Unwetter

Deutscher Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Allgäus

Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagnachmittag eine Warnung vor schwerem Gewitter für Kempten, das Oberallgäu, das Ostallgäu und den Landkreis Lindau herausgegeben.

Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagnachmittag eine Warnung vor schwerem Gewitter für Kempten, das Oberallgäu, das Ostallgäu und den Landkreis Lindau herausgegeben.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagnachmittag eine Warnung vor schwerem Gewitter für Kempten, das Oberallgäu, das Ostallgäu und den Landkreis Lindau herausgegeben.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagnachmittag eine Gewitter-Warnung für Kempten, Oberallgäu, Ostallgäu und Landkreis Lindau herausgegeben.
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Von Allgäuer Zeitung
10.09.2021 | Stand: 21:51 Uhr

Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagnachmittag eine amtliche Warnung vor schwerem Gewitter für

  • Kempten
  • Ostallgäu
  • Oberallgäu
  • Landkreis Lindau
herausgegeben.

Die Warnung gilt ab 19.30 Uhr. Es bestehe die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern (Stufe 2 von 4). Auch Starkregen und Böen seien möglich.

Ganz unerwartet kommt die Gewitterwarnung nicht. Der Spätsommer in Bayern legt jetzt nämlich mit teils heftigem Regen, Hagel und Sturm eine Pause ein. In der Nacht auf Samstag droht vor allem am Alpenrand und bis etwa zur Donau vereinzelt Starkregen mit bis zu 40 Litern Regen pro Quadratmeter und Stunde. Außerdem seien dort Hagelkörner von einer Größe um zwei Zentimeter und stürmische Böen von bis zu 70 Stundenkilometern möglich, so der DWD.

Auch in der Oberpfalz und Oberfranken kann es demnach in der Nacht zu Samstag gewittern und mit mehr als 25 Liter Regen pro Stunde und Quadratmeter stark regnen.

Der Samstag werde dann wegen einer Kaltfront in ganz Bayern kühler und gewittrig, sagte ein Sprecher. Doch schon am Sonntag werde es vielerorts wieder schön - und etwa 24 Grad warm. Sicher sei damit in Mainfranken und auch an der Donau zu rechnen. Am Alpenrand, im Bayerischen Wald und im Oberpfälzer Wald werde es mit etwa 20 Grad etwas kühler.

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Doch das spätsommerliche Wetter bleibt Bayern erhalten. Bis Mitte der Woche seien 20 bis 25 Grad im Freistaat wahrscheinlich, sagte der Meteorologe. Kühler werde es dann voraussichtlich ab Donnerstag - mit nur noch maximal 20 Grad.

Bayern war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) München deutschlandweit das mit Abstand niederschlagsreichste Bundesland diesen Sommer. In den drei Monaten von Juni bis August fielen im Freistaat im Schnitt gut 415 Liter pro Quadratmeter – 101 Liter mehr als im langjährigen Mittel zwischen den Jahren 1961 und 1990.

Am meisten Niederschlag fiel demnach am unmittelbaren Alpenrand mit teils mehr als 700 Litern pro Quadratmeter. Für mehrere Menschen endeten die heftigen Unwetter im Sommer tödlich: Mitte Juli richteten Hochwasserfluten und Erdrutsche in Orten wie Berchtesgaden, Schönau am Königssee oder Ramsau Verwüstungen an, zwei Menschen starben. Mitte August wurden nach einem heftigen Gewitter in der Höllentalklamm an der Zugspitze zwei Menschen von einer Flutwelle mitgerissen.

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