Partnerschaft

„Kinder brauchen Fans“ - Deutsche Skispringerinnen setzen sich für Sportinitiative ein

Die Skispringerinnen Juliane Seyfarth (links) und Katharina Althaus (hier mit Bundestrainer Andreas Bauer) unterstützen das Hilfswerk „Plan International“.

Die Skispringerinnen Juliane Seyfarth (links) und Katharina Althaus (hier mit Bundestrainer Andreas Bauer) unterstützen das Hilfswerk „Plan International“.

Bild: Ralf Lienert

Die Skispringerinnen Juliane Seyfarth (links) und Katharina Althaus (hier mit Bundestrainer Andreas Bauer) unterstützen das Hilfswerk „Plan International“.

Bild: Ralf Lienert

Deutsche Skispringerinnen unterstützen Kinderhilfswerk. Warum sich die Oberstdorferin Katharina Althaus für die Sportinitiative einsetzt.
19.03.2021 | Stand: 06:30 Uhr

Bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf wurde bekanntlich Geschichte geschrieben: Erstmals durften auch die Skispringerinnen bei einer WM von der Großschanze springen. Katharina Althaus, Juliane Seyfarth & Co. sind damit authentische Botschafterinnen für die neue Charity-Partnerschaft des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit Plan International Deutschland. Das Kinderhilfswerk ist in mehr als 50 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas tätig und setzt sich unter anderem für die Gleichberechtigung von Mädchen und jungen Frauen ein.

Sportinitiative "Kinder brauchen Fans!"

„Wir freuen uns sehr, dass sich die deutschen Skispringerinnen mit uns gemeinsam im Rahmen unserer Sportinitiative ,Kinder brauchen Fans!‘ für mehr Selbstbestimmung und Chancengleichheit junger Frauen und Mädchen einsetzen“, erklärte Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland. „Unser Ziel ist es, in den Dialog zu gehen und so klassische Rollenklischees aufzubrechen. Zusammen mit den Athletinnen und dem DSV wollen wir Verständnis und ein langfristiges Umdenken erreichen.“

Althaus: "Wir wollen einen Teil dazu beitragen"

Auch die Athletinnen von Bundestrainer Andreas Bauer, die die sportlihe Gleichberechtigung erreicht haben, zeigten sich begeistert über ihre neue Vorbildrolle. Athletensprecherin Katharina Althaus: „Wir wissen, wie schwer es teilweise ist, traditionelle Denk- und Verhaltensmuster zu ändern. Aber wir können uns vermutlich alle nur ansatzweise vorstellen, wie schwierig die Situation für Mädchen und junge Frauen in anderen Ländern sein muss. Wenn wir einen kleinen Teil dazu beitragen können, dieses wichtige Thema in der Öffentlichkeit präsenter zu machen, dann tun wir das wirklich alle sehr gerne.“

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