerkulisse ungewohnt. "Es gab schon Szenen, in denen ein Spieler zu mir gesagt hat: Warum schreist du mich so an? Das habe ich dann unabsichtlich getan, weil man aus den Stadien einfach eine andere Geräuschkulisse gewohnt ist", berichtete Hartmann. Generell wirke es souveräner, wenn man nicht schreit.

 

Mittwoch, 03. Juni, 07.40 Uhr: Lufthansa kündigt Umbau an - Milliardenverlust im ersten Quartal

Die Lufthansa bereitet ihre Mitarbeiter trotz ihrer geplanten Rettung durch den Staat in der Corona-Krise auf herbe Einschnitte vor. "Angesichts der absehbar nur sehr langsam verlaufenden Erholung der Nachfrage müssen wir nun mit tiefgreifenden Restrukturierungen gegensteuern", sagte Vorstandschef Carsten Spohr bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal am Mittwoch in Frankfurt. Das Management will die Stückkosten im Vergleich zum Vorkrisenniveau "deutlich" senken. Genauere Angaben zu einem Stellenabbau machte die Lufthansa zunächst nicht.

Um Kredite und Zinsen zügig zurückzahlen zu können, werde das Unternehmen seinen freien Barmittelzufluss im Vergleich zur Zeit vor der Krise deutlich steigern müssen, sagte Vorstandsmitglied Thorsten Dirks. Dabei erwartet die Lufthansa nur eine schrittweise anziehende Nachfrage nach Flugreisen. Während zuletzt fast 700 der 763 Flugzeuge des Konzerns am Boden standen, dürften auch im kommenden Jahr noch 300 und im Jahr 2022 noch 200 Maschinen nicht fliegen, schätzt das Management. Für 2023 erwartet der Vorstand weiterhin eine um 100 Flugzeuge verkleinerte Flotte.

Im ersten Quartal brockte die Corona-Krise dem Konzern einen Milliardenverlust ein. Unter dem Strich stand ein Minus von 2,1 Milliarden Euro nach einem saisontypischen Minus von 342 Millionen ein Jahr zuvor. Eine Prognose für das Gesamtjahr traut sich der Vorstand weiterhin nicht zu, erwartet aber unverändert einen signifikanten Rückgang des operativen Ergebnisses.

 

Mittwoch, 03. Juni, 06.30 Uhr: Hohe Nachfrage nach Pools und Hängematten in Corona-Krise

Viele Menschen in Deutschland investieren angesichts ausgefallener Urlaubsreisen in die eigenen vier Wände und in Freizeitmöbel. Hersteller von Pools und Hängematten verzeichnen in der Corona-Krise eine gestiegene Nachfrage. "Es ist immer noch genug Geld da. Die Leute vergolden ihr Zuhause", sagte der Marketingleiter des emsländischen Schwimmbecken-Herstellers Riviera Pool, Uwe Rengers, der Deutschen Presse-Agentur.

Der Hängematten-Hersteller La Siesta aus Rheinhessen verzeichnete im April nach eigenen Angaben sogar ein Umsatzplus von 85 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Baumarktkette Hagebau stellte eine hohe Nachfrage nach Produkten zur Renovierung der Wohnung fest. Einig sind sich die Unternehmen allerdings, dass der Effekt wohl nicht von Dauer ist: Wenn sich das Reiseverhalten wieder normalisiere, werde sich das auch in der Nachfrage spiegeln.

 

Mittwoch, 03. Juni, 06.10 Uhr: Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung,

auch am heutigen Mittwoch versorgen wir Sie an dieser Stelle mit Informationen rund um die Corona-Situation im Allgäu und der Welt. Binnen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 342 Corona-Infektionen gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 182.370 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 03.06. 0 Uhr). Das RKI weist darauf hin, dass es aufgrund von Qualitätsprüfungen noch zu Änderungen der tagesaktuellen Daten kommen kann. Außerdem könne die Zahl der neuen Fälle aus technischen Gründen auch Fehler enthalten.

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8.551 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 12. Etwa 167.300 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 800 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, ist nach aktuellsten RKI-Angaben wieder unter die kritische Marke von 1,0 gerutscht, nämlich auf 0,89 (Datenstand 2.6. 0 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 1,20 (Datenstand 1.6. 0 Uhr) gelegen.

Das RKI hatte bereits am Wochenende erklärt, dass der R-Wert empfindlich auf kurzfristige Änderungen der Fallzahlen reagiere, wie sie etwa durch einzelne Ausbruchsgeschehen verursacht werden können. Insbesondere bei einer insgesamt kleineren Anzahl von Neuerkrankungen könne dies zu verhältnismäßig großen Schwankungen führen.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 2.6. 0 Uhr) bei 0,87 (Vortag: 0,95). Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Dienstag, 02. Juni, 22.25 Uhr: Das Wichtigste des Tages

  • Im Allgäu wurden in den letzten 24 Stunden keine Corona-Neuinfektionen gemeldet
  • Die Reisewarnung für Europa soll am Mittwoch aufgehoben werden.
  • Die Corona-Krise gefährdet die Vielfalt der Sportlandschaft. Davor warnt DOSB-Chef Hörmann.
  • Seit heute hat Schloss Neuschwanstein wieder geöffnet. Was die ersten Besucher erlebten.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht. Bleiben Sie gesund. Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung ist morgen ab 6 Uhr wieder für Sie da.

 

Dienstag, 02. Juni, 19.48 Uhr: Corona-Hilfe in Kaufbeuren: Viel Angebot, wenig Nachfrage

Masken werden genäht, Plauderstunden am Telefon angeboten, Bürger wollen für Senioren einkaufen gehen. Doch: Trotz vielfältiger Hilfsangebote während der Corona-Krise ist die Nachfrage in Kaufbeuren noch gering. Wie die Stadt Kaufbeuren das ändern will und welche Hilfsangebote es gibt, lesen Sie hier.

 

Dienstag, 02. Juni, 18.30 Uhr: Corona-Lockerungen: Nur wenige Freibäder im Oberallgäu öffnen gleich

Am kommenden Montag dürfen Freibad-Betreiber eigentlich wieder öffnen. Allerdings soll nur ein Freibad in und um Kempten bereits am ersten Tag aufmachen. Konkrete Vorgaben gebe es nämlich noch nicht, heißt es vonseiten der Verantwortlichen in und um Kempten. Welche Bäder wie aufmachen wollen, und was Eltern und Kinder beachten müssen, erfahren Sie hier. (AZ Plus)

 

Dienstag, 02. Juni, 16.15 Uhr: Keine Neu-Infektionen beim LGL gemeldet

In den letzten 24 Stunden wurden dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) keine Corona-Neuinfektionen im Allgäu gemeldet.

Wichtig ist zurzeit der Anteil der Neuinfektionen an der Bevölkerung eines Landkreises. Die Staatsregierung hat dafür den „Frühwarnwert“ von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen festgelegt („7-Tage-Inzidenz“). Wird diese Marke erreicht, müssen die Kreise das Gesundheitsministerium über lokale Beschränkungen informieren. Das LGL veröffentlichte für die Region diese Werte: Landkreis Ostallgäu 0,71, Kaufbeuren 0, Unterallgäu 0, Memmingen 0, Oberallgäu 6,44, Kempten 0, Kreis Lindau 0.

In Bayern sind inzwischen 47 298 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2472 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Dienstag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Website mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 43 140 Menschen.

 

Dienstag, 02. Juni, 15.30 Uhr: Quarantäne-Verweigerern droht Einweisung

Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen mit knapp 70 Infizierten hat der Krisenstab der Landesregierung möglichen Quarantäne-Brechern mit einer Einweisung gedroht. Wer sich nicht an eine Quarantäne-Auflage halte, begehe eine Straftat und könne vom Gericht in eine geschlossene Einrichtung überstellt werden, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover.

Weil Dutzende mögliche Betroffene in Göttingen über das Pfingstwochenende zunächst nicht freiwillig zu einem Test erschienen seien, sei das Gesundheitsamt mit Unterstützung der Polizei bei den Menschen vorstellig geworden. "Das läuft jetzt auch", meinte Schröder zum Erfolg des "robusten Zugehens" auf die Betroffenen.

Nach mehreren privaten Familienfeiern waren in Göttingen 68 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Über das Pfingstwochenende seien 166 Menschen getestet worden, sagte Schröder. Es seien mehr als 300 Kontaktpersonen über den Großraum Göttingen hinaus auch in Thüringen und Nordrhein-Westfalen ermittelt worden.

 

Dienstag, 02. Juni, 15 Uhr: Reisewarnung für Europa soll aufgehoben werden

Außenminister Heiko Maas will die Reisewarnung für Europa am Mittwoch aufheben. Das berichtet Bild.de am Dienstagnachmittag. „Wir bereiten für das Kabinett morgen einen Beschluss vor, der zurzeit noch innerhalb der Regierung abgestimmt wird“, sagte Maas demnach in Berlin. Die weltweite Reisewarnung soll für die Länder der Europäischen Union und assoziierte Staaten zu Reisehinweisen ersetzt werden.

 

Dienstag, 02. Juni, 13.40 Uhr: Bahn: Fahrgastzahl erholt sich allmählich

Nach dem tiefen Einbruch in der Corona-Krise fahren wieder mehr Menschen mit der Bahn. "Wir sehen eine allmähliche Erholung der Fahrgastzahlen", teilte Fernverkehrschef Michael Peterson am Dienstag mit. Am langen Pfingstwochenende seien 750.000 Fahrgäste ICE und Intercity gestiegen, etwa halb so viele wie vor einem Jahr. Auch am Himmelfahrtswochenende hatte es etwa 750.000 Fahrgäste gegeben.

Auf dem Höhepunkt der Corona-Beschränkungen waren die Fahrgastzahlen um rund 90 Prozent eingebrochen. Weil der Andrang noch immer unterdurchschnittlich ist, sind Verspätungen vergleichsweise selten. 86,3 Prozent aller Fernzüge waren im Mai pünktlich - das heißt, sie trafen weniger als sechs Minuten nach der Fahrplanzeit ein. Die Quote fiel damit 6,5 Prozentpunkte besser aus als im Mai 2019.

 

Dienstag. 02. Juni, 12.50 Uhr: Aktuelle Bilder: So lief die Wiedereröffnung von Schloss Neuschwanstein heute

Der "Kini" bittet wieder zur Audienz. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Europa Mitte März hatte Schloss Neuschwanstein für Besucher geschlossen. Zum ersten Mal überhaupt seit dem 2. Weltkrieg. Am heutigen Dienstag öffnete die weltberühmte Attraktion im Allgäu wieder ihre Pforten.

Unsere Fotografen waren vor Ort und zeigen brandaktuelle Bilder vom Schloss. Die Galerie und alle Infos zu Besuchern, Führungen, Tickets und Öffnungszeiten hier.

 

Dienstag, 02. Juni, 12 Uhr: EU will eigene Flugzeuge und Feldlazarette für den Krisenfall

Als Lehre aus der Corona-Krise soll der europäische Katastrophenschutz drastisch ausgebaut werden und künftig auch über eigene Flugzeuge, Hubschrauber und Feldlazarette verfügen. Das Budget für das Programm RescEU soll um zwei Milliarden Euro aufgestockt werden, wie der zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic am Dienstag erläuterte. Das gesamte Katastrophenschutzprogramm hätte dann einen Umfang von 3,1 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2027.

Bisher ist der EU-Katastrophenschutz eher ein Verteilmechanismus: Im Falle einer Krise in einem Mitgliedsstaat - etwa ein Waldbrand oder ein Erdbeben - werden die übrigen Partner um Hilfszusagen gebeten, die über Brüssel koordiniert werden. Für eine große Krise wie die Corona-Pandemie reiche das aber nicht aus, sagte Lenarcic.

Er erinnerte daran, dass Italien zu Beginn des Gesundheitsnotstands um medizinische Schutzausrüstung bat und kein einziger Mitgliedstaat darauf reagierte. Die Staaten hätten einfach selbst keine Reserven gehabt. "Es war ein Mangel an Schutzausrüstung und kein Mangel an Solidarität", sagte Lenarcic. "Die Solidarität war da und ist da, aber es war zu einer bestimmten Zeit schwierig, sie zu zeigen."

Dem soll nun eine gemeinsame Reserve von Schutzmaterial, aber auch von großem Gerät abhelfen, das von der Kommission angeschafft, finanziert und eingesetzt werden könnte. Gedacht ist dies nach Lenarcic' Worten für Katastrophen wie Pandemien, aber auch Atom- und Chemieunfälle. Dazu soll auch Personal gehören, zum Beispiel "fliegende medizinische Experten", Krankenpfleger oder Epidemiologen.

 

Dienstag, 02. Juni, 10.30 Uhr: DOSB-Chef Hörmann: Vielfalt der Sportlandschaft ist in Gefahr

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat die Notwendigkeit eines nationalen Notfallfonds für den Sport erneut bekräftigt. "Ohne Hilfe werden (...) unsere 90.000 Vereine an vielen Stellen nicht überlebensfähig sein", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbunds am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Ohne Unterstützung sei die Vielfalt der Sportlandschaft in Gefahr.

Vor allem Programme für Vereine in den "klassischen, wertvollen Ligen" wie Volleyball, Eishockey, Handball, oder Basketball, die im Gegensatz zum Fußball nicht die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten, seien notwendig. "Andernfalls werden erste Insolvenzen schon in den nächsten Wochen und Monaten kommen", sagte Hörmann.

Der DOSB hatte dem Sportausschuss des Bundestages vergangene Woche eine Schadensprognose für die Vereine präsentiert, die von einem finanziellen Bedarf von mehr als einer Milliarde Euro ausgeht. Grundlage dafür ist eine Hochrechnung, die in einer vom DOSB vorgestellten Präsentation "Coronabedingter Schaden für Sportdeutschland" enthalten ist. Demnach geht der DOSB davon aus, dass jeder der rund 90.000 Vereine einen Bedarf von 12.000 Euro hat, um die Corona-Krise zu überstehen.

 

Dienstag, 02. Juni, 08.53 Uhr: Nach Corona-Notstand: Japans Kaiserpalast öffnet wieder Gärten

Japans ehrwürdiger Kaiserpalast hat die wegen der Corona-Krise zwei Monate lang geschlossenen Östlichen Gärten für die Öffentlichkeit wieder geöffnet. Allerdings dürfen als Vorsichtsmaßnahme gegen Covid-19 vormittags und nachmittags jeweils nur 50 Besucher in die Anlage, wie das Haushofamt am Dienstag bekanntgab. Die Besucher müssten Masken tragen, zudem werde ihre Temperatur am Eingang gemessen.

Neben einem weitläufigen Park mit Blumen befinden sich in der östlichen Gartenanlage auch Ruinen von Burggebäuden, die einst Shogune der Tokugawa-Dynastie erbauten. Die Gärten gehören zu den wenigen Orten auf dem weitläufigen Areal des Kaiserpalastes, die der Öffentlichkeit frei zugänglich sind.

 

Dienstag, 02. Juni, 08.10 Uhr: Kommunen fordern Rettungsschirm und Hilfe bei Altschulden

Die Kommunen verlangen in der Corona-Krise einen Rettungsschirm für sich und die Übernahme von Altschulden. "Wir erwarten von der Koalition, dass sie mit ihrem Konjunkturpaket die Investitionskraft der Kommunen in der Corona-Krise stärkt", sagte der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das Handwerk und die Wirtschaft vor Ort brauchen kommunale Investitionen, damit es wieder aufwärts geht. Die Kommunen stemmen allein rund zwei Drittel der Bauinvestitionen."

Die Spitzen der Koalitionspartner CDU, CSU und SPD wollen am Dienstag über ein Konjunkturpaket in der Corona-Krise beraten. Während Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) für eine Übernahme kommunaler Altschulden durch den Bund plädiert, lehnt die Union das ab. Deren Vize-Fraktionschef Andreas Jung und der Chef der CDU-Kommunalvereinigung, Christian Haase, schlagen in einem gemeinsamen Papier stattdessen andere Hilfen vor.

Städtetagspräsident Jung hofft auf eine Einigung, ebenso der Deutsche Städte- und Gemeindebund. "Für den Städtetag ist dabei beides wichtig: Entlastungen für alle Kommunen wegen der Corona-Krise und Hilfe für die durch Altschulden besonders gebeutelten Städte", sagte Jung, der Oberbürgermeister von Leipzig ist. Er forderte einen Rettungsschirm für die Kommunen, denen in diesem Jahr mindestens 13 Milliarden Euro Steuereinnahmen wegbrechen würden.

 

Dienstag, 02. Juni. 07.30 Uhr: Nach Corona-Ausbruch in Göttingen: Strengere Regeln in Schulen

Ein Corona-Ausbruch in Göttingen/Niedersachsen hat auch weitrechende Folgen für mehrere hundert Schüler. Unter den Kontaktpersonen ersten Grades befänden sich auch 57 Kinder und Jugendlichen, teilte die Stadt am Montagabend mit. In 13 Schulen müssten die Sicherheitsvorkehrungen daher angepasst werden.

Dazu zähle unter anderem die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem Schulgelände und in den Gebäuden, ausgenommen sind Klassenräume, hieß es. Zudem würden die Schulen verstärkt auf Krankheitsanzeichen achten. Sollte ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet werden, erhielten alle Mitschüler sowie deren Lehrkräfte als Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäneverfügung.

Nach mehreren privaten Familienfeiern waren in Göttingen mindestens 68 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Am Pfingstwochenende seien 131 Menschen getestet worden, teilte die Stadt mit. Einige Ergebnisse dieser Tests stünden noch aus. Eine erkrankte Person werde weiterhin stationärer behandelt.

 

Dienstag, 02. Juni, 06.43 Uhr: Laschet: Corona könnte Gesellschaft mehr spalten als Flüchtlingskrise

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sieht den gesellschaftlich Zusammenhalt in Deutschland durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in Gefahr. Während viele dank relativ gesicherter Einkommen "dem entschleunigten Leben in Corona-Zeiten vielleicht sogar etwas Gutes abgewinnen" könnten, müssten andere um ihre Jobs, ihre Einkünfte oder gar ihre Existenz fürchten, sagte Laschet in der Allgäuer Zeitung. Es drohe deshalb eine stärkere gesellschaftliche und wirtschaftliche Polarisierung und Spaltung als während der Flüchtlingskrise.

Laschet, der sich um den Vorsitz der CDU bewirbt, sieht eine Kernaufgabe darin, eine Strategie zum Erhalt des Industrielandes Deutschland zu entwickeln: "Das Thema Ökologie wird uns erhalten bleiben, aber die Menschen werden mehr danach fragen, wie wir wirtschaftlich wieder aus der Krise herauskommen." Zudem müsse eine Allianz mit den Sozialpartnern geschmiedet werden, "damit die soziale Frage nicht vergessen wird. Sonst driftet das Land auseinander".

 

Dienstag, 02. Juni, 06.10 Uhr: Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung,

auch nach dem langen Pfingstwochenende versorgen wir Sie am Dienstag an dieser Stelle mit den aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise im Allgäu und der Welt. Beginnen wir mit den aktuellen Zahlen: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 213 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 182.028 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 02.06. 0 Uhr). Das RKI weist darauf hin, dass es aufgrund von Qualitätsprüfungen noch zu Änderungen der tagesaktuellen Daten kommen kann. Außerdem könne die Zahl der neuen Fälle aus technischen Gründen auch Fehler enthalten.

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8.522 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 11. Etwa 166.400 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts vom Montag bei 1,20 (Datenstand 1.6. 0 Uhr; Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 1.6. 0 Uhr) bei 0,95 (Vortag: 0,90). Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

 

Montag, 1. Juni, 22.10 Uhr: Das Wichtigste des Tages im Überblick

Erst die Flaute, dann doch noch der große Ansturm: An den Ausflugszielen im Allgäu war von Lindau über Oberstdorf bis Füssen vor allem am Sonntagnachmittag und am Montag alles voll. Besonders Autofahrer, die von vollen Parkplätzen auf Straßenränder, Wiesen und Privatgrund auswichen, machten Anwohnern und Polizei zu schaffen. Die Polizeibilanz: Ausgelastete Parkplätze, alleine in Oberstdorf verwarnte die Polizei am Pfingstwochenende rund 480 Falschparker und einige wurden angezeigt, weil sie in Schutzgebieten parkten. Aber es gab auch Lob von der Polizei.

Im deutschlandweiten Vergleich gab es in Bayern aber weniger Corona-Verstöße als anderswo.

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht einen schönen Abend und morgen einen guten Start in eine kurze Arbeitswoche. Wir sind auch ab morgen Früh wieder für Sie da.

 

Montag, 21.45 Uhr: Tschechien öffnet Grenze für deutsche Touristen ab 15. Juni

Tschechien öffnet seine Grenze ab dem 15. Juni wieder für Touristen aus Deutschland. Das beschloss das Kabinett am Montag in Prag, wie Gesundheitsminister Adam Vojtech bekanntgab. Der EU-Mitgliedstaat hatte Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie einen weitgehenden Einreisestopp verhängt.

Grundlage ist nun ein neues Ampel-Modell, das Länder nach Risikogruppen einteilt. Grünes Licht bekommen neben Deutschland und allen anderen Nachbarstaaten Tschechiens unter anderem auch die Schweiz und Kroatien. Damit entfallen auch die bisherigen Einschränkungen für grenzüberschreitende Berufspendler. Ausländer aus rot und orange gekennzeichneten Ländern müssen bei der Einreise nach Tschechien einen negativen Labortest auf das Coronavirus vorlegen. Dazu zählen unter anderem Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden.

Deutsche stellen traditionell die größte Gruppe unter den ausländischen Besuchern Tschechiens.

 

Montag, 1. Juni, 21.30 Uhr: Kreis Sonneberg in Thüringen bleibt Corona-Hotspot

Nach einem erneuten Corona-Ausbruch bleibt der in direkter Nachbarschaft zu Bayern liegende Kreis Sonneberg Brennpunkt der Pandemie in Thüringen. Am Montag wurden vom dortigen Landratsamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf 17. Zugleich wurden über das lange Pfingstwochenende neun neue Infektionen bekannt. Damit liegt die Rate der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen weiter über der kritischen Marke von 50. Das Landratsamt verzichtet deswegen vorerst auf Lockerungen und lässt die derzeitige Allgemeinverfügung bestehen.

Montag, 1. Juni, 21 Uhr: Corona-Krise: So lief der Neustart in einem Oberstdorfer Hotel

Abstandsregeln, Hygieneauflagen und Beschränkungen - der Neustart in der Corona-Krise ist eine Herausforderung für Hotels. Auch für das Parkhotel Frank in Oberstdorf. Unser Reporter war vor Ort und berichtet, wie sich die ersten Gäste und der Hotelbetreiber beim Neustart fühlen und wo noch Herausforderungen liegen.

 

Montag, 1. Juni, 14.48 Uhr: In Bayern weniger Corona-Verstöße als anderswo

Die Pfingst-Ausflügler in Bayern haben sich anscheinend mehr an die noch bestehenden Corona-Maßnahmen gehalten als die Kurzurlauber vor allem an den Küsten: "Es waren einfach zu viele Menschen", so die Bürgermeisterin von Kampen auf Sylt, Stefanie Böhm, am Montag. Dort gab es für die Polizei einige Corona-Einsätze. Viele Touristen reisten zum Pfingstwochenende vor allem an die deutschen Küsten. In Bayern waren die Urlauber und Ausflügler eher verhalten unterwegs. Nur sehr zögerlich zog es die Menschen am Wochenende und zum Start in die Pfingstferien an die Seen und in die Berge. Von einem Ansturm, der nach den wochenlangen Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise teilweise erwartet wurde, konnte am Samstag und Sonntag nicht die Rede sein - erst am Pfingstmontag waren deutlich mehr Menschen auch in den Bergen unterwegs.

 

Montag, 1. Juni, 12.07 Uhr: Weitere Corona-Lockerungen in Bayern

In den Pfingstferien soll in Bayern der Tourismus wieder anlaufen. Unter den inzwischen üblichen Sicherheitsbestimmungen dürfen Beherbergungsbetriebe vom Hotel bis zum Campingplatz wieder öffnen. Auch für Bergbahnen, andere touristische Angebote und Reisebusunternehmen und Bildungseinrichtungen endet die Corona-Zwangspause. Und die nächsten Lockerungen stehen bereits bevor - ein Überblick.

 

Montag, 1. Juni, 11.10 Uhr: Huml: Während Corona auf psychische Gesundheit achten

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml appelliert an die Menschen im Freistaat, während der Corona-Pandemie auf ihre psychische Gesundheit zu achten. "Corona hat unser Leben stark verändert. Die meiste Zeit zu Hause zu verbringen, eventuell nicht mehr zur Arbeit gehen zu können und nur noch eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten zu haben, war und ist für alle Menschen eine neue, zum Teil psychisch sehr belastende Situation", sagte die CSU-Politikerin am Montag laut Mitteilung.

Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen könnten sich Beschwerden während der Krise verstärken. Aus diesem Grund müsse das Bewusstsein für mögliche Folgen der Pandemie auf die eigene psychische Gesundheit und die der Mitmenschen wachsen, forderte Huml. Die Kampagne des Gesundheitsministeriums "Bitte stör mich - Aktiv gegen Depressionen" werde darum aktuell auf das Thema Corona ausgeweitet.

 

Montag, 1. Juni, 8.55 Uhr: Corona-Grenze: Warum Söder und Ramelow zwei Strategien fahren

Der eine will aus den Corona-Beschränkungen aussteigen, der andere bremst. Beim Streit der Ministerpräsidenten Ramelow und Söder geht es auch um eine Corona-Grenze - Thüringen und Bayern stehen für unterschiedliche Infektionswelten. Söder (CSU) passen die Lockerungsübungen seines thüringischen Amtskollegen Ramelow (Linke) in der Corona-Krise überhaupt nicht. Söder warnt: "Ich möchte nicht, dass Bayern noch mal infiziert wird durch eine unvorsichtige Politik, die in Thüringen gemacht wird." Nur politisches Kampfgetümmel, oder steckt mehr dahinter - wegen Unterschieden beim Infektionsgeschehen in Ost und West? Eine Analyse.

 

Montag, 1. Juni, 8.15 Uhr: Studie: Sterberisiko nach Operationen bei Corona-Infizierten erhöht

Eine Coronavirus-Infektion erhöht einer internationalen Studie zufolge das Sterberisiko von Patienten nach einer Operation. Vor planbaren Eingriffen sollte deshalb eine Infektion mit Sars-CoV-2 möglichst ausgeschlossen werden. Die Ergebnisse wurden von dem Forschungsnetzwerk CovidSurg Collaborative im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht. Beteiligt war auch das Universitätsklinikum Tübingen, das in einer Mitteilung über die Untersuchung informierte.

Demnach haben die Forscher Daten von 1128 Patienten aus 235 Krankenhäusern in 24 Ländern untersucht. Das waren vor allem Krankenhäuser in Europa, aber auch in Afrika, Asien und Nordamerika. Mit dem Coronavirus Infizierte haben der Studie zufolge wesentlich schlechtere postoperative Ergebnisse als Patienten ohne die Infektion. Insgesamt betrug die Mortalität - also die Sterblichkeit - während der ersten 30 Tage nach der Operation 23,8 Prozent. Die Mortalität der Covid-19-Patienten war der Studie zufolge in allen Untergruppen erhöht, etwa bei Notfalleingriffen, bei kleineren OPs oder bei geplanten - elektiven - Eingriffen.

 

Montag, 1. Juni, 7.30 Uhr: Umfrage: Jeder Zweite würde sich gegen Corona impfen lassen

Jeder zweite Deutsche würde sich nach einer Umfrage gegen das Coronavirus impfen lassen, wenn es einen Impfstoff gäbe. Jeder Vierte würde dies vielleicht tun, wie aus der repräsentativen Online-Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Jeder Fünfte der 2056 Befragten lehnt eine Impfung ab. Männer würden sich eher impfen lassen als Frauen.

Derzeit ist noch kein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar. Erste zugelassene Impfstoffe dürften nach Einschätzung der meisten Experten frühestens im kommendem Jahr für den Masseneinsatz bereitstehen. Im Rahmen großer klinischer Studien könnten schon zuvor Impfungen bestimmter Bevölkerungsgruppen erfolgen. Möglich ist allerdings auch, dass noch Jahre vergehen, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, der guten Schutz bietet.

In der Corona-Krise kursieren Spekulationen über eine mögliche Impfpflicht. Die Bundesregierung hat indes wiederholt betont, dass sie eine künftige Corona-Schutzimpfung nicht zur Pflicht machen werde.

 

Montag, 1. Juni, 7.15 Uhr: Guten Morgen!

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht einen schönen guten Morgen. Heute ist meteoroligischer Sommeranfang und im Allgäu werden sommerliche Temperaturen erwartet: über 20 Grad soll es in der Region geben. Genießen Sie den Pfingstmontag.

 

<< Hier geht es zum aktuellen Newsblog der Allgäuer Zeitung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 24. bis 31. Mai lesen Sie hier in Teil 13 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 16. bis 24. Mai lesen Sie hier in Teil 12 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

< Alle Entwicklungen vom 11. bis 17. Mai lesen Sie hier in Teil 11 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 04. Mai bis 10. Mai lesen Sie hier in Teil 10 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 27. April bis 3. Mai lesen Sie hier in Teil 9 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 20. bis 26. April lesen Sie hier in Teil 8 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 11. bis 19. April lesen Sie hier in Teil 7 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen von 06. bis 10. April lesen Sie hier, in Teil 6 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen von 30. März bis 05. April lesen Sie hier, in Teil 5 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>