Corona-Newsblog, Teil 33

Die Corona-Entwicklung im Allgäu vom 22. November bis 02. Dezember 2020 im Rückblick

Der Teil-Lockdown in Deutschland wird bis zum 10. Januar verlängert.

Der Teil-Lockdown in Deutschland wird bis zum 10. Januar verlängert.

Bild: Armin Weigel, dpa

Der Teil-Lockdown in Deutschland wird bis zum 10. Januar verlängert.

Bild: Armin Weigel, dpa

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog, Teil 33, vom 22. November bis 02. Dezember 2020.
04.12.2020 | Stand: 11:45 Uhr

Dies ist ein Archivartikel. Wir berichten in unserem aktuellen Newsblog laufend über die aktuelle Corona-Entwicklung in der Region Allgäu und in der Welt.

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Mittwoch, 2. Dezember 22 Uhr: Schwesig: Noch keine Entscheidung über Teil-Lockdown bis 10. Januar

Mecklenburg-Vorpommern behält sich noch vor, den derzeit geltenden Teil-Lockdown im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht bis zum 10. Januar fortzusetzen. Darüber werde der MV-Gipfel am 15. Dezember entscheiden, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Mittwochabend in Schwerin nach den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder. Mecklenburg-Vorpommern gehöre mit Schleswig-Holstein zu den beiden Ländern, die dank der niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner von der bundesweiten Regelung abweichen können.

Mittwoch, 2. Dezember, 20.22 Uhr: Bund und Länder: Teil-Lockdown wird bis in den Januar verlängert

Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird bis zum 10. Januar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch beschlossen, wie die CDU-Politikerin im Anschluss mitteilte. "Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist", sagte Merkel. Deutschland sei in der Corona-Pandemie noch "sehr weit entfernt" von Zielwerten. Man habe eine sehr hohe Zahl von Todesopfern zu beklagen, so Merkel. Dies zeige, welche Verantwortung Bund und Länder hätten. Erreicht werden solle ein Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, bekräftigte die Kanzlerin.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sogar eine mögliche weitere Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern angedeutet. Irgendwann werde man überlegen müssen, die Maßnahmen an einigen Stellen noch zu vertiefen, sagte Söder am Mittwoch. Man müsse dann überlegen: lieber kürzer konsequenter als länger halbkonsequent.

Mittwoch, 2. Dezember, 18.50 Uhr: US-Notenbankpräsident Powell dringt auf neues Corona-Hilfspaket

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Der Präsident der amerikanischen Notenbank Fed, Jerome Powell, hat US-Parlamentarier zur Zustimmung für ein weiteres staatliches Hilfspaket im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise aufgerufen. Es gebe viele Bereiche der Wirtschaf,t die weitere Hilfe gebrauchen könnten, sagte Powell am Mittwoch bei einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des US-Kongresses. Auch andere US-Notenbanker hatten immer wieder neue staatliche Hilfen angemahnt.

Der künftige US-Präsident Joe Biden und die Führung der Demokraten im Kongress haben sich für die Verabschiedung eines weiteren Corona-Konjunkturpakets bis zum Jahresende ausgesprochen. Das Paket solle mit Unterstützung beider Parteien noch vom aktuellen Kongress beschlossen werden. Es ist jedoch unklar, ob sich Demokraten und Republikaner auf ein Programm einigen können. Beide Parteien hatten schon vor den Präsidentschaftswahlen über ein Programm gestritten.

Mittwoch, 2. Dezember, 17.30 Uhr: Rund 170 Corona-Infizierte bei Tönnies in Sachsen-Anhalt

Beim Schlachtbetrieb Tönnies in Weißenfels in Sachsen-Anhalt sind derzeit 172 Mitarbeiter mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Zuvor habe es einen großangelegten Reihentest bei den Beschäftigten des Unternehmens gegeben, erklärte Ariane Körner vom Burgenlandkreis am Mittwoch. Der Landkreis habe daher Gespräche mit der Firma aufgenommen. Das Unternehmen wolle die Betroffenen nun in einer gesonderten Quarantäneeinrichtung unterbringen. Zudem soll es Ende der Woche erneute Tests geben.

Der Landkreis hoffe, dass so das Infektionsgeschehen eingedämmt werden könne. Das Werk soll jedoch weiter geöffnet bleiben. Am Tönnies-Standort in Weißenfels arbeiten nach Unternehmensangaben rund 2.200 Mitarbeiter. Der Fleischkonzern hat in Weißenfels seinen zweitgrößten Standort im Bundesgebiet. Auch in Nordrhein-Westfalen arbeiten Menschen für das Unternehmen. Tönnies hatte sein Werk in Ostwestfalen in Nordrhein-Westfalen im Sommer wegen der Corona-Pandemie und einer Vielzahl von Infektionen bei den Arbeitern vorübergehend schließen müssen.

Mittwoch, 2. Dezember, 17 Uhr: Zulassung des Corona-Impfstoffes in Großbritannien

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer hat in Großbritannien alle Hürden genommen. Warum muss Deutschland mit dem Start der Impfungen noch warten?

Was die Zulassung des Corona-Impfstoffs in Großbritannien bedeutet.

Mittwoch, 2. Dezember, 16.30 Uhr: Frankreich will siebentägige Quarantäne bei Skiurlaub im Ausland

Frankreich plant eine siebentägige Quarantäne für Franzosen, die vom Skiurlaub im Ausland zurückkehren. Es werde rund um die Feiertage stichprobenartige Kontrollen an den Grenzen zu den betroffenen Nachbarländern geben, kündigte Premierminister Jean Castex am Mittwoch an. "Die Schlussfolgerung ist, dass ich nicht in die Schweiz fahre", sagte Castex. Er wolle die Menschen im Land davor schützen, sich in geöffneten Skigebieten anderer Länder mit dem Coronavirus zu infizieren. Außerdem ginge es darum, die Betreiber französischer Skigebiete zu verteidigen und eine Gleichheit herzustellen.

Frankreich will die Skigebiete an sich über die Weihnachtsferien offen lassen, Skilifte sollen aber geschlossen bleiben. Präsident Emmanuel Macron hatte bereits angekündigt, dass es "restriktive und abschreckende Maßnahmen" für Menschen geben werde, die während der Ferien in Skigebiete ins Ausland fahren. Die genauen Regeln sollen nun in den kommenden Tagen festgelegt werden und nicht für Grenzpendler gelten.

Mittwoch, 2. Dezember, 15.34 Uhr: Söder hält geplante Quarantäne-Regelung in Österreich für richtig

Das praktische Wintersport-Aus für viele Touristen in Österreich während der Weihnachtsferien bewertet Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als "richtig und verständlich". Bei Twitter schrieb der CSU-Chef am Mittwoch zudem: "Auch wenn es schwer fällt: Sicherheit geht vor. Die Ferien dürfen nicht zu einem Risiko werden." Österreich verhängte für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten vom 7. Dezember bis zum 10. Januar eine zehntägige Quarantänepflicht - davon betroffen sind damit auch Touristen aus Bayern. Ziel sei es, den Tourismus weitgehend einzudämmen, teilte die Regierung am Mittwoch in Wien mit.

Bisher äußerte sich Söder nicht dazu, ob Skilifte in den bayerischen Wintersportgebieten in den Weihnachtsferien geöffnet sein werden. Fest steht bislang nur, dass im Rahmen des verlängerten Teil-Lockdowns die Anlagen bis einschließlich zum 20. Dezember geschlossen bleiben.

Mittwoch, 2. Dezember, 14.45 Uhr: Spahn begrüßt geplante Quarantäne-Regelung in Österreich

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die von Österreich angekündigte Quarantänepflicht für Einreisende begrüßt, die den Tourismus weitgehend eindämmen soll. Alle hätten die Erfahrungen aus Februar und März noch in den Knochen, dass durch den Rückreiseverkehr aus dem Skiurlaub das Virus teils unbemerkt in fast alle EU-Staaten mitgebracht worden sei, sagte Spahn am Mittwoch nach einer Videokonferenz mit seinen EU-Amtskollegen. Dabei sei Skifahren für sich allein nicht das Problem, es gehe um Aktivitäten rundherum. Vor diesem Hintergrund begrüße er die Entscheidungen Österreichs.

Was Österreichs Regierung am Mittwoch beschlossen hat.

Mittwoch, 2. Dezember, 14.30 Uhr: 93 Prozent von Bayerns Schulklassen sind derzeit im Präsenzunterricht

Rund 93 Prozent der Schulklassen in Bayern können trotz der Corona-Krise derzeit in ihren Klassenzimmern unterrichtet werden. Das teilte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch bei der ersten Regierungsbefragung zur Pandemie mit.

Vier Prozent der Klassen würden im Distanzunterricht geschult, davon ein Großteil wegen Quarantänefällen. Die restlichen drei Prozent der Klassen seien im Wechselunterricht, hierfür sei die Infektionslage verantwortlich. In Kommunen, wo es mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gibt, müssen die Klassen geteilt werden, sofern nicht durchgehend ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern gewährleistet werden kann.

"Ich erwarte, dass die Zahlen beim Wechselunterricht steigen werden", sagte Piazolo. Er verwies dabei auf die landesweit in vielen Kommunen steigenden Infektionszahlen.

Mittwoch, 2. Dezember, 14.15 Uhr: Österreich macht Grenzen über Weihnachten und Neujahr praktisch dicht

Österreich verhängt für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten vom 7. Dezember bis zum 10. Januar eine zehntägige Quarantänepflicht. Ziel sei es, den Tourismus weitgehend einzudämmen, teilte die Regierung am Mittwoch in Wien mit. Österreich setze auf ein konsequentes Grenzregime, damit das Virus nicht durch Rückkehrer oder Touristen ins Land getragen werde, sagte Kanzler Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien. Weitere Informationen im Artikel.

Mittwoch, 2. Dezember, 13.35 Uhr: Anzeigen wegen Corona-Verstößen: Polizei löst Feier in Lechbruck auf und stoppt Autotour in Füssen

Eine Feier in Lechbruck und mehrere Männer in einem Auto in Füssen: Die Polizei ertappte im Ostallgäu Erwachsene, die sich nicht an die Corona-Auflagen hielten.

Mittwoch, 2. Dezember, 13.25 Uhr: Corona-Infektion bei Hund und Katze in Deutschland nachgewiesen

In Deutschland sind bei einer Katze und einem Hund Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Proben der Katze seien im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems bei Greifswald untersucht worden, sagte dessen Präsident Thomas Mettenleiter am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet, dass erstmals seit Einführung der Meldepflicht Anfang Juli mit Corona infizierte Haustiere registriert wurden.

Mittwoch, 2. Dezember, 11.55 Uhr: Rom: Italiener sollen über Weihnachten und Neujahr zu Hause bleiben

Italien wird die Corona-Beschränkungen für die Zeit von Weihnachten und Silvester verschärfen. Das kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Mittwoch im Parlament in Rom an. An den Weihnachtsfeiertagen und an Neujahr sollten Reisen zwischen den Regionen möglichst unterbleiben, sagte der Minister vor dem Senat, der kleineren von zwei Parlamentskammern. Auch Fahrten zwischen Kommunen sollten begrenzt werden. "Wir müssen den Kontakt zwischen den Menschen so weit wie möglich einschränken." Ohne solche Einschränkungen stehe im Januar und Februar "eine dritte Welle vor der Tür", warnte er.

An den Details des Dekrets mit den neuen Corona-Vorschriften feilte die Mitte-Links-Regierung noch. Vieles war zwischen der Regierung und den Regionen umstritten, darunter die weitere Schließung der Skigebiete bis ins neue Jahr. Das Dekret soll Ende dieser Woche in Kraft treten.

Mittwoch, 2. Dezember, 11.40 Uhr: 13 Bewohner eines Seniorenheims sterben mit Covid-19

In einem Seniorenheim in Neckargemünd (Rhein-Neckar-Kreis) sind 13 Bewohner nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Rund 80 der rund 90 Bewohner des Einrichtung waren infiziert, teilte eine Sprecherin der Betreibergruppe Inter Pares am Mittwoch mit.

Die erste Infektion mit Sars-CoV-2 war Ende Oktober in dem Heim aufgetreten. Weil dort auch Menschen zur Kurzzeitpflege unterkommen, wechselt die Belegung ständig. Zuletzt hatten sich auch neun Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Das Gesundheitsamt plant am Donnerstag einen erneuten Reihentest. Zuvor hatte die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet.

Mittwoch, 2. Dezember, 11.10 Uhr: 22-Jähriger läuft trotz Corona-Infektion im Hauptbahnhof München umher

In München haben Bundespolizisten am Dienstagvormittag einen 22-Jährigen kontrolliert, der wegen eines positiven Corona-Befunds eigentlich in Quarantäne sein müsste. Um andere Reisende so wenig wie möglich zu gefährden, wurde der junge Mann laut Polizei zuerst im weniger frequentierten Starnberger Flügelbahnhof isoliert. Anschließend brachte man den 22-Jährigen in eine Münchner Isolierstation.

Mittwoch, 2. Dezember, 10.30 Uhr: Australian Open im Tennis sollen erst am 8. Februar 2021 beginnen

Die Australian Open der Tennisprofis sollen erst am 8. Februar 2021 und damit drei Wochen später als ursprünglich geplant beginnen. Das geht aus einem Brief von Turnierdirektor Craig Tiley an die Spielerinnen und Spieler hervor, aus dem die australischen Zeitungen The Age und Sydney Morning Herald am Mittwoch berichteten. "Es hat eine Weile gedauert. Aber die großartige Nachricht ist, dass es so aussieht, dass wir in der Lage sind, die Australian Open vom 8. Februar an stattfinden zu lassen", heißt es in dem Brief von Tiley.

Demnach sollen die Profis mit ihrem stark reduzierten Betreuerteam zwischen dem 15. und 17. Januar 2021 nach Australien reisen und sich dann für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Allerdings soll es ihnen während dieser Zeit erlaubt sein, zu trainieren. Die Zeit, in denen sie die Hotel-Quarantäne verlassen dürfen, soll auf fünf Stunden am Tag begrenzt sein. Zudem sollen alle Beteiligten mehrmals auf das Coronavirus getestet werden.

Mittwoch, 2. Dezember, 9.20 Uhr: Trotz Corona-Krise schmücken Städte und Bürger zur Weihnachtszeit

Bilderstrecke

Weihnachtszeit im Allgäu: So schön schmücken Städte und Bürger im Dezember

Mittwoch, 2. Dezember, 8.35 Uhr: Baden-Württemberg ändert Quarantäne-Regeln

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat die Quarantäne-Regeln angepasst. Es gelte ab dem 2. Dezember eine einheitliche Quarantäne-Dauer von 10 Tagen statt wie bislang 14 Tagen, teilte die Landesregierung am Dienstagabend mit. Wer sich bereits in Quarantäne befinde, für den bedeute dies jedoch keine Verkürzung.

Neue Regeln gelten zudem für Schüler, die Kontakt mit einem positiv getesteten Schüler aus der eigenen Klasse oder Kursstufe hatten. In einem solchem Fall könne die zuständige Behörde denjenigen als "Cluster-Schüler" einstufen. In diesem Fall ist es ab sofort möglich, die Quarantäne bereits nach dem fünften Tag zu beenden. Voraussetzung ist ein negativer Coronatest.

Mittwoch, 2. Dezember, 8.15 Uhr: Biontech und Pfizer: Großbritannien lässt Corona-Impfstoff zu

Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel hat nach Angaben des Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt. Das teilten die beiden Unternehmen am Mittwoch mit. Damit bekommen die Briten früher grünes Licht für einen Corona-Impfstoff als die EU und die USA.

Mittwoch, 2. Dezember, 7.35 Uhr: Mediziner: Nein zu Skibetrieb in Bayern vorerst richtige Entscheidung

Mediziner sehen die temporär beschlossene Schließung der Skilifte in Bayern und damit das vorläufige Aus für den Wintersport als richtigen Schritt. "Aus epidemiologischer Sicht sind das vernünftige Maßnahmen - so weh sie verständlicherweise vielen Menschen tun. Wir müssen jede Art von Massenveranstaltung vermeiden", sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing.

Wendtner äußerte die Hoffnung, dass die Infektionszahlen bei Einhalten der Maßnahmen bis Weihnachten sinken. Allerdings sei bisher noch keine Trendwende zu sehen. "Wir müssen von dem hohen Level herunterkommen, weil wir keine unbegrenzten Krankenhauskapazitäten haben", sagte Wendtner. "Nicht nur der Blick nach Berlin mit übervollen Intensivstationen durch Covid-19 zeigt inzwischen mahnende innerdeutsche Bilder - wir müssen jetzt alles tun, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Alle Kliniken sind jetzt gefordert."

Mittwoch, 2. Dezember, 7 Uhr: Vor Saisonstart: Aida Cruises rechnet mit Erholung der Branche

Vor dem für Samstag geplanten Saisonneustart der Kreuzfahrtreederei Aida Cruises auf den Kanarischen Inseln hat sich Vorstandschef Michael Thamm zuversichtlich über die Zukunft der Branche gezeigt. Noch im Dezember soll das zweite Schiff in der Region starten. "Wir gehen auch davon aus, dass wir im Frühjahr alle 14 Schiffe wieder in Fahrt haben werden", sagte Thamm der Deutschen Presse-Agentur.

Im März hatte Aida Cruises wie alle Firmen der Branche wegen der Corona-Pandemie die Reisen eingestellt. Die bisherigen Umsatzausfälle bei Aida lägen im Bereich von rund 1,5 Milliarden Euro. "Wir kommen einigermaßen gut durch diese schwierige Situation", sagte Thamm. "Die Situation ist auf gar keinen Fall existenzbedrohend."

Mittwoch, 2. Dezember, 6.45 Uhr: Oberstaufen eröffnet eigenes Testcenter - Schnelltests gegen Bezahlung

In Oberstaufen (Oberallgäu) gibt es bald ein kommunales Corona-Testcenter. Die Initiative ging von Touristikern aus, aber auch Privatpersonen können Schnelltests machen. Der Betrieb soll noch vor Weihnachten starten.

Mittwoch, 2. Dezember, 6.15 Uhr: Stehen die Tannenbäume im Corona-Jahr früher in den Stuben?

Machen es sich die Deutschen im Corona-Jahr früher zu Hause mit einem Tannenbaum gemütlich? In den sozialen Medien wirkt es vielfach so. Echte Bäume aber sind das wohl meistens noch nicht. Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger im badischen Bühl erwartet auch 2020 ein traditionelles Verhalten beim Tannenbaumkauf.

Die "stille Masse" posiert demnach nicht schon jetzt mit einem geschmückten Baum im Wohnzimmer. Die meisten der etwa 22 Millionen echten Weihnachtsbäume werden erst um den vierten Advent verkauft, wie Geschäftsführer Martin Rometsch der Deutschen Presse-Agentur sagte - diesmal also etwa zwischen dem 15. und 23. Dezember.

Mittwoch, 2. Dezember, 5.45 Uhr: Höchstwert: 487 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 487 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das ist ein neuer Rekord seit Beginn der Pandemie, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Der bisherige Höchstwert war am Freitag mit 426 Todesfällen erreicht worden. Insgesamt wurden binnen 24 Stunden 17.270 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind rund 1400 weniger als in der Vorwoche, in der am Mittwoch 18.633 neue Fälle hinzukamen.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Mittwoch auf 17.123. Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1.084 743 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 (Stand: 02.12, 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 779.500 Menschen inzwischen genesen.

Mittwoch, 2. Dezember, 5.30 Uhr: Städtebund fordert mehr verkaufsoffene Sonntage

Angesichts der Umsatzeinbrüche bei vielen Einzelhändlern in der Corona-Krise fordert nun auch der Städte- und Gemeindebund, mehr verkaufsoffene Sonntage zu gestatten. Die Geschäfte in den Innenstädten gerieten "zunehmend in die Krise und können sich kaum gegen einen Online-Handel behaupten, der sieben Tage die Woche 24 Stunden offen ist", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem "Handelsblatt" (Mittwoch). "Da wäre es richtig und wichtig, jedenfalls in dieser Krisensituation zusätzliche verkaufsoffene Sonntage zu ermöglichen."

Vergangene Woche hatte bereits Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) angeregt, im kommenden Jahr mehr verkaufsoffene Sonntage zu gestatten. Zuvor hatte auch die FDP die Länder aufgefordert, in ihren Ladenschlussgesetzen zu ermöglichen, dem Einzelhandel an möglichst vielen Sonntagen die Öffnung zu erlauben.

Mittwoch, 2. Dezember, 5.15 Uhr: Lettland verlängert Corona-Notstand und verhängt neue Beschränkungen

Angesichts steigender Infektionszahlen hat Lettlands Regierung den landesweiten Corona-Notstand um knapp einen Monat verlängert und zusätzliche Beschränkungen eingeführt. Auf Beschluss des Kabinetts in Riga gilt der bislang bis 6. Dezember ausgerufene Ausnahmezustand in dem baltischen EU-Land nun bis zum 11. Januar. Dies teilte Regierungschef Krisjanis Karins am späten Dienstagabend nach einer Marathonsitzung des Ministerkabinetts in Riga mit.

Die Regierung weitete zudem zum 3. Dezember die Mundschutzpflicht auf alle Innenräume mit Ausnahme der eigenen Wände aus. Auch wird wieder die sogenannte 2+2-Regel in Lettland eingeführt: Danach dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen sein und sie müssen einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen einhalten.

Mittwoch, 2. Dezember, 5 Uhr: Corona-Kosten: Saarlands Ministerpräsident fordert Ende des Streits

Vor der Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Mittwoch hat der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) ein Ende des Bund-Länder-Streits über die Finanzierung der Corona-Hilfen gefordert. "Statt gegenseitiger Schuldzuweisungen sollten Bund und Länder gemeinsam und geschlossen dafür sorgen, dass wir möglichst gut über die schwierigen Wintermonate der Pandemie kommen", sagte Hans der "Rheinischen Post" (Mittwoch). Er wies zugleich Kritik an den Ländern aus der eigenen Bundestagsfraktion zurück. "Wir fühlen uns vom Bund nicht alleine gelassen. Aber wir lassen umgekehrt auch den Bund nicht im Regen stehen. Wir werden als Länder unserer finanziellen Verantwortung in der Corona-Krise gerecht."

Dienstag, 1. Dezember, 22.15 Uhr: Spahn: Keine Garantie für Schnelltests in allen Heimen an Weihnachten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Hoffnung auf eine Verfügbarkeit von Corona-Schnelltests in allen Alten- und Pflegeheimen bis Weihnachten gedämpft. "Kann ich versprechen, dass jedes Pflegeheim am 24.12. welche hat? Nein", sagte Spahn am Dienstag im WDR-Fernsehen in einem Doppelinterview, das mit ihm und dem NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) geführt wurde. Er wolle da ehrlich sein. Es seien auch schon Tests verfügbar, aber eben noch nicht überall ausreichend, so Spahn. Das werde sich aber Zug um Zug verbessern. Ein Schnelltest könne eine "zusätzliche Sicherheit" für einen Besuch bei Verwandten bedeuten. Die anderen Corona-Regeln seien damit aber nicht aufgehoben.

Dienstag, 1. Dezember, 22 Uhr: Lockdown: Wie geht es in Österreich weiter? - neue Beschlüsse angekündigt

Die österreichsiche Regierung will sich am Mittwoch dazu äußern, wie es nach bzw. mit dem Lockdown weitergehen soll. Das Nachbarland hatte Mitte November für drei Wochen einen harten Lockdown verhängt. Unter anderem gelten strikte Ausgangsbeschränkungen. Mit Spannung werden Entscheidungen in den Bereichen Gastronomie und Tourismus erwartet und wie sich Österreich in Sachen Ski-Gebiete entscheiden wird. Seit Tagen streiten die Alpenländer in Europa über eine Schließung der Wintersportbetriebe.

Dienstag, 1. Dezember, 21.25 Uhr: Landratsamt lockert Maskenpflicht in Lindenberg und Lindau

Zum 1. Dezember hat das Landratsamt Lindau die Maskenpflicht auf belebten Straßen und Plätzen im Landkreis gelockert. Das gilt sowohl für die Lindenberger Innenstadt als auch die Lindauer Insel. In vielen anderen Bereichen bleibt die Maske aber Pflicht. Eine Übersicht.

Dienstag, 1. Dezember, 21 Uhr: England kehrt zu regionalen Lockdown-Regeln zurück

In England gelten von Mittwoch an wieder regional unterschiedliche Regelungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Eine entsprechende Verordnung der Regierung wurde am Dienstagabend vom Parlament in London abgesegnet. Das Land wird in drei Warnstufen eingeteilt. Trotz heftigen Widerstands aus Teilen der konservativen Regierungspartei wurden die Maßnahmen mit großer Mehrheit angenommen - auch dank zahlreicher Enthaltungen von Seiten der Opposition.

Für weite Teile des Landes bedeutet das eine Lockerung der Regeln. Nicht lebensnotwendige Geschäfte waren seit Anfang November landesweit geschlossen. Auch Restaurants und Pubs durften nicht öffnen. Das wird nun teilweise zurückgenommen. Trotzdem gibt es vor allem in Premierminister Boris Johnsons Tory-Partei immer größeren Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung.

Dienstag, 1. Dezember, 19.15 Uhr: Nürnberg, Schwabach und drei Landkreise mit Ausgangsbeschränkungen

In Nürnberg, Schwabach und Teilen Niederbayerns sind die Corona-Zahlen stark gestiegen. Nun greifen die Behörden durch und es gibt Ausgangsbeschränkungen. Hunderttausende müssen nun daheim bleiben. Welche Regeln dort ab sofort gelten.

In der mittelfränkischen Stadt Nürnberg leben rund 500.000 Menschen.
In der mittelfränkischen Stadt Nürnberg leben rund 500.000 Menschen.
Bild: Daniel Karmann, dpa

Dienstag, 1. Dezember, 17.25 Uhr: Corona-Verdachtsfall beim Gegner: ESV Kaufbeuren spielt doch nicht in Heilbronn

Für den ESV Kaufbeuren wäre heute Abend die Zwangspause nach der Corona-Quarantäne zu Ende gegangen. Jetzt fällt das DEL2-Spiel bei den Heilbronner Falken aber aus, weil es in dem Team einen Corona-Verdachtsfall gibt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 1. Dezember, 17.10 Uhr: Corona-Zahlen: Landratsamt Unterallgäu veröffentlicht künftig Übersicht nach Orten

Einen genaueren Überblick über die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle in den einzelnen Unterallgäuer Orten kann man sich jetzt mit Hilfe einer Karte verschaffen, die das Landratsamt unter www.unterallgaeu.de/corona zur Verfügung stellt. Zu finden sind darin die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Corona-Pandemie sowie die Zahl der aktiven Fälle und die Todesfälle in jeder der 52 Unterallgäuer Gemeinden, erklärt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Die Karte werde von Montag bis Freitag aktualisiert, in der Regel nachmittags. „Wir veröffentlichen die Zahlen auf vielfachen Wunsch aus der Bevölkerung“, sagt Landrat Alex Eder.

Dienstag, 1. Dezember, 16.20 Uhr: Herrmann appelliert: Skigebiete geschlossen lassen

Im Streit um die Öffnung von Skigebieten in den Alpen appelliert Bayern weiterhin an die anderen Alpenländer, die Pisten auch über Weihnachten und Silvester nicht zu öffnen. Auch wenn sich "unsere Freunde" in Österreich und der Schweiz jede Einmischung verbieten, könne er am Ende des Tages nur raten, es wie Deutschland zu tun, sagte Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. Mehr hier.

Dienstag, 1. Dezember, 15.05 Uhr: Jungholz und Kleinwalsertal gelten nicht als Risikogebiete: Tagesausflüge ohne Quarantäne möglich

Tagesausflüge ins Kleinwalsertal und nach Jungholz sind auch weiterhin möglich, ohne dass danach eine Quarantänepflicht bei der Wiedereinreise nach Bayern besteht. Entsprechende Informationen unserer Redaktion bestätigte ein Sprecher der Polizeidirektion in Kempten.

Dienstag, 1. Dezember, 14.25 Uhr: Corona-positive Krankenschwester kommt zur Arbeit im Klinikum Kaufbeuren

Es ist wohl der Albtraum vieler Pflegekräfte: Corona-positiv zu sein, aber nichts davon zu wissen. Und dann infiziert zur Arbeit zu gehen, möglicherweise Patienten und Kollegen zu gefährden. Genau das ist aber einer Krankenschwester am Kaufbeurer Klinikum jetzt passiert.

Dienstag, 1. Dezember, 13.56 Uhr: Arbeitslosigkeit im November trotz Corona-Pandemie gesunken

Die verschärften Corona-Regeln machen sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar, führen zurzeit aber nicht zu mehr Entlassungen. Im November waren mit 2,699 Millionen Menschen sogar 61 000 weniger arbeitslos als noch im Oktober. Die Arbeitslosenquote sank nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im Vergleich zum Oktober um 0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent. Allerdings stellen die Unternehmen zurzeit nur zögerlich neues Personal ein, und die Anzeigen auf Kurzarbeit stiegen im November erstmals seit Mai wieder.

Dass die Arbeitslosigkeit dank der Herbstbelebung im November sinkt, ist üblich. In den Vorjahren lag der Rückgang jedoch immer bei rund 20 000 Arbeitslosen - also deutlich niedriger als jetzt in der Krise.

"Den Arbeitsmarkt hat es nicht tangiert, wie man es hätte erwarten können", sagte der Vorstandschef der Bundesagentur, Detlef Scheele, am Dienstag in Nürnberg. Die Gründe: Anders als im Frühjahr seien die Beschränkungen zeitlich begrenzt. Es seien weniger Branchen betroffen und die Grenzen blieben geöffnet, so dass die Lieferketten nicht unterbrochen seien. Wichtig sei auch, dass die Kinder weiterhin in die Kita und zur Schule gingen, so dass ihre Eltern arbeiten könnten.

Dienstag, 1. Dezember, 12.35 Uhr: Sechs Menschen feiern lautstarke Party in Kaufbeuren

Am Montagabend gegen 22.45 Uhr ist die Polizei wegen einer Ruhestörung in den Eichenmähderweg in Kaufbeuren ausgerückt. Als die Beamten laut Polizei vor Ort eintrafen, stellten sie sechs Menschen fest, die eine lautstarke Party in einer Wohnung feierten. Die 20- bis 36-Jährigen stammten zudem aus vier verschiedenen Haushalten, weshalb sie nun alle eine Anzeige erwartet.

Dienstag, 1. Dezember, 11.02 Uhr: Biontech und Pfizer beantragen Zulassung ihres Corona-Impfstoffs

Die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmariese Pfizer haben bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (Ema) die Zulassung für ihren Corona-Impfstoff in der EU beantragt. Der Antrag auf eine bedingte Marktzulassung sei am Montag eingereicht worden, teilten Biontech und Pfizer am Dienstag mit. Am Montag hatte auch der US-Konzern Moderna bei der Ema einen entsprechenden Antrag für seinen Impfstoff gestellt.

Die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmariese Pfizer haben bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (Ema) die Zulassung für ihren Corona-Impfstoff in der EU beantragt.
Die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmariese Pfizer haben bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (Ema) die Zulassung für ihren Corona-Impfstoff in der EU beantragt.
Bild: Arne Dedert, dpa

Dienstag, 1. Dezember, 9.10 Uhr: Drei weitere Menschen sterben in Kaufbeuren - Keine Verschärfung der Regeln

In den letzten Tagen sind zwei weitere Frauen und ein Mann aus Kaufbeuren gestorben, die zuvor positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Das berichtete Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse auf Facebook. Das Durchschnittsalter der jetzt Verstorbenen sei 91 Jahre gewesen.

Die 7-Tages-Inzidenz in Kaufbeuren sei inzwischen deutlich gesunken und liege beim RKI bei 114. "Damit kommen die verschärften Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung für Corona-Hotspots in Kaufbeuren nicht zur Anwendung, das heisst unter anderem dass Musikschule und Fahrschulen weiter betrieben werden können und der Unterricht in allen Jahrgangsstufen als Präsenzunterricht stattfindet", so Bosse.

Dienstag, 1. Dezember, 8.50 Uhr: Noch keine Mercedes-Entscheidung über Hamilton-Ersatz in Sakhir

Nach dem positiven Corona-Test von Lewis Hamilton hat Formel-1-Team Mercedes noch keine Entscheidung über den Vertreter für den Weltmeister verkündet. "Wir werden unsere Pläne für einen Ersatzfahrer für das bevorstehende Wochenende im weiteren Verlauf bekanntgeben", teilte der Rennstall am Dienstag in Bahrain vor dem vorletzten Saisonrennen in Sakhir mit. Mercedes-Ersatzfahrer sind der Belgier Stoffel Vandoorne (28) und Esteban Gutiérrez (29) aus Mexiko.

Dienstag, 1. Dezember, 7.40 Uhr: Neue Corona-Regeln treten heute in Kraft

Von heute an müssen sich viele Bundesbürger noch etwas mehr einschränken. Wegen der anhaltend ernsten Corona-Lage wird der Kreis für private Treffen vielerorts noch enger gezogen. Vor Geschäften könnten sich wieder Schlangen bilden, weil dort weniger Kunden zur gleichen Zeit einkaufen dürfen. Die Maskenpflicht wird ausgeweitet, das gilt auch für viele Schüler. Einen Überblick über die neuen Regeln lesen Sie hier.

Dienstag, 1. Dezember, 6.10 Uhr: Not wächst wegen Corona rasant: UN brauchen Milliarden

Katastrophen, Konflikte, Klimawandel und jetzt auch noch das Coronavirus haben Millionen Menschen ins Elend gestürzt. Es drohten sogar Hungersnöte, nachdem man gedacht habe, solche Katastrophen würden endgültig der Vergangenheit angehören, warnte der UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass im nächsten Jahr mehr Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen als je zuvor: Insgesamt 235 Millionen Menschen, ein Anstieg von 40 Prozent innerhalb eines Jahres. Vor einem Jahr waren es 168 Millionen, im Jahr davor 146 Millionen Menschen.

Dienstag, 1. Dezember 6 Uhr: 13.604 Fälle: Corona-Neuinfektionen auf Vorwochenniveau

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 13.604 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. In der Vorwoche waren es mit 13.554 ähnlich viele Fälle, wie aus Zahlen des RKI vom Dienstagmorgen hervorgeht. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Binnen eines Tages sind außerdem 388 neue Todesfälle gemeldet worden. Das ist der vierthöchste Wert seit Beginn der Pandemie.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Der bisherige Höchststand von 410 Todesfällen wurde am vergangenen Mittwoch erreicht. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Dienstag auf 16.636.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.067 473 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 01.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 758.800 Menschen inzwischen genesen.

Dienstag, 1. Dezember, 5.45 Uhr: Umstrittener Corona-Berater von Trump reicht Rücktritt ein

Der umstrittene Corona-Berater des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, der Radiologe Scott Atlas, hat seinen Rücktritt eingereicht. In einem Schreiben an Trump, das Atlas am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter veröffentlichte, schrieb er: "Ich habe hart gearbeitet und mich auf eins konzentriert - Leben zu retten und den Amerikanern helfen, durch diese Pandemie zu kommen."

Der Radiologe arbeitete seit August für die US-Regierung. Nach übereinstimmenden Medienberichten wäre sein Vertrag nach 130 Tagen diese Woche ohnehin ausgelaufen. Seine Rücktrittserklärung nutze er nun, um sich gegen Kritik zu verteidigen. Er habe sich stets auf die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse gestützt und dies "ohne jegliche politische Abwägung oder Einflussnahme" getan.

Dienstag, 1. Dezember, 5.30 Uhr: Umstrittener NRW-Auftrag an van Laack: Umfang von 38,5 Millionen Euro

Ein erster Auftrag der nordrhein-westfälischen Landesregierung an die Mode-Firma van Laack über Schutzausrüstung in der Corona-Pandemie hatte im April einen Umfang von 38,5 Millionen Euro ohne Mehrwertsteuer. Das geht aus einer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt hervor. Später kamen zwei Aufträge für die Landespolizei über jeweils 1,25 Millionen Stoffmasken hinzu. Über den Wert dieses Auftrags wurde zunächst nichts bekannt.

Das Geschäft aus dem April hatte das Interesse der Opposition geweckt, nachdem bekannt geworden war, dass der Sohn von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Kontakt zu van Laack hergestellt hatte. (Hier geht es zum eigenen Artikel).

Dienstag, 1. Dezember, 5.15 Uhr: Corona-Schnelltests können künftig stärker zum Einsatz kommen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie können künftig mehr Schnelltests zum Einsatz kommen - in Pflegeheimen, Kliniken und nach Infektionsfällen etwa auch in Schulen. Das sieht eine neue Verordnung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, die an diesem Mittwoch in Kraft treten soll. Für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten im Ausland sind dagegen Corona-Tests nach der Einreise bald nicht mehr kostenlos - diese Möglichkeit soll am 15. Dezember enden, wie die Deutsche Presse-Agentur vom Ministerium erfuhr.

Dienstag, 1. Dezember, 5 Uhr: Mediziner: Weitere Forschung an Corona-Medikamenten nötig

Trotz hoffnungsvoller Berichte über eine nahe Impfung gegen das Coronavirus mahnt der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner zur weiteren intensiven Forschung an Medikamenten. "Was wir bisher von den Impfstoffen gehört haben, klingt sehr, sehr gut. Von daher bin ich zuversichtlich", sagte der Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing, der im Januar die ersten Corona-Patienten Deutschlands behandelt hatte.

Um eine künstliche Herdenimmunität über die Impfung zu erreichen, müssten aber 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sein - das werde bis weit ins Jahr 2021, vielleicht sogar bis Anfang 2022 dauern. "Bis dahin werden wir die Patienten medizinisch versorgen müssen", sagte Wendtner.

Montag, 30. November, 22.30 Uhr: Pinguine in London schauen im Lockdown Weihnachtsfilme

Zum Abschluss des Nachrichtentages gibt es noch eine goldige Meldung aus Großbritannien: Das Londoner Sea Life Aquarium hat seine Pinguine während des Teil-Lockdowns mit Weihnachtsfilmen bei Laune gehalten. "Es ist großartig zu sehen, wie sehr unsere Pinguine die Weihnachtsfilme genießen, die wir ihnen zeigen", sagte die Aquaristin des Unterwasserzoos, Leah Pettitt, der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. Besucher seien wichtig für die Zoo-Tiere: Die Mitarbeiter des Aquariums seien überzeugt, dass die Tiere die Besucher genauso beobachteten wie die Besucher die Pinguine.

Während des Teil-Lockdowns in England im November mussten Zoos und ähnliche Einrichtungen jedoch geschlossen bleiben. Ab Mittwoch gilt im Land wieder ein regionales Stufensystem, bei dem Zoos und andere Freizeiteinrichtungen wieder öffnen dürfen. "Während sie die festlichen Filme gucken, sind sie ganz still, genauso wie wir, und freuen sich sehr darauf, dass unsere lebendigen Gäste diese Woche zurückkehren", so Pettitt über die Pinguine.

Weihnachtsfilme gegen die Corona-Einsamkeit: Pinguine in London dürfen während des Lockdowns Filme anschauen.
Weihnachtsfilme gegen die Corona-Einsamkeit: Pinguine in London dürfen während des Lockdowns Filme anschauen.
Bild: Yui Mok/PA Wire/dpa

Montag, 30. November, 22.15 Uhr: Noch keine verschärften Corona-Regeln - Kaufbeuren hofft auf Inzidenz unter 200

Ab dem 1. Dezember gelten bayernweit verschärfte Corona-Regeln für Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200. In Kaufbeuren lag der Wert einen Tag vor Inkrafttreten dieser Verordnung laut bayerischem Landesgesundheitsamt (LGL) bei 209. Doch Oberbürgermeister Stefan Bosse hofft, dass der Wert just am 1. Dezember auf unter 200 sinkt. Deshalb will er erst am Dienstag entscheiden, ob er tatsächlich neue Regeln anordnet – etwa die vorgesehene Schließung von Fahr- und Musikschulen (Präsenzunterricht). Auch für die Schulen, so berichtete Bosse der AZ, sei bereits klar, dass erst der Inzidenz-Wert vom 1. Dezember darüber entscheidet, wie weiter zu verfahren ist. Das habe das Kultusministerium den Schulleitern mitgeteilt.

Bosse begründet seine abwartende Haltung damit, dass aus der Sieben-Tage-Statistik am 1. Dezember 45 Coronainfizierte nach sieben Tagen rausfallen. Wenn nicht mehr als 40 Neuinfizierte hinzukämen, sinke der Wert unter 200.

Montag, 30. November, 21.40 Uhr: Lindau hebt Maskenpflicht an stark frequentierten Plätze auf

Ab morgen gelten in Bayern und bundesweit neue Corona-Regeln. Unter anderem gilt ab 1. Dezember eine generelle Maskenpflicht auf Parkplätzen vor Geschäften. Wegen der neuen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und aufgrund sinkender Infektionszahlen lockert der Landkreis Lindau die Maskenpflicht im öffentlichen Raum und weist keine zusätzlichen Flächen aus, wo eine Maske getragen werden muss. Bislang haben Kommunen eine Liste mit stark frequentierten Straßen und Plätzen ausgegeben, an denen eine Maskenpflicht gilt - diese fallen ab Dienstag weg.

Montag, 30. November, 21.30 Uhr: Obst und Gemüse statt Veranstaltungen: Oberallgäuer Unternehmer gründen Lieferservice

Bio-Lebensmittel an die Haustür: Weil ihnen durch Corona die Umsätze weggebrochen sind, haben zwei Veranstaltungsunternehmer einen Lieferservice für das Allgäu gegründet - die ganze Geschichte.

Montag, 30. November, 21.05 Uhr: Offener Brief an Bundesregierung: Österreich will Ski-Saison retten

Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat in einem offenen Brief von der Bundesregierung des Landes gefordert, am Saisonstart für den Wintersport festzuhalten - gegen den Willen von Deutschland und anderen Nachbarstaaten. "Mit wachsender Sorge registrieren wir eine internationale Kampagne gegen den Wintersport, die von führenden politischen Entscheidungsträgern in unseren Nachbarländern geführt wird", heißt es in dem Brief von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel vom Montag.

Die "Dämonisierung" des Wintertourismus sei eine hilflose Ersatzhandlung und nicht evidenzbasiert. "Der Wintersport ist nicht gleichzusetzen mit Party-Tourismus und ungezügeltem Après-Ski", heißt es weiter. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 30. November, 20.30 Uhr: Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Sonthofen

Risikopatienten und ältere Menschen wie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind vom Coronavirus besonders stark bedroht. Nun ist auch eine Einrichtung im südlichen Oberallgäu betroffen: 21 Mitarbeiter und 32 Bewohner des Alloheims in Sonthofen haben sich mit Corona infiziert. Was eine Sprecherin der Einrichtung und das Landratsamt dazu sagen und welche Regeln ab sofort in der Senioren-Einrichtung gelten, erfahren Sie hier mit AZPlus.

Montag, 30. November, 19.15 Uhr: Ermittlungen nach "Querdenker"-Demo in Kempten

Die Polizei hat nach der jüngsten Corona-Demo in Kempten mehrere Strafverfahren eingeleitet. Es geht unter anderem um gefälschte Atteste und den Vorwurf der Volksverhetzung. Die Hintergründe lesen Sie exklusiv hier mit AZPlus.

Die Corona-Demo im Illerstadion beschäftigt die Polizei auch im Nachhinein noch: Unter anderem geht es um diese "Litfaßsäule".
Die Corona-Demo im Illerstadion beschäftigt die Polizei auch im Nachhinein noch: Unter anderem geht es um diese "Litfaßsäule".
Bild: Ralf Lienert

Montag, 30. November, 19 Uhr: Langfrist-Regeln und Steuerpauschale fürs Homeoffice

Arbeitnehmer sollen nach einem neuen Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) leichter regelmäßig von einem Ort ihrer Wahl aus arbeiten können. Sie sollen das Recht bekommen, einen Wunsch nach regelmäßigem mobilen Arbeiten mit ihrem Arbeitgeber zu erörtern. Ein ursprünglich angedachtes Recht auf Homeoffice ist aber nicht mehr geplant. Heils Entwurf für das "Mobile Arbeit Gesetz" ging am Montag in die Abstimmung innerhalb der Regierung, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr. Arbeitgeber sollen demnach künftig konkret auf die gewünschte Ausgestaltung der mobilen Arbeit eingehen müssen. Lehnen sie den Antrag ab, sollen sie dies spätestens nach zwei Monaten begründet schriftlich mitteilen müssen.

Finanzpolitiker der großen Koalition verhandelten parallel dazu über steuerliche Erleichterungen für Beschäftigte, die wegen Corona ins Homeoffice wechseln müssen. Konkret geht es um eine sogenannte Homeoffice-Pauschale, die bei der Steuer geltend gemacht werden kann und somit die Steuerlast senkt. Nach Angaben des finanzpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Lothar Binding, soll diese 5 Euro pro Heimarbeitstag betragen, aber maximal 500 Euro im Jahr. Die Regelung soll demnach zunächst auf zwei Jahre befristet werden.

Montag, 30. November, 17.25 Uhr: Moderna will Zulassung für Corona-Impfstoff in EU beantragen

Der US-Pharmakonzern Moderna will als erstes Unternehmen die Zulassung für einen Corona-Impfstoff in der EU beantragen. Der Antrag auf eine bedingte Zulassung solle noch am Montag bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur Ema gestellt werden, teilte das Unternehmen am selben Tag mit. Parallel dazu soll eine Notfall-Zulassung bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA beantragt werden. Die Aussicht auf einen möglicherweise schon bald einsatzfähigen Impfstoff ließ den deutschen Aktienindex Dax am Montagnachmittag auf 13.422 Punkte und damit den höchsten Stand seit Anfang September klettern.

Mit dem Zulassungsantrag bei der Ema rückt eine Corona-Impfung auch in Deutschland näher. Vergangene Woche hatte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen mitgeteilt, mit Moderna sei ein Rahmenvertrag über bis zu 160 Millionen Impfstoff-Dosen abgeschlossen worden. Demnach sollen zunächst 80 Millionen Dosen geliefert werden, mit der Option auf 80 Millionen weitere Einheiten. In der EU könnte das Mittel nach Angaben von Moderna bereits im Dezember ausgeliefert werden, sofern es eine Zulassung erhält.

Montag, 30. November, 17 Uhr: Landratsamt Oberallgäu sagt Klausen- und Bärbeletreiben ab

In einigen Oberallgäuer Orten wie etwa in Sonthofen und Immenstadt wurde das traditionelle Bärbele- und Klausentreiben Corona-bedingt bereits abgesagt. Andernorts werde allerdings vereinzelt noch überlegt und beim Landratsamt Oberallgäu nachgefragt, ob der Brauch eingeschränkt stattfinden könne.

Das Landratsamt hat jetzt eine Entscheidung für alle Oberallgäuer Orte getroffen. „Leider müssen wir in diesem Jahr auf diese beliebte Tradition verzichten. Die geltenden Kontaktbeschränkungen und das Verbot von Veranstaltungen machen eine Durchführung unmöglich", macht Landrätin Indra Baier-Müller macht deutlich. Sie bitte um Verständnis und freue sich, wie alle, wenn Kultur und Brauchtum hoffentlich bald wieder in gewohnter Weise möglich sind.

Bilderstrecke

Bärbele- und Klausentreiben 2018 im Allgäu

Montag, 30. November, 16.20 Uhr: Bayern verschiebt Beginn der Abitur-Prüfungen auf Mitte Mai

Wegen der Corona-Krise wird der Beginn der Abiturprüfungen im kommenden Jahr um knapp 14 Tage nach hinten auf den 12. Mai 2021 verschoben. "Wir wollen, dass alle Abiturientinnen und Abiturienten faire Bedingungen vorfinden - in den Prüfungen selbst wie in der Vorbereitung", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Montag in München. Bisher war der Beginn der Abitur-Prüfungen für den 30. April 2021 geplant.

"Die Gymnasien starten früher in die Abschlussprüfungen als die anderen Schularten. Daher machen sich in den Abiturklassen Quarantänemaßnahmen und auch längere Phasen mit Distanzunterricht besonders bemerkbar und können zu Termindruck führen", betonte Piazolo. Um die Abiturvorbereitung zeitlich zu entlasten, werde hier nun frühzeitig gegensteuert.

"Sollte sich die Infektionslage weiter verschärfen, ist auch eine weitere Verschiebung des Abiturs nicht ausgeschlossen - hierfür müssen wir jedoch die nächsten Monate noch abwarten", sagte Piazolo weiter. Wenn nötig werde auch an den anderen Schularten der Termin für die Abschlussprüfungen der Corona-Lage noch angepasst.

Montag, 30. November, 15.55 Uhr: Bayern lehnt Forderung nach mehr Corona-Hilfen durch Bundesländer ab

Bayern lehnt die Forderung von Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus nach mehr Corona-Hilfen durch die Länder ab. "Der Bund steht in der Verantwortung - dieser muss er auch gerecht werden und für erforderliche Hilfsmaßnahmen aufkommen. Bayern steht, wie viele andere Länder auch, an den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit", sagte Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Bund und Länder seien eine Schicksalsgemeinschaft, betonte Füracker. "Die Länder stehen schon unter enormen finanziellem Druck." Bayern unterstütze bereits jetzt seine Wirtschaft, das Gesundheitswesen, seine Kommunen, Verbände, Vereine und Institutionen, aber auch die Bürger, mit Summen im zweistelligen Milliardenbereich. "Das ist ein enormer Kraftakt für den Freistaat, den wir mit Krediten ausgleichen müssen." Hinzu kämen Unterstützungsmaßnahmen ebenfalls in zweistelliger Milliardenhöhe durch den Bayern-Fonds.

Montag, 30. November, 14.15 Uhr: Rom stimmt die Italiener auf Ausgangssperren zu Silvester ein

Italiens Regierung hat weitere finanzielle Hilfen für Unternehmen und Berufsgruppen beschlossen, die besonders unter den Corona-Beschränkungen leiden. Für sie würden noch einmal acht Milliarden Euro bereitgestellt, teilte die Mitte-Links-Regierung in der Nacht zum Montag mit. Vorgesehen sind etwa Steuererleichterungen für Unternehmen mit bestimmten Umsatzgrößen sowie für Restaurants, Reiseveranstalter und Hotels. Zugleich zeichnete sich am Montag ab, dass die nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr für die 60 Millionen Italiener auch noch an Silvester gelten dürfte.

Montag, 30. November, 13 Uhr: Polizei ertappt uneinsichtige Partyteilnehmer in Lindau

Am Freitagabend hat die Polizei gegen 20.30 Uhr im Bereich des Aeschacher Ufers in Lindau mehrere Partyteilnehmer ertappt. Nach Angaben der Polizei trafen sich etwa zehn Menschen und feierten mit einer Musikbox eine Party. Insgesamt sieben Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren versammelten sich dort. Da sie gegen das Infektionsschutzgesetz verstießen, wurden alle Jugendlichen angezeigt. Sie bekamen zudem einen Platzverweis, worüber sich einige der Betroffenen uneinsichtig zeigten.

Montag, 30. November, 12.30 Uhr: Intensivmediziner: Im Schnitt nur noch drei Intensivbetten pro Klinik frei

"Wir sind in einer absoluten Ausnahmesituation, die wir in der Geschichte der Intensivmedizin so noch nie erlebt haben", sagt Professor Dr. Gernot Marx, Sprecher des "Arbeitskreises Intensivmedizin" der "Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin" (DGAI). Die Corona-Pandemie führe ihn und seine Kolleginnen und Kollegen in diesen Tagen an die Belastungsgrenze. Allein in seiner Klinik, der Klinik für Operative Intensivmedizin an der Uniklinik Aachen, müssen Marx und sein Team zurzeit pro Tag bis zu vier neue Covid-19-Patienten aufnehmen und versorgen.

Pro Krankenhaus seien im Schnitt deutschlandweit jetzt nur noch drei Intensivbetten überhaupt frei, so Marx. An den Betten in der Uniklinik Aachen laufen inzwischen bei neun Patienten Systeme zum Ersatz der Lungenfunktion, sogenannte ECMO-Pumpen. Die Extracorporale Membranoxygenierung (ECMO) ist nach der Sauerstoff-Therapie und der Beatmung medizinisch die letzte Möglichkeit, einen schwerkranken Covid-19-Patienten zu retten: "Noch viel mehr Geräte werden wir allein aus personellen Gründen nicht mehr betreiben können." Die deutsche Intensivmedizin, so Marx, sei "nicht überfordert", mittlerweile aber sicherlich "bis an die Grenzen des Machbaren gefordert"!

Montag, 30. November, 12 Uhr: Altmaier: Corona-Hilfen sind nicht unbegrenzt weiterführbar

Aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sind die im November und Dezember gewährten Corona-Hilfen nicht auf Dauer finanzierbar. "Wir können ganz sicherlich nicht auf unbegrenzte Zeit sehr umfassende Pakete wie jetzt die Umsatzrückvergütung weiterführen", sagte Altmaier am Montag im Deutschlandfunk.

Im November und Dezember unterstützt der Bund Firmen, die vom Teil-Lockdown betroffen sind, mit Zuschüssen von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vorjahresmonat. Insgesamt sind dafür derzeit rund 30 Milliarden Euro veranschlagt.

Montag, 30. November, 11.30 Uhr: THW: Länder arbeiten mit Hochdruck am Aufbau von Impfzentren

Die Bundesländer kommen nach Angaben des Technischen Hilfswerkes (THW) beim Aufbau von Corona-Impfzentren gut voran. "Alle arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir diese Impfzentren so schnell wie möglich verfügbar haben", sagte THW-Präsident Gerd Friedsam am Montag im RBB-Inforadio. Ziel sei es, Mitte Dezember möglichst viele einsatzbereit zu haben. "Wir versuchen, die Gesundheitsämter nach besten Kräften zu unterstützen, um diese Impfzentren dann auch in absehbarer Zeit funktionsfähig zu bekommen", so Friedsam.

In den Bundesländern sei der Stand der Vorbereitungen unterschiedlich, erklärte er. Teilweise liefen noch Planungen, aber es gebe auch schon Impfzentren, die eingerichtet würden. Eine besondere logistische Herausforderung sei die Lagerung des möglichen Impfstoffes. "Wenn in der Tat der Impfstoff bei 70 Grad minus gelagert werden muss, bedarf es spezieller Einrichtungen. Es gibt spezielle Kühlschränke, es gibt Möglichkeiten, das über Trockeneis-Verfahren zu machen", so Friedsam.

Montag, 30. November, 10.25 Uhr: "Corona-Pandemie" ist "Wort des Jahres" 2020

Nicht wirklich originell, aber logisch: "Corona-Pandemie" ist von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zum "Wort des Jahres" 2020 gekürt worden. Auch auf dem zweiten Platz landete ein Wort mit Corona-Bezug.

Montag, 30. November, 9.50 Uhr: Revolte nach Corona-Ausbruch in Gefängnis auf Sri Lanka - 8 Tote

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Gefängnis auf Sri Lanka hätten die Gefangenen bessere Einrichtungen, die das Abstand-Halten besser zulassen, sowie regelmäßige Corona-Tests gefordert, sagte ein Beamter, der für die Gefängnisse des Landes zuständig ist, der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Die Lage sei am Sonntag eskaliert, Gefangene hätten Gefängniswärter angegriffen, versucht zu fliehen, Gebäude und Dokumente angezündet sowie zwei Wächter zeitweise als Geiseln genommen. Acht Menschen kamen ums Leben.

Montag, 30. November, 9.30 Uhr: Ifo: Kurzarbeit in Deutschland steigt wieder an

Die neuen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben die Kurzarbeit in Deutschland nach Berechnungen des Ifo-Instituts wieder ansteigen lassen. Der Anteil der Unternehmen mit Kurzarbeit sei im November auf 28,0 Prozent gestiegen, teilte das Institut am Montag in München mit. Im Oktober betrug der Anteil demnach 24,8 Prozent. Die Forscher beziehen sich auf eigene Umfragen. Kurzarbeit ist in der Krise ein entscheidendes Instrument, um flächendeckende Entlassungen von Arbeitnehmern zu verhindern.

Besonders deutliche Anstiege verzeichneten laut Ifo Hotels (62,9 auf 91 Prozent) und die Gastronomie (53,4 auf 71,7 Prozent). Bei Reisebüros Reiseveranstaltern legte Kurzarbeit von 88,0 auf 91,1 Prozent zu. "Gerade in diesen vom Teil-Lockdown massiv betroffenen Branchen wird wieder sehr viel Kurzarbeit gefahren", sagte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link.

Montag, 30. November, 7.34 Uhr: Vierschanzentournee 2020 in Oberstdorf ohne Zuschauer

Nach tagelangem Ringen ist nun eine Entscheidung gefallen: Der Auftakt der Vierschanzentournee 2020 der Skispringer in Oberstdorf wird wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfinden. Das erfuhr die Allgäuer Zeitung exklusiv aus Oberstdorf. Die Hintergründe.

Montag, 30. November 6.30 Uhr: Vergleichsportal: Höhere Heizkosten durch Homeoffice

Arbeit im Homeoffice kann die private Heizkostenrechnung nach oben treiben. Wer in den Wintermonaten statt ins Büro zu fahren komplett von zu Hause aus arbeitet, muss nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox mit einem um rund 4 Prozent höheren Heizbedarf rechnen. Je nach Heizsystem könnten dadurch Mehrkosten von bis zu 45 Euro anfallen.

Verivox macht folgende Rechnung auf: Bleibe ein Arbeitnehmer von Oktober bis einschließlich März durchgehend im Homeoffice, müsse er an etwa 120 Tagen mehr heizen als üblich. Werde die Wohnung bei einem achtstündigen Arbeitstag drei Grad wärmer beheizt als während der Außer-Haus-Tätigkeit, ergebe sich unter dem Strich ein Heizmehrbedarf von 4 Prozent.

Montag, 30 Movember, 6.15 Uhr: Weiterer Todesfall im Zusammengang mit Corona im Allgäu

Im Landkreis Lindau ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Das geht aus der jüngsten Statistik des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherung (LGL) hervor. Weitere Details wurden nicht genannt. Seit Beginn der Pandemie sind im Allgäu 161 Menschen im Zusammengang mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben.

Montag, 30. November, 6 Uhr: 11.169 Fälle: Corona-Neuinfektionen leicht über Vorwochenwert

Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages sind 11.169 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.864 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 125 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf insgesamt 16 248.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.053 869 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.11., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 739.100 Menschen inzwischen genesen.

Montag, 30. November, 5.45 Uhr: Laschet: Neue Corona-Konzepte ab Januar - sonst geht der Staat kaputt

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat neue Konzepte in der Corona-Pandemie ab Januar gefordert: "Noch ein weiteres Jahr wie dieses halten

Gesellschaft und Wirtschaft nicht durch", so Laschet zur "Rheinischen Post" (Montag). Ab Januar müssten "kluge Konzepte langfristige Perspektiven für ein Leben mit der Pandemie ermöglichen", so der Landeschef: "Mit der Zulassung des Impfstoffs sind diese Konzepte auch realistisch."

Montag, 30. November, 5.15 Uhr: Bund plant Nationale Gesundheitsreserve an 19 Standorten

Als Konsequenz aus der Corona-Krise will der Bund an 19 Standorten in Deutschland eine Nationale Gesundheitsreserve mit wichtigem Material wie Schutzmasken aufbauen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Diese Pandemie lehrt uns, dass wir mehr vorsorgen müssen." Mit den Plänen soll sich am Montag das Corona-Kabinett befassen. Demnach soll die Reserve bis Ende 2021 vor allem mit schon beschafften Masken gefüllt werden, dann mit Material aus inländischer Produktion. Ständig vorgehalten werden soll der Bedarf des Gesundheitswesens und des Bundes für einen Monat.

Montag, 30. November, 5 Uhr: Virologe Kekulé für privates Corona-Meldesystem

Der Virologe Alexander Kekulé hat ein privates Corona-Meldesystem für Veranstaltungen ab 20 Personen vorgeschlagen. "Alle Veranstalter, auch die privaten, sollten in die Pflicht genommen werden, die Teilnehmer zu registrieren", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Sei ein Teilnehmer positiv, könne der Veranstalter alle anderen warnen. "Dadurch könnte man ein paralleles Meldesystem einziehen, das auf privater Ebene viel, viel schneller ist und das eine höhere Bereitschaft zur Mitwirkung hätte", sagte Kekulé.

Sonntag, 29. November, 21.30 Uhr: Berlin wieder unter selbstgesetztem Warnwert für Intensivbetten

Die Berliner Corona-Ampel für Intensivbetten zeigt wieder Gelb. Nach den am Sonntag aktualisierten Werten sind nun 24,2 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Die Ampel war am Mittag mit einem für Samstag nachgelieferten Wert von 25,3 Prozent erstmals auf die höchste Warnstufe gesprungen.

Bei den Fallzahlen der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner zeigt das Ampelsystem schon länger Rot an. Dieser Inzidenz-Wert lag nun bei 202,0. Berlin hat inzwischen 64 220 bekannte Infektionsfälle, damit stieg die Zahl gegenüber dem Vortag um 332. Bei den Todesfällen kamen drei hinzu, es sind nun 553.

Sonntag, 29. November, 20.30 Uhr: Weihnachtsmärkte wegen Corona abgesagt: Was im Allgäuer Advent jetzt geboten ist

Die erste Kerze auf dem Adventskranz brennt, die Vorweihnachtszeit beginnt. Eigentlich würden nun auch die ersten Weihnachtsmärkte starten. Doch in diesem Corona-Jahr ist alles anders, die meisten Märkte sind abgesagt. Viele Kommunen wollen ihren Bürgern dennoch ein wenig Weihnachtsstimmung vermitteln und haben sich Alternativen überlegt.

Sonntag, 29. November, 19.45 US-Experte Fauci warnt vor Zuspitzung der Corona-Krise im Dezember

In den USA ist dem renommierten Immunologen Anthony Fauci zufolge bis Jahresende mit einer weiteren Zuspitzung der Corona-Pandemie zu rechnen. Es sei nicht zu spät, gegenzusteuern, aber wegen der Feiertage und mehr Reisen sei mit einer weiteren Zunahme der Neuinfektionen zu rechnen, sagte Fauci am Sonntag dem Fernsehsender NBC. "Was wir mit Blick auf die nächsten Wochen im Dezember erwarten, ist leider, dass wir eine neue Welle haben könnten - zusätzlich zu der Welle, in der wir uns schon befinden", sagte Fauci.

Experten wie Fauci hatten bereits mit Blick auf den Feiertag Thanksgiving am Donnerstag im ganzen Land mit einer Zunahme der Ansteckungen wegen vieler Reisen und Familientreffen gerechnet. Gleiches gelte für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage, sagte Fauci.

Sonntag, 29. November, 17 Uhr: Sonntag, 29. November, 16.30 Uhr: LGL veröffentlich neue Inzidenz-Werte für das Allgäu

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat die aktuellen 7-Tages-Inzidenzwerte für das Allgäu veröffentlicht. Erneut steht Kaufbeuren mit 231,99 Corona-Fällen hochgerechnet auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen an erster Stelle im Negativ-Ranking. Unsere Übersicht.

Sonntag, 29. November, 16.30 Uhr: Berlin überschreitet selbstgesetzten Warnwert für Intensivbetten

Erstmals seit Einführung des Ampelsystems zur Bewertung der Corona-Lage in Berlin ist der Warnwert für Intensivbetten überschritten worden. Mehr als ein Viertel dieser Betten in der Hauptstadt ist jetzt mit Covid-19-Patienten belegt, wie aus dem am Sonntag aktualisierten Lagebericht der Gesundheitsverwaltung für Samstag hervorgeht. Damit steht die Corona-Ampel in Berlin nun bei zwei Indikatoren auf Rot.

Die Corona-Ampel berücksichtigt insgesamt drei Indikatoren: die Reproduktionszahl (kurz R-Wert), die Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen und die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Für jedes Kriterium wurden Grenzwerte definiert. Werden diese mindestens drei Mal in Folge überschritten, wechselt die entsprechende Ampelfarbe auf Gelb oder Rot.

Sonntag, 29. November, 15 Uhr: Corona-Zahlen in Passau steigen weiter - Inzidenz von 538

Die Zahl der Corona-Infektionen in Passau ist weiter gestiegen. Am Sonntag meldete das Landesamt für Gesundheit (LGL) einen Inzidenzwert von knapp 538 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Seit dem Wochenende gelten in der niederbayerischen Stadt strenge Ausgangsbeschränkungen. Diese hatte der Oberbürgermeister, Jürgen Dupper (SPD), am Freitag verkündet, nachdem der Inzidenzwert auf fast 440 Neuinfektionen gestiegen war.

Die Menschen in Passau dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen. Außerdem gilt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Die Stadt verordnete Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 - mit Ausnahme von Abschlussklassen an Mittel- und Realschulen.

Die Beschränkungen sollen zunächst für eine Woche gelten, jedoch frühestens bei einem Rückgang der Infektionszahlen auf eine Corona-Inzidenz von 300 wieder gelockert werden.

Sonntag, 29. November, 12.45 Uhr: Wieder Corona-Verstöße im Allgäu - Anzeigen!

Wieder hat es im Allgäu auch in der Nacht zum Sonntag Verstöße gegen die aktuellen Corona-Vorschriften gegeben. In Kaubeuren wurde die Polizei zu einer Ruhestörung gerufen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass mehrere Personen unterschiedlicher Haushalte eine Party feierten. Die Party wurde aufgelöst, die Teilnehmer angezeigt. Bereits am Tag zuvor sorgte eine Corona-Party mit zwölf Personen aus zwölf unterschiedlichen Haushalten für Wirbel in Kaufbeuren.

Und auch in Kempten zogen drei Männer aus unterschiedlichen Hausständen gemeinsam durch die Straßen - warum sie von der Polizei erwischt wurden, hat aber einen noch unschöneren Hintergrund.

Sonntag, 29. November, 11 Uhr: Wie Seniorenheime im Allgäu die Weihnachtszeit planen

Der Advent und Weihnachten wird in den Senioren- und Pflegeheimen im Allgäu im Corona-Winter 2020 eine besondere Herausforderung. Denn die Verantwortlichen wissen: Gerade diese Zeit ist für die älteren Menschen besonders wichtig. Wie trotz Kontaktbeschränkungen und Besuchsverboten in den Heimen im Allgäu weihnachtliche Stimmung aufkommen soll, erfahren Sie hier.

Sonntag, 29. November, 9.40 Uhr: Mehr als 150 Festnahmen bei Anti-Lockdown-Protesten in London

Bei Protesten gegen die Corona-Beschränkungen hat die Polizei in London mehr als 150 Menschen festgenommen. Die Demonstranten seien unter anderem wegen Missachtung der geltenden Corona-Regeln oder Angriffen auf Polizisten festgenommen worden, teilte die Polizei nach der Demonstration am Samstag mit.

Im aktuellen Teil-Lockdown sollen die Bürger in England ihr Zuhause nur aus triftigen Gründen wie Arbeit, Einkauf oder der Pflege Angehöriger verlassen. Demonstrationen gehören nicht zu den erlaubten Ausnahmen. Teilnehmer zogen - zumeist ohne Abstand und Masken - am Samstag durch die Londoner Innenstadt. Auf ihren Plakaten stand etwa "Stop Controlling Us" ("Hört auf, uns zu kontrollieren") oder "No More Lockdowns" ("Keine Lockdowns mehr"). Es kam mehrfach zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Sonntag, 29. November, 8.20 Uhr: Ausflüge nach Österreich: Sind sie noch erlaubt?

Skifahren, Wandern, Einkaufen: Weil die bayerische Staatsregierung in der Corona-Pandemie nicht notwendige Reisen verhindern will, gelten für Ausflüge ins benachbarte Vorarlberg oder Tirol in Österreich ab 1. Dezember strenge Quarantäne-Regeln bei der Rückkehr. Was Ausflügler dann wissen sollten, haben wir hier zusammengefasst.

Sonntag, 29. November, 7 Uhr: 14.611 Fälle - Corona-Neuinfektionen unter Vorwochenniveau

Guten Morgen am Sonntag aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) am Wochenende vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages sind 14.611 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Sonntagmorgen bekanntgab. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Sonntag hatte die Zahl bei 15.741 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 158 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2 Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 16.123.

Das Robert Koch-Institut zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.042.700 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 29. 11., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind inzwischen rund 722.300 Menschen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,96 (Vortag: 0,93). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 96 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Samstag, 28. November, 21.20 Uhr: Auch Hotels im Nordosten an Weihnachten für Familienbesuch geöffnet

Nach mehreren anderen Bundesländern hat auch Mecklenburg-Vorpommern entschieden, dass Hotels über die Feiertage Übernachtungen für Familienbesuche anbieten dürfen. Konkret dürften Hotels und Pensionen vom 23. Dezember bis 1. Januar für Gäste öffnen, die ihre Familie besuchen, drei Übernachtungen seien erlaubt, teilte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Samstagabend nach einem Treffen der Landesregierung mit Vertretern von Wirtschaft, Kommunen und Verbänden mit.

Samstag, 28. November, 17 Uhr: Corona-Hotspots Passau und Hildburghausen verschärfen Corona-Regeln

Der besonders stark von der Pandemie betroffene thüringer Kreis Hildburghausen verhängt noch härtere Corona-Regeln. Nach einem unangemeldeten Corona-Protest gilt ab Sonntag ein Versammlungsverbot. Mit einer neuen Verordnung untersagte das Landratsamt am Samstag Versammlungen sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel sowie sämtliche Veranstaltungen im Kreisgebiet. Zudem gilt in der Innenstadt von Hildburghausen jetzt eine allgemeine Maskenpflicht. Auch in Passau wurden die Maßnahmen verschärft.

Samstag, 28. November, 15.15 Uhr: Demonstration gegen Corona-Maßnahmen an polnischer Grenze begonnen

Aus dem polnischen Slubice gehen Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen über den Grenzübergang Stadtbrücke nach Frankfurt (Oder).
Aus dem polnischen Slubice gehen Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen über den Grenzübergang Stadtbrücke nach Frankfurt (Oder).
Bild: Patrick Pleul, dpa

Begleitet von einem Großaufgebot der Polizei hat am Samstag in Frankfurt (Oder) an der Grenze zu Polen eine Demonstration von Gegnern der Corona-Einschränkungen begonnen. Zu der Demo der Initiative "Querdenken" aus Duisburg waren nach Angaben der Polizei 1.500 Teilnehmer angemeldet. Die Veranstalter wollen gemeinsam mit Gästen aus Polen ein "Zeichen für Frieden und Freiheit" setzen. Zwei Gegendemonstrationen sind vorgesehen. Ein Sprecher der Stadt Frankfurt (Oder) rief die Bürger in der "Märkischen Oderzeitung" dazu auf, zuhause zu bleiben.

Die Polizei hatte darauf hingewiesen, dass bei Demos der Mindestabstand eingehalten und Maske getragen werden muss. Die Teilnehmer der Demo von Corona-Gegnern standen an der Bühne teils dicht beieinander, ein Großteil trug keine Maske. "Querdenken"-Gründer Michael Ballweg, der als Redner erwartet wurde, betonte vor der Demonstration: "Wir rufen von der Bühne dazu auf, dass die Vorgaben, die genannt sind, eingehalten werden." In Słubice auf der polnischen Seite waren nur vier Kundgebungen mit je fünf Teilnehmern erlaubt. Die Beamten gingen davon aus, dass auch Teilnehmer aus Polen nach Frankfurt (Oder) kommen.

Samstag, 28. November, 13.05 Uhr: Werte sinken: Landkreis Lindau diskutiert über Maskenpflicht im Freien

Das Landratsamt Lindau prüft derzeit in Abstimmung mit den Kommunen, ob die Maskenpflicht auf stark frequentierten Plätzen zum 1. Dezember aufgehoben werden kann. Im Landkreis war nach wochenlangen Höchstwerten der 7-Tage-Inzidenzwert am Freitag auf 77 gefallen - zum ersten Mal seit langem lag er damit unter 100.

Schon am heutigen Samstag liegt der Wert allerdings wieder bei 104 - in den vergangenen sieben Tagen kamen 85 neuentdeckte Corona-Infektionen hinzu. Was das nun bedeutet und von welchen Kriterien das Landratsamt seine Entscheidung zur Maskenpflicht abhängig macht, lesen Sie hier.

Samstag, 28. November, 12.55 Uhr: Belgien kritisiert deutsche Corona-Weihnachtsregeln

Belgiens Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke hat die in Deutschland geplanten Lockerungen der Corona-Regeln über Weihnachten kritisiert. "Wenn es etwas gibt, was das Virus mag, dann sind das Feste, vor allem mit wechselnden Teilnehmern, das müssen wir unbedingt vermeiden", sagte Vandenbroucke am Freitagabend nach einem Bericht der Agentur Belga. "Deshalb finde ich, dass unsere Nachbarländer nicht das tun, was angebracht wäre."

Ministerpräsident Alexander De Croo hatte von Reisen in rote Zonen im Ausland abgeraten und Kontrollen an den belgischen Grenzen angekündigt, ob Einreisende das vorgeschriebene Formular ausgefüllt haben. "Das Letzte, was wir wollen, ist, das Virus wieder nach Belgien zu importieren."

Belgien hatte sich trotz sinkender Corona-Zahlen entschieden, bis mindestens Mitte Januar und auch über Weihnachten strikte Kontaktbeschränkungen aufrecht zu erhalten. Haushalte dürfen nur eine weitere Person einladen. Nur Alleinstehende dürfen an den Feiertagen zwei Freunde oder Verwandte gleichzeitig empfangen - die sogenannten Knuffelcontacte. In Deutschland sollen an Weihnachten bis zu zehn Personen zusammen feiern dürfen, plus Kinder.

Samstag, 28. November, 12.30 Uhr: Dutzend Jugendliche feiern - Polizei beendet Corona-Partys im Ostallgäu

Zwölf Feiernde aus zwölf verschiedenen Hausständen - zu einer solchen Geburtstagsparty wurde die Polizei in der Nacht in Kaufbeuren gerufen. Doch damit nicht genug: Auch bei Seeg im Ostallgäuer machten die Beamen eine Entdeckung in einem Bauwagen - worum es genau ging, erfahren Sie hier.

Samstag, 28. November, 11.05 Uhr: Corona-Impfzentren - so ist der aktuelle Stand

Schon am 15. Dezember soll das Corona-Impfzentrum für die Stadt in Kaufbeuren betriebsbereit sein. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Wo in Kaufbeuren sich die Bürger künftig impfen lassen können, erfahren Sie hier.

In ganz Bayern gehen die Planungen für Impfzentren ab Dezember jetzt in die heiße Phase. Für die Zengtren in allen bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten geht das Gesundheitsministerium davon aus, dass zwei jeweils fünfköpfige Teams binnen vier Stunden 100 Menschen impfen können. Welche logistischen Herausforderungen dazu bewältigt werden müssen, erfahren Sie hier.

Samstag, 28. November, 10.40 Uhr: UEFA plant mit vier Szenarien bei EM - Entscheidung am 5. März

Die Europäische Fußball-Union plant für die Europameisterschaft im nächsten Jahr mit vier verschiedenen Corona-Szenarien für ihre zwölf Spielorte. Wie die UEFA am Freitagabend nach einem Bericht von "sportschau.de" bestätigte, basiert das erste Szenario auf der Annahme, das Coronavirus soweit im Griff zu haben, dass im Sommer in vollen Stadien gespielt werden kann.

Das zweite Szenario sieht eine Stadionauslastung von 50 bis 100 Prozent vor. Bei der dritten Variante dürfte rund ein Drittel der Zuschauerplätze besetzt werden. Das vierte Szenario beinhaltete den kompletten Zuschauer-Ausschluss, es käme zu Geisterspielen.

Am 5. März soll eine definitive Regelung getroffen werden, wie viele Zuschauer an den Spielstätten in die einzelnen EM-Stadien dürfen. Dann will die UEFA festlegen, an welchem der zwölf Spielorte welches Szenario zum Einsatz kommt. Die Festlegung für die zwölf Spielorte soll dann verbindlich sein.

Jede Gastgeberstadt werde zusammen mit der UEFA zwei bis drei Szenarien auswählen und in den kommenden Wochen entsprechende Pläne entwickeln, teilte die UEFA auf Anfrage mit.

Samstag, 28. November, 9.45 Uhr: Spitzenkoch Tim Raue: Insolvenzen werden rieseln wie Nadeln vom Weihnachtsbaum

Der Berliner Spitzenkoch Tim Raue (46) rechnet mit schweren Folgen der verlängerten Corona-Zwangspause. "Dass die Regierung uns Hilfsmaßnahmen ankündigt, klingt gut, aber was wir bekommen werden, wird dem Gewinn der Vorjahre nicht annähernd nahe kommen", sagte Raue der Deutschen Presse-Agentur. "Verluste und Insolvenzen werden im Januar so reichlich rieseln wie die trockenen Nadeln vom Weihnachtsbaum."

Als Unternehmer sei die Lage enorm belastend. "Täglich um die Existenz zu kämpfen, ist große Scheiße." Mit Blick auf eine mögliche Wiederöffnung sagte Raue: "Wir versuchen so flexibel wie möglich zu handeln, und wenn man es uns erlaubt, werden wir umgehend auf den Restaurantbetrieb zurückstellen."

Der auch aus dem Fernsehen bekannte Koch betreibt in Kreuzberg mit seiner Geschäftspartnerin Marie-Anne Raue das nach ihm benannte Restaurant. Dieses wurde gerade vom Gastroführer "Gault&Millau" mit 19,5 Punkten als beste Berliner Adresse gelistet.

Samstag, 28. November, 07.55 Uhr: Umfrage: Mehrheit befürwortet Schließung von Skigebieten

Eine große Mehrheit in Deutschland würde laut einer Umfrage eine europaweite Schließung von Skigebieten befürworten. 73,8 Prozent der Befragten gaben bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" an, es sei "eindeutig" oder "eher richtig", zur Eindämmung der Corona-Pandemie alle europäischen Skigebiete vorerst zu schließen. 19,5 Prozent der Befragten hielten dies für "eher" oder "eindeutig falsch".

In Bayern, wo Skigebiete bis 20. Dezember nicht öffnen dürfen, sprachen sich der Umfrage zufolge rund zwei Drittel der Befragten (68,6 Prozent) "eindeutig" oder "eher" für eine europaweite Schließung aus. Etwa ein Viertel der Befragten (25,4 Prozent) hielt das für "eher" oder "eindeutig falsch".

Wie ein Liftbetreiber aus Eschach im Allgäu die Situation sieht, erfahren Sie hier. Und mit welch scharfen Worten Politiker in Österreich sich auf Bayerns Ministerpräsident Markus Söder einschießen, lesen Sie hier.

Samstag, 28. November, 07.10 Uhr: 21.695 neue Corona-Infektionen in Deutschland gemeldet

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung am Samstag. In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 21.695 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden übermittelt. Das meldete das RKI am frühen Samstagmorgen. Am vergangenen Samstag hatte die Zahl bei 22.964 gelegen. Der Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 379 neue Todesfälle.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2 Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 15.965. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.028.089 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 28. 11., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 711.000 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 0,93 (Vortag: 0,90). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Freitag, 27. November, 21.48 Uhr: Vier weitere Corona-Todesfälle in Kaufbeuren

Dem Corona-Ausbruch im Espachstift müssen nun weitere vier Todesfälle zugerechnet werden. Das gab Kaufbeurens OB Stefan Bosse am Freitagabend auf Facebook bekannt. Insgesamt sind damit 7 Heimbewohner verstorben, die zuvor positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Bosse sprach allen Angehörigen seine herzliche Anteilnahme aus. Seit März sind damit nun 6 Männer und 14 Frauen aus Kaufbeuren verstorben, die positiv auf das Virus getestet worden waren. Der jüngste Verstorbene war 77 Jahre alt, das Durchschnittsalter der Verstorbenen liege bei 86 Jahren, so Bosse.

Freitag, 27. November, 20.05 Uhr: Italien lockert Corona-Maßnahmen in mehreren Regionen

Nach mehreren Wochen mit strengen Corona-Maßnahmen für viele Regionen Italiens hat die Regierung in einigen Gebieten die Regeln gelockert. Die wirtschaftsstarke Lombardei mit der höchsten Bevölkerungszahl werde ab Sonntag von der Roten Zone zur Orangen, veranlasste Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitag. Damit wird dort der geltende Teil-Lockdown gelockert und Geschäfte können wieder öffnen. Zur Orangen Zone wechseln demnach auch die Regionen Piemont im Norden und Kalabrien im Süden.

Für die Region an der italienischen Stiefelspitze im Süden wurde zudem Guido Nicolò Longo zum neuen staatlich bestellten Gesundheitskommissar ernannt. Zuvor hatte es auf dem Posten ein reges Wechseln gegeben, als Anfang des Monats innerhalb von zehn Tagen drei Kommissare jeweils entweder zurückgetreten oder nach einem Skandal entlassen worden waren. "Ein Mann der Institutionen, der in Kalabrien immer für den Schutz der Gesetzlichkeit gearbeitet hat", kommentierte Ministerpräsident Giuseppe Conte die Ernennung via Twitter.

Weiter ordnete Speranza an, dass Ligurien und die Insel Sizilien zu Gelben Zonen mit den lockersten Regelungen werden. Für andere Zonen wie die Toskana (Rot) wurden die gegenwärtigen Maßnahmen bis Anfang Dezember verlängert.

Freitag, 27. November, 20.05 Uhr: Ski-Langlauf-Weltcup in Dresden ohne Zuschauer

Auf Grundlage der neuen Corona-Schutzverordnung in Sachsen findet der Weltcup der Ski-Langläufer am 19. und 20. Dezember in Dresden ohne Zuschauer statt. "Es ist schade, aber wir unterstützen die Entscheidung in vollem Umfang. Gleichwohl werden wir dafür sorgen, dass die Athleten eine tolle Atmosphäre in Dresden erleben", teilte Weltcup-Organisator René Kindermann am Freitag mit. Personen, die bereits Tickets für den Weltcup gekauft haben, bekommen den Ticketpreis erstattet oder können den gezahlten Betrag zu Gunsten des Skisports in der Region spenden.

Freitag, 27. November, 18 Uhr: Impfzentrum für das Unterallgäu entsteht in Bad Wörishofen

Der Standort für das Corona-Impfzentrum im Unterallgäu steht fest: Das Landratsamt errichtet es in einem ehemaligen Möbelhaus im Gewerbegebiet von Bad Wörishofen. Geimpft werden kann dann, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, teilt das Landratsamt mit. Damit Bürger aus dem westlichen Landkreis nicht bis nach Bad Wörishofen fahren müssen, will der Landkreis mit der Stadt Memmingen zusammenarbeiten. So sollen sich diese auch im Memminger Impfzentrum in der ehemaligen Realschule in der Buxacher Straße gegen Corona impfen lassen können.

Freitag, 27. November, 17.30 Uhr: Impfzentrum für das Ostallgäu entsteht im Norden von Marktoberdorf

Der Standort für das Corona-Impfzentrum für den Landkreis Ostallgäu ist gefunden: Im Marktoberdorfer Norden wird eine Gewerbehalle umgebaut, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Ostallgäu. „Die umgebaute Halle bietet das beste Gesamtpaket für die uns gestellten Anforderungen und liegt zentral im Landkreis", sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Freitag, 27. November, 16 Uhr: Sting und Zucchero singen gegen Corona-Frust

Gute Freunde halten gerade in tristen Zeiten zusammen: So jedenfalls sehen es die Musiker Sting (69/"Englishman in New York") und Zucchero (65/"Senza una Donna"). Der Brite und der Italiener haben ein zweisprachiges Lied aufgenommen, das "September" heißt. Sie seien seit 30 Jahren befreundet, erzählten sie der italienischen Zeitung Corriere della Sera vom Freitag. Ihr Video zum Lied ist seit dieser Woche im Netz. Der Song soll auf den nächsten Alben der Popstars jeweils drauf sein. "Das Lied wurde als Reaktion auf diese Pandemie geboren", erzählte Sting. "Wir dachten dabei noch, dass wir den September als den Moment betrachten, in dem alles enden würde, der Regen würde kommen, um alles wegzuspülen."

Freitag, 27. November, 14 Uhr: Regierungserklärung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder zur Corona-Pandemie

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eindringlich vor einer Verharmlosung des Coronavirus gewarnt. "Viele haben den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden", sagte Söder am Freitag in einer Regierungserklärung im Landtag in München. Das Virus bleibe aber "potenziell tödlich und hochgefährlich". Und jeder Todesfall sei nicht nur eine statistische Größe, sondern bedeute ein Schicksal für eine Familie. "Jeder einzelne hätten sich auch auf Weihnachten gefreut." Doch die Zahl der Todesfälle nehme dramatisch zu, warnte der Ministerpräsident. Am Ende des Jahres werde es heuer sechs Mal so viele Tote durch Corona geben wie im Straßenverkehr.

Freitag, 27. November, 13.18 Uhr: Deutschlands Hotspot Nummer zwei: Ausgangsbeschränkungen in Passau

Passau hat sich nach dem thüringischen Landkreis Hildburghausen zu Deutschlands Corona-Hotspot Nummer zwei entwickelt. Das hat jetzt Konsequenzen für die Bevölkerung.

Freitag, 27. November, 13.08 Uhr: AfD scheitert mit Klage gegen Maskenpflicht auf Bundesparteitag

Auf dem Bundesparteitag der AfD am Wochenende im niederrheinischen Kalkar müssen die Delegierten auch am Sitzplatz einen Mund-Nase-Schutz tragen. Die Partei ist mit einer Klage gegen diese Hygieneauflage vor dem nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht in Münster gescheitert. Wie das Gericht am Freitag mitteilte, begründeten die Richter ihren Eilbeschluss mit dem legitimen Zweck, "die Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen". Die Anordnung beruhe auf der Grundannahme, dass sich das Virus bei direkten persönlichen Kontakten im Wege einer Tröpfcheninfektion oder über Aerosole besonders leicht verbreite. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Teilnehmer des Parteitags, die sich nicht an die Vorgaben zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes halten, seien von der Veranstaltung auszuschließen, so das OVG. Die AfD will am 28. und 29. November in Kalkar ihren Bundesparteitag mit 600 Delegierten und rund 100 Gästen abhalten. Die Veranstaltung wurde genehmigt, allerdings unter strengen Hygiene-Auflagen, um eine Verbreitung des Coronavirus auf dem Parteitag zu verhindern.

Freitag, 27. November, 12.30 Uhr: Weg frei für verlängerte Sonderregeln beim Kurzarbeitergeld

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat den Weg frei gemacht für eine Verlängerung von Corona-Sonderregeln beim Kurzarbeitergeld. Auch im nächsten Jahr sollen Beschäftigte, die länger als drei Monate auf Kurzarbeit sind, ein erhöhtes Kurzarbeitergeld bekommen. Demnach gibt es weiterhin ab dem vierten Bezugsmonat statt wie üblich 60 Prozent des Lohns, 70 Prozent - Berufstätige mit Kindern erhalten 77 statt 67 Prozent. Ab dem siebten Monat Kurzarbeit werden weiterhin 80 beziehungsweise 87 Prozent des Lohns gezahlt. Profitieren sollen davon alle Beschäftigten, die bis Ende März 2021 in Kurzarbeit geschickt werden. Minijobs bis 450 Euro bleiben zudem bis Ende 2021 generell anrechnungsfrei.

Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) hatten Betriebe im August für rund 2,6 Millionen Menschen Kurzarbeit angemeldet. Auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle im April waren es knapp sechs Millionen. Die Summen, die in der Corona-Krise bisher für das Kurzarbeitergeld ausgegeben wurden, werden auf 19 Milliarden Euro beziffert.

Freitag, 27. November, 11.45 Uhr: Im Corona-Hotspot Hildburghausen alle Intensivbetten belegt

Im bundesweit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Landkreis Hildburghausen in Thüringen sind derzeit alle Intensivbetten belegt. Das geht aus dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mit Stand Freitagmorgen hervor. Das DIVI-Register listet für den Landkreis, in dem es ein Allgemeinkrankenhaus der Grundversorgung und eine Fachklinik für Psychiatrie und Neurologie gibt, insgesamt acht Intensivbetten auf. Sie waren am Freitag allesamt belegt, davon zwei mit Covid-19-Patienten. Diese mussten invasiv beatmet werden.

In dem Landkreis an der Grenze zu Bayern hat sich das Infektionsgeschehen noch einmal verschärft. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche erhöhte sich am Freitag nach Zahlen des Gesundheitsamtes auf inzwischen knapp 630 (Vortag: 602,9). Auf der Corona-Karte des Robert Koch-Instituts leuchtet der Kreis inzwischen als einzige Region in Deutschland pink.

Die Zahl der aktiven positiven Corona-Fälle liegt laut dem Landkreis am Freitag bei 853. Seit der Wochenmitte gilt in dem Südthüringer Kreis ein Lockdown mit strengen Ausgehbeschränkungen, Schulen und Kindergärten sind seitdem geschlossen. Dagegen hatten mehrere Hundert Menschen am Mittwochabend im Stadtzentrum protestiert. Sie zogen laut Polizei singend durch die Straßen, viele trugen keinen Mund-Nasen-Schutz. Die Polizei zerstreute die Ansammlung schließlich auch mit Hilfe von Pfefferspray.

Freitag, 27. November, 10.30 Uhr: Inzidenzwert bei 440: Passau deutscher Corona-Hotspot Nummer zwei

Die Stadt Passau hat einen Corona-Inzidenzwert von knapp 440 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen erreicht. Sie ist damit nach dem Landkreis Hildburghausen in Thüringen derzeit Deutschlands Corona-Hotspot Nummer zwei. Aus diesem Grund plant die Kommune verschärfte Maßnahmen, wie es auf der Homepage der Stadt heißt. Wie die aussehen, sollte im Laufe des Freitags bekanntgegeben werden. Für 12.00 Uhr war eine Pressekonferenz geplant. Der Landkreis Hildburghausen mit knapp 630 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen und die Stadt Passau waren laut Robert Koch-Institut am Freitag die bundesweit einzigen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 400.

Freitag, 27. November, 9.45 Uhr: „Memmingen blüht“ steht erneut auf der Kippe

Bis Mai sind es zwar noch fünf Monate hin – dennoch steht „Memmingen blüht“ wegen Corona schon wieder auf der Kippe. Grund ist der beträchtliche Vorlauf für die Organisation der Großveranstaltung. „Wir sind eher skeptisch, dass ’Memmingen blüht’ nächstes Jahr in gewohnter Form stattfinden kann“, sagte Dirk Peters bei der Jahresversammlung des Stadtmarketingvereins, die heuer wegen der Pandemie online über die Bühne gehen musste.

Freitag, 27. November, 8 Uhr: Corona-Zoff: Freie Wähler und CSU streiten weiter

In München sitzen sie zusammen in der Regierungskoalition, doch im Allgäu geraten sich CSU und Freie Wähler (FW) kräftig in die Haare. Der Streit, der sich an der Corona-Politik entzündet hatte, geht weiter. Die CSU hatte den Unterallgäuer Landrat Alex Eder nach einem Interview kritisiert. Jetzt reagieren Alexander Hold, Bernhard Pohl und Leopold Herz

Freitag, 27. November, 7.35 Uhr: Lindauer vor Gericht: Personenkontrolle in Corona-Zeiten eskaliert

Wegen Widerstands gegen Polizisten muss ein Lindauer 1.500 Euro bezahlen. Er wurde vor den Augen seines Kindes gefesselt. Wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte.

Freitag, 27. November, 6.30 Uhr: RKI meldet neue Inzidenzwerte - Kaufbeuren wieder mit hohem Wert

Weiterhin ist die Corona-Lage im Allgäu unübersichtlich. Während die 7-Tages-Inzidenzwerte in Lindau und im Unterallgäu teils stark sanken, stiegen die Werte in Memmingen - und erneut auch in Kaufbeuren. Die Wertachstadt steht mit einem 7-Tages-Wert hochgerechnet auf 100.000 Einwohner bei 250,0 Fällen. Der Höchstwert im Allgäu. Die Zahlen in der Übersicht.

Freitag, 27. November, 6 Uhr: Fast 23.000 Neuinfektionen - Mehr als eine Million Corona-Fälle insgesamt in Deutschland

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland hat die Marke von einer Million überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.806 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 1.006 394, wie das RKI am Freitagmorgen bekanntgab. Am Freitag vor einer Woche war mit 23.648 ans RKI übermittelten Fällen zuletzt ein Höchststand bei den täglichen Neuinfektionen erreicht worden.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Freitag um 426 auf insgesamt 15.586. Das ist Rekord seit Beginn der Pandemie. Am Mittwoch war mit 410 Fällen jüngst ein Spitzenwert in diesem Bereich festgestellt worden. Das RKI schätzt, dass rund 696.100 Menschen inzwischen genesen sind.

Am Donnerstagabend hatten bereits die Daten der Universität Johns Hopkins (USA) in Baltimore eine Überschreitung der Millionengrenze bei festgestellten Corona-Infektionen in Deutschland gezeigt. Die Daten der Forscher werden regelmäßig aktualisiert und zeigen daher häufig einen höheren Stand als offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der betroffenen Länder. In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch nachträglich korrigiert.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,90 (Vortag: 0,87). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Donnerstag, 26. November 21.50 Uhr: Mehr Schnelltests für Risikogruppen ohne Symptome geplant

Corona-Schnelltests sollen nach einem Bericht bei besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen, die bislang keine Symptome zeigen, verstärkt zum Einsatz kommen. Das geht aus einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums hervor, der dem Nachrichtenportal "ThePioneer" (Freitag) vorliegt. "Testungen sind von entscheidender Bedeutung für die Eindämmung von Corona- Infektionsketten und damit für die Verhinderung unkontrollierter Ausbruchsgeschehen"" heißt es in dem Dokument, das derzeit zwischen den Ressorts der Bundesregierung abgestimmt wird und am 1. Dezember in Kraft treten soll. Ziel sei es, umfassender und einfacher als bisher, insbesondere Personen zu testen, bei denen es noch keine Symptome gebe, "bei denen aber dennoch eine Infektion naheliegend erscheint oder bei denen eine hohe Gefahr besteht, dass sie oder andere Personen in ihrem Umfeld bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besonders gefährdet wären".

Donnerstag, 26. November, 19.55 Uhr: Weihnachtsbesuch darf in Berlin im Hotel übernachten

Wer über Weihnachten seine Verwandten in Berlin besucht, darf dabei auch in Hotels übernachten. "Wenn es eine Reise ist, die nicht touristischer Natur ist, dann gibt es auch eine Übernachtungsmöglichkeit in den Hotels", sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstag nach einer Senatssitzung.

"Aber der Ausgangspunkt ist ein anderer", fügt er hinzu. "Zu Hause bleiben ist der dringende Appell, nicht herumreisen." Wo es aber doch nötig sei, Familienmitglieder zu besuchen, gehe er davon aus, dass das keine touristische Reise sei, bei der man durch die Stadt gehe, sich Sehenswürdigkeiten anschaue oder Einkaufen gehe. Wegen der Corona-Pandemie dürfen Touristen momentan nicht in Hotels übernachten. Mit seiner Linie im Hinblick auf Verwandtenbesuche zu Weihnachten schließt sich Berlin den Ländern Hessen und Nordrhein-Westfalen an - entgegen dem Willen von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU).

Donnerstag, 26. November, 19.30 Uhr: US-Forscher: Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Deutschland

In Deutschland gibt es Daten von US-Forschern zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie bereits mehr als eine Million bestätigte Infektionen mit dem Virus. Das ging am Donnerstag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Die Daten der Universität werden regelmäßig aktualisiert und zeigen daher häufig einen höheren Stand als offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der betroffenen Länder. In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch nachträglich korrigiert.

Das Robert Koch-Institut (RKI) zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 983.588 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 26. 11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Donnerstag um 389 auf insgesamt 15.160.

Donnerstag, 26. November, 19 Uhr: Teil-Lockdown, halbe Klassen, Quarantäne: Bayern kämpft gegen Corona

Einen Teilerfolg sieht Ministerpräsident Söder nach einigen Wochen Teil-Lockdown. Doch die Corona-Zahlen sollen runter. Bayern setzt deshalb neue Bund-Länder-Beschlüsse um - und ergänzt diese noch. Was die bayerische Staatsregierung am Donnerstag beschlossen hat, lesen Sie in unserer Zusammenfassung.

Donnerstag, 26. November, 18.30 Uhr: Erneut über 800 Corona-Tote in Italien an einem Tag

In Italien sind erneut mehr als 820 Menschen an einem Tag im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit verzeichneten die Behörden eine der höchsten Opferzahlen seit Beginn der Pandemie im Februar. Zugleich vermeldete das Gesundheitsministerium in dem 60-Millionen-Einwohner-Land am Donnerstag für die vergangenen 24 Stunden rund 29.000 Neuinfektionen. Dieser Wert lag zwar über den Vortagen, aber rund 7000 Fälle unter dem Wert vor einer Woche.

Ende März hatte das Mittelmeerland seinen bisherigen Höchstwert von fast 1000 Corona-Toten an einem Tag verzeichnet. Insgesamt starben bislang insgesamt fast 53.000 Menschen mit oder an dem Virus Sars-CoV-2. Seit Beginn der Pandemie wurden in Italien über 1,5 Millionen Corona-Fälle erfasst. Regierung und viele Experten hoffen, dass die Roten Zonen und andere Beschränkungen allmählich greifen und die Kurve der Neuinfektionen weiter abflacht.

Donnerstag, 26. November, 17.45 Uhr: EU-Parlament stimmt für Steuerermäßigungen bei Corona-Impfstoffen

Das Europäische Parlament hat den Weg für Steuerermäßigungen auf Lieferungen eines potenziellen Corona-Impfstoffes frei gemacht. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag für ein entsprechendes Vorhaben, unter dem die EU-Mitgliedstaaten eine Befreiung von der Mehrwertsteuer gewähren könnten. Gleiches gelte für Dienstleistungen, die eng mit den Impfstoffen verbunden seien, hieß es in dem Kommissionsvorschlag. Die Regelung solle zunächst bis zum 31. Dezember 2022 befristet sein. Die Richtlinie muss im nächsten Schritt noch vom Europarat verabschiedet werden.

Steuerbefreiungen oder -ermäßigungen könnten die Staaten dann auch auf Corona-Tests erlassen und Lieferungen so vergünstigen. Damit sollen insbesondere Krankenhäuser und Gesundheitsämter entlastet werden.

Donnerstag, 26. November, 17.06 Uhr: 83 Corona-Infizierte in Schlachthof in Niederbayern

In einem Schlachthof in Vilshofen (Landkreis Passau) haben sich mindestens 83 Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Die Infektionen seien durch die wöchentlichen Routinetestungen des Unternehmens bekannt geworden, teilte eine Sprecherin des Landratsamts Passau am Donnerstag mit.

Nach Angaben des Schlachtbetriebs wurden die ersten Fälle vergangenen Freitag bekannt. "Am Montag haben wir die Produktion gestoppt", sagte ein Sprecher des Betriebs. Bislang seien 83 der insgesamt 300 Mitarbeiter positiv getestet worden. Die Corona-Infizierten wurden für die Quarantäne auf zwei Häuser aufgeteilt. Rund 30 enge Kontaktpersonen wurden in einem separaten Haus untergebracht und isoliert. Zuvor hatten die Mitarbeiter in gemeinsamen Wohnungen gelebt.

Donnerstag, 26. November, 16.37 Uhr: Bayern schiebt dem Skifahren erst einmal einen Riegel vor

Millionen Ski-Enthusiasten warten auf den ersten Schnee - vermutlich erst einmal vergebens. Bayern schließt nicht nur seine Skigebiete, sondern macht auch Ausflüge ins benachbarte Ausland praktisch unmöglich - wer zurückkommt, müsste zehn Tage in Quarantäne. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 26. November, 16.10 Uhr: Neue Pflegestellen in Heimen und mehr Geld für Krankenkassen

Der Bundestag hat ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, das unter anderem Pflegeheime und Kassenpatienten entlasten soll. Mit dem am Donnerstag verabschiedeten Gesetz werden etwa 20 000 zusätzliche Stellen für Hilfskräfte in der Altenpflege finanziert. Ein weiteres Förderprogramm soll 600 Hebammenstellen sowie bis zu 1750 Jobs zur Unterstützung von Hebammen schaffen.

Außerdem erhöht der Bund im kommenden Jahr seinen Zuschuss zum Gesundheitsfonds um fünf Milliarden Euro, um so die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung stabil zu halten. Die finanziellen Lasten der Corona-Pandemie sollten nicht allein durch die Beitragszahler ausgeglichen werden, erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Gleichzeitig fließen aus den Rücklagen der Krankenkassen weitere acht Milliarden Euro in den Gesundheitsfonds.

Donnerstag, 26. November, 15.50 Uhr: Söder: Vorbereitungen für Corona-Impfzentren laufen mit Hochdruck

Mit Hochdruck bereitet sich der Freistaat auf die große Impfaktion gegen das Coronavirus vor. Er habe die Hoffnung, dass bis Mitte Dezember bayernweit etwa 100 Impfzentren eingerichtet seien, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung in München. Bezüglich der Impfung, die zunächst vor allem für ältere Menschen, Risikopatienten oder auch Beschäftigte im Gesundheitswesen möglich sein soll, betonte er: "Wenn ich dran wäre, würde ich mich impfen lassen."

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sagte, Bayern wolle bestmöglich vorbereitet sein - auch wenn noch nicht klar sei, wann ein Impfstoff wirklich einsatzbereit sei. Zusätzlich zu den geplanten Impfzentren sollen auch zahlreiche mobile Impfteams eingesetzt werden. Bislang hätten sich schon über 2500 Ärzte bereiterklärt, an den Impfungen mitzuwirken.

Logistisch sei die Impfaktion mit großen Herausforderungen verbunden, sagte Huml: So müssten beispielsweise Ultratiefkühlschränke, Spritzen und Kanülen in großer Zahl bereitgehalten werden.

Donnerstag, 26. November, 15.25 Uhr: Fünf Bewohner von Memminger Altenheim sterben an Corona-Folgen

Fünf weitere Senioren im Altenheim St. Ulrich in Memmingen sind in den vergangenen Tagen an den Folgen von Covid-19-Erkrankungen gestorben. Das teilt die Stadtverwaltung Memmingen mit. Laut Gesundheitsamt steigt die Zahl der Todesfälle in Memmingen damit auf neun. Am vergangenen Samstag, 21. November, gab es eine Reihentestung unter den Senioren im Ulrichsheim sowie unter den Pflegekräften. Rund 300 Menschen wurden getestet. Dadurch wurden zwei Infektionen unter den Bewohnern sowie eine Infektion im Personal bekannt. Aktuell sind insgesamt sieben Bewohner des Ulrichsheims an Covid-19 erkrankt, zwei von ihnen werden im Klinikum Memmingen behandelt.

Donnerstag, 26. November, 15.18 Uhr: Neue Corona-Regeln für die Bahn: Entscheidung zur Reservierungspflicht

Die neuen Corona-Beschränkungen von Bund und Ländern machen sich auch im Fernverkehr der Deutschen Bahn bemerkbar: Fahrgäste können von Freitag an nur noch einen Sitzplatz pro Doppelsitz reservieren, wie der bundeseigene Konzern am Donnerstag mitteilte. Der jeweilige Platz daneben bleibt demnach für eine Reservierung gesperrt. Insgesamt sollen maximal 60 Prozent der Plätze pro Zug reservierbar sein.

Donnerstag, 26. November, 15 Uhr: Kabinett beschließt Klassenteilungen ab Klasse acht in Corona-Hotspots

Klassenteilungen ab Klasse acht in Corona-Hotspots - und eine Quarantänepflicht für Tagestouristen ins Ausland: Bayern setzt die Bund-Länder-Beschlüsse im Kampf gegen Corona um - und ergänzt noch: Ein Überblick.

Donnerstag, 26. November, 14.35 Uhr: Kabinett beschließt Quarantänepflicht für Tagestouristen ins Ausland

Wintersportler und andere Tagestouristen, die auch nur kurz in ein Risikogebiet im Ausland reisen, sollen in Bayern künftig verpflichtend in Quarantäne müssen. Das hat das bayerische Kabinett am Donnerstag in München beschlossen.

Donnerstag, 26. November, 14.20 Uhr: Söder: Krankenhäuser laufen mit Corona-Patienten voll

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat auf die schweren Folgen der derzeit hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie hingewiesen. "Die Krankenhäuser laufen voll", sagte Söder, erste Kliniken sendeten Notsignale. Wenn sich die Zahl von derzeit 83 Todesfällen pro Tag bis Weihnachten fortsetze, würden bis dahin allein in Bayern 2500 Menschen sterben. "Das ist ein schweres Schicksal für die Menschen", sagte Söder.

Den derzeit geltenden Teil-Lockdown bezeichnete Söder als Teilerfolg. Härtere Maßnahmen würden zu schnellerer Entlastung führen, sagte der Ministerpräsident am Donnerstag in München nach einer Sitzung seines Kabinetts. Derzeit herrsche das höchste Infektionsniveau in der gesamten bisherigen Pandemie. "Wir erleben eine sehr starke Belastung, obwohl wir mehr Intensivbetten haben", sagte Söder mit Blick auf die Situation im Gesundheitswesen.

Donnerstag, 26. November, 13.15 Uhr: Deutlich mehr Covid-Patienten im Klinikum Memmingen als während erster Welle

Das Klinikum Memmingen schlägt Alarm: Immer mehr Covid-19-Patienten kommen derzeit ins Memminger Krankenhaus. Dies habe nicht nur Auswirkungen auf alle Fachbereiche, sondern stelle vor allem die innere Intensivstation und das Klinikpersonal vor größere Herausforderungen als im Frühsommer, teilen die Klinik-Verantwortlichen mit.

Während auf dem Höhepunkt der ersten Welle nie mehr als sieben Covid-Patienten auf Normalstation und zwei auf Intensivstation gleichzeitig im Klinikum waren, seien es heute 24 auf Normal- und acht auf Intensivstation (Stand: 26. November). Das für Patienten und Angehörige schmerzliche Besuchsverbot sei deshalb unumgänglich.

Glücklicherweise habe man frühzeitig weitere Isolationsstationen und Kapazitäten geschaffen, erklärt Klinikvorstand Maximilian Mai. "Tägliche Neubewertungen und interdisziplinäre Covid-Konferenzen aller Entscheidungsträger jeden zweiten Wochentag sowie an den Wochenenden schaffen momentan die Grundlagen, die Patientenversorgung in allen Bereichen abzustimmen und sicher zu stellen."

Donnerstag, 26. November, 13.05 Uhr: Forscherin: "Feiertage sind eine wirkliche Herausforderung"

Um das Risiko von Corona-Ansteckungen bei Feiern an Weihnachten und Silvester entscheidend zu senken, muss die Pandemie zuvor nach Prognosen von Wissenschaftlern deutlich eingedämmt werden. Derzeit können nicht alle Infizierten lokalisiert werden. Bei täglich rund 20.000 Neuinfektionen in Deutschland reichten die Testkapazitäten nicht aus, sagte Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Damit steige die Dunkelziffer. Einer Modellrechnung zufolge sind derzeit bis zu doppelt so viele Infektionen unentdeckt wie bekannt.

"Die Feiertage sind wirklich eine Herausforderung", sagte Priesemann. Nicht nur, dass viele Menschen an Weihnachten nach Hause reisten, um mit ihren Familien zu feiern - wenige Tage später an Silvester träfen sie dann im Freundeskreis mit völlig anderen Gruppen zusammen. "Das öffnet den Viren ganz neue Wege, die sie sonst nicht hätten." Die Treffen an sich wären kein Problem, sagte die Forscherin, "wenn wir genug Tests hätten und die Infizierten alle vorher gefunden werden würden". Leider sei das derzeit nicht der Fall.

Wie der "Weihnachtseffekt" den weiteren Pandemieverlauf beeinflussen könnte, zeigt eine aktuelle Studie hier.

Donnerstag, 26. November, 12.10 Uhr: Corona-Nachrichten aus Füssen - Zählerablesung kontaktlos

Im Ostallgäu reagiert man auf die nach wie vor hohen Infektionszahlen mit Anpassungen im Alltag. Wie die Stadt Füssen mitteilt, findet die Jahresablesung der Wasserzähler heuer kontaktlos statt. Die Stadtwerke verschicken Ende November Ablesekarten per Post an sämtliche Haushalte. Die Bürger füllen die Karten aus und schicken sie portofrei zurück. Alternativ können die Bürger den Wasserzählerstand auch telefonisch (08362/30029-19) durchgeben oder online an die Stadtwerke melden.

Donnerstag, 26. November, 11.15 Uhr: Mittelstandsverband: Corona-Beschlüsse "neuer Tiefschlag" für Handel

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat die Beschlüsse von Bund und Ländern in der Corona-Krise als "neuen Tiefschlag" für den stationären Einzelhandel bezeichnet. Chefvolkswirt Hans-Jürgen Völz sprach am Donnerstag von einem starken Konjunkturimpuls für große Online-Versandhändler: "Das klassische Weihnachtsgeschäft der Monate November und Dezember hat sich damit für viele Geschäfte schon erledigt."

Bund und Länder hatten strengere Auflagen für größere Geschäfte beschlossen. Dabei geht es um die Anzahl von Kunden, die gleichzeitig einkaufen dürfen. Mit Blick auch auf die bis kurz vor Weihnachten verlängerten Schließungen etwa der Gastronomie sagte Völz: "Alle Hoffnungen, die Konjunktur werde sich nach dem Absturz zur Jahresmitte schnell erholen, sind damit endgültig vom Tisch."

Donnerstag, 26. November, 10.19 Uhr: Merkel wirbt für Schließung aller Skigebiete in Europa

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit Blick auf anstehende Winterurlaube dafür ausgesprochen, dass alle Skigebiete in Europa schließen. "Es naht die Skisaison", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag im Bundestag in Berlin. Touristische Reisen sollten nicht stattfinden, jeder nicht notwendige Kontakt sollte vermieden werden.

"Wir werden uns in Europa um eine Abstimmung bemühen, ob wir alle Skigebiete schließen könnten. Es sieht leider nicht so aus, wenn man die österreichischen Verlautbarungen hört, dass uns das so einfach gelingen könnte, aber wir werden es noch einmal versuchen."

Donnerstag, 26. November, 9.40 Uhr: Ärztechef warnt vor Weihnachtsfest "mit einem Todesrisiko"

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat vor einem Anstieg der Corona-Infektionszahlen nach Weihnachten gewarnt. "Medizinisch-epidemologisch ist es Wahnsinn, zu Weihnachten wieder aufzumachen und zu lockern", sagte er am Donnerstagmorgen im Radioprogramm "SWR Aktuell". Zwei bis drei Wochen später werde es mehr Todesfälle geben, prognostizierte er. "Weihnachten wird damit zu einem Fest mit einem Todesrisiko für manche Menschen."

Er verstehe, dass Lockerungen über die Feiertage aus psychologischer Sicht für die Menschen wichtig seien. Das Risiko könne man in Kauf nehmen, wenn sich die Bevölkerung danach von selbst an die Distanzregeln halte.

Kein Verständnis habe er dafür, dass die gelockerten Kontaktbeschränkungen auch über Silvester gelten sollen. Über den Jahreswechsel sei viel Alkohol im Spiel. Menschen würden gemeinsam feiern und sich in den Armen liegen. "Das sind wunderbare Infektionsquellen. Da freut sich das Virus und jubelt", sagte Montgomery.

Donnerstag, 26. November, 9.23 Uhr: Merkel verteidigt Beschlüsse für Kontaktbeschränkungen im November

Kanzlerin Angela Merkel hat den zunächst bis Ende November beschlossenen und nun verlängerten Teil-Lockdown als unausweichlich verteidigt. "Es ist nicht auszudenken, wo wir heute stünden, wenn wir vor vier Wochen, als es buchstäblich 5 vor 12 war, nicht zu dieser nationalen Kraftanstrengung bereit und in der Lage gewesen wären", sagte Merkel am Donnerstag im Bundestag in einer Regierungserklärung zur Corona-Politik.

Die Kontakte seien durch die im November geltenden Maßnahmen um etwa 40 Prozent zurückgegangen, das dramatische exponentielle Wachstum der Infektionszahlen habe gestoppt werden können, betonte Merkel.

Donnerstag, 26. November, 8.30 Uhr: Dehoga: Novemberhilfen müssen jetzt schnell fließen

Angesichts der verlängerten Schließung von Hotels, Kneipen und Restaurants dringt der Branchenverband Dehoga auf eine schnelle Auszahlung der Novemberhilfen. "Die Situation unserer Branche ist sehr dramatisch. Nun sind die Gehälter für den November fällig, und auch die nächste Pachtzahlung steht an", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Am Vorabend hatten sich Bund und Länder darauf geeinigt, die Schließung der Branche aufgrund der Corona-Krise auch im Dezember fortzusetzen.

"Nach den Monaten der Schließung im Frühjahr sind unsere Betriebe jetzt auch schon wieder seit vier Wochen im Prinzip ohne Einnahmen. Rücklagen sind in den meisten Betrieben nicht vorhanden", sagte Hartges. Zwar gebe es die Möglichkeit, Abholservice oder einen Lieferdienst anzubieten. Aber abhängig vom Standort und vom Konzept funktioniere das nicht bei allen Betrieben.

Sie gehe davon aus, dass die Hilfen im Dezember im selben Umfang weiter gezahlt werden wie im November, sagte die Dehoga-Chefin. Im laufenden Monat konnten von der Schließung betroffene Betriebe rund drei Viertel des Monatsumsatzes vom November 2019 geltend machen. Hartges beziffert den Branchenumsatz im Dezember vergangenen Jahres auf etwa 8 Milliarden Euro netto.

Donnerstag, 26. November, 7.30 Uhr: Corona-Proteste in Hildburghausen: Polizei setzt Pfefferspray ein

Bei den Protesten gegen die neuen Infektionsschutzregeln im Corona-Hotspot-Landkreis Hildburghausen hat die Polizei am Mittwochabend Pfefferspray eingesetzt. Mehrfache kommunikative Versuche, die Teilnehmer zum Verlassen der Demonstration zu bewegen, seien fehlgeschlagen, teilte die Polizei in der Nacht zum Donnerstag mit. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Gegen 20.45 Uhr seien die Proteste beendet gewesen.

Rund 400 Personen hatten sich auf dem Marktplatz in Hildburghausen entgegen der geltenden Thüringer Infektionsschutzverordnung und der Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen versammelt, teilte die Polizei mit. Die Beamten stellten zahlreiche Verstöße gegen die geltenden Infektionsschutzregelungen fest. So wurden laut Mitteilung Mindestabstände nicht eingehalten, Masken nicht getragen und die eigene Wohnung ohne triftigen Grund verlassen, hieß es.

Insgesamt seien mehr als 30 Anzeigen erstattet worden. Der Kreis Hildburghausen hat derzeit bundesweit das größte Infektionsgeschehen bei Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Seit Mittwoch gilt dort ein regionaler Lockdown mit Ausgangsbeschränkungen sowie geschlossenen Schulen und Kindergärten.

Donnerstag, 26. November, 7.15 Uhr: Die Corona-Beschlüsse von gestern im Überblick

Beim Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch haben Kanzlerin Angela Merkel und die Minsiterpräsidenten bis spät in den Abend um die nun gültigen Corona-Regeln für den Advent, die Weihnachtszeit und bis zum Jahresende gerungen. Was jetzt gilt, erfahren Sie hier im Überblick.

Donnerstag, 26. November, 6.55 Uhr: 22.268 neue Corona-Infektionen in Deutschland gemeldet

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.268 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 3600 Fälle mehr als am Mittwoch (18.633), wie aus Angaben des RKI vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Am Donnerstag vor einer Woche waren 22.609 Fälle gemeldet worden. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 983.588 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 26.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Donnerstag um 389 auf insgesamt 15.160. Am Mittwoch war mit 410 Todesfällen ein neuer Höchstwert erreicht worden. Das RKI schätzt, dass rund 676.100 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,87 (Vortag: 0,90). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Donnerstag, 26. November, 6 Uhr: Marburger Bund zu Infektionszahlen: Keine Entwarnung, kein Ruhepolster

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Der Ärzteverband Marburger Bund begrüßt die Verlängerung der Kontaktbeschränkungen zum Eindämmen der Corona-Pandemie. "Die Notbremse hat gewirkt, das exponentielle Wachstum ist vorerst gebrochen. Das kann aber kein Ruhepolster sein", sagte die 1. Vorsitzende Susanne Johna der Deutschen Presse-Agentur. "Wir können keine Entwarnung geben, solange die Anzahl der Patienten in den Krankenhäusern weiter steigt." Die Ministerpräsidenten der Länder hatten am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beschlossen.

"Das Personal insbesondere auf den Intensivstationen, den Infektionsstationen und den Notaufnahmen ist seit Wochen massiv belastet", betonte Johna. Die Kurve bei den Neuinfektionen müsse nach unten zeigen. "Deshalb ist es richtig, die Kontaktbeschränkungen aufrechtzuerhalten, so schwer das auch fällt."

Im Namen der Ärztinnen und Ärzte appellierte sie auch an die Unterstützung aus der Bevölkerung: "Wer sich und andere bestmöglich vor einer Infektion schützt, trägt dazu bei, dass weniger Menschen erkranken und womöglich im Krankenhaus behandelt werden müssen", sagte Johna. Verständlich sei auch, dass sich viele Menschen nach langen Beschränkungen darauf freuten, das Weihnachtsfest mit der ganzen Familie feiern zu können. "Eine vorübergehende Lockerung ist deshalb richtig", so Johna. "Es kommt darauf an, wie wir alle uns verhalten. Ich vertraue auf die Vernunft der Menschen."

Mittwoch, 25. November, 22.19 Uhr: Söder appelliert: Jeder kann beim Kampf gegen Corona mithelfen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Menschen in Deutschland aufgerufen, beim gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus mitzuziehen. "Jeder kann helfen, wirklich jeder", sagte Söder am Mittwochabend nach stundenlangen Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin.

Er rief etwa dazu auf, trotz gewisser Lockerungen an Weihnachten und Silvester nun nicht "die große Party zu feiern". Gerade Weihnachten solle in diesem Jahr eher ein "Fest der Familie" sein, erklärte er.

Die Verlängerung und Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen in den Dezember hinein bezeichnete Söder als notwendig. Der Erfolg der bisherigen Maßnahmen sei eben noch nicht so groß wie erhofft.

Söder warnte insbesondere auch vor einem drohenden Rückschlag durch die Weihnachtsferien. Deshalb gebe es auch die Bitte, Reisetätigkeiten zu unterlassen. Und er wolle auch nicht den Spaß und die Freude am Skifahren verderben - aber er könne sich etwa das massenhafte Anstehen an Liften und Gondeln eben nicht vorstellen.

Welche neuen Corona-Regeln nun gelten, lesen Sie in unserer Zusammenfassung.

Mittwoch, 25. November, 22.12 Uhr: Merkel ruft zu weiterer Kraftanstrengung und Disziplin auf

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat alle Bürger in Deutschland auf weiter notwendige Beschränkungen eingeschworen, um die hohen Corona-Infektionszahlen wieder unter Kontrolle zu bringen. "Es kommt weiter auf jeden und jede einzelne an", sagte Merkel am Mittwochabend in Berlin nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder. Der im November begonnene Teil-Lockdown mit Schließungen zahlreicher Einrichtungen habe den starken Anstieg der Neuinfektionen gebrochen, diese seien aber weiterhin auf einem hohen Plateau.

Dies sei aber nur ein Teilerfolg, mit dem man sich auf gar keinen Fall begnügen könne. "Wir brauchen noch mal eine Kraftanstrengung", sagte Merkel. Dazu gehörten weiter Geduld, Solidarität und Disziplin. Die Kanzlerin bestätigte, dass die zunächst bis Ende November beschlossenen Beschränkungen verlängert werden sollen.

Welche neuen Corona-Regeln nun gelten, lesen Sie in unserer Zusammenfassung.

Mittwoch, 25. November, 21.50 Uhr: Private Zusammenkünfte werden auf fünf Personen begrenzt

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt. Kinder bis 14 Jahre fallen nicht unter die Regelung. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend nach ihren Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin mit.

Mittwoch, 25. November, 21.40 Uhr: In Corona-Krise zusätzliche Maßnahmen bei der Bahn geplant

Bei der Deutschen Bahn sind in der Corona-Krise zusätzliche Maßnahmen geplant. So soll die "Sitzplatzkapazität" deutlich erhöht werden, um noch mehr Abstand zwischen den Reisenden zu ermöglichen, wie aus dem Beschlusspapier nach den Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Als denkbar gilt es, mehr Züge einzusetzen. Die Reservierbarkeit der Sitzplätze soll parallel dazu beschränkt werden.

Die "Maskenkontrollen" sollen weiter verstärkt werden, so dass täglich weit mehr Fernzüge kontrolliert werden können, hieß es. Im Bahnverkehr solle Reisenden, die trotz Einschränkungen reisen müssten, ein zuverlässiges Angebot angeboten werden - mit der Möglichkeit, viel Abstand zu halten.

Mittwoch, 25. November, 21.30 Uhr: Merkel spricht live über die Ergebnisse der Beratungen

Mittwoch, 25. November, 21.28 Uhr: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff: Teil-Lockdown wird verlängert

Der geltende Teil-Lockdown in der Corona-Pandemie mit der Schließung unter anderem von Restaurants, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird nach Angaben von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff bis zum 20. Dezember verlängert. Das teilte der CDU-Politiker am Mittwoch nach den Beratungen von Bund und Ländern mit.

Mittwoch, 25. November, 21 Uhr: Hersteller Moderna will Corona-Impfstoff schon im Dezember liefern

Der US-Hersteller Moderna will die Lieferung seines Corona-Impfstoffs an die Europäische Union womöglich schon im Dezember starten - vorausgesetzt, das Mittel erhält eine Zulassung. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Es bestätigte den Abschluss eines Rahmenvertrags mit der EU-Kommission. Demnach sollen zunächst 80 Millionen Impfstoffdosen geliefert werden, mit der Option auf 80 Millionen weitere Einheiten.

"Moderna geht davon aus, mit der Lieferung von mRNA-1273 in die Europäische Union im Dezember 2020 zu beginnen", bestätigte das Unternehmen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Strategische Partner in Europa seien die Unternehmen Lonza in der Schweiz und Rovi in Spanien zur Produktion und Abfüllung des Impfstoffs.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte den Vertrag über bis zu 160 Millionen Impfdosen bereits am Dienstag bekannt gemacht. Das Moderna-Vakzin gehört zu den drei Impfstoffen mit den besten Chancen, schon in den nächsten Wochen in Europa zugelassen zu werden. Zuvor werden Wirksamkeit und Sicherheit von der Arzneimittelbehörde EMA geprüft. Der Moderna-Impfstoff hat nach Angaben des Herstellers eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent.

Mittwoch, 25. November, 19.50 Uhr: Großbritannien meldet knapp 700 Corona-Tote innerhalb eines Tages

Mit knapp 700 Todesfällen innerhalb eines Tages hat die Zahl der Corona-Toten in Großbritannien ihren höchsten Stand seit Anfang Mai erreicht. Die Statistikbehörde meldete am Mittwoch 696 Todesfälle, die in den vier Wochen zuvor positiv auf Corona getestet wurden. Die Zahl der Neuinfektionen lag landesweit bei 18.213.

Der britische Premier Boris Johnson setzt nach einem einmonatigen Teil-Lockdown in England ab Dezember wieder auf regionale Corona-Beschränkungen. Er setzt große Hoffnungen auf den Einsatz von Massentests und baldigen Impfungen. Pro 100.000 Einwohnern gab es in den vergangenen sieben Tagen in Großbritannien rund 209 Corona-Fälle. Das Land gilt mit mehr als 65.000 Toten mit Covid-19 auf dem Totenschein zu den am schwersten getroffenen Staaten in Europa.

Mittwoch, 25. November, 19.05 Uhr: Erneut schärfere Einlassregeln für Gäste von Bundestagsabgeordneten

Für die Gäste von Bundestagsabgeordneten gelten an diesem Donnerstag erneut verschärfte Einlassregeln. Wie ein Sprecher des Bundestags der Deutschen Presse Agentur am Mittwoch bestätigte, muss jeder Gast, den ein Abgeordneter einlädt, seine Personalien hinterlassen und sich einem Sicherheitscheck unterziehen. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet. Normalerweise dürfen Bundestagsabgeordnete bis zu sechs Besucher unangemeldet ins Reichstagsgebäude mitbringen, also ohne Angabe ihrer persönlichen Daten. Das besagt die sogenannte Sechs-Personen-Regel.

Sie war am vergangenen Mittwoch, als das Infektionsschutzgesetz unter Protest von Gegnern der Corona-Maßnahmen verabschiedet wurde, aus Sicherheitsgründen ausgesetzt worden. An diesem Donnerstag soll sie erneut außer Kraft bleiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Morgen im Bundestag eine Regierungserklärung zu den Beschlüssen in der Corona-Pandemie abgeben. Eine erhöhte Polizeipräsenz soll es nach Angaben der Bundestagsverwaltung deshalb aber nicht geben.

Wie das RND in Berufung auf eine E-Mail von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) an die 709 Bundestagsabgeordneten schreibt, sollen Gäste von Abgeordneten, die an diesem Donnerstag unangemeldet erscheinen, von der Bundestagspolizei überprüft werden. Dies werde dann unmittelbar am Eingang geschehen, erklärte ein Bundestagssprecher.

Mittwoch, 25. November, 18.45 Uhr: Standort für Impfzentrum in Memmingen steht fest

Der Standort für das Impfzentrum, in dem die neuen Impfstoffe gegen das Corona-Virus verabreicht werden, steht fest. Wie die Stadt Memmingen mitteilt, soll es im Erdgeschoss der ehemaligen Realschule in der Buxacher Straße eingerichtet werden. Im Moment laufen die Vorbereitungen, was Personal und Ausstattung angeht. Ab 15. Dezember wird das Impfzentrum betriebsbereit sein, teilt die Stadt mit. Geplant wird zunächst mit einem Betrieb bis voraussichtlich 30. Juni 2021. Ab wann die Bürger tatsächlich geimpft werden, hänge von der Verfügbarkeit eines Impfstoffes ab. Das Impfzentrum in Memmingen ist eines von insgesamt 80 in Bayern.

Mittwoch, 25. November, 18.43 Uhr: Kreis-Seniorenwohnheim in Bad Wörishofen: Alle weiteren Corona-Tests sind negativ

Die Ergebnisse der Corona-Reihentests im Kreis-Seniorenwohnheim Am Anger Bad Wörishofen sind alle negativ. „Wir sind sehr erleichtert“, sagt Landrat Alex Eder. Eine Pflegekraft des Kreis-Seniorenwohnheims war vergangene Woche positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Alle Mitarbeiter und Bewohner waren daraufhin am Donnerstag getestet worden - es ergaben sich keine Folgefälle. Elf Bewohner, die als direkte Kontaktpersonen gelten, wurden ein weiteres Mal am Dienstag getestet - auch hier liegen inzwischen die Ergebnisse vor, die erneut alle negativ ausfallen. Trotzdem bleiben die direkten Kontaktpersonen in Quarantäne und werden nächste Woche nochmals getestet. Laut Gesundheitsamt kann erst zwei Wochen nach dem letzten Kontakt mit einem Erkrankten eine Ansteckung ausgeschlossen werden.

Mittwoch, 25. November, 18.35 Uhr: Kreise: Strenge Kontaktbeschränkungen im Dezember geplant

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen nach Angaben aus Länderkreisen private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten strenger begrenzt werden: auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Fall auf maximal fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre sollen hiervon ausgenommen sein. Darauf verständigten sich die Ministerpräsidenten am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU), wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern aus verschiedenen Bundesländern erfuhr. Eine Bestätigung vonseiten des Bundes sowie der endgültige Beschluss des Gesamtpapiers standen aber noch aus. Schleswig-Holstein will an seinen eigenen Kontaktbeschränkungen festhalten.

Über Weihnachten sollen die Beschränkungen gelockert werden, wie schon zuvor bekanntgeworden war. Vom 23. Dezember an sollen Treffen "im engsten Familien- oder Freundeskreis" möglich sein, und zwar bis maximal zehn Personen insgesamt. Dazu gehörige Kinder bis 14 Jahre sollen hiervon ausgenommen sein. Die Ausnahmeregelung soll nach Angaben aus Teilnehmerkreisen "längstens" bis zum 1. Januar gelten. Sollte es bei dieser Formulierung bleiben, wäre also zunächst offen, ob die Lockerungen am Ende überall auch über Silvester gelten werden. Unsere Zusammenfassung über den neuen Regel-Katalog lesen Sie hier.

Mittwoch, 25. November, 17.50 Uhr: Trotz Lockdowns geöffnet: 30.000 Euro Geldstrafe für englischen Friseursalon

Trotz des noch bis Anfang Dezember geltenden Teil-Lockdowns hat eine Friseurin in der englischen Stadt Bradford in ihrem Salon weiter Haare geschnitten - und damit saftige Geldstrafen kassiert. Der Salon habe bereits am 9. November die erste Mahnung samt einer Bußgeldforderung über 1000 Pfund bekommen, daraufhin aber trotzdem nicht geschlossen, berichtete "Sky News" unter Berufung auf eine Stadtsprecherin. Über den Zeitraum hinweg sei nun mittlerweile eine Strafe von 27.000 Pfund (umgerechnet gut 30.000 Euro) fällig. Auf Instagram hatte die Friseurin zu Beginn des Teil-Lockdowns kritisiert, Selbstständige müssten wochenlang auf Unterstützungszahlungen des Staates warten - sie müsste ihre Miete und Rechnungen aber trotzdem bezahlen.

Mittwoch, 25. November, 17.45 Uhr: Kreise: Kontaktbeschränkungen sollen für Weihnachten gelockert werden

Die strengen Kontaktbeschränkungen zum Eindämmen der Corona-Pandemie sollen nach Angaben aus Länderkreisen über Weihnachten gelockert werden. Darauf verständigten sich die Ministerpräsidenten am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU), wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern aus verschiedenen Bundesländern erfuhr. Eine Bestätigung der Bundes-Seite sowie der endgültige Beschluss des Gesamtpapiers standen aber noch aus.

Demnach sollen vom 23. Dezember an Treffen "im engsten Familien- oder Freundeskreis" möglich sein, und zwar bis maximal zehn Personen insgesamt. Dazu gehörige Kinder bis 14 Jahre sollen hiervon ausgenommen sein. Die Ausnahmeregelung soll nach Angaben aus Teilnehmerkreisen nunmehr "längstens" bis zum 1. Januar gelten.

Sollte es bei dieser Formulierung bleiben, wäre also zunächst offen, ob die Lockerungen am Ende überall auch über Silvester gelten werden.

Mittwoch, 25. November, 17.20 Uhr: Bayerische Kliniken in Corona-Pandemie noch nicht an Belastungsgrenze

Noch haben die Krankenhäuser im Freistaat Kapazitäten - sowohl für Covid-19-Patienten als auch für andere Behandlungen. Doch wenn die Zahlen auf jetzigem Niveau bleiben, müssen viele OPs wohl wieder verschoben werden. Auch, weil es nicht genug Fachkräfte gibt. Das sagt Siegfried Hasenbein, scheidende Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft.

Mittwoch, 25. November, 17 Uhr: Schlagabtausch im Bundestag um soziale Corona-Folgen

Über die sozialen Folgen der Corona-Pandemie ist am Mittwoch im Bundestag gestritten worden. Linke und Grüne warfen der Bundesregierung in einer Aktuellen Stunde vor, die gesellschaftliche Spaltung voranzutreiben. Die große Koalition wies dies zurück. "Wohl kaum ein anderes Land leistet derzeit auf dieser Welt so viel wie unser Sozialstaat", sagte Sozial-Staatssekretärin Kerstin Griese (SPD). Sie verwies auf Maßnahmen wie die Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld und der Grundsicherung.

Die Vizefraktionschefin der Linken, Susanne Ferschl, kritisierte jedoch, Deutschlands Milliardäre seien in der Corona-Krise um fast 100 Milliarden Euro reicher geworden, während ein Drittel der Arbeitnehmer Einkommenseinbußen zu beklagen habe. Wolfgang Strengmann-Kuhn von den Grünen ergänzte, der Staat habe den Unternehmen viel Geld gegeben, aber die Menschen vergessen.

Die FDP warnte hingegen, Finanztransfers seien keine Lösung für die Zukunft. Ebenso wie die AfD warben die Freidemokraten stattdessen für eine steuerliche Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen.

Mittwoch, 25. November, 16.40 Uhr: RKI veröffentlicht neue Version der Corona-Warn-App

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes steht in einer verbesserten Variante zum Herunterladen bereit. Am Mittwochnachmittag ist die aktuelle Version 1.7 im Google Play Store und dem App Store von Apple erschienen. Mit dem Update kann die Risikoüberprüfung nun mehrmals täglich erfolgen. Bislang erfolgte die Aktualisierung nur einmal am Tag. Was zudem positiv getestete Nutzer mit der aktuellen Version erhalten, lesen Sie hier.

Mittwoch, 25. November, 16.10 Uhr: Bund und Länder wollen strengere Auflagen für größere Geschäfte

Bund und Länder wollen in der Corona-Krise den Groß- und Einzelhandel weiter geöffnet lassen - aber strengere Auflagen für größere Geschäfte machen. Wie die Deutsche Presse-Agentur von verschiedenen Teilnehmern der Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch erfuhr, gibt es zum Punkt Einzelhandel eine Einigung. Ein Gesamtpapier war aber noch nicht beschlossen. Zuvor hatten unter anderem die "Bild"-Zeitung und der "Tagesspiegel" darüber berichtet.

Zum Einzelhandel ist demnach ein abgestuftes Verfahren geplant. So soll künftig gelten, dass sich in kleineren und mittleren Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern höchstens eine Person pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche befinden soll.

In größeren Geschäften mit einer Verkaufsfläche ab 801 Quadratmetern insgesamt wie Kaufhäusern ist folgendes geplant: Bis zu einer Fläche von 800 Quadratmetern soll sich höchstens eine Person pro 10 Quadratmetern befinden - auf der 800 Quadratmeter übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 Quadratmetern.

Vor den Beratungen hatten Vorschläge des Bundes für massive Kritik etwa beim Handelsverband Deutschland gesorgt. Der Bund wollte einem am Dienstag verbreiteten Papier zufolge eine Regelung, nur noch einen Kunden pro 25 Quadratmeter statt wie bisher pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche zuzulassen.

Außerdem soll im Groß- und Einzelhandel die Maskenpflicht erweitert werden. Sie soll künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen gelten. Die Bevölkerung wird außerdem aufgerufen, die Weihnachtseinkäufe möglichst auch unter der Woche zu tätigen.

Mittwoch, 25. November, 15.40 Uhr: Österreich startet mit Corona-Massentests Anfang Dezember

- Österreichs freiwillige Corona-Massentests in der Bevölkerung starten am ersten Dezemberwochenende. Tirol und Vorarlberg mit zusammen rund 1,1 Millionen Einwohnern führen vom 4. bis 6. Dezember als erste Bundesländer die großflächige Testaktion nach dem Vorbild der Slowakei und Südtirol durch, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien ankündigte. Termine für die anderen Bundesländer sollen folgen. Das Land Salzburg kündigte am Mittwoch Massentests für den 12. und 13. Dezember an.

Außerdem sollen in Österreich am ersten Dezember-Wochenende Tests für bestimmte Berufsgruppen wie Lehrer und Polizisten stattfinden. Geplant ist, möglichst viele Einwohner mit Antigen-Schnelltests auf den Erreger Sars-CoV-2 zu testen. Um das Risiko falsch positiver Tests zu minimieren, soll es Nachtestungen geben.

Es sei wichtig festzuhalten, dass Massentests kein Allheilmittel seien, sondern eine Momentaufnahme lieferten, sagte Kurz. "Sie sind nicht die einzige Lösung, die gibt es nicht, aber eine gute Chance, Infektionen in der Bevölkerung zu lokalisieren und weitere Ansteckungen zu verhindern." Ziel sei es, rechtzeitig vor Familientreffen am Weihnachtsfest möglichst viele unentdeckte Infizierte unter den 8,9 Millionen Einwohnern Österreichs zu finden.

Mittwoch, 25. November, 15 Uhr: Bayerns AfD-Fraktion interpretiert dänische Masken-Studie falsch

Sind Mund-Nasen-Bedeckungen in der Corona-Pandemie nutzlos? Ja, sagt die bayerische AfD-Fraktion und beruft sich auf eine aktuelle Studie. Doch so klar wie behauptet, ist die Sache dann doch nicht.

Mittwoch, 25. November, 14.40 Uhr: Freie Wähler und FDP gegen Söder-Forderung zu Skigebiets-Schließungen

Erst der Klimwandel - nun Corona. Fällt das Skifahren diesen Winter vorerst flach? Ja, wenn es nach Bayerns Ministerpräsident Söder geht. Doch es gibt Protest - unter anderem vom Koalitionspartner und aus dem Allgäu.

Mittwoch, 25. November, 14.20 Uhr: Biontech-Manager erwartet hohe Kapazitäten für Corona-Impfstoff

Das Mainzer Unternehmen Biontech ist zuversichtlich, die Produktion seines Corona-Impfstoffs im ersten Halbjahr 2021 auf große Mengen hochfahren zu können. In den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres könnten in dem Betrieb in Marburg bis zu 250 Millionen Dosen hergestellt werden, sagte Finanzvorstand Sierk Poetting am Mittwoch den Zeitungen der VRM-Gruppe, darunter der "Allgemeinen Zeitung" in Mainz. In dem in Marburg übernommenen Norvatis-Werk seien nur einige Umstellungen notwendig. "Das ist eine Menge intensive Arbeit, aber letztendlich kein Hexenwerk."

In den USA hat Biontech zusammen mit seinem Partner Pfizer als weltweit erstes Unternehmen die Notfallzulassung eines Corona-Impfstoffes beantragt. Biontech arbeite eng mit den Genehmigungsbehörden zusammen, sagte Poetting.

Die Produktion des Betriebs in Marburg müsse lediglich umgerüstet werden, sagte Poetting. "Deshalb sind wir zuversichtlich, bald starten zu können." Die notwendigen Vorprodukte wie Gläser für die Abfüllung der Impfstoffdosen seien bis auf weiteres gesichert. Für den Betrieb in Marburg sei eine Kapazität von etwa 60 Millionen Impfstoffdosen im Monat möglich. Die eigentliche Herstellung des Impfstoffs dauere eine Woche, die Qualitätskontrolle und Freigabe benötigten dann weitere drei Wochen.

Die notwendige extreme Kühlung des Biontech-Impfstoffes um minus 70 Grad stelle kein großes Hindernis dar, sagte Poetting: "Da die Impfung über Zentren und nicht über den Hausarzt organisiert wird, sollte das kein Problem sein." Trockeneis zur Kühlung könnte notfalls auch die Freiwillige Feuerwehr vor Ort nachfüllen. Biontech arbeite aber auch an Impfstoffen einer neuen Generation, die einfacher gelagert werden könnten.

Mittwoch, 25. November, 13.15 Uhr: Vorarlberg führt Anfang Dezember Massentest durch

Der von der österreichischen Bundesregierung angekündigte Massentest wird im benachbarten Vorarlberg bereits am übernächsten Wochenende durchgeführt. Die Corona-Flächentestungen für die gesamte Bevölkerung sollen von Freitag, 4. Dezember, bis Sonntag, 6. Dezember, stattfinden. Das berichtet vol.at.

Die Tests sind kostenlos und freiwillig. Auch in Tirol laufen bereits die Vorbereitungen für ein Massentest-Wochenende im Dezember.

Mittwoch, 25. November, 12.20 Uhr: Ministerpräsidenten in Vorberatungen zur Corona-Schalte mit Merkel

Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich vor der Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über die weiteren Kontaktbeschränkungen im Dezember zu virtuellen Vorberatungen getroffen. Man berate über Details der geplanten Regelungen, etwa die Frage, wie viele Kunden gleichzeitig in Geschäften sein dürften, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Teilnehmerkreisen. Nach Vorstellungen des Kanzleramts soll gelten, dass sich in Einzelhandelsgeschäften nicht mehr als ein Kunde pro 25 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält. Bislang ist es ein Kunde pro 10 Quadratmeter.

Deutschland stehen in der Corona-Pandemie nach dem zunächst bis Ende November befristeten Teil-Lockdown weitere Wochen mit einschneidenden Kontaktbeschränkungen bevor. Damit soll versucht werden, die sich auf hohem Niveau bewegenden Corona-Infektionszahlen zu senken. Die Schalte der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten soll um 14 Uhr beginnen.

Mittwoch, 25. November, 11.27 Uhr: FFP2-Masken wohl für 27 Millionen Menschen mit hohem Corona-Risiko

Die geplante Abgabe günstiger FFP-2-Schutzmasken an Menschen aus Corona-Risikogruppen in diesem Winter wird konkreter. Der Gemeinsame Bundesausschuss des Gesundheitswesens mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hat eine erbetene Eingrenzung der Gruppen mit Risiken für schwere und tödliche Verläufe erstellt. Insgesamt dürften es 27,35 Millionen Menschen sein, wie es in der Stellungnahme heißt, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dazu zählen 23,7 Millionen Menschen ab 60 Jahre, außerdem weitere Menschen mit Vorerkrankungen, Risikoschwangerschaften oder Übergewicht.

Die Stellungnahme soll nun Grundlage für eine Verordnung sein, mit der das Bundesgesundheitsministerium die konkrete Umsetzung regeln will. Ziel bleibe, mit der Ausgabe von Masken im Lauf des Dezembers zu beginnen, wie es hieß. Nach einem Beschluss von Bund und Ländern sollen pro Person insgesamt 15 FFP2-Masken - rechnerisch eine pro Winterwoche - gegen "eine geringe Eigenbeteiligung" zu bekommen sein.

Um Infektionsrisiken zu vermeiden und Arztkapazitäten nicht unnötig zu binden, sollten Risikopatienten unter 60 mit möglichst einfachen Regeln ermittelt werden, erläutert der Gemeinsame Bundesausschuss. Individuelle ärztliche Überprüfungen oder Atteste seien nicht praktikabel. Genutzt werden sollten vorrangig Verwaltungsdaten.

Mittwoch, 25. November, 11.15 Uhr: Corona-Gipfel: Handel warnt vor strengeren Vorgaben zur Kundenzahl

Vor dem Corona-Gipfel der Bundesregierung hat der Handelsverband Deutschland (HDE) vor strengeren Vorgaben für die Kundenzahl in Geschäften gewarnt. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Regelung, nur noch einen Kunden pro 25 statt wie bisher pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche zuzulassen, könne zu langen Schlangen vor den Geschäften und "am Ende zu neuen Hamsterkäufen im Lebensmittelhandel führen", mahnte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Zudem sei es auch nicht im Sinne der Eindämmung der Pandemie, wenn viele Kunden vor den Geschäften wartend bei kalter Witterung eng beieinander stünden.

Der HDE forderte deshalb, bei der aktuellen Regelung zu bleiben. "Die Hygienekonzepte der Handelsunternehmen haben sich bewährt, es gibt keine Hotspots beim Einkaufen. Deshalb gibt es auch keinen Grund, die Regeln zu verschärfen", sagte Genth.

Dringenden Handlungsbedarf sieht der Handelsverband dagegen nach wie vor bei den Hilfsmaßnahmen für die innerstädtischen Handelsunternehmen. "Die Politik muss jetzt handeln oder sie nimmt verödete Innenstädte sehenden Auges in Kauf", sagte Genth.

Mittwoch, 25. November, 10.20 Uhr: Tourismusbeauftragter: Skifahren unter klaren Kriterien möglich

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, sieht ein generelles Verbot der Ski-Saison kritisch. Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch: "Sicherheit geht auch im Winter vor. Aber ich bin davon überzeugt, dass Skifahren in einem gewissen Umfang und unter klaren Kriterien wie zum Beispiel einer maximal erlaubten Anzahl von täglichen Skipässen ohne Probleme möglich ist. Wir sollten Dinge möglich machen, wo man Sicherheit schaffen kann. Ein generelles Verbot halte für falsch."

Neben dem nachvollziehbaren Wunsch vieler Menschen, mal raus zu kommen, sei die Skisaison auch für viele Regionen Deutschlands ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte will Skigebiete angesichts der Corona-Pandemie mindestens bis zum 10. Januar geschlossen halten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte den Vorstoß unterstützt. "Wenn wir Grenzen offen halten wollen, brauchen wir auch eine klare Übereinkunft, was das Skifahren betrifft. Ansonsten wird es eine schwierige Entwicklung", sagte er am Dienstag in München. Was Liftbetreiber im Allgäu sagen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 25. November, 9 Uhr: Mehr als 2.100 Corona-Tote an einem Tag in den USA

In den USA ist die Zahl der binnen eines Tages verzeichneten Corona-Toten auf den höchsten Stand seit Anfang Mai gestiegen. Am Dienstag meldeten die Behörden 2.146 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore von Mittwochmorgen (MEZ) hervorging. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es 1.692 gewesen. Der bislang höchste Wert wurde am 15. April mit 2.609 Toten an einem Tag erreicht.

Zugleich gab es am Dienstag landesweit 172.935 neue Corona-Fälle. In der Vorwoche waren am gleichen Tag rund 160.500 Neuinfektionen gemeldet worden. Der bislang höchste Wert binnen eines Tages war am Freitag mit rund 196.000 Neuinfektionen registriert worden.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 12,5 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 259.000 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Mittwoch, 25. November, 8.50 Uhr: Lauterbach: Teil-Lockdown wirkt weit schwächer als erwartet

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat eingeräumt, dass der derzeitige Teil-Lockdown die Corona-Infektionszahlen bei weitem nicht so senkt wie erwartet. "Er wirkt etwa halb so stark, wie wir gerechnet haben", sagte Lauterbach am Mittwochmorgen im ARD-"Morgenmagazin". Grund dafür seien neue Infektionsherde etwa in Schulen.

Um dort Neuansteckungen zu verhindern, solle es nach Möglichkeit Wechselunterricht geben. "Das gelingt uns für die Fachhochschulen, für die Universitäten geben wir es jetzt für alle vor. Das muss auch an den Schulen möglich sein", sagte Lauterbach. Die Einigung der Ministerpräsidenten vor den Verhandlungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Mittwoch sieht flächendeckenden Wechselunterricht bislang nicht vor.

Die Vorschläge der Länderchefs zu Regeln über die Weihnachtsfeiertage begrüßte Lauterbach. Demnach sollen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar bis zu zehn Personen erlaubt sein, Kinder bis 14 Jahre ausgenommen. "Wir müssen auch einen Ansporn geben, dass sich jetzt alle zusammennehmen, um das möglich zu machen", sagte Lauterbach dazu. Lockerungen seien nicht selbstverständlich, sondern vom Infektionsgeschehen abhängig. Wichtig vor den Weihnachtstagen sei in jedem Fall, dass sich vor den Feiern alle nach Möglichkeit in eine Art Vorquarantäne begeben würden.

Mittwoch, 25. November, 7.30 Uhr: "Mit zweierlei Maß" - Peter Maffays Appell an die Kulturpolitik

Deutschrock-Star Peter Maffay (71) sieht die Kulturbranche wegen der Corona-Krise in höchster Gefahr – und stellt den handelnden Politikern kein gutes Zeugnis aus. "Es wird hier mit zweierlei Maß gemessen", sagt der im bayerischen Tutzing am Starnberger See lebende Sänger und Gitarrist ("Sonne in der Nacht"). Während Autoindustrie oder Lufthansa mit staatlichen Milliardenzuwendungen großzügig unterstützt würden, verhungere der Kulturbetrieb am langen Arm der Bürokratie.

"Die Gelder, die in Aussicht gestellt werden, fließen viel zu langsam", sagte Maffay der Deutschen Presse-Agentur. "Es müsste alles viel schneller gehen, hier sind viele Existenzen bedroht." Musiker seien offenbar nicht "systemrelevant", ärgerte sich der seit rund 50 Jahren erfolg- und einflussreiche Künstler. Er habe am eigenen Leib erfahren, wie herabwürdigend es sich anfühle, so bezeichnet zu werden: "Im ersten Lockdown wollte ich meine Tochter in der Kinderkrippe abgeben. Da hieß es: Das geht nicht - ich sei ja nicht systemrelevant."

Mittwoch, 25. November, 6.20 Uhr: Schließen Allgäuer Firmen zwischen den Jahren?

In den neuen Corona-Regeln, die heute in Berlin beschlossen werden, heißt es: Arbeitgeber sollen prüfen, ob sie ihre Firmen entweder durch Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen vom 23. Dezember bis 1. Januar schließen können.

Praktikabel oder weltfremd? Wie Allgäuer Arbeitgeber auf diesen Vorstoß reagieren, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 25. November, 5.55 Uhr: Neuer Höchstwert: 410 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 410 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit ist am Mittwoch (Stand: 25. 11., 00.00 Uhr) ein neuer Höchstwert erreicht worden - an jenem Tag, in dem in Berlin die Entscheidungen darüber fallen, wie wir die kommenden Wochen verbringen werden.

Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg demnach auf 14.771. Der bislang höchste Stand war Mitte April mit 315 gemeldeten Todesfällen binnen eines Tages erreicht worden.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden lag am Mittwoch bei 18.633. Das waren gut 1.000 Fälle mehr als vor einer Woche, wie aus Angaben des RKI vom Mittwochmorgen hervorgeht. Am vergangenen Mittwoch hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 17.561 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 961.320 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Das RKI schätzt, dass rund 656.400 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,97 (Vortag: 0,97). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch knapp 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Dienstag, 24. November, 21.45 Uhr: Macron lockert Corona-Beschränkungen in Frankreich

Angesichts einer verbesserten Corona-Lage hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erste Lockerungen der strengen Beschränkungen im Land angekündigt. "Der Höhepunkt der zweiten Welle ist vorbei", sagte Macron am Dienstagabend bei einer Ansprache im französischen Fernsehen. Die Bemühungen hätten sich ausgezahlt - man müsse diese aber nun fortsetzen.

Einzelhandelsgeschäfte, die bisher geschlossen waren, könnten von diesem Wochenende an wieder öffnen, sagte der 42-Jährige. Bürger müssen zwar weiter Bescheinigungen ausfüllen, wenn sie auf die Straße gehen. Seit Ende Oktober dürfen die Menschen nur mit triftigem Grund das Haus verlassen. Allerdings seien Spaziergänge und Sport ab dem Wochenende in einem Radius von 20 Kilometern für drei Stunden erlaubt. Bisher galt eine Stunde in einem Radius von einem Kilometer.

Dienstag, 24. November, 19 Uhr: Italien verzeichnet neuen Höchstwert bei Corona-Toten seit Ende März

Italien hat einen Höchstwert an Corona-Toten seit dem März dieses Jahres verzeichnet. Innerhalb von 24 Stunden seien etwas mehr als 850 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Rom am Dienstag mit. "Das ist eine Zahl, die wir nicht mehr sehen wollten", sagte ein Experte des Gesundheitsministeriums, Franco Locatelli, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Man müsse sich wieder ins Gedächtnis rufen, dass man noch nicht aus dem Problem raus sei.

Es ist der höchste Wert seit Ende März, als an zwei aufeinander folgenden Tagen 969 und 889 Tote gemeldet wurden. Damit starben bislang insgesamt etwa 51 300 Menschen mit Sars-CoV-2. Dagegen fiel die Zahl der Neuinfektionen mit etwa 23 200 geringer aus, verglichen mit dem Wert sieben Tage zuvor (rund 32 200). Seit Beginn der Pandemie wurden damit rund 1,455 Millionen Corona-Fälle erfasst.

In dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern gelten weiter für den Großteil strenge Ausgangsbeschränkungen. Acht Regionen, darunter Bozen-Südtirol, sind den Roten Zonen zugeordnet. Die Regierung in der autonomen Provinz an der Grenze zu Österreich hat jedoch Lockerungen beginnend ab dem kommenden Montag angekündigt. Die Einigung folgte auf Grundlage des zuletzt durchgeführten Corona-Massentests, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Schüler der ersten Mittelschule sollen wieder zum Präsenzunterricht dürfen. Auch Friseurbesuche sind dann wieder erlaubt.

Dienstag, 24. November, 17.20 Uhr: Die Inzidenz-Zahlen im Allgäu

Mit einem Inzidenzwert von 324,34 (LGL) ist Kaufbeuren auch im bundesweiten Vergleich weiterhin ein Corona-Hotspot. Im Seniorenzentrum Espachstift kam es zu einem regelrechten Ausbruch von Covid-19. Über 110 Bewohner und Mitarbeiter waren positiv getestet worden.

Dagegen beruhigt sich die Lage im Landkreis Lindau offenbar ein wenig. Lag der 7-Tages-Inzidenzwert vor einer Woche bei knapp 200, steht er heute bei 107,34. Die Zahlen in der Übersicht.

Dienstag, 24. November, 16.50 Uhr: Corona und Schule - Was die Bundesländer nun vorschlagen

Die Bundesländer sind sich einig: Grundsätzlich sollen die Schulen in der Corona-Pandemie weiter offen bleiben. Sonderregeln sollen jedoch regional entschieden werden.

Dienstag, 24. November, 16.40 Uhr: Baden-Württemberg beschließt Impfstrategie - Hunderte Corona-Impfungen pro Tag

Das Land Baden-Württemberg will rechtzeitig zur ersten Lieferung des ersehnten Corona-Impfstoffs die Zentren für die Logistik und Personalfragen rund um die Massenimpfung bereitstellen. Teil des am Dienstag im Kabinett beschlossenen Konzepts ist der Aufbau von zwei oder drei Zentralen Impfzentren (ZIZ) in jedem der vier Regierungsbezirke bis Mitte Dezember. Als Standorte wurden neben den Messen Freiburg, Ulm und Offenburg auch die Karlsruher Messe sowie das Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus ausgewählt. Diese werden durch Mobile Impfteams unterstützt, die Menschen in Alten- und Pflegeheimen sowie immobile Personen versorgen.

In einem zweiten Schritt sollen bis zum 15. Januar ein bis zwei Kreis-Impfzentren (KIZ) pro Stadt- und Landkreis aufgebaut werden. Sie sollen je zwei eigene Mobile Teams einsetzen und nach den Planungen bis Ende 2021 arbeiten. Standorte für die KIZ sollen erst später ausgewählt werden, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne).

Dienstag, 24. November, 16.10 Uhr: Verwaltungsgerichtshof setzt Testpflicht für Grenzgänger außer Kraft

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die wöchentliche Testpflicht für Grenzgänger vorläufig außer Kraft gesetzt. "Die Außervollzugsetzung der Regelung hat allgemeine Wirkung", erläuterte ein Gerichtssprecher am Dienstag die weitreichenden Folgen des Eilantrages zweier österreichischer Schüler.

Die beiden Gymnasiasten mit Wohnsitz in Österreich besuchen eine Schule im Landkreis Berchtesgadener Land und mussten sich nach der Einreise-Quarantäneverordnung des Freistaats bislang mindestens einmal in der Woche einem Corona-Test unterziehen. Der Senat entschied jedoch nun, dass sich diese Regelung im Hauptsacheverfahren voraussichtlich als unwirksam erweisen werde. Er setzte sie daher außer Vollzug.

Dienstag, 24. November, 16.05 Uhr: Wirteverband fordert "Winterhilfe" wegen Corona

Für ein Drittel der Wirte wäre laut einer Umfrage die Verlängerung des Lockdowns "katastrophal". Sie fordern daher finanzielle Hilfe für den Winter.

Dienstag, 24. November, 14.50 Uhr: Söder plädiert für europaweite Schließung von Skigebieten

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädiert wegen Corona für eine vorübergehende europaweite Schließung von Skigebieten und Skiliften. "Wenn wir Grenzen offen halten wollen, brauchen wir auch eine klare Übereinkunft, was das Skifahren betrifft. Ansonsten wird es eine schwierige Entwicklung", sagte Söder am Dienstag am Rande einer Landtagssitzung in München. Er verwies darauf, dass jemand, der in Risikogebieten Skifahren gehe, zehn Tage in Quarantäne müsse. Söder betonte dann aber: "Mir wäre lieber, wir würden ein einheitliches Übereinkommen auf europäischer Ebene haben: keine Skilifte offen überall beziehungsweise kein Urlaub überall."

Dienstag, 24. November, 14.45 Uhr: Rechnungshof kritisiert Corona-Milliardenhilfen für Deutsche Bahn

Der Bundesrechnungshof hat die geplanten Staatshilfen für die Deutsche Bahn in der Corona-Krise kritisiert. Der Schaden, der der Bahn durch die Pandemie entstehe, sei bisher nur grob zu schätzen, monieren die Experten in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Es deute sich an, dass das Geschäft 2020 nicht so schlecht gelaufen sei, wie noch im Frühjahr erwartet. "Vor diesem Hintergrund ist die sofortige und vollständige Auszahlung der Eigenkapitalhilfe von fünf Milliarden Euro nicht zu rechtfertigen", heißt es.

Der Rechnungshof empfiehlt stattdessen, die Hilfen nur schrittweise mit Nachweis bereits eingetretener Schäden auszuzahlen. Außerdem müsse der Bund als Eigentümer prüfen, ob die Bahn selbst genügend gegengesteuert und etwa Kosten gesenkt habe. Im Haushalt für das kommende Jahr sollten Hilfen für die Bahn erst einmal gesperrt und dann nach Bedarf freigegeben werden.

Dienstag, 24. November, 14.25 Uhr: Bund plant "Dezemberhilfen" für Firmen von 17 Milliarden Euro

Der Bund plant bei einer Verlängerung des Teil-Lockdowns im Dezember Finanzhilfen für betroffene Unternehmen im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichtet, Firmen könnten mit Hilfen in einem Umfang von 15 bis 20 Milliarden Euro rechnen.

Dienstag, 24. November, 12.50 Uhr: Bund will für 2021 rund 130 Millionen Schnelltests sichern

Der Bund will für das neue Jahr weiteren Nachschub an Corona-Schnelltests organisieren, die künftig deutlich öfter eingesetzt werden sollen. Ziel sei, für das erste Quartal 2021 rund 60 Millionen Tests für Deutschland zu sichern, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag vom Gesundheitsministerium erfuhr. Für das zweite Quartal sollen 40 Millionen Antigen-Tests folgen, dann bis Jahresende weitere 30 Millionen. Die Tests sollen vor allem in zwei Bereichen eingesetzt werden.

Dienstag, 24. November, 12.30 Uhr: Rauch aus Grill verrät Feiernde: Gegen Corona-Regeln verstoßen

In der Zugspitzstraße in Bad Wörishofen hat es am Montagabend geraucht. Ursache war, wie die Polizei herausfand, eine Feuertonne auf einer Dachterrasse: Drei Menschen aus verschiedenen Haushalten grillten dort und feierten Geburtstag. Die Polizei zeigte die 23- bis 48-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz an. Sie müssen wohl ein Bußgeld bezahlen.

Dienstag, 24. November, 12.25 Uhr: Rezept für Cannabis-Konsum abgelaufen: Autofahrer verweist auf Corona-Beschränkungen

Die Polizei zog einen Autofahrer in Kempten aus dem Verkehr, der Cannabis geraucht hatte. Das Ungewöhnliche daran: Der 23-Jährige sagte laut Polizei, er konsumiere die Droge aus medizinischen Gründen. Dazu legte er auch eine Bestätigung seines Arztes vor. Doch die war bereits seit zwei Wochen abgelaufen. Daraufhin sagte der Mann, die Verlängerung der Bescheinigung verzögere sich wegen der Corona-Pandemie und den Beschränkungen. Und so teilte die Polizei lediglich den Vorfall der Führerscheinstelle mit.

Dienstag, 24. November, 11.55 Uhr: Quarantäne für Kontaktpersonen soll auf zehn Tage verkürzt werden

Für Kontaktpersonen von Corona-Infizierten soll ab 1. Dezember eine kürzere Quarantänezeit von 10 statt bisher 14 Tagen gelten - aber unter der Bedingung eines negativen Tests. Darauf verständigten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern. Bundesminister Jens Spahn (CDU) sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Zehn Tage Quarantäne mit Schnelltest am Ende ist genauso sicher wie 14 Tage Quarantäne ohne Test. Aber es bedeutet für die Betroffenen vier Tage weniger Einschränkungen". Dies sei es wert, die Quarantäne zu verkürzen, ohne ein zusätzliches Risiko einzugehen.

Die fachlichen Empfehlungen des bundeseigenen Robert Koch-Instituts (RKI) für die Gesundheitsämter sollen entsprechend angepasst werden, wie es in dem Länder-Beschluss weiter heißt. Als Kontaktperson ersten Grades gilt zum Beispiel, wer für mehr als 15 Minuten in näherem Kontakt mit weniger als 1,50 Metern Abstand zu positiv Getesteten war.

Dienstag, 24. November, 11.15 Uhr: Panne am Testzentrum für Corona in Erkheim

Mehrere Personen, die sich am Testzentrum des Landkreises in Erkheim auf das Virus Covid-19 hin testen lassen wollten, mussten am Montag unverrichteter Dinge wieder den Heimweg antreten. Der Grund war ein großer Netzausfall des Anbieters Vodafone. Das bestätigte das Landratsamt. Die Daten werden üblicherweise per QR-Code den Getesteten mitgeteilt. Wegen der technischen Störung konnten die Tests nicht weiterverarbeitet werden. Die Betroffenen müssen nun noch einmal zur Teststation. Genutzt wird ein Netz eines anderen Anbieters.

Dienstag, 24. November, 10.15 Uhr: LKA: Kein messbarer Anstieg von häuslicher Gewalt in Corona-Zeiten

Droht Frauen im Corona-Lockdown mehr häusliche Gewalt? Die Befürchtung gibt es schon seit Jahresbeginn. Jetzt legt das bayerische Landeskriminalamt eine Einschätzung vor - die auf den ersten Blick überrascht.

Dienstag, 24. November, 10 Uhr: Länder wollen Maskenpflicht erweitern

Die Länder sprechen sich dafür aus, für eine Eindämmung des Coronavirus ab Anfang Dezember die Maskenpflicht zu erweitern. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung solle an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten gelten - so auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Das geht aus einem Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorlag. Die örtlich zuständigen Behörden sollen die Orte festlegen.

Auch in Arbeits- und Betriebsstätten sei ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen - dies soll aber nicht am Platz gelten, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden könne. Weiter heißt es in dem Papier, Hochschulen und Universitäten sollten grundsätzlich auf digitale Lehre umstellen - mit Ausnahme von Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten sowie Prüfungen.

Dienstag, 24. November, 9.23 Uhr: Länder wollen mit Kirchen über Weihnachts-Gottesdienste sprechen

Die Ministerpräsidenten der Länder wollen mit den Kirchen über mögliche Vereinbarungen für Weihnachtsgottesdienste sprechen. "Bund und Länder werden das Gespräch mit den Religionsgemeinschaften suchen, um möglichst Vereinbarungen für Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte mit dem Ziel einer Kontaktreduzierung zu treffen", heißt es in dem Papier. "Religiöse Zusammenkünfte mit Großveranstaltungscharakter gilt es dabei zu vermeiden."

Dienstag, 24. November, 8.50 Uhr: Länder für strenge Kontaktbeschränkungen vom 1. Dezember an

Die Ministerpräsidenten der Länder plädieren im Kampf gegen die anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen für strenge Kontaktbeschränkungen vom 1. Dezember an - für Weihnachten und Silvester soll es eine Sonderregelung geben. "Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf Personen zu beschränken", heißt es in einem Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch. Kinder bis 14 Jahre seien hiervon ausgenommen.

Dienstag, 24. November, 8.28 Uhr: Länder bitten Arbeitgeber um Betriebsferien oder Homeoffice-Lösungen

Die Ministerpräsidenten der Länder wollen im Kampf gegen die hohen Corona-Infektionszahlen die Arbeitgeber rund um Weihnachten um Unterstützung bitten. Arbeitgeber sollten prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösung vom 23. Dezember bis 1. Januar geschlossen werden könnten. Damit solle bundesweit der Grundsatz "Stay at Home" ("Bleibt Zuhause") umgesetzt werden.

Dienstag, 24. November, 8.19 Uhr: Länder rufen Menschen vor Weihnachten zu Selbstquarantäne auf

Die Ministerpräsidenten der Länder rufen die Menschen auf, vor den Weihnachtsfeiertagen in eine möglichst mehrtägige häusliche Selbstquarantäne zu gehen. "Dies kann durch ggf. vorzuziehende Weihnachtsschulferien ab dem 19.12.2020 unterstützt werden", heißt es in einem Beschlussentwurf der Länder. Mit der Selbstquarantäne solle die Gefahr von Corona-Infektionen im Umfeld der Feierlichkeiten so gering wie möglich gehalten werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 24. November, 8.06 Uhr: Länder-Entwurf: Böllerverbot auf belebten Plätzen und Straßen

Die Ministerpräsidenten der Länder wollen Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen untersagen, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. "Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen", heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Dienstag vorliegenden geeinten Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch. Grundsätzlich wird "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten - ein Verkaufsverbot ist demnach aber nicht vorgesehen.

Dienstag, 24. November, 8.05 Uhr: Konjunkturerholung stärker als erwartet

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist nach dem coronabedingten Absturz im Frühjahr etwas stärker gewachsen als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 8,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. In einer ersten Schätzung war die Behörde von einem Plus von 8,2 Prozent ausgegangen. So sehen die aktuellen Prognosen aus.

Dienstag, 24. November, 8 Uhr: Länder einigen sich auf Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester

Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 24. November, 7.35 Uhr: Australiens Ex-Corona-Hotspot Victoria ohne bekannten Infektionsfall

Im ehemaligen australischen Corona-Hotspot Victoria gibt es erstmals seit neun Monaten keinen bekannten Infektionsfall. "Das letzte Mal, dass wir keine aktiven Fälle im Bundesstaat verzeichnet haben, war am 29. Februar", twitterte das regionale Gesundheitsministerium am Dienstag. Die Behörden dankten der Bevölkerung dafür, dass sie zu diesem Erfolg beigetragen habe.

Der letzte Corona-Patient war ein um die 90 Jahre alter Mann, der am Montag aus dem Krankenhaus entlassen worden war. In Victoria wurde bereits seit 25 Tagen kein neuer Fall mehr registriert.

Vorausgegangen war ein mehrmonatiger, extrem strikter Lockdown, nachdem der Bundesstaat mit seiner Hauptstadt Melbourne von einer zweiten Welle getroffen worden war. Wochenlang herrschte eine nächtliche Ausgangssperre, zudem durften die Bürger sich nur noch im Umkreis von fünf Kilometern von ihren Wohnungen bewegen. Die letzten Einschränkungen waren Ende Oktober aufgehoben worden.

Seit Beginn der Krise hat Australien, wo etwa 25 Millionen Menschen leben, nur rund 27.800 Corona-Fälle verzeichnet.

Dienstag, 24. November, 6.45 Uhr: Weihnachtsferien in Bayern starten früher

Bayern zieht wegen Corona die Weihnachtsferien vor. Wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem Bayerischen Rundfunk sagte, ist der letzte Schultag dieses Jahr bereits am Freitag, 18. Dezember. Ursprünglich sollten die Ferien am 23. Dezember beginnen. Mit dem früheren Ferienbeginn vergrößere sich der Abstand zwischen Unterricht und Weihnachten, sagte Söde. "Damit verbessern wir die Möglichkeiten, dass die Familien in Bayern das wichtigste Fest des Jahres gesund und unbeschwerter feiern können." Das Infektionsrisiko werde durch die fast einwöchige Karenzzeit zwischen Schulunterricht und Weihnachten "erheblich gesenkt".

Zuvor hatte sich bereits der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke im Gespräch mit unserer Redaktion für einen solchen Schritt stark gemacht. „So gelänge es besser, dass Weihnachten dieses Jahr im Kreis der Familie verantwortungsbewusst gefeiert werden kann.“ Regulär hätten die Weihnachtsferien im Freistaat vom 23. Dezember bis einschließlich 9. Januar dauern sollen.

Wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem Bayerischen Rundfunk sagte, ist der letzte Schultag dieses Jahr in Bayern bereits am Freitag, 18. Dezember.
Wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem Bayerischen Rundfunk sagte, ist der letzte Schultag dieses Jahr in Bayern bereits am Freitag, 18. Dezember.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Dienstag, 24. November, 6.40 Uhr: Bundesländer wollen Teil-Lockdown bis kurz vor Weihnachten verlängern

Die Verlängerung des Teil-Lockdowns in Deutschland bis kurz vor Weihnachten ist so gut wie sicher. Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich am Montagabend darauf, dass die bis Ende November befristen Maßnahmen bundesweit zunächst bis zum 20. Dezember fortgeführt werden sollen, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Eine endgültige Entscheidung soll es bei den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ländern am Mittwoch geben. Ein Überblick.

Dienstag, 24. November, 6 Uhr: 13.554 Fälle: Corona-Neuinfektionen etwas unter dem Vorwochenstand

Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) erneut vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Binnen 24 Stunden wurden 13.554 neue Fälle übermittelt, wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 14.419 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Zu Beginn der Woche sind die Zahlen regelmäßig vergleichsweise niedrig, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 942.687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 24.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Dienstag um 249 auf insgesamt 14.361. Das RKI schätzt, dass rund 636.700 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 0,97 (Vortag: 1,03). Das bedeutet, dass im Durchschnitt jede Person, die mit SARS-CoV-2 infiziert ist, fast eine weitere Person ansteckt. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Montag, 23. November, 20.20 Uhr: CDU-Politiker fordert Impfung vor Großveranstaltungen

Der CDU-Gesundheitspolitiker und Europaabgeordnete Peter Liese hat sich für eine Corona-Schutzimpfung als Voraussetzung für Besuche von Großveranstaltungen ausgesprochen. Die Veranstalter sollten nur Besucher mit Impfausweis einlassen, sobald im kommenden Jahr jeder die Möglichkeit habe, sich impfen zu lassen, sagte Liese laut "Westfalenpost". Liese sprach sich zudem aktuell für weitere Maßnahmen aus, um die Zahl der Neuinfektionen zu senken. So sollten Schüler über 14 Jahre in geteilten Klassen unterrichtet werden.

Montag, 23. November, 18.30 Uhr: Zentralrat der Juden kritisiert "Sophie Scholl"-Vergleiche

Der Zentralrat der Juden warnt davor, dass auf "Querdenken"-Demontrationen der Holocaust verharmlost wird. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 23. November, 18 Uhr: FC Augsburg verschiebt Mitgliederversammlung auf 2021

Wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie hat der FC Augsburg seine Mitgliederversammlung auf das nächste Jahr verschoben. Wie der Fußball-Bundesligist am Montag bekanntgab, soll diese nun in der ersten Jahreshälfte 2021 stattfinden. Über den neuen Termin will der Verein rechtzeitig informieren.

Montag, 23. November, 16.15 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident stellt schärfere Corona-Regeln bis ins nächste Jahr in Aussicht - für ganz Deutschland

Vor dem nächsten Bund-Länder-Gespräch am Mittwoch erwartet Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil keine nennenswerten Lockerungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen - im Gegenteil. "Es wird dabei sicherlich auch um Maßnahmen gehen, die durchaus noch über das hinausgehen, was wir derzeit haben", sagte der SPD-Politiler am Montag in Hannover. Niedersachsen werde eine konstruktive Rolle einnehmen. Die neuen Regelungen sollten im Dezember bis ins nächste Jahr hinein für Klarheit sorgen.

Insbesondere die Zeit um Silvester sei eine besondere Herausforderung. Dazu, ob ein Feuerwerksverbot aus seiner Sicht eine geeignete Maßnahme ist, legte sich Weil vor der Runde mit der Kanzlerin nicht fest. "Jedenfalls wünsche ich mir sehr, dass die üblichen Silvesterfeierlichkeiten, so wie wir sie alle kennen und ich persönlich übrigens auch, dass die in diesem Jahr nicht stattfinden werden."

Montag, 23. November, 15.50 Uhr: Zwei neue Corona-Todesfälle in Kaufbeuren

Im Allgäuer Corona-Hotspot Kaufbeuren sind erneut zwei Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Allgäu auf 138.

Montag, 23. November, 14.50 Uhr: Wacker-Chemie stellt Corona-Impfstoffkandidaten für Curevac her

Die Münchner Wacker Chemie und der Tübinger Biotechkonzern Curevac arbeiten bei der Produktion eines Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 zusammen. Der Spezialchemiekonzern werde im ersten Halbjahr 2021 mit der Produktion der mRNA-Wirkstoffsubstanz für den Impfstoffkandidaten beginnen, teilten beide Unternehmen am Montag gemeinsam mit. Am Wacker-Standort Amsterdam sollen pro Jahr mehr als 100 Millionen Dosen des Impfstoffes von CureVac hergestellt werden. Zudem gebe es Erweiterungsoptionen.

Die Wacker-Chemie-Aktien zogen auf die Nachricht hin an und notierten am frühen Nachmittag zwei Prozent im Plus. Jüngst veröffentlichte Zwischenergebnisse einer klinischen Phase-1-Studie von Curevac hatten gezeigt, dass der Imfstoff im Allgemeinen gut verträglich war und zusätzlich zu den ersten Anzeichen einer T-Zellen-Aktivierung starke Antikörperreaktionen auslöste. Die für eine mögliche Zulassung relevante Phase-III-Studie soll noch vor Jahresende starten.

Andere Unternehmen sind schon weiter. So beantragten das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Pharmariese Pfizer am Freitag angesichts positiver Phase-III-Studiendaten bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Corona-Impfstoff. Anträge auf eine Zulassung für Europa und weitere Regionen werden vorbereitet.

Montag, 23. November, 14.20 Uhr: Mehrere Corona-Verstöße im Unterallgäu

Auch im Unterallgäu gab es am Wochenende Vorfälle, bei denen Menschen gegen die Corona-Regeln verstoßen haben. Mehr dazu hier.

Montag, 23. November, 13.30 Uhr: Bundesweite Daten zur Corona-Lage an Schulen geplant

Die Kultusminister der Länder wollen künftig einmal in der Woche bundesweite Daten zur Corona-Lage an den Schulen bereitstellen. Das kündigte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Montag in einem Gespräch mit Journalisten an. Bisher war es schwierig, ein genaues Gesamtlagebild über die Anzahl der geschlossenen Schulen, Corona-Infektionen bei Lehrern und Schülern und Betroffenen in Quarantäne zu bekommen, weil die Daten in den Bundesländern unterschiedlich erhoben und nicht zentral erfasst wurden.

Künftig werde eine regelmäßige wöchentliche Zusammenstellung veröffentlicht, sagte Hubig. Zum ersten Mal soll das ihren Angaben zufolge "in den nächsten Tagen" passieren. Der genaue Zeitpunkt war zunächst noch offen. Die letzten bekannten Zahlen der KMK stammen vom 12. November. Zu dem Zeitpunkt befanden sich knapp 200.000 der rund 11 Millionen Schülerinnen und Schüler und 13.000 der rund 800.000 Lehrkräfte in Quarantäne. 106 der mehr als 30.000 Schulen waren komplett geschlossenen.

Montag, 23. November, 13.05 Uhr: OB Bosse: 44 weitere Fälle in Seniorenheim in Kaufbeuren

Die 7-Tage-Inzidenz in Kaufbeuren ist mit einem Wert von 331,1 am Montag bereits der höchste im Allgäu. Nach einer Mitteilung von Oberbürgermeister Stefan Bosse auf Facebook wird dieser Wert aber erneut steigen: Im betroffenen Seniorenheim sind weitere 44 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Damit erreicht Kaufbeuren wohl einen 7-Tage-Inzidenz-Wert von über 400. Diesen Wert haben die Behörden allerdings noch nicht bestätigt.

Weitere Coronafälle in Kaufbeuren Leider haben Reihentestungen im bereits betroffenen Seniorenheim in Kaufbeuren...

Gepostet von Stefan Bosse am Montag, 23. November 2020

Montag, 23. November, 12.35 Uhr: Längerer Teil-Lockdown absehbar

Am Mittwoch wollen Bund und Länder Klarheit schaffen, wie es im Dezember weitergeht mit den Corona-Maßnahmen - und in welchem Rahmen die Menschen Weihnachten und Silvester verbringen können: Ein Überblick.

Montag, 23. November, 12.30 Uhr: Bayerns Landes-Sportverband meldet "dramatischen Mitgliederrückgang"

Wegen der Corona-Pandemie hat der Bayerische Landes-Sportverband mehr als 82.000 Austritte aus den Vereinen im Freistaat registriert und die Politik zum Einlenken aufgefordert. Im Vergleich zum Vorjahr wenden sich vor allem jungen Sportler ab, wie der BLSV am Montag mitteilte. Bei Kindern sei ein Rückgang von 4,3 Prozent, bei Jugendlichen ein Rückgang von 3,7 Prozent verzeichnet worden. Im Kampf gegen das Virus ist organisierter Breitensport in Bayern derzeit verboten. Sollten die Hallen über Ende November hinaus geschlossen bleiben, rechnet der BLSV mit einem "dramatischen Mitgliederrückgang" und mehr als 100.000 Austritten aus den Vereinen.

Zudem haben rund 65.000 Sportler ihre Kündigung in den Vereinen im Jahr 2021 vorgemerkt, wie es hieß. "Der Mitgliederrückgang wird also zu Beginn des neuen Jahres noch höher ausfallen - Tendenz weiter steigend", prognostizierte der Sportverband in München.

Um dem entgegenzuwirken, fordert der Verband eine Rückkehr zur Regelung von vor dem 13. November. "Unsere oberste Aufgabe muss es sein, die Menschen wieder zurück in die Sportvereine zu bringen und unsere Vereine und das Ehrenamt bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen", sagte BSLV-Präsident Jörg Ammon. "Elementar wichtig ist eine baldige Rückkehr zum Indoor-Sport."

Montag, 23. November, 12.10 Uhr: Baumärkte boomen in der Corona-Krise

Die Corona-Krise beschert den Bau- und Gartenfachmärkten in Deutschland einen anhaltenden Nachfrageboom. Insgesamt setzte die Do-it-Yourself-Branche in den ersten neun Monaten gut 17,3 Milliarden Euro um. Das entspreche einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtete der Handelsverband Heimwerken, Bau und Garten (BHB) am Montag in Köln.

Auch im dritten Quartal, das normalerweise eher durch Kaufzurückhaltung in der Hauptreisezeit und das nahende Ende der Gartensaison gekennzeichnet sei, habe die Branche weiterhin zweistellige Zuwächse verzeichnet. "Das ist sicherlich in der Hauptsache fehlenden Reisemöglichkeiten geschuldet", urteilte der Branchenverband. Außerdem habe die wachsende Bedeutung der eigenen vier Wände in der Pandemie dazu geführt, dass viele Sanierungs-, Renovierungs- und Verschönerungsprojekte angegangen worden seien.

Besonders gefragt waren laut BHB in den vergangenen Monaten Farben und Malerzubehör, Gartenausstattung, Holz, Gartenmöbel und Werkzeuge. Lediglich in einer Warengruppe waren die Umsätze rückläufig - beim Autozubehör. Hier spiegele sich die eingeschränkte Mobilität der Verbraucherinnen und Verbraucher im Corona-Jahr wider, urteilte der Verband.

Montag, 23. November, 11.45 Uhr: Neue Quarantäne-Regelung für Auslandsrückkehrer unwahrscheinlich

Nach dem Außerkraftsetzen der Corona-Einreiseverordnung in Nordrhein-Westfalen wird es voraussichtlich keine Quarantäne-Neuregelung für Reiserückkehrer aus dem Ausland geben. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte am Montag in Düsseldorf, dass nach dem OVG-Urteil sehr differenziert auf regionale Infektionskennziffern sowohl in der Urlaubsregion als auch in der Heimatregion der Reisenden geschaut werden müsste. "Wer soll das kontrollieren?", verdeutlichte Laumann. Das Thema dürfte sich mit diesem enormen Aufwand erledigt haben.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatte am Freitag die in der Corona-Einreiseverordnung geregelte Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten gekippt. Nach Ansicht des Gerichts hatte das Land nicht berücksichtigt, dass Reisende bei der Rückkehr aus Ländern mit geringeren Infektionszahlen als an ihrem Wohnort nach der Heimkehr einem höherem Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Somit sei die Quarantäne aktuell kein geeignetes Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland. Als Folge aus der OVG-Entscheidung hatte das NRW-Gesundheitsministerium die sogenannte Corona-Einreiseverordnung des Landes außer Kraft gesetzt.

Montag, 23. November, 11.15 Uhr: Unionsländer wollen kein Verkaufsverbot für Silvesterböller

Die unionsgeführten Bundesländer sind anders als SPD-Länder gegen ein Verkaufsverbot für Silvesterböller. Der Verkauf und das Mitführen von Pyrotechnik solle nicht untersagt werden, heißt es in einem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag. Stattdessen solle es einen Appell geben sowie ein Verbot von Feuerwerk auf belebten Plätzen.

In einem Papier Berlins als Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz hieß es, zum Jahreswechsel solle der Verkauf, der Kauf und das Zünden von Feuerwerk verboten werden - besonders um die Einsatz- und Hilfskräfte zu entlasten, die Kapazitäten des Gesundheitssystems freizuhalten und um größere Gruppenbildungen zu vermeiden.

Montag, 23. November, 11 Uhr: Corona-Lage dramatisch: Schweiz bleibt dennoch gelassen

Man stelle sich vor, in Deutschland würden täglich doppelt so viele Coronainfektionen gezählt und es wären mehr als doppelt so viele Menschen gestorben. Noch drastischere Maßnahmen wären wohl die Folge. Nicht so in der Schweiz. Dort ist Gelassenheit angesagt - ein Überblick.

Montag, 23. November, 10.30 Uhr: Zwei Corona-Tote bislang im Memminger Klinikum

35 Corona-Patienten werden derzeit im Klinikum Memmingen behandelt - sieben von ihnen liegen nach Angaben der Verwaltung auf der Intensivstation. Bislang sind im Klinikum zwei Menschen an Covid-19 gestorben, einer davon war aus Memmingen.

Montag, 23. November, 9.45 Uhr: Karl Lauterbach: Profi-Sport in der Halle komplett verbieten

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erwartet nach dem nächsten Corona-Gipfel auch weitere Einschränkungen für den Sport. Sollten sich die Fallzahlen nicht gut entwickeln, "dann könnte ich mir gut vorstellen, dass wir den Freizeitsport und auch den Profisport, zumindest den Hallensport, komplett verbieten", sagte der 57 Jahre alte Bundestagsabgeordnete im Interview der Deutschen Presse-Agentur vor den Beratungen von Bundesregierung und Ministerpräsidenten am Mittwoch. "Selbst beim Profi-Fußball bin ich nicht sicher, wie lange wir das noch durchhalten", meinte Lauterbach. Das komplette Interview lesen Sie hier.

Montag, 23. November, 8.35 Uhr: Dritter Impfstoff zu 70 Prozent wirksam gegen Covid-19

Mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca hat ein weiteres Unternehmen positive Daten zu einem für Europa relevanten Corona-Impfstoff vorgelegt. Das Vakzin vermeide mit rund 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken, teilte das Unternehmen am Montag mit. Damit liegt die Wirksamkeit des mit der Universität Oxford entwickelten Vakzins hinter der der Präparate von Pfizer/Biontech und Moderna. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 23. November, 8.15 Uhr: Corona-Beschränkungen: Diese Regeln wollen Bund und Länder beschließen

Vor den neuen Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie wollen die Ministerpräsidenten am Montag ihre Linie abstimmen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist dazu eine Schalte der Regierungschefs geplant. Ihnen liegt ein Beschlussentwurf vom Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz vor, den derzeit Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) innehat. Absehbar ist angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen eine Verlängerung des Teil-Lockdowns im Dezember. Ein Überblick über die geplanten Regeln.

Montag, 23. November, 7.45 Uhr: Corona-Schließungen: Fitnessstudios warnen vor Kahlschlag

Die Fitnessbranche in Deutschland warnt vor Insolvenzen, sollten die Studios in der Corona-Krise nicht bald wieder öffnen dürfen. "Die Unsicherheit in der Branche ist groß", sagt Ralph Scholz, Vorsitzender des Deutschen Industrieverbands für Fitness und Gesundheit. Es fehle eine verlässliche Perspektive der Politik für die Corona-Pandemie, klagt er. "Die Studios können nicht im 14-Tages-Rhythmus planen, ob sie wieder öffnen dürfen oder nicht."

Jahrelang haben die knapp 10.000 Fitnessstudios in Deutschland einen Aufschwung erlebt, 2019 verzeichneten sie gut 11,6 Millionen Mitglieder. Doch nach dem Shutdown im Frühjahr mussten die Studios im November erneut schließen. Bei vielen Betreibern liefen die Beiträge zunächst weiter, Mitglieder wurden oft mit späteren Freimonaten, Gutscheinen oder kostenlosen Personal-Trainings getröstet. Das erhält die Liquidität, kostet die Studios aber künftig Geld.

Die Umsatzeinbußen beziffert Scholz bei 5,5 Milliarden Euro jährlichen Beitragseinnahmen auf 460 Millionen Euro im Monat. Der Shutdown wirkt sich auch auf die Anmeldungen aus. Fitnessstudios dürften bis Jahresende 10 bis 15 Prozent weniger Mitglieder haben als Ende 2019, fürchtet Scholz. Das wären rund 1,6 Millionen Menschen. "Wenn der Lockdown noch lange dauert, werden viele das nicht überleben."

Auch der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen warnt vor den Folgen des Shutdowns. Den Schaden durch Kündigungen und ausbleibende Neumitgliedschaften beziffert er im laufenden Jahr auf mindestens 865 Millionen Euro. In der Fitness- und Gesundheitsbranche seien gut 217.000 Arbeitsplätze betroffen.

Montag, 23. November, 7.12 Uhr: Obdachlosen in Corona-Krise helfen: Das tun Städte und Gemeinden

Der Winter naht, schon jetzt sind viele Nächte bitterkalt. Für Obdachlose eine große Herausforderung. Aber auch für Helfer und Städte, die insbesondere wegen der Corona-Pandemie besonders viele Herausforderungen haben, die Obdachlosen zu unterstützen.

Montag, 23. November, 6.50 Uhr: Corona-Studie an Würzburger Kitas in vollem Gange

Kitas möglichst offen halten - daran forschen Mediziner in Unterfranken. Demnächst soll es erste Ergebnisse geben. Ein Überblick über die Studie.

Montag, 23. November, 6 Uhr: 10.864 Fälle: Corona-Neuinfektionen auf Vorwochenniveau

Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. So seien binnen 24 Stunden 10.864 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.824 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 929.133 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 23.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 90 auf insgesamt 14.112. Das RKI schätzt, dass rund 618.800 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,03 (Vortag: 1,07). Das bedeutet, dass im Durchschnitt jede Person, die mit SARS-CoV-2 infiziert ist, ungefähr eine weitere Person ansteckt. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

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<< Alle Entwicklungen vom 24 bis 30. Oktober lesen Sie in Teil 30 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

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<< Alle Entwicklungen vom 11. bis 17. Mai lesen Sie hier in Teil 11 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 04. Mai bis 10. Mai lesen Sie hier in Teil 10 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 27. April bis 3. Mai lesen Sie hier in Teil 9 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

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<< Alle Entwicklungen von 06. bis 10. April lesen Sie hier, in Teil 6 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

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