Corona aktuell im Allgäu

Corona: Wie viel Fasching feiern ist 2022 erlaubt? Impfungen in Apotheken ab 8. Februar

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Große Faschingsumzüge werden auch 2022 nicht möglich sein. Doch welche Regeln gelten bei anderen Faschingsfeiern?

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Große Faschingsumzüge werden auch 2022 nicht möglich sein. Doch welche Regeln gelten bei anderen Faschingsfeiern?

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Große Faschingsumzüge werden auch 2022 nicht möglich sein. Doch welche Regeln gelten bei anderen Faschingsfeiern?

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Wie toll dürfen es die Narren im Allgäuer Fasching 2022 treiben? Eine Übersicht. Außerdem im Newsblog: Bald sollen auch Apotheken gegen Corona impfen.
28.01.2022 | Stand: 21:21 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Freitag, 28. Januar, 21.35 Uhr: Regierung sieht Spanien bei der aktuellen Corona-Welle über den Berg

Spanien hat den Höhepunkt der derzeitigen vor allem von der Omikron-Variante ausgelösten Corona-Welle nach Einschätzung der Regierung überschritten. "Alles deutet darauf hin, dass die Kurve der Infektionen sinkt", sagte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Freitag. "Der Rückgang der Zahlen verfestigt sich von Tag zu Tag", fügte die Ministerin hinzu, mahnte aber zugleich zu weiterer Vorsicht.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in dem beliebten Urlaubsland ist seit ihrem Höchststand am Montag vergangener Woche um mehr als 300 Punkte auf zuletzt 1306 gefallen. Auch der Druck auf das Gesundheitssystem nahm etwas ab. Binnen einer Woche ging die Auslastung aller Krankenhausbetten mit Corona-Patienten von 15,2 Prozent auf 14,7 Prozent zurück, auf den Intensivstationen fiel diese Quote von 23,3 Prozent auf 21,7 Prozent, wie das Gesundheitsministerium am Freitagabend mitteilte. Im selben Zeitraum seien weitere 1225 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert worden.

Die meisten der Infizierten weisen keine oder nur milde Krankheitssymptome auf.

Freitag, 28. Januar, 20.15 Uhr: Kommentar: Lauterbach spielt auf Zeit: Müssen es wieder die Gerichte regeln?

Andere Länder lockern trotz hoher Zahlen ihre Corona-Regeln. In Deutschland ist das vor allem Sache der Gerichte. Der Gesundheitsminister müsste Verantwortung übernehmen.

Freitag, 28. Januar, 18.30 Uhr: So ist die Corona-Situation im Landkreis Lindau

Binnen einer Woche sind 953 Menschen im Landkreis Lindau infiziert worden. Alle Intensivbetten in den beiden Kliniken sind belegt, das liegt allerdings nicht an Corona.

Freitag, 28. Januar, 16.40 Uhr: Corona in Bayern: Ist Fasching feiern 2022 möglich?

Wegen Corona sind die großen Umzüge zur Fastnacht in Bayern abgesagt. Wie viel Feiern und Brauchtum dieses Jahr dennoch erlaubt sind.

Freitag, 28. Januar, 16 Uhr: Corona-Regeln könnten laut Karl Lauterbach bald gelockert werden

Die Omikron-Welle türmt sich auf und wird bald ihren Zenit erreichen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hält Lockerungen für realistisch. Nur ab wann?

Freitag, 28. Januar, 15 Uhr: Corona-Impfungen in Apotheken ab 8. Februar

Apotheken können vom 8. Februar an bundesweit Corona-Impfungen anbieten. Damit soll das Impfangebot vereinfacht und verbreitert werden. Die Voraussetzungen dafür seien jetzt geschaffen, sagte Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), am Freitag. Seit Januar seien die Apothekerinnen und Apotheker geschult worden, parallel habe man die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die Zahl der Geimpften elektronisch an das Robert Koch-Institut (RKI) zu melden.

Die letzten offenen Punkte - die Impfstoff-Kontingente und der Bestellzyklus - seien geklärt. "Kommende Woche können die Apotheken erstmals Impfstoffe bestellen, um sie selbst zu verimpfen. Die ersten Impfungen können dann ab dem 8. Februar durchgeführt werden", so Overwiening. Das Angebot ist freiwillig und als Ergänzung zu den Impfangeboten in Arztpraxen und Impfzentren gedacht.

"Wir wollen diejenigen erreichen, die sich noch nicht impfen lassen konnten, zum Beispiel weil ihnen die Organisation eines Impftermins bisher zu aufwändig war", sagte die ABDA-Präsidentin. "Wir bringen das niedrigschwellige und flächendeckende Angebot der Apotheken ein, um die Impfkampagne der Bundesregierung zu unterstützen."

Die Covid-19-Impfung ist die erste Impfung, die Apotheken bundesweit anbieten können. Overwiening versicherte, man sei exzellent darauf vorbereitet - und auch für den unwahrscheinlichen Fall geschult, dass bei Impfreaktionen Erste Hilfe geleistet werden müsse.

Freitag, 28. Januar, 12.05 Uhr: Angst vor Corona geht trotz Rekordzahlen zurück

Einer Umfrage zufolge geht die Angst vor Corona in der Bevölkerung zurück. Und das obwohl das RKI nahezu täglich neue Rekorde bei den Neuinfektionen meldet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 28. Januar, 11.06 Uhr: RKI-Chef Wieler: Steuern auf Höhepunkt der Corona-Pandemie zu

RKI-Chef Lothar Wieler hat sich am Freitag zur Corona-Lage in Deutschland geäußert. Angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen mahnt er zur Vorsicht.

Bilderstrecke

Corona im Allgäu: Eine Chronologie der Krise in Bildern

Freitag, 28. Januar, 10 Uhr: Über 300.000 Allgäuer sind inzwischen geboostert

Die aktuellen Impfzahlen aus dem Allgäu finden Sie hier.

Freitag, 28. Januar, 8.40 Uhr: Streeck ruft zu Kontaktreduzierungen auf

Der Virologe Hendrik Streeck hat die Menschen angesichts der rasant wachsenden Corona-Infektionszahlen zur Vorsicht aufgerufen. Bei so hohen Zahlen sollte jeder noch einmal aufpassen und Kontakte beschränken, sagte Streeck am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Auch Geimpfte und - in reduzierter Form - auch Geboosterte könnten das Virus übertragen. "Es geht wirklich darum, jetzt nochmal diese Zeit zu überbrücken, bis wir eine Trendumkehr haben." Dann komme das Frühjahr mit sinkenden Fallzahlen. "Das wird ein guter Sommer wieder werden", sagte das Mitglied des Expertenrats der Bundesregierung voraus.

Streeck riet jedem, sich impfen zu lassen. Man werde um eine Verbreitung des Virus nicht herumkommen. "Wir werden alle irgendwann mal Kontakt mit diesem Virus machen", sagte der Virologe. Eine allgemeine Impfpflicht sieht Streeck aber "sehr skeptisch". Es gebe auch andere Mittel, dem Virus beizukommen.

Professor Hendrik Streeck ruft zum Impfen auf.
Professor Hendrik Streeck ruft zum Impfen auf.
Bild: Federico Gambarini, dpa (Archivbild)

Freitag, 28. Januar, 8.20 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Die Entwicklung setzt sich fort: In Bayern ist die Corona-Inzidenz erneut gestiegen. Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat einen Wert von 1218 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Bundesweit lag die Inzidenz bei 1073.

Binnen 24 Stunden verzeichneten Bayerns Gesundheitsämter den Angaben nach 31 775 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 19 auf 20 410.

Freitag, 28. Januar, 6.50 Uhr: Impfpflicht im Gesundheitswesen: Eigene Regeln für Bayern?

Künftig soll es eine einrichtungsbezogene Impfpflicht geben. Doch Gesundheitsminister Klaus Holetschek spricht über eine eigene Lösung für Bayern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 28. Januar, 6.10 Uhr: RKI registriert 190 148 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1073,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1073,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1017,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 706,3 (Vormonat: 215,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 190 148 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 140.160 Ansteckungen. (Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.)

Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind. Zudem melden einige Städte und Kreise seit Tagen Probleme bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 170 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es ebenfalls 170 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 9.429.079 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 4,64 an (Mittwoch 4,26).

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitagmorgen mit 7.494.200 an.

Donnerstag, 27. Januar, 21.50 Uhr: Nun auch noch Corona-Fälle im deutschen Team nach EM-Rückkehr

Die Corona-Fälle in der deutschen Handball-Nationalmannschaft reißen auch nach der Rückkehr von der EM nicht ab. Wie der Deutsche Handballbund am Donnerstagabend mitteilte, sind Torwarttrainer Mattias Andersson und Spieler Fabian Wiede, der wegen der großen Anzahl von Corona-Fällen überhaupt erst nachgereist war, betroffen. Wiede wird somit den Füchsen Berlin zunächst auch nicht zur Verfügung stehen.

Noch am Abreisetag hatte Lukas Stutzke vom Bergischen HC ebenfalls einen positiven Befund erhalten. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Coronavirus getesteten Personen aus der deutschen Delegation stieg damit auf 18. Immerhin konnten Marcel Schiller, Sebastian Heymann, Timo Kastening und Lukas Mertens nach DHB-Angaben ihre Quarantäne mit negativen Tests beenden. Die deutsche Mannschaft hatte sich am Dienstagabend mit einem 30:29-Sieg aus dem EM-Turnier in der Slowakei und in Ungarn verabschiedet.

Donnerstag, 27. Januar, 21.10 Uhr: Kekulé: Impfpflicht für Klinik- und Pflegepersonal verschieben

Der Virologe Alexander Kekulé plädiert dafür, die Impfpflicht für Klinik- und Pflegepersonal zu verschieben. Seine Argumente.

Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Bayern

Die Corona-Zahlen steigen deutlich - trotzdem hat Bayern einige Beschränkungen gelockert. Was sind die aktuellen Corona-Regeln in Bayern? Hier der Überblick.

Donnerstag, 27. Januar, 17.40 Uhr: EU-Behörde EMA gibt grünes Licht für Corona-Pille von Pfizer

Zwei Jahre nach Beginn der Pandemie gibt es ein neues Medikament gegen Corona. Paxlovid soll schwere Erkrankungen verhindern. Alle Infos dazu.

Donnerstag, 27. Januar, 17.25 Uhr: Mehr Menschen mit Corona im Krankenhaus, weniger auf Intensivstation

Die Zahl der Menschen in Bayern, die mit positivem Corona-Test in ein Krankenhaus kommen steigt weiter. Allerdings sinkt der entscheidende Wert weiter: Nur noch 315 Menschen müssen wegen einer schweren Covid-Erkrankung auf einer der bayerischen Intensivstationen behandelt werden. Die aktuellen Daten finden Sie hier.

Donnerstag, 27. Januar, 17.15 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Die 7-Tage-Inzidenz steigt in immer mehr Allgäuer Landkreisen und Städten über 1000. Die aktuellen Zahlen des LGL finden Sie hier.

Donnerstag, 27. Januar, 16.45 Uhr: EV Füssen und die Eishockey-Oberliga versinken im Corona-Chaos

Die Corona-Situation hat die Eishockey-Oberliga fest im Griff. Abgesagte Partien, Tausch von Spielpaarungen, Quarantäne-Anordnungen, Nachholtermine: Das alles ist inzwischen Alltag in der Liga. Was die Verantwortlichen deshalb jetzt fordern.

Donnerstag, 27. Januar, 16.15 Uhr: Israel lebt mit Corona – und einer Inzidenz von über 7000

Die Infektionszahlen erreichen in Israel atemberaubend hohe Werte. Trotzdem lockert die Regierung die Beschränkungen. Ist die Welle schon am Brechen?

Donnerstag, 27. Januar, 14.40 Uhr: Omikron im Ostallgäu: Welche Altergruppe sich aktuell am häufigsten ansteckt

Die Inzidenz im Ostallgäu ist hoch. Besonders eine Altersgruppe ist betroffen - Schüler sind es nicht. Doch wie ist die Lage auf den Intensivstationen?

Donnerstag, 27. Januar, 13.45 Uhr: Zahl der Teilnehmer an Corona-Protesten nimmt zu

An den Protesten gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben am vergangenen Montag mehr Menschen teilgenommen als zwei Wochen zuvor. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, versammelten sich am Montag dieser Woche nach Angaben aus den Ländern bundesweit insgesamt rund 350.000 Menschen, um gegen Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung und eine mögliche Impfpflicht zu demonstrieren. An Kundgebungen, die sich gegen diese Proteste richteten, beteiligten sich demnach am gleichen Tag rund 15.000 Demonstranten.

Zum Vergleich: Laut Bundesinnenministerium hatten sich an Corona-Protesten am 10. Januar den Angaben der Länder zufolge bundesweit mehr als 260.000 Menschen beteiligt. Über den Zuwachs hatte zuerst das ARD-Magazin Kontraste berichtet.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde der Anstieg bei der Zahl der Protestierenden allerdings nicht in allen Bundesländern festgestellt. Nach Angaben eines Behördensprechers blieb die Teilnehmerzahl beispielsweise in Brandenburg zuletzt relativ stabil. Am 10. Januar lag sie demnach knapp über 26.000. Eine Woche später versammelten sich in Brandenburg rund 25.700 Gegner der Anti-Corona-Maßnahmen. Am Montag dieser Woche gingen dort rund 25.200 von ihnen auf die Straße.

Donnerstag, 27. Januar, 12.17 Uhr: RKI hält Verbesserung der Corona-Meldesoftware für erforderlich

Bei der von Gesundheitsämtern genutzten Software zur Meldung von Corona-Fällen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) Verbesserungen erforderlich. Dabei geht es "neben der Behebung von aktuellen Problemen in der Software auch um Verbesserungen der Benutzerführung, damit Vorgänge einfacher und schneller bearbeitet werden können", teilte eine RKI-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Darüber hinaus gehe es "um technische Ertüchtigungen, damit die großen Datenmengen insgesamt bewältigt werden können". Das RKI sei in engem Austausch mit den Gesundheitsämtern und unterstützte entsprechend.

Mitarbeiter in etlichen Gesundheitsämtern hatten sich in den vergangenen Wochen darüber beschwert, dass die vom RKI bereitgestellte Software "SurvNet" zum Teil so langsam auf Eingaben reagiere, so dass die Software oft unbrauchbar sei. Außerdem stürze die Software häufig ab. Das SurvNet-System wird von vielen der rund 400 Gesundheitsämtern verwendet, um ihre Daten an 16 Landesgesundheitsämter zu übermitteln. Dort werden die Daten noch einmal aufbereitet, bevor sie dann an das RKI gehen.

Die RKI-Sprecherin betonte, das Institut habe den Überblick über die übermittelten Fälle, könne jedoch "keinen systematischen Überblick darüber geben, wie viele Meldungen in den Gesundheitsämtern nicht zeitnah verarbeitet werden können". Es sei dem RKI bekannt, dass es aufgrund der sehr hohen Anzahl der Meldungen in den Ämtern zu einem Rückstau komme. Dies sei auch in den Ämtern ohne eventuelle Softwareprobleme der Fall.

Donnerstag, 27. Januar, 11.07 Uhr: Dänemark und England lassen trotz Omikron die Masken fallen

In Großbritannien und Dänemark gibt es täglich Zehntausende neue Corona-Fälle. Doch beide Länder verabschieden sich von so gut wie allen Corona-Maßnahmen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 27. Januar, 9.35 Uhr: Lauterbach will verkürzten Genesenenstatus europaweit umsetzen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will den verkürzten Genesenenstatus von drei Monaten europaweit umsetzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 27. Januar, 9.15 Uhr: So ist die Lage an den Kliniken des Klinikverbunds Allgäu und in Memmingen

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu liegen insgesamt 20 Patienten auf der Normalstation, zwei Patienten sind auf der Intensivstation. Im Krankenhaus Memmingen liegen neun Patienten auf der Nomralstation und vier Patienten auf der Intensivstation. In Memmingen ist ein Corona-infizieres Kind in Behandlung.

  • Kempten: Neun Patienten liegen auf der Normalstation, ein Patient auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Acht Patienten liegen auf der Normalstation, ein Patient auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Ein Patient liegt auf der Normalstation, kein Patient auf der Intensivstation.
  • Oberstdorf: Neun Patienten liegen auf der Normalstation, kein Patient auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Ein Patient liegt auf der Normalstation, kein Patient auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Ein Patient liegt auf der Normalstation, kein Patient auf der Intensivstation.
  • Memmingen: Neun Patienten liegen auf der Normalstation, vier Patienten auf der Intensivstation.

Donnerstag, 27, Januar, 8.09 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter stark

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter stark an. Mit 1159 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag sie am frühen Donnerstagmorgen um 91 über dem Wert des Vortages, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Treiber des Anstiegs waren 34.193 weitere gemeldete Infektionen seit Mittwoch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 29 auf 20.391.

Die höchste Inzidenz in Bayern gibt es derzeit mit 2112 in Dachau. Es ist der erste Landkreis, der die Marke von 2000 überspringt. Dahinter folgen die Städte Rosenheim mit 1835,2 und München mit 1830,1. Die niedrigsten Inzidenzen gibt es in den Landkreisen Coburg mit 429,7 und Hof mit 489,8. Es sind auch die einzigen Landkreise in Bayern, in denen die Inzidenz noch unter 500 liegt.

Auch in den Krankenhäusern kommt die neue Corona-Welle inzwischen an. Mit Stand Mittwoch hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 549 Krankenhauseinweisungen binnen sieben Tagen gemeldet, das sind 43 Prozent mehr als vor einer Woche.

Die Zahl der belegten Intensivbetten stagniert seit einigen Tagen, nachdem sie seit Anfang Dezember gefallen war. Mit laut bundesweitem Intensivregister 334 Betten (Stand Donnerstag 07.05 Uhr) ist sie aber nicht einmal bei einem Drittel des Höchststandes in der Delta-Welle. Typischerweise gibt es allerdings eine Zeitverschiebung zwischen dem Verlauf der Inzidenzen und dem der Krankenhaus- und Intensiveinweisungen.

Donnerstag, 27. Januar, 7.10 Uhr: Moderna startet klinische Studie zu Omikron-Impfstoff

Der Hersteller Moderna hat seine erste klinische Studie zur Untersuchung eines speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoffs begonnen. Mehr dazu.

Donnerstag, 27. Januar, 6.05 Uhr: Erstmals über 200.000 Neuinfektionen gemeldet - Inzidenz über 1000

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat exakt zwei Jahre nach dem ersten bestätigten Corona-Fall in Deutschland erstmals die Schwelle von 1000 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1017,4 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 940,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 638,8 (Vormonat: 222,7). Auch die Zahl der Corona-Neuinfektionen erreichte erneut einen Rekordwert und überschritt zugleich die Schwelle von 200.000: Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 203.136 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.59 Uhr wiedergeben.

Am 19. Januar hatte die Zahl erstmals über 100.000 gelegen. Vor einer Woche waren es 133.536 erfasste Neuinfektionen. Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 188 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 234 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 9.238.931 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 1000.00 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 4,26 (Dienstag 4,07; Montag 3,87) an.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstagmorgen mit 7.443.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 117.314.

Mittwoch, 26. Januar, 22 Uhr: Protest vor Wohnhaus von Sachsens Gesundheitsministerin unterbunden

Nach Angaben des sächsischen Innenministeriums ist am Mittwochnachmittag eine Demonstration vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin unterbunden worden. "Der AfD-Landtagsabgeordnete Jörg Dornau und ein weiteres AfD-Mitglied haben heute Nachmittag versucht, vor dem Privathaus von Gesundheitsministerin Petra Köpping eine Demonstration durchzuführen", teilte das Ministerium am Abend in Dresden mit. Der Objektschutz der Polizei habe diese unterbunden.

"Nach dem heutigen Demonstrationsversuch zeigt sich einmal mehr, dass die AfD nicht davor zurückschreckt, Politikerinnen und Politiker gezielt einzuschüchtern und zu bedrohen", sagte Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU), der die Aktion scharf verurteilte. "Gerade nach den bedrohlichen Aufzügen vor Privathäusern von Amts- und Mandatsträgern sollte klar sein, dass hier rote Linien überschritten sind."

Die AfD sei "ein maßgeblicher Brandbeschleuniger der Radikalisierung und versucht unsere Demokratie von innen heraus zu zerstören", urteilte Wöller. Er forderte die AfD auf, sich bei seiner Kabinettskollegin zu entschuldigen und sich von dem Landtagsabgeordneten Dornau klar zu distanzieren. Der stellvertretende Ministerpräsident Wolfram Günther (Grüne) nannte den Versuch, Köpping an ihrem Wohnhaus einzuschüchtern "absolut inakzeptabel". "In Zeiten, in denen Solidarität und Rücksicht mehr als je gefragt sind, zeigt diese Partei, was sie im Kern immer schon war: zersetzend und destruktiv", kritisierte der Grünen-Politiker.

Anfang Dezember hatten sich rund 30 Menschen laut rufend mit Fackeln und Plakaten vor dem Haus der SPD-Ministerin in Grimma versammelt.

Mittwoch, 26. Januar, 20.50 Uhr: Verfassungsgericht weist AfD-Klage zu 2G-plus im Bundestag ab

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat einen Antrag der AfD abgelehnt, zwei Politikern der Partei trotz 2G-plus-Regelung auch ohne Impfnachweis Zugang zum Bundestag zu gewähren. Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung sei unzulässig, teilte das Bundesverfassungsgericht am Mittwochabend mit. Das Gericht begründete dies damit, dass die Antragsteller nicht ausreichend begründet hätten, dass ihnen ein schwerer Nachteil drohe für den Fall, dass eine einstweilige Anordnung nicht erlassen werde.

Mit dem Antrag wollte die AfD-Fraktion im Bundestag erreichen, dass zwei ihrer Mitglieder bei der Gedenkstunde an diesem Donnerstag im Bundestag zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus auf der Besuchertribüne auch ohne den geforderten 2G-plus-Nachweis teilnehmen können.

Im Deutschen Bundestag gelten seit dem 12. Januar verschärfte Zugangsregeln für Abgeordnete. Damit ist etwa der Zugang zum Plenarsaal nur noch für Geimpfte und Genese mit einem tagesaktuellen Antigen-Schnelltest erlaubt. Nicht geimpfte Abgeordnete können bei normalen Sitzungen auf der Besuchertribüne Platz nehmen. Für die Gedenkstunde hatte Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) auch für die Besuchertribüne die 2G-plus-Regel erlassen.

Die AfD-Bundestagsfraktion kritisierte die Gerichtsentscheidung. Sie sei "unverständlich und enttäuschend", erklärte Fraktionsgeschäftsführer Stephan Brandner am Mittwochabend. "Das Bundesverfassungsgericht drückt sich wie so häufig durch die Verwerfung einer Klage vor einer inhaltlichen Entscheidung", sagte Brandner.

Mittwoch, 26. Januar, 20.35 Uhr: Boris Pfeiffer stirbt bei Demonstration gegen Corona-Maßnahmen

Der Musiker Boris Pfeiffer, Ex-Mitglied von In Extremo, ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nach einer Demonstration gegen die Corona-Politik in Wandlitz bei Berlin gestorben. Was dazu bislang bekannt ist, lesen Sie hier.

Der Musiker Boris Pfeiffer, Ex-Mitglied von In Extremo, ist offenbar nach einer Demonstration gegen die Corona-Politik in Wandlitz bei Berlin gestorben.
Der Musiker Boris Pfeiffer, Ex-Mitglied von In Extremo, ist offenbar nach einer Demonstration gegen die Corona-Politik in Wandlitz bei Berlin gestorben.
Bild: Daniel Karmann, dpa (Archivbild)

Mittwoch, 26. Januar, 20.15 Uhr: US-Expertin: Bei Omikron verhältnismäßig weniger Patienten in Klinik

Trotz extrem hoher Corona-Fallzahlen ist die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Patientinnen und Patienten während der Omikron-Welle in den USA nicht im gleichen Maße angestiegen. "Während die Fallzahlen dramatisch zugenommen haben und fünfmal so hoch sind wie während der Deltawelle, haben die Krankenhauseinweisungen nicht im gleichen Maße zugenommen. Und die Sterbefälle sind im Vergleich zu den Fallzahlen nach wie vor gering", sagte die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, am Mittwoch. "Der Schweregrad der Covid-19-Erkrankung scheint bei der Omikron-Variante geringer zu sein als bei früheren Varianten."

Im Durchschnitt der vergangenen Tage verzeichneten die USA Walensky zufolge rund 692.000 Neuinfektionen pro Tag, was im Vergleich zur Vorwoche einem Rückgang von 6 Prozent entspricht. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen sei um etwa 8 Prozent zurückgegangen. Bei den Todesfällen gebe es einen Anstieg von 21 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu sterben, sei mit einer Booster-Impfung 68 Mal geringer als komplett ohne Corona-Impfung, so die CDC-Chefin. "Unsere Krankenhäuser sind voll von Menschen, die nicht geimpft wurden", mahnte Walensky.

Mittwoch, 26. Januar, 20 Uhr: Sollte Telegram abgeschaltet werden, hätte das harte Folgen

Bundesinnenministerin Nancy Faeser will den Messenger Telegram abschalten – das kann aber zum Problem werden. Warum das so ist und welche Alternativen es gibt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 19.55 Uhr: Dänemark hebt Anfang Februar fast alle Corona-Beschränkungen auf

Trotz Rekordwerten an Neuinfektionen will Dänemark in der kommenden Woche beinahe alle Corona-Beschränkungen aufheben. Vom kommenden Dienstag, dem 1. Februar an, müssen die Dänen an den meisten Orten keine Masken mehr tragen oder Impfnachweise zeigen, wie die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Mittwoch in Kopenhagen sagte. Damit folgt ihre Regierung den Weisungen der zuständigen Kommission, die empfohlen hatte, die Notfallmaßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie - und damit die meisten Beschränkungen - auslaufen zu lassen.

Frederiksen bezeichnete den Schritt als Meilenstein. "Wir sagen "Auf Wiedersehen" zu Einschränkungen und "Hallo" zu dem Leben, das wir vor Corona kannten", sagte die Regierungschefin. Die hohe Impfbereitschaft habe sich als "Superwaffe" herausgestellt, so Frederiksen weiter. In Dänemark sind mehr als 80 Prozent der Gesamtbevölkerung zweifach geimpft. Die Hälfte der Dänen hat bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. Bleiben sollen aber vorerst eine Testpflicht für einige Einreisende sowie nicht verpflichtende Empfehlungen zu Tests und anderen Vorsichtsmaßnahmen.

Mit dem Schritt können ab Februar Clubs wieder normal öffnen und Großveranstaltungen ungehindert über die Bühne gehen. Die Lockerungen werden damit begründet, dass die vorherrschende Omikron-Variante im Durchschnitt weniger schwere Verläufe hervorruft als frühere Varianten. So ist die Zahl der Patienten auf Intensivstationen und an Beatmungsgeräten trotz der angespannten Infektionslage auf relativ niedrigem Niveau. Seit Tagen stellt Dänemark bei den Neuinfektionen neue Höchstwerte auf. Am Mittwoch wurden 46.747 neue Corona-Fälle gezählt. Das staatliche dänische Serum-Institum teilte mit, dass die Zahl der schweren Verläufe zurückgehe.

Mittwoch, 26. Januar, 19.30 Uhr: Krankenhaus Lindenberg: So ist die personelle Lage auf der Intensivstation

Direktorin Caroline Vogt über die Auswirkungen einer Impfpflicht für Pflegeberufe. Wieso OPs verschoben werden und wie es mit dem Klinik-Neubau weitergeht, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 19 Uhr: Allgäuer Labore haben mit PCR-Tests alle Hände voll zu tun

Die Labore haben mit den PCR-Tests alle Hände voll zu tun. Warum Pooltests unter Umständen Kapazitäten schonen könnten und was in Österreich anders läuft, lesen Sie hier.

Oxana Rasin erfasst im AllgäuLab in Kempten die PCR-Pooltests, die regelmäßig aus den Grundschulen der Region in das Labor gebracht werden. Am Mittwoch kamen dort Proben von etwa 18.000 Schülern an.
Oxana Rasin erfasst im AllgäuLab in Kempten die PCR-Pooltests, die regelmäßig aus den Grundschulen der Region in das Labor gebracht werden. Am Mittwoch kamen dort Proben von etwa 18.000 Schülern an.
Bild: Matthias Becker

Mittwoch, 26. Januar, 18.45 Uhr: Impfpflicht-Debatte: Weniger Demonstranten als erwartet in Berlin

Über Chatprogramme im Internet war seit Wochen für Proteste in Berlin gegen die Corona-Politik geworben worden. Aktueller Anlass: die Debatte im Bundestag zur Impfpflicht. Am Ende kommen weniger Demonstranten als erwartet. Warum die Polizei trotzdem gut zu tun hatte, lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 18 Uhr: Debatte im Bundestag: Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ist hoch umstritten

Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist im Bundestag hoch umstritten. In einer ersten ausführlichen Debatte über diese gesellschaftlich brisante Frage prallten am Mittwoch die Meinungen von Befürwortern und Gegnern aufeinander. Deren Aussagen lesen Sie in unserer Zusammenfassung.

Mittwoch, 26. Januar, 17.25 Uhr: Gegendemo in Lindenberg: 150 Menschen bilden Menschenkette auf dem Stadtplatz

Parallel haben beim "Spaziergang" in Lindenberg (Landkreis Lindau) wieder mehr als 500 Menschen gegen die Coronapolitik protestiert. Welche Rolle eine rechtsextreme Kleinpartei dabei spielt, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 17.20 Uhr: Kommunen haben Problem mit Umsetzung der Impfpflicht für Medizin- und Pflegepersonal

Die bevorstehende Impfpflicht für Medizin- und Pflegepersonal erhitzt angesichts überlasteter Gesundheitsämter die Gemüter. Aussagen seitens des Landkreises Vorpommern-Greifswalds, die Regelungen nicht durchsetzen zu können, haben für reichlich Aufmerksamkeit gesorgt. Was das konkret bedeutet, lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 17 Uhr: Bayerns Innenminister warnt: Rechtsextremisten gehen regelmäßig zu Corona-Demos

Bei Corona-Versammlungen in Bayern hat die Polizei wiederholt Mitglieder der rechtsextremen Szene - darunter Mitglieder der Splitterpartei "III. Weg" - festgestellt. Warum Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnt, lesen Sie hier.

Der Innenminister von Bayern, Joachim Herrmann, ist in Unruhe wegen rechtsextremen Teilnehmern bei Corona-Demos.
Der Innenminister von Bayern, Joachim Herrmann, ist in Unruhe wegen rechtsextremen Teilnehmern bei Corona-Demos.
Bild: Marijan Murat, dpa (Archiv)

Mittwoch, 26. Januar, 16.30 Uhr: Union fordert, neue Genesenen-Regelung zurückzunehmen

Der Genesenen-Status gilt in Deutschland nicht mehr für 180, sondern nur noch für 90 Tage. Jetzt fordert die Union, die neue Regelung zurückzunehmen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 16.20 Uhr: Ärger über Corona-Maßnahmen: Betrunkener geht in Tirol mit Fäusten auf Polizei los

Ein betrunkener Mann hat vor der Polizeistation Landeck (Tirol) randaliert. Er hatte sich über die Corona-Maßnahmen geärgert. Was dann passierte, lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 16.10 Uhr: Nachfrage nach Impfungen in Bayern bleibt nach Ferienende verhalten

Die Impfkampagne in Bayern hat auch nach den Weihnachtsferien im Januar kaum an Fahrt aufgenommen. In der vergangenen Woche seien im Freistaat rund 539.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden - etwa 5000 weniger als in der letzten Woche der Weihnachtsferien Anfang Januar, teilte das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch mit. Zum Vergleich: Mitte Dezember 2021 war die Zahl wöchentlicher Corona-Impfungen im Freistaat auf mehr als 1,1 Millionen gestiegen. Die Zahl der Erstimpfungen lag damals bei mehr als 100.000, in der vergangenen Woche nur bei knapp 49.000.

Die Impfkampagne für Kinder zwischen fünf und elf Jahren kommt in Bayern unterdessen weiter voran. Seit dem offiziellen Beginn Mitte Dezember seien in dieser Altersgruppe rund 211.000 Impfungen verabreicht worden, sagte eine Ministeriumssprecherin. Damit seien im Freistaat rund 16,9 Prozent der Fünf- bis Elfjährigen erstgeimpft und etwa 8,7 Prozent grundimmunisiert.

Mittwoch, 26. Januar, 16 Uhr: Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern sinkt weiter

Sie ist der wichtigste Wert für die aktuelle Corona-Politik in Bayern: Die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen im Freistaat sinkt weiter. 336 Menschen müssen wegen einer schweren Covid-Erkrankung dort behandelt werden. Das sind 11,8 Prozent weniger als in der vorigen Woche. Die aktuellen Daten dazu finden Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 15.48 Uhr: Kahn über Treffen mit Lauterbach: "Den anderen verstehen"

Oliver Kahn hat wenige Tage nach dem Treffen mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nochmal auf das Gespräch zurückgeblickt. "Das war sehr interessant und darum geht es doch letztlich, dass einer den anderen versteht und dass man so zu tragfähigen Lösungen kommt", sagte Kahn am Mittwoch. Auf die Frage, ob er jetzt weniger Fragezeichen als vorher im Kopf habe, antwortete Kahn: "Davon können Sie ausgehen." Das Treffen fand wenige Stunden vor dem 4:1 von Tabellenführer FC Bayern am Sonntag im Berliner Olympiastadion gegen Hertha BSC statt.

"Es ging einfach darum, die Argumente zu verstehen", sagte Kahn - gerade mit Blick auf die Frage nach der Anzahl der Zuschauer. Hier sind die Regelungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. "Mir ging es einfach darum, was ist jetzt der Plan. Das ist nicht so einfach zu beantworten, weil keiner weiß, wie sich letztlich so eine Pandemie entwickelt", sagte der 52-jährige Kahn. Er verwies darauf, dass Hygienekonzepte aus dem Fußball auch in anderen Bereichen weitergeholfen hätten. Lauterbach hatte nach dem Treffen bereits bekannt gegeben, dass ein "Rückspiel" vereinbart sei.

Mittwoch, 26. Januar, 15.45 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Die 7-Tage-Inzidenz in den Allgäuer Landkreisen und Städten schwanken nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Während in Kempten der Wert auf über 1100 nach oben schoss, sank die Inzidenz in anderen Kreisen. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 15.30 Uhr: Inzidenz in Kempten über 1000 - keine automatische Regel-Änderung

Das RKI meldet für Kempten eine Corona-Inzidenz von 1164,8. Warum deshalb die Hygiene-Regeln aber nicht automatisch verschärft werden, lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 15.10 Uhr: Impfpass-Affäre: DFB-Sportgericht sperrt Markus Anfang für ein Jahr

Der ehemalige Werder-Trainer Markus Anfang darf wegen der Nutzung eines gefälschten Impfpasses in dieser Saison nicht mehr als Trainer arbeiten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sperrte ihn am Mittwoch rückwirkend ab dem 20. November für ein Jahr, setzt diese Strafe aber ab dem 10. Juni zur Bewährung aus.

Mittwoch, 26. Januar, 15.05 Uhr: Ältere und kranke Menschen können sich im Unterallgäu nun zu Hause impfen lassen

Im Unterallgäu können sich nun ältere oder kranke Menschen daheim gegen Corona impfen lassen. Wie man sie zu einem Termin beim Mobilen Impfteam anmeldet, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 14.45 Uhr: Umstrittener Corona-Aktivist Bodo Schiffmann muss vor das Kemptener Amtsgericht

Nach seinem Auftritt bei einer Corona-Demo in Kempten muss der umstrittene Arzt und Corona-Aktivist Bodo Schiffmann sich vor dem Amtsgericht Kempten. Was ihm vorgeworfen wird, lesen Sie hier.

Bei der Corona-Demo mit Bodo Schiffmann versammelten sich 800 Menschen auf dem Hildegardplatz. Jetzt muss sich der Corona-Aktivist vor Gericht verantworten.
Bei der Corona-Demo mit Bodo Schiffmann versammelten sich 800 Menschen auf dem Hildegardplatz. Jetzt muss sich der Corona-Aktivist vor Gericht verantworten.
Bild: Matthias Becker

Mittwoch, 26. Januar, 14.15 Uhr: Bundestag debattiert erstmals ausführlich über Impfpflicht

Seit Wochen wird kontrovers über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht diskutiert. Die Ansätze dafür konkretisieren sich. Gegner und Befürworter werben für ihren Weg. Mehr dazu lesen Sie in unserem Überblick.

Mittwoch, 26. Januar, 14 Uhr: Bundeskriminalamt richtet Telegram-Taskforce ein gegen Hass und Hetze

Bedrohungen, Beleidigungen, Mordaufrufe: Der Messengerdienst Telegram entwickelt sich nach Einschätzung der deutschen Sicherheitsbehörden zunehmend zu einem Medium der Radikalisierung. Besonders betroffen sind politische Amts- und Mandatsträger sowie Personen aus Wissenschaft und Medizin, die sich bei der Bewältigung der Corona-Pandemie öffentlich engagieren.

"Insbesondere die Corona-Pandemie hat dazu beigetragen, dass sich Menschen auf Telegram radikalisieren, andere bedrohen oder sogar Mordaufrufe veröffentlichen" sagt BKA-Präsident Holger Münch. "Der Rechtsstaat muss dieser besorgniserregenden Entwicklung entschlossen begegnen. Wir streben die Zusammenarbeit mit Telegram an, treffen unsere Maßnahmen aber auch, wenn Telegram nicht kooperieren sollte."

Zur Aufklärung solcher Straftaten hat das BKA eine Taskforce eingerichtet. Ziel ist es, Tatverdächtige zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Polizeien der Bundesländer und der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main im Rahmen einer gemeinsamen Schwerpunktsetzung. Zusätzlich erhebt das BKA gemeinsam mit den Landeskriminalämtern das Kooperationsverhalten von Telegram bei Löschungsanregungen und Bestandsdatenabfragen im Bereich der Politisch motivierten Kriminalität. Ziel ist die Verbesserung der Kooperation, insbesondere bei der Aufklärung von Aufrufen über Telegram zu Tötungsdelikten und weiteren schweren Straftaten.

Mittwoch, 26. Januar, 12.36 Uhr: Omikron-Subtyp BA.2 breitet sich aus - viele Fragen offen

Eine möglicherweise noch leichter übertragbare Omikron-Untervariante breitet sich in einigen Ländern zügig aus - doch noch sind viele Fragen zum Subtyp BA.2 offen. "Weil man in verschiedenen Ländern beobachten kann, dass der Anteil an BA.2 zunimmt, wird vermutet, dass BA.2 einen Vorteil in der Übertragbarkeit gegenüber BA.1 hat", sagte Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Frankfurter Uniklinik, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. BA.1 ist der Omikron-Subtyp, der derzeit in Deutschland Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge vorherrscht.

Neben einer höheren Übertragbarkeit könne auch eine stärkere Immunflucht dazu führen, dass sich immer mehr Menschen mit BA.2 infizierten, erklärte Ciesek. Immunflucht bedeutet, dass eine durchgemachte Infektion oder eine Impfung weniger gut vor dem Erreger schützen. "Sehr frühe Beobachtungen aus Dänemark legen nahe, dass zwischen BA.1 und BA.2 in der Krankheitsschwere kein großer Unterschied zu sein scheint", sagte Ciesek.

In Dänemark ist BA.2 nach Angaben des staatlichen Gesundheitsinstitutes SSI mittlerweile für rund die Hälfte aller Fälle verantwortlich. In Deutschland wurde BA.1 laut dem aktuellsten Wochenbericht des RKI in der ersten Januarwoche in einer Stichprobe 1568-mal nachgewiesen werden. BA.2 tauchte 38-mal auf.

Mittwoch, 26. Januar, 11.51 Uhr: Sänger Nino de Angelo mit Corona infiziert

Schlagerstar Nino de Angelo ist mit Corona infiziert. Das hat der Sänger, der in Wertach im Allgäu lebt, auf Instagram mitgeteilt. Seine Fans sind in Sorge.

Mittwoch, 26. Januar, 11.45 Uhr: In Österreich endet der Lockdown für Ungeimpfte

Nach mehr als zwei Monaten endet in Österreich am kommenden Montag formal der Lockdown für Ungeimpfte. Das kündigte Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) am Mittwoch an.

Der Lockdown für Ungeimpfte in Österreich endet formal am Montag.
Der Lockdown für Ungeimpfte in Österreich endet formal am Montag.
Bild: Michael Gruber, dpa

Mittwoch, 26. Januar, 11.17 Uhr: 1600 Polizisten bei Corona-Demonstrationen in Berlin

Die Berliner Polizei hat sich auf eine große Zahl von Demonstranten bei den angekündigten Protesten gegen eine Corona-Impfpflicht am Mittwochnachmittag eingestellt. 1600 Polizisten seien bei den Demonstrationen im Regierungsviertel und am Brandenburger Tor im Einsatz, sagte eine Sprecherin. Rund um das Reichstagsgebäude würden weiträumig Absperrungen aufgebaut. Wasserwerfer stünden bereit. Die Bundespolizei sei auch auf den Bahnhöfen präsent und beobachte die Lage.

Zuletzt demonstrierten am Montagabend mehrere Tausend Menschen in vielen Berliner Stadtteilen gegen die Corona-Maßnahmen.

Die Polizei kündigte an, auf die Pflicht zum Tragen der Corona-Masken zu achten, die Demonstranten anzusprechen und nicht angemeldete Veranstaltungen zu prüfen und wenn nötig auch aufzulösen. Unterstützung erhalte die Berliner Polizei aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen und von der Bundespolizei.

Angemeldet sind zugleich eine ganze Reihe von Gegendemonstrationen, die sich in ihren Titeln gegen "Querdenker" richten.

Mittwoch, 26. Januar, 11.16 Uhr: Ein weiterer Corona-Fall bei deutschen Handballern: Lukas Stutzke ist positiv

Kurz vor der Abreise der deutschen Handballer von der Europameisterschaft hat es einen weiteren Corona-Fall im Team gegeben. Rückraumspieler Lukas Stutzke wurde als 16. DHB-Spieler bei diesem Turnier positiv getestet und konnte am Mittwochmorgen nicht mit der Mannschaft von Bratislava nach Hause fliegen. Der 24-Jährige vom Bundesligisten Bergischer HC wurde stattdessen mit einem Privat-Shuttle in die Heimat gefahren. Der DHB-Tross landete am Mittwochvormittag in Frankfurt am Main.

Mittwoch, 26. Januar, 10.48 Uhr: Die Mehrheit ist laut einer Umfrage für Geisterspiele im Fußball

In einer Umfrage sprechen sich fast 60 Prozent der Befragten gegen Lockerungen in den Fußball-Stadien ab, wodurch mehr Zuschauer zu den Spielen dürften. Mehr dazu.

Mittwoch, 26. Januar, 9.45 Uhr: 34.000 Euro und mehr: Lüftungsgeräte schlagen an Ostallgäuer Grundschule teuer zu Buche

Für den Grundschulverband Leuterschach-Wald stehen in den kommenden Jahren einige Ausgaben auf dem Plan. Vonseiten der Schulleiterin gibt es viel Lob.

Mittwoch, 26. Januar, 8.47 Uhr: Impfen in Bad Wörishofen ohne Termin möglich

Wer sich im Impfzentrum Bad Wörishofen impfen lassen möchte, kann das jetzt wieder ohne Termin tun. Das gab das Landratsamt Unterallgäu bekannt. Die Registrierung vorab unter impfzentren.bayern sei hilfreich, aber nicht zwingend erfolderlich. Geöffnet ist das Impfzentrum Bad Wörishofen jeweils von Montag bis Freitag von 16 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr.

Für die Impfung von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren muss weiterhin telefonisch unter 08247/909910 ein Termin vereinbart werden. Kinder bis zum Alter von elf Jahren werden im Impfzentrum Bad Wörishofen ausschließlich freitags von 15 bis 19 Uhr geimpft, die Zweitimpfungen finden dann samstags statt. Für den kommenden Freitag sind noch Termine frei.

Mittwoch, 26. Januar, 8.19 Uhr: Über diese Vorschläge zur Impfpflicht debattiert der Bundestag heute

Am Mittwoch debattiert der Bundestag über die allgemeine Corona-Impfpflicht. Dafür gibt es unterschiedliche Anträge, die hier zusammengefasst sind.

Mittwoch, 26. Januar, 7.44 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern über 1000

Die Corona-Infektionszahlen in Bayern haben einen neuen Höchststand erreicht: Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge mit der aktuellen Welle erstmals im Freistaat über den Wert von 1000.

Die Inzidenz lag dem RKI-Dashboard zufolge am Mittwoch bei 1068,0 nach 984,1 am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die gemeldeten Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an.

Binnen 24 Stunden verzeichneten Bayerns Gesundheitsämter den Angaben nach 31.797 Neuinfektionen im Vergleich zu 20 681 am Dienstag. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 21 auf 20.362.

Mehr als 40 der 96 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern liegen inzwischen über einer Inzidenz von 1000. Die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz wies am Mittwoch weiterhin der Landkreis Dachau mit einem Wert inzwischen knapp unter 2000 auf - exakt waren es 1997,2 dem RKI-Dashboard zufolge. Dahinter lagen die Städte München (1763,1) und Rosenheim (1545,8) sowie der Landkreis Mühldorf am Inn (1528,1).

Die im Vergleich geringsten Inzidenzen weisen weiterhin Regionen in Franken auf: Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den oberfränkischen Landkreisen Coburg (377,7) und Kronach (409,9) sowie im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg (459,8).

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern stieg wieder leicht. Das Divi-Intensivregister meldete am Mittwoch (Stand 7.15 Uhr) 340 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind 4 mehr als am Dienstag um diese Zeit. Allerdings waren vor einer Woche noch rund 400 Corona-Intensivpatienten in Behandlung.

Mittwoch, 26. Januar, 7.10 Uhr: Zwei Allgäuer Regionen über 1000er-Inzidenz

Das RKI hat am Mittwochmorgen neue 7-Tage-Inzidenzwerte für das Allgäu veröffentlicht. Ein Landkreis und eine kreisfreie Stadt liegen über der Marke von 1000. Zu unserer Übersicht geht es hier.

Mittwoch, 26. Januar, 7.03 Uhr: Hersteller starten klinische Studien zu Omikron-Impfstoff

Die Omikron-Variante des Coronavirus lässt in vielen Ländern die Infektionszahlen rasant steigen. Die Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer prüfen nun, ob ihr speziell darauf zugeschnittener Kandidat sicher, wirksam und verträglich ist. Auch Moderna steht kurz davor. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 26. Januar, 6.05 Uhr RKI registriert Höchststände bei Neuinfektionen und Inzidenz

Erstmals in der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 150.000 Neuinfektionen an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von Mittwochmorgen 164.000 Fälle in 24 Stunden. Am 19. Januar hatte die Zahl erstmals über 100.000 gelegen. Vor einer Woche waren es 112.323 erfasste Neuinfektionen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz überschritt erstmals die Schwelle von 900: Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 940,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 894,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 584,4 (Vormonat: 220,7). Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben.

Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 166 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 239 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 9.035.795 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 4,07 (Montag 3,87) an.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwochmorgen mit 7.387.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 117.126.

Dienstag, 25. Januar, 22 Uhr: Profisport kritisiert Corona-Politik - Fußball-Clubs: mögliche Klagen

Mitten in der Kritik des Profisports an den Corona-Maßnahmen der Politik hat Bayern mit der Lockerung von Zuschauer-Beschränkungen einen Vorstoß gewagt. Das Kabinett von CSU-Ministerpräsident Markus Söder beschloss am Dienstag in München bis auf Weiteres das Ende der Geisterspiele im Freistaat für überregionale Sportveranstaltungen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 20 Uhr: Rekordwert von mehr als 500.000 Corona-Neuinfektionen in Frankreich

Frankreich hat mit mehr als einer halben Million registrierter Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages einen Höchstwert seit Pandemiebeginn verzeichnet. Wie die französische Gesundheitsbehörde am Dienstagabend angab, wurden binnen 24 Stunden 501.635 neue Ansteckungen registriert. Allerdings liegen die Werte montags oft deutlich niedriger als an anderen Wochentagen.

Die bereits enorm hohen Fallzahlen in Frankreich stiegen damit erneut weiter an. Der Inzidenzwert, also die Zahl der Ansteckungen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche, lag landesweit zuletzt bei etwa 3726. Die Omikron-Variante macht in dem Land mit seinen gut 67 Millionen Einwohnern mittlerweile mehr als 95 Prozent der Fälle aus.

Dienstag, 25. Januar, 17 Uhr: Bund und Länder wollen PCR-Tests rationieren

Bund und Länder verzichten auf strengere Corona-Maßnahmen, Änderungen soll es aber in der Teststrategie geben. Denn weil die Omikron-Variante des Coronavirus sich rasend schnell in der Bevölkerung verbreitet, geraten die Testlabore an ihre Kapazitätsgrenzen. Die besonders sicheren PCR-Tests sollen deshalb künftig vorrangig bei den Menschen eingesetzt werden, die einer Risikogruppe angehören oder aber Risikopatienten betreuen. Das haben Bund und Länder bei ihrem ​Corona-Gipfel ​am Montagabend beschlossen.

Dienstag, 25. Januar, 16.40 Uhr: Corona-Ausbruch in Bamberger Schlachthof

Wegen eines Corona-Ausbruchs im Schlachthof Bamberg werden dort vorübergehend keine Rinder mehr geschlachtet. Leider seien derzeit 30 Personen positiv getestet worden, teilte die Schlachthof Bamberg GmbH am Dienstag mit. Der Schlachthof ist in städtischer Hand. Die Rinderschlachtung werde zunächst bis 31. Januar eingestellt. Die Schweineschlachtung könne man aufrechterhalten.

Der Schlachthof betonte, sämtliche Hygienestandards würden eingehalten und laufend überwacht. Es habe zwei Impfaktionen für die Mitarbeiter gegeben.

Dienstag, 25. Januar, 16.30 Uhr: Bayern steigt aus Luca-App aus - Vertrag läuft im April aus

Bayern steigt aus der Luca-App zur Rückverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie aus. Der Freistaat werde den Vertrag zum 5. April auslaufen lassen, teilten Gesundheits- und Digitalministerium am Dienstag mit. Man setze im Kampf gegen die Corona-Pandemie stattdessen künftig auf eine anonymisierte Kontaktverfolgung und die Weiterentwicklung der Corona-Warn-App. Andere Länder verfahren schon genauso oder haben dies angekündigt.

Dienstag, 25. Januar, 16.25 Uhr: Fast 16.000 Bayern fordern PCR-Corona-Pooltests für Kitas

Fast 16.000 Personen in Bayern fordern per Petition von der Staatsregierung den flächendeckenden Einsatz von hochsensitiven PCR-Corona-Pooltests in den Kitas im Freistaat. Am Dienstag übergab der Initiator der Aktion, Florian Weber, die Unterschriftensammlung im Landtag an die Vorsitzende des Sozialausschusses, Doris Rauscher (SPD).

"Kinder und Familien sind und bleiben die großen Verlierer der Pandemie. Den jüngsten Mitgliedern unserer Gesellschaft wird der geringste Gesundheitsschutz zu Teil", sagte Weber. Für die große Mehrheit aller Kita-Kinder sei noch keine Impfung zugelassen, Abstand halten und Maske tragen seien nicht altersgerecht und Luftfilter in den Einrichtungen weiterhin Mangelware. "Einzig regelmäßige hochsensitive PCR-Testungen könnten damit ein ungebremstes Infektionsgeschehen in den Kitas verhindern und sind deshalb das Gebot der Stunde", betonte Weber.

Dienstag, 25. Januar, 16.05 Uhr: Keine Geisterspiele mehr in Bayern - Bis zu 10.000 Fans erlaubt

Die Fans in Bayern dürfen zurück in die Stadien. Bis zu 10.000 Zuschauer dürfen wieder zu den Begegnungen der Fußball-Bundesliga in die Arenen kommen, die triste Zeit der Geisterspiele ist trotz steigender Corona-Infektionszahlen bis auf weiteres beendet. Damit geht Bayern in der viel diskutierten Fanfrage in die Offensive. Die Regelung, die das Kabinett am Dienstag beschloss und am Donnerstag im Kraft tritt, gilt auch für andere Profiligen, wie Eishockey, Basketball oder Handball. Mehr zur Regelung erfahren Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 15.35 Uhr: Coronavirus zwingt den ECDC erneut zur Pause

Viele Fragezeichen schwebten auch am Dienstag über der Eissporthalle am Memminger Hühnerberg. Nach einem erneuten Corona-Ausbruch im Oberliga-Team der ECDC-Männer bestätigte Sprecher Michael Franz auf Anfrage unserer Redaktion, dass es erneut drei positive Fälle in der Mannschaft gebe sowie zwei weitere Verdachtsfälle, die aber noch nicht endgültig geklärt seien. „Ein paar Spieler werden also auf jeden Fall ausfallen. Wir müssen jetzt von Tag zu Tag schauen. Wir haben keine andere Chance“, so Franz.

Dienstag, 25. Januar, 15.15 Uhr: Gericht kippt 2G-Regel für Einzelhandel in Baden-Württemberg

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat die 2G-Regel für den Einzelhandel im Südwesten gekippt. Das Einfrieren der Alarmstufe II durch die Corona-Verordnung der Landesregierung sei voraussichtlich rechtswidrig, teilte der VGH am Dienstag in Mannheim mit. Damit gilt für den Einzelhandel, dass neben Geimpften und Genesenen auch wieder Menschen mit einem aktuellen Test in Läden einkaufen dürfen.

Dienstag, 25. Januar, 13.40 Uhr: Bundesgesundheitsministerium plant mehrere Änderungen bei Einsatz von Corona-Tests

Das Bundesgesundheitsministerium will angesichts der massiv gestiegenen Corona-Infektionszahlen in Deutschland beim Einsatz von Tests deutlich nachjustieren. Um die Kapazitäten zu erhöhen, sollen Anreize für PCR-ähnliche "Poc-nat"-Tests angehoben werden, wie es am Dienstag aus Ministeriumskreisen hieß. Konkret soll die Vergütung von derzeit 30 Euro auf mehr als 40 Euro erhöht werden. Fürs "Freitesten" aus der Isolation nach einer Infektion sollen auch für Beschäftigte in Kliniken, Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen nicht mehr PCR-Tests verpflichtend sein - sondern auch Schnelltests möglich sein, wie sonst auch. Zudem sind Änderungen dabei geplant, dass bisher nur PCR-bestätigte Fälle in die Statistik eingehen und etwa auch für Genesenen-Nachweise zählen. Nähere Angaben zu diesen geplanten Änderungen wurden zunächst nicht gemacht.

Die bisherigen PCR-Erfordernisse seien angesichts der höheren Zahlen, in die man nun mit der Ausbreitung der neuen Omikron-Variante komme, nicht mehr durchzuhalten, hieß es aus dem Ministerium. Ressortchef Karl Lauterbach (SPD) hatte deutlich gemacht, dass er den Höhepunkt der Omikron-Welle für Mitte Februar erwartet. Möglich seien bis zu 400.000 neue Fälle pro Tag, hieß es aus dem Ministerium.

Die Fachminister von Bund und Ländern hatten bereits beschlossen, den Einsatz von PCR-Tests zu konzentrieren. Sie sollen vorrangig bei Menschen aus Corona-Risikogruppen und Beschäftigten eingesetzt werden, die sie betreuen und behandeln - in Kliniken, Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Für die genauen Vorgaben arbeitet das Bundesministerium derzeit an Änderungen mehrerer Verordnungen, wie es weiter hieß.

Dienstag, 25. Januar, 13 Uhr: Biontech und Pfizer starten klinische Studie zu Omikron-Impfstoff

Biontech und Pfizer haben ihre erste klinische Studie zur Untersuchung eines speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoffs begonnen. Dabei sollen die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten geprüft werden, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Die Studie soll bis zu 1420 Testpersonen umfassen, die in drei Gruppen unterteilt werden.

Die erste Gruppe umfasst gut 600 Teilnehmer, die zwischen 90 und 180 Tagen vor Beginn der Studie bereit zwei Impfdosen des bisherigen Vakzins erhalten haben und nun eine oder zwei Dosen des Omikron-Impfstoffs erhalten sollen. Die zweite, fast ebenso große Gruppe besteht aus geboosterten Menschen, die eine weitere Dosis des herkömmlichen Impfstoffs oder eine Dosis des Omikron-Vakzins erhalten. Die dritte Gruppe mit gut 200 Probanden setzt sich aus ungeimpften und bislang nicht an Covid-19 erkrankten Menschen zusammen, die dann drei Dosen des Omikron-Vakzins bekommen.

"Die Studie ist Teil unseres wissenschaftlichen Ansatzes zur Entwicklung eines variantenbasierten Impfstoffs, der vor Omikron einen ähnlichen Schutz bietet, wie wir ihn bei vorherigen Varianten beobachtet haben, der aber gleichzeitig länger anhält", erklärte Biontech-Chef Ugur Sahin. Impfstoffe böten nach wie vor einen hohen Schutz vor schweren Verläufen durch Omikron. Das Mainzer Pharmaunternehmen und sein US-Partner hatten vor rund zwei Wochen bekannt gegeben, dass sie bereits mit der Produktion eines an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffs für eine spätere kommerzielle Nutzung begonnen haben. Biontech hatte erklärt, dass die beiden Unternehmen "bis März für eine Belieferung des Marktes bereit sind, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen". Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat bislang noch nicht erklärt, ob sie einen an Omikron angepassten Impfstoff mit einer anderen Zusammensetzung als bei dem derzeit verwendeten Vakzin für notwendig hält.

Dienstag, 25. Januar, 12.35 Uhr: Herrmann: Omikron steht für 91 Prozent der Corona-Neuinfektionen in Bayern

Bayern verzichtet erwartungsgemäß auf eine Straffung der Corona-Regeln. Das sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Die Omikron-Variante des Virus habe mittlerweile einen Anteil von 91 Prozent an den Neuinfektionen erreicht, sagte er. "Die Omikron-Welle rollt und führt zu Inzidenz-Höchstständen in Bayern und in Deutschland", sagte Herrmann.

Mit extrem hohen Inzidenzen habe sie inzwischen auch die Krankenhäuser erreicht. Zwar sei die Zahl der Intensivpatienten im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken, dafür sei aber die Zahl derer, die insgesamt wegen Corona ins Krankenhaus mussten, merklich gestiegen.

Dienstag, 25. Januar, 12.17 Uhr: Kabinett lockert Zugangsregeln für Angebote der Jugendarbeit

Nach viel Kritik in den vergangenen Wochen hat das bayerische Kabinett eine Lockerung der Zugangsregeln für Angebote der Jugendarbeit beschlossen: Minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden, müssen nun keinen Impfnachweis und keinen weiteren Test mehr vorlegen. Die erleichterten Zugangsregeln sollen von Donnerstag an gelten. Das teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) mit.

Dienstag, 25. Januar, 12.15 Uhr: Bayern erlaubt wieder bis zu 10.000 Zuschauer im Profisport

Bayern erlaubt wieder bis zu 10.000 Zuschauer in der Fußball-Bundesliga und im weiteren Profisport. Neben dieser absoluten Obergrenze gilt, dass maximal 25 Prozent der Zuschauer-Kapazitäten genutzt werden dürfen. Darauf verständigte sich das Kabinett am Dienstag in München.

Dienstag, 25. Januar, 12 Uhr: Die Ergebnisse der Kabinetts-Sitzung im Live-Stream

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Pressekonferenz nach der Sitzung des Bayerischen Kabinetts: Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek informieren über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen. Was genau beschlossen worden ist, lesen Sie in unserem Überblick.

Dienstag, 25. Januar, 11.50 Uhr: Flugverkehr in Europa geht wegen Omikron-Variante stark zurück

In den ersten Januarwochen ist der Flugverkehr in Europa laut der Europäischen Organisation zu Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) im Vergleich zum Vormonat deutlich zurückgegangen. "Die Auswirkungen von Omikron sind nur allzu deutlich", schrieb der Generaldirektor der Organisation, Eamonn Brennan, am Dienstag auf Twitter. Demnach wurden im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2019 nur 70 Prozent des Flugverkehrs registriert, im Dezember waren es noch 78 Prozent. "Wir gehen davon aus, dass dies nur von kurzer Dauer sein wird", so Brennan.

Eurocontrol hatte für den Januar eigentlich mit einem Niveau von 79 Prozent im Vergleich zu vor der Pandemie gerechnet. Die Zahlen beziehen sich Eurocontrol-Angaben zufolge auf die Anzahl von Flügen in mehr als 40 europäischen Ländern, sowohl für Passagiere als auch für Fracht. Angesichts steigender Corona-Fallzahlen und der neuen Omikron-Variante des Coronavirus hatten viele Länder striktere Reisebestimmungen erlassen.

Dienstag, 25. Januar, 11.40 Uhr: Genesenen-Status im Bundestag gilt weiter sechs Monate

Trotz der Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate für die Bürger gilt im Bundestag teilweise weiter die alte Frist. Warum das so ist, lesen Sie hier.

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Dienstag, 25. Januar, 11.30 Uhr: Corona-Demos in Memmingen, Ottobeuren und Babenhausen - Polizei: alles friedlich

Eine Demo gegen staatlich angeordnete Corona-Maßnahmen und eine Gegendemo gab es Montag in Memmingen. Auch in Ottobeuren und Babenhausen protestierten Menschen - mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 11.15 Uhr: Fast jeder dritte PCR-Test in Deutschland ist positiv

Der Anteil der positiven PCR-Tests in Deutschland ist auf 32,6 Prozent gestiegen - und damit auf einen neuen Höchststand. Das geht aus den Daten des Vereins Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) hervor. Vorige Woche lag die Quote noch bei 24,9 Prozent. Außerdem steigt die Auslastung der medizinischen Labore in Deutschland: von 86 Prozent in der Vorwoche auf aktuell 95 Prozent. Damit ist die Kapazitätsgrenze in den Laboren bald erreicht. In der vergangenen Woche waren insgesamt 785.577 PCR-Tests positiv.

Dienstag, 25. Januar, 10.28 Uhr: Drei Corona-Patienten auf Intensivstation im Klinikum Memmingen

Im Klinikum Memmingen werden derzeit zwölf Corona Patienten behandelt - darunter ein Kind. Neun von ihnen liegen auf der Normalstation, drei Erwachsene zudem auf der Intensivstation. Auch im Memminger Klinikum gab es in den vergangenen Tagen keinen Todesfall wegen Corona.

Dienstag, 25. Januar, 10 Uhr: Ungarns Turn-Olympiasieger Csollany an Corona gestorben

Der ungarische Turn-Olympiasieger Szilvester Csollany ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der ungarische Turnverband bestätigte in der Nacht zum Dienstag den Tod des 51-Jährigen in einem Budapester Krankenhaus. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Dienstag, 25. Januar, 9.55 Uhr: Ostallgäuer Impfzentren bieten wieder alle drei Impfstoffe an

Die Impfzentren mit den mobilen Impfteams im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren haben von allen drei angebotenen Impfstoffen wieder genügend Dosen, um die Nachfrage nach jedem Einzelnen zu bedienen. Wie viele freie Impftermine es noch gibt, erfahren Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 9.40 Uhr: Klinikverbund Allgäu: Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sinkt auf zwei

Laut einer Mitteilung des Klinikverbunds Allgäu werden derzeit 20 Corona-Patienten in den Allgäuer Kliniken behandelt. Davon befinden sich 2 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, in der Vorwoche waren es noch 6. Todesfälle gibt es aktuell keine. Die Zahlen aus den einzelnen Kliniken:

  • Kempten: Auf der Normalstation werden 7 Corona-Patienten behandelt, 1 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Auf der Normalstation werden 5 Corona-Patienten behandelt, 1 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit befinden sich dort keine Corona-Patienten mehr.
  • Oberstdorf: Auf der Normalstation werden 7 Corona-Patienten behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Derzeit befinden sich dort keine Corona-Patienten mehr.
  • Ottobeuren: Auf der Normalstation wird 1 Corona-Patient behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.

Dienstag, 25. Januar, 9.30 Uhr: Landratsamt Oberallgäu sieht sich auf Omikron-Welle vorbereitet

Die Omikron-Welle breitet sich auch im Allgäu immer weiter aus. Um währenddessen handlungsfähig zu bleiben, passt das Landratsamt Oberallgäu seine Verwaltungsabläufe an. "Dazu schaffen die internen Fachbereiche Teams, die abwechselnd in der Behörde und vom Home-Office aus arbeiten", heißt es in einer Mitteilung. Direkte Begegnungen zwischen den Mitarbeitern würden so vermieden – die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung bleibt auch im Fall von krankheitsbedingten Ausfällen oder Quarantänen bestehen. Möglich ist das, weil das Amt seinen rund 600 Beschäftigten bereits seit Beginn der Pandemie 520 Zugänge zu Home-Office-Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt.

Mit der Maßnahme verbunden sind veränderte Voraussetzungen für den Besuch des Landratsamtes : So bittet die Behörde Bürgerinnen und Bürger darum, zu überdenken, ob ein persönlicher Besuch unbedingt notwendig ist. Viele Anliegen lassen sich auch per Telefon und E-Mail klären. Soweit ein persönlicher Besuch der Behörde zwingend erforderlich ist, ist eine vorherige Terminvereinbarung unerlässlich. Insbesondere trifft dies auf stark frequentierte Bereiche des Bürgerservice – etwa Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde – zu. Hier wird eine einfache Online-Terminbuchung angeboten. Für Besucher ohne Termin besteht indes keine Garantie, dass ihrem Anliegen stattgegeben werden kann. Dies wird zwar versucht – zum Teil kann es dabei aber zu erheblichen Wartezeiten kommen. Informationen auf den Internetseiten des Landratsamts.

Dienstag, 25. Januar, 8.55 Uhr: Städte und Gemeindebund warnt vor kaum zu kontrollierenden Impfpflicht

Vor der ersten Bundestagsdebatte zur diskutierten allgemeinen Impfpflicht warnt der Städte- und Gemeindebund vor einer womöglich kaum zu kontrollierenden Auflage. Was deren Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dazu sagt, lesen Sie hier.

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Dienstag, 25. Januar, 8.37 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Söder erneut für Lockerungen im Sport

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat trotz des Bund-Länder-Beschlusses, an den bisherigen Corona-Regeln festzuhalten, erneut Lockerungen für den Sport in Bayern angekündigt. "Es ist nicht ganz fair, dass wir in Hamburg in der Elbphilharmonie 2000 Leute haben, und woanders geht das nicht. Dass wir in einigen Fußballstadien 15.000 Leute haben, wir haben Geisterspiele. Also wenn, muss das schon vernünftig gleich sein", sagte der CSU-Chef am Montagabend in den ARD-Tagesthemen: "Und deswegen werden wir da einiges an Anpassungen machen." Konkreter wurde Söder (55) aber nicht. Einheitliche Regeln wären besser, betonte Söder.

Im Sport gehe es nicht nur um den Fußball. "Ob der FC Bayern München jetzt mehr oder weniger Zuschauer hat, der gewinnt trotzdem. Aber es muss fair und angemessen stattfinden", sagte Söder. So seien viele Vereine zum Beispiel im Handball, Basketball und Eishockey sehr stark betroffen.

Bund und Länder hatten bei ihren Beratungen am Montag derzeit Lockerungen von Corona-Auflagen ausgeschlossen, die Maßnahmen aber auch nicht verschärft. Damit bleibt es in den großen Profiligen weitgehend bei Geisterspielen. Die Staats- und Senatskanzleien sollen aber bis zum 9. Februar eine einheitliche Regelung für überregionale Großveranstaltungen vereinbaren. Fußball-Drittliga-Tabellenführer 1. FC Magdeburg hatte am vergangenen Sonntag gegen den TSV Havelse vor 13 385 Zuschauern gespielt. Das ließ die Verordnung in Sachsen-Anhalt zu, wonach die Stadien bis zu 50 Prozent gefüllt werden dürfen.

Dienstag, 25. Januar, 8.14 Uhr: Berlin mit höchstem Inzidenzwert in Deutschland: 1593,5

Die Corona-Inzidenz in Berlin ist weiter gestiegen und hat den höchsten Wert aller Bundesländer erreicht. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich rechnerisch rund 1593 von 100.000 Menschen. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Dienstagmorgen hervor. Vor einer Woche betrug der Wert noch 962,8. Auch in Hamburg erreichte die Inzidenz am Dienstag mehr als 1500, der Durchschnitt in ganz Deutschland lag bei rund 894.

13.212 neue Corona-Infektionen wurden in Berlin registriert. Die Gesamtzahl lag bei knapp 468.000. 3 neue Todesfälle kamen dazu, so dass bislang 4088 Tote im Zusammenhang mit Corona-Infektionen gezählt wurde.

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In den vergangenen sieben Tagen kamen rund 15 von 100 000 Einwohnern zur Behandlung ins Krankenhaus, wie die Gesundheitsverwaltung mitteilte. Die entsprechende Ampel im Warnsystem des Senats stand auf Rot. Sie zeigt bei der Belegung der Intensivstationen noch ein gelbes Signal - ihre Belegung mit Corona-Patienten ist seit Wochen relativ konstant und betrug am Dienstag 17,5 Prozent.

Dienstag, 25. Januar, 8.10 Uhr: Kommen Corona-Lockerungen in Bayern?

Kommen Lockerungen der Corona-Regeln in Bayern? Die Söder-Regierung entscheidet heute, ob mehr Zuschauer bei Sport- und Kulturveranstaltungen erlaubt werden. Welche weiteren Themen das Bayerische Kabinett heute diskutiert, lesen Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 8 Uhr: Mehr als 20.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern gemeldet

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Corona-Virus geht in Bayern weiter sprunghaft nach oben. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 20.681 Neuinfektionen, nach 14.850 am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit am Dienstag auf 984,1, wie das RKI auf seinem Dashboard bekanntgab. 30 Landkreise und kreisfreie Städte lagen am Dienstag bereits über einer Inzidenz von 1000. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 28 auf 20 341.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat wies am Dienstag der Landkreis Dachau mit 1790,3 auf, gefolgt von der Stadt München mit 1581,9 und dem Landkreis Erding mit 1393,9. Am günstigsten steht derzeit der Landkreis Aschaffenburg mit 340,1 da, dahinter folgen die Landkreise Kronach (352, 6) und Coburg (383,5).

Auch die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg wieder leicht. Das Divi-Intensivregister meldete am Dienstag (Stand 7.15 Uhr) 336 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind 6 mehr als am Montag. Allerdings waren vor einer Woche noch 399 Corona-Intensivpatienten in Behandlung.

Dienstag, 25. Januar, 7.30 Uhr: Sportkardiologe: Herz häufiger Thema wegen Corona-Durchseuchung

In der Debatte um Herzmuskelentzündungen nach einer Corona-Infektion sollten Fußball-Profis in der Regel mehrere Monate pausieren. "Wenn eine Herzmuskelentzündung im zeitlichen Zusammenhang mit einer akuten Corona-Infektion steht, empfehlen die Fachgesellschaften und die Sportverbände, dass man mindestens drei Monate Pause machen sollte. Dabei muss jeder Fall immer individuell betrachtet werden", sagte der Münchner Sportmediziner und Sportkardiologe Florian Straube der Deutschen Presse-Agentur.

Die Länge der Pause hänge aber vom Verlauf der Erkrankung ab. "Wenn der Arzt oder die Ärztin die Diagnose Herzmuskelentzündung am Tag X stellt, dann weiß man zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, was für einen Verlauf die Erkrankung haben wird. Bei einfachen asymptomatischen Verläufen kann man vielleicht von diesen drei Monaten abweichen und mit einem leichten Training schon nach ein oder zwei Monaten wieder anfangen", erläuterte Straube, der unter anderem den Deutschen Eishockey-Bund berät. "Wichtig ist immer ein stufenweiser Wiederbeginn nach einer Sportpause."

Zuletzt hatte der Fall Alphonso Davies für Aufmerksamkeit gesorgt. Mitte Januar wurden beim Außenverteidiger des FC Bayern München nach einer Corona-Infektion Anzeichen einer leichten Herzmuskelentzündung festgestellt. Ob die Erkrankung eine Corona-Folge sei, konnte aber nicht genau bestimmt werden.

"Das Herz ist seit einigen Wochen häufiger ein Thema, auch bei jungen Sportlern, weil wir jetzt eine höhere Durchseuchung mit dem Coronavirus und eine hohe Rate an Neuinfektionen haben. Erst dadurch und durch die Tatsache, dass nun häufiger auch junge Menschen infiziert sind, ist die Herzmuskelentzündung zum Thema geworden", erläuterte Straube. "Denn die Myokarditis-Inzidenz, also die Tatsache, dass eine Herzmuskelentzündung durch eine Corona-Infektion innerhalb von 28 Tagen nach der Infektion entsteht, liegt allgemein bei ungefähr 40 zu einer Million. Das ist sehr niedrig."

Dienstag, 25. Januar, 7.15 Uhr: Fragen und Antworten zu PCR-Tests: Das müssen Sie nun wissen

Die Bund-Länder-Vereinbarung zur Änderung der Corona-Teststrategie hinterlässt viele offene Fragen und stößt auch auf Kritik. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Thema finden Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 6.50 Uhr: Über 6200 Neuinfektionen im Allgäu

6266 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen hat das Robert-Koch-Institut am Dienstag für das Allgäu registriert. In einem Landkreis schoss der Wert ziemlich nach oben. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 6.18 Uhr: Zehntausende demonstrieren wieder für und gegen Corona-Maßnahmen

In verschiedenen Städten Deutschlands haben am Montagabend erneut mehrere Zehntausend Menschen gegen eine allgemeine Impfpflicht und die Corona-Maßnahmen demonstriert. Mehr dazu in unserem Überblick hier.

Dienstag, 25. Januar, 6 Uhr: RKI registriert 126 955 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 894,3

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 894,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 840,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 553,2 (Vormonat: 242,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 126.955 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 74.405 Ansteckungen.

Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 214 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 193 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.871.795 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,87 an (Freitag: 3,77).

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 7.331.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 116.960.

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Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Januar 2022 lesen Sie in Teil 99 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. bis 20. Januar 2022 lesen Sie in Teil 98 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 17. Januar 2022 lesen Sie in Teil 97 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Januar 2022 lesen Sie in Teil 96 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 lesen Sie in Teil 95 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 28. Dezember lesen Sie in Teil 94 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Dezember lesen Sie in Teil 93 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. bis 20. Dezember lesen Sie in Teil 92 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 15. Dezember lesen Sie in Teil 91 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 9. Dezember lesen Sie in Teil 90 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 89 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. November bis 1. Dezember lesen Sie in Teil 88 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.