Wetter im Allgäu

Das Wetter am Sonntag: Weiter Regen, aber nur noch vereinzelt Gewitter

Regen-Wetter: Dunkle Wolken bleiben auch am Sonntag und in der neuen Woche über dem Allgäu und Bayern hängen.

Regen-Wetter: Dunkle Wolken bleiben auch am Sonntag und in der neuen Woche über dem Allgäu und Bayern hängen.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Symbolfoto)

Regen-Wetter: Dunkle Wolken bleiben auch am Sonntag und in der neuen Woche über dem Allgäu und Bayern hängen.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Symbolfoto)

Das Schlimmste ist überstanden: Nach dem heftigen Gewitter geht es am Sonntag im Allgäu mit Regen weiter. Es bleibt grau. Auch kommende Woche gibt es Regen.

14.06.2020 | Stand: 10:43 Uhr

Grau, nass, für die Jahreszeit zu kühl: Der Sonntag im Allgäu lädt zum Zuhausebleiben ein. Nach dem starken Gewitter am Samstagabend geht es im Tagesverlauf mit Regenschauern weiter. Sie fallen aber bei weitem nicht mehr so heftig aus wie am Vortag.

Die Temperaturen sind für Mitte Juni deutlich zu kühl: In Oberstdorf erreicht das Thermometer im Tagesverlauf maximal 13 Grad. In Memmingen können es bis zu 16 Grad werden. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD)  geht es heute mit wechselnder bis starker Bewölkung und regional Regen mit nur einzelnen Gewittern weiter.

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Auch in der kommenden Woche wird die 20-Grad-Marke im Allgäu kaum erreicht. Es bleibt wechselhaft und regnerisch. Erst zum Wochenende hin sagen die Wetterdienste Besserung voraus.

So ist die Lage im restlichen Deutschland

Für Sonntag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) von Franken und Sachsen über die Mitte bis nach Niedersachsen erneut heftige Schauer und kräftige Gewitter mit erhöhter Unwetterpotenzial voraus. Weiter nordöstlich bleibt es länger sonnig und trocken. Die Höchstwerte dort liegen meist zwischen 21 bis 25 Grad, im Osten bis 28 Grad.

In der Nacht zum Montag ist etwa vom Erzgebirge über die Mitte bis nach Niedersachsen und Westfalen weiter teils gewittriger Regen möglich. Die Temperaturen gehen auf 16 bis 9 Grad zurück. Am Montag bleibt es vor allem in der Südwesthälfte wolkig mit einzelnen Schauern und kräftigen Gewittern.

So traf das Gewitter in der Nacht andere Teile Bayerns und Deutschlands

Im bayerischen Landkreis Garmisch-Patenkirchen musste als Folge des Gewitters am Samstag ein Gemeinde-Ortsteil evakuiert werden. Dort war nach den starken Regenfällen ein Bach über die Ufer getreten. Betroffen waren nach Angaben der Polizei Dutzende Bewohner.

Die Feuerwehr in Nürnberg berichtete von rund 100 Einsätzen wegen der Unwetter. Überwiegend waren Keller in der mittelfränkischen Stadt vollgelaufen. Mit einem vollgelaufenen Keller hatte auch die Feuerwehr in Westerstede in Niedersachsen zu kämpfen. Hier schlugen die Kohlenmonoxid-Warngeräte der Feuerwehrleute Alarm. Ein Großaufgebot evakuierte das betroffene Gebäude, ehe nach einer entnommenen Wasserprobe Entwarnung gegeben werden konnte.

Auf den Fahrplan der Deutschen Bahn hatte die Wetterlage dagegen - Stand früher Sonntagmorgen - weniger Auswirkungen. Es lägen keine größeren Störungen vor, hieß es von der Bahn. Lediglich auf der Strecke Köln-Bonn gebe es eine Oberleitungsstörung. Diese sei aber nicht wetterbedingt. "Fernverkehrszüge zwischen Köln und Bonn werden umgeleitet. Teilweise fällt der Halt Köln Hbf aus", twitterte die Bahn.