Formel-E-Weltmeisterschaft

Der Allgäuer Max Günther ist bester Deutscher beim Formel-E-Rennen in Monaco

Maximilian Günther fühlte sich auf der Rennstrecke vor imposanter Kulisse in Monaco wohl. Der Rettenberger wurde beim Rennen der Formel-E-WM Fünfter und damit bester Deutscher.

Maximilian Günther fühlte sich auf der Rennstrecke vor imposanter Kulisse in Monaco wohl. Der Rettenberger wurde beim Rennen der Formel-E-WM Fünfter und damit bester Deutscher.

Bild: BMW i Andretti Motorsport

Maximilian Günther fühlte sich auf der Rennstrecke vor imposanter Kulisse in Monaco wohl. Der Rettenberger wurde beim Rennen der Formel-E-WM Fünfter und damit bester Deutscher.

Bild: BMW i Andretti Motorsport

Der Rennfahrer aus Rettenberg wird beim Formel-E-Prix auf dem legendären Stadtkurs von Monaco Fünfter. Abt-Fahrer Lucas di Grassi auf Rang zehn, Rene Rast scheidet aus.
10.05.2021 | Stand: 15:32 Uhr

Beim Rennen der Formel-E-Weltmeisterschaft in seiner Wahlheimat Monaco kehrte der Rettenberger Maximilian Günther in die Erfolgsspur zurück und kämpfte über weite Teile des Rennens um einen Podestplatz. Der siebte Saisonlauf wurde zum ersten Mal auf dem 3,318 Kilometer langen Stadtkurs im Fürstentum ausgetragen, auf dem auch die Formel 1 unterwegs ist. Der BMW-Rennfahrer aus dem Allgäu kam als Fünfter ins Ziel und sammelte weitere zehn Punkte für die Meisterschaft. Lucas di Grassi, der für den Kemptener Rennstall Abt-Sportsline unterwegs ist, wurde Zehnter. Der zweite Abt-Fahrer, Rene Rast, schied aus.

Maximilian Günther gelingt die schnellste Rennrunde

Im Qualifying fuhr Günther mit einer Rundenzeit von 1:31.817 Minuten auf Platz drei und zog zum vierten Mal in dieser Saison in die Super Pole ein. Im finalen Kampf der Top-6-Piloten um die Pole Position sicherte er sich den fünften Startplatz (1:32.039). Beim Start aus der dritten Reihe verteidigte er seine Position und fuhr in der Spitzengruppe mit. Der 23-Jährige lag zwischenzeitlich auf Rang drei und fuhr vorübergehend die schnellste Rennrunde. Durch eine effiziente Fahrweise sparte er sich einen Energieüberschuss für eine Schlussattacke auf und setzte zum Angriff an. Dabei wurde er aber von einem Konkurrenten in der Schikane berührt. Nach 26 Runden überquerte er die Ziellinie als Fünfter und verpasste mit rund einer halben Sekunde Rückstand auf Rang drei nur knapp ein Podium.

Nächstes Rennen der Formel E Mitte Juni in Mexiko

Günther sagt: „Was für ein mega Rennen! Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, auf der Strecke zu kämpfen, und wir lagen aussichtsreich auf Podestkurs. Es war ein sehr taktisches Rennen und leider hat es am Ende nicht ganz für ein Podium gereicht. Aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Nun gilt es, den Schwung mitzunehmen und auch in Mexiko wieder vorne mitzufahren.“

In der Fahrerwertung belegt Maximilian Günther mit 22 Punkten aktuell Platz 16. Die Formel E legt eine sechswöchige Pause ein, bevor es am 19. und 20. Juni im mexikanischen Puebla weitergeht.