Corona-Newsblog Teil 37

Die Corona-Entwicklung im Allgäu vom 27. bis 31. Dezember im Rückblick

Im Impfzentrum der Air-Kaserne in Kempten haben die ersten Impfungen bereits gestartet.

Im Impfzentrum der Air-Kaserne in Kempten haben die ersten Impfungen bereits gestartet.

Bild: Ralf Lienert

Im Impfzentrum der Air-Kaserne in Kempten haben die ersten Impfungen bereits gestartet.

Bild: Ralf Lienert

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog, Teil 37, vom 27. bis 31. Dezember 2020.
05.01.2021 | Stand: 11:10 Uhr

Dies ist ein Archiv-Artikel. Hier geht es zum aktuellen Corona-Newsblog der Allgäuer Zeitung.

Donnerstag, 31. Dezember, 22.10 Uhr: Knapp eine Million Menschen in Großbritannien gegen Corona geimpft

In Großbritannien sind mittlerweile fast eine Million Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Das Land hatte am 8. Dezember mit einer Massenimpfung begonnen. Bis zum 27. Dezember hätten 786.000 Menschen in England, 92.188 in Schottland, 35.335 in Wales und 31.016 in Nordirland eine Dosis des Mittels der Unternehmen Biontech und Pfizer erhalten, teilte das Gesundheitsministerium in London am Donnerstag mit.

Von diesem Montag (4.1.) an soll ein zweiter Impfstoff für Tempo sorgen. Am Mittwoch hatte die Aufsichtsbehörde dem Mittel des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca und der Universität Oxford die Freigabe erteilt.

Großbritannien ist eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder Europas. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen rasant gestiegen, die Behörden meldeten mehr als 50.000 neue Fälle pro Tag. Zehntausende Menschen sind bereits an oder mit Covid-19 gestorben. Fast für das ganze Land gilt ein Shutdown mit weitreichenden Ausgangs- und Reisebeschränkungen.

Donnerstag, 31. Dezember, 20.20 Uhr: Wenig Hoffnung auf schnelle Lockerungen - Debatte um mehr Impfungen und um mehr Rechte für Geimpfte

Wenige Tage vor neuen Bund-Länder-Gesprächen deutet sich kein rasches Ende des Lockdowns in Deutschland an. Eine Lockerung der aktuell strengen Schutzvorkehrungen sei angesichts der hohen Infektionszahlen nicht verantwortbar, sagte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich wird diskutiert, wie trotz Engpässen beim Impfstoff mehr Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden können.

Mit Stand vom Donnerstagmorgen waren insgesamt 131 626 Impfungen beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. Entsprechend der Empfehlungen sind das vor allem Pflegeheimbewohner, Menschen über 80 Jahren und medizinisches Personal.

Donnerstag, 31. Dezember, 18.30 Uhr: China beginnt neues Jahr ohne große Corona-Einschränkungen

Peking (dpa) - Weil in China die Corona-Pandemie unter Kontrolle ist und es kaum noch Infektionen gibt, hat das neue Jahr in der Volksrepublik ohne große Einschränkungen begonnen. Allerdings ist Silvester für die Chinesen auch kein besonders wichtiger Feiertag. Nach ihrem traditionellen Mondkalender beginnt das neue Jahr erst im Februar.

Erst dann beginnt eine große Reisewelle, in der sich Hunderte Millionen durchs Land bewegen, um ihre Familien zu besuchen. Erst dann wird auch richtig groß gefeiert. Dennoch wurden am Freitag um Mitternacht in einigen Städten Feuerwerke gezündet. Auch in Wuhan, der Stadt des Corona-Ausbruchs, war eines geplant gewesen.

Donnerstag, 31. Dezember, 16.45 Uhr: Rückblick 2020: Die Corona-Krise im Allgäu im Video

Trotz des Böllerkaufverbots gab es in Kempten am Silvesterabend ein Feuerwerk.
Trotz des Böllerkaufverbots gab es in Kempten am Silvesterabend ein Feuerwerk.
Bild: Ralf Lienert

Donnerstag, 31. Dezember, 15.30 Uhr: Coronavirus-Mutation erneut im Südwesten nachgewiesen

Die britische Variante des Coronavirus ist erneut in Baden-Württemberg aufgetaucht. Das Gesundheitsministerium berichtete am Donnerstag von zwei neuen Fällen, wie die Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart erfuhr. Betroffen sei ein Paar aus dem Ortenaukreis. Ein Test der Frau sei am Mittwoch positiv auf die Virus-Variante gewesen.

Sie hatte sich offensichtlich bei ihrem Partner angesteckt, der im Dezember nach einer Geschäftsreise in Großbritannien erkrankt war. Da die Frau bereits vor Weihnachten auf Corona positiv getestet worden sei, seien die engen Kontaktpersonen schon wieder aus der Quarantäne entlassen worden. Die Gesundheitsbehörden hätten nun erneute Tests der engen Kontaktpersonen veranlasst, um das Risiko einer Weiterverbreitung zu minimieren.

An Heiligabend war die Virusvariante erstmals in Deutschland nachgewiesen worden - ebenfalls in Baden-Württemberg. Zwischenzeitlich tauchte die Variante B.1.1.7 auch schon bei Patienten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf. Sie ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern deutlich ansteckender als die bisher bekannte Version.

Donnerstag, 31. Dezember, 13.30 Uhr: Kanzler Kurz: So soll das "Freitesten" in Österreich ablaufen

Wer sich auf Corona testen lässt, darf den Lockdown in Österreich früher verlassen. Kanzler Kurz hat jetzt erklärt, wie er sich das "Freitesten" vorstellt.

Donnerstag, 31. Dezember, 12 Uhr: Bußgelder: Ohne triftigen Grund oder ohne Maske unterwegs

Keine Maske oder ohne triftigen Grund: Von Mittwoch auf Donnerstag erwischte die Polizei im Allgäu erneut etliche, die sich nicht an die Corona-Regeln hielten.

Donnerstag, 31. Dezember, 10 Uhr: Debatte über weniger Einschränkungen für Corona-Geimpfte

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat sich gegen eine Vorzugsbehandlung von Menschen ausgesprochen, die gegen das Coronavirus geimpft wurden. "Eine Vorzugsbehandlung für Geimpfte birgt die Gefahr der Spaltung der Gesellschaft. Zwischen bereits Geimpfte und nicht Geimpfte dürfen wir keinen Keil treiben", sagte der CDU-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag). Das Tempo bei der Impfstoffentwicklung sei "absolut beeindruckend", daher gebe es Hoffnung, dass es bei der Produktion noch schneller gehen werde als erwartet. "Jetzt ist jedenfalls nicht der richtige Zeitpunkt, um über Privilegien für die ersten Geimpften zu streiten, dazu wissen wir noch zu wenig über Dauer und Umfang der Impfwirkung."

Der für den CDU-Vorsitz kandidierende Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz will Corona-Geimpften hingegen mehr Freiheitsrechte einräumen. "Grundrechte sind Individualrechte, aber keine kollektiven Rechte, die der Staat bei Bedarf allen entzieht und nur allen gleichzeitig zurückgewährt, wenn es die Lage wieder erlaubt", sagte Merz den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). "Man kann deshalb einer immer größer werdenden Bevölkerungsgruppe von Geimpften, Gesunden und Genesenen nicht pauschal die Grundrechte vorenthalten, weil eine immer kleinere Gruppe nach wie vor durch das Virus gefährdet ist."

Menschen, die sich selbst und andere nicht mehr gefährdeten, mehr Freiheitsrechte zu gewähren, sei daher keine Diskriminierung. Das gehe entweder durch den Nachweis einer Impfung oder einen negativen Corona-Test, meinte Merz. So werde auch eine faktische Impfpflicht ausgeschlossen.

Donnerstag, 31. Dezember, 8.30 Uhr: Die Allgäuer Inzidenzwerte des RKI am Donnerstag

Von Mittwoch auf Donnerstag meldete das RKI 32.552 Corona-Neuinfektionen. Ein starker Anstieg deutschlandweit, im Allgäu sind die Inzidenz-Zahlen dagegen stabil. Im Unterallgäu und Oberallgäu sanken die 7-Tages-Inzidenzwerte sogar. Der Überblick der Allgäu-Zahlen.

Donnerstag, 31. Dezember, 6.50 Uhr: 32.552 Corona-Neuinfektionen und 964 neue Todesfälle gemeldet

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 32.552 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Außerdem wurden 964 neue Todesfälle verzeichnet, wie das RKI am Donnerstagmorgen bekanntgab. Die Zahlen sind jedoch nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar. Das RKI hatte über die Weihnachtstage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern gerechnet. Die aktuell hohen Zahlen sind deshalb aus Sicht des RKI wohl auch durch Nachmeldungen bedingt. Vor einer Woche waren es 32.195 Neuinfektionen und 802 neue Todesfälle binnen eines Tages.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Donnerstagmorgen bei 139,8.

Mittwoch, 30. Dezember, 21.45 Uhr: Irland verhängt Shutdown für mindestens einen Monat

Wegen stark gestiegener Corona-Neuinfektionen und der Ausbreitung einer neuen Virusvariante fährt Irland das öffentliche Leben für mindestens einen Monat herunter. Die Situation sei sehr ernst, sagte Regierungschef Micheal Martin am Mittwochabend. "Die Zahlen werden sich in den kommenden Tagen weiter verschlechtern." Angesichts des Tempos, in dem das Coronavirus um sich greife, müsse die Bremse gezogen werden, sagte Martin.

Die Beschränkungen ähneln einer Ausgangssperre. Von Mittwochabend an sind private Besuche ebenso verboten wie öffentliche Versammlungen - Ausnahmen gibt es für Hochzeiten mit bis zu sechs und Begräbnisse mit bis zu zehn Menschen. Die Menschen sollen ihre Häuser nur für Arbeit, Ausbildung und andere notwendige Zwecke verlassen.

Mittwoch, 30. Dezember, 20.45 Uhr: Auch Argentinien lässt Corona-Impfstoff von Astrazeneca zu

Nach Großbritannien hat auch Argentinien den Corona-Impfstoff der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca zugelassen. Die Arzneimittelbehörde Anmat erteilte am Mittwoch nach eigenen Angaben eine auf ein Jahr begrenzte Notfallregistrierung für den Verkauf des Mittels gegen Rezept. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Produkts sei akzeptabel, hieß es. Es war zunächst unklar, wann mit dem Einsatz des Präparats zu rechnen ist und wie viele Dosen das südamerikanische Land erhalten soll.

Mittwoch, 30. Dezember, 20.15 Uhr: Bayerischer Verfassungsgerichtshof lässt Corona-Verordnung in Kraft

Die bayerische Corona-Verordnung mit weitreichenden Einschränkungen und Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus bleibt bis auf Weiteres in Kraft. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof lehnte es in einer am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung ab, die Verordnung durch einstweilige Anordnung außer Vollzug zu setzen. Laut Mitteilung des Gerichts ist es aber offen, wie die Entscheidung im Hauptverfahren ausgeht: Bei der im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes gebotenen überschlägigen Prüfung könne "weder von offensichtlichen Erfolgsaussichten noch von einer offensichtlichen Aussichtslosigkeit" des Hauptantrags im Popularklageverfahren ausgegangen werden.

Mittwoch, 30. Dezember, 20 Uhr: Chefin von Umfrageinstitut: Optimismus wächst dank Impfbeginn

Mehr Menschen in Deutschland blicken optimistisch ins neue Jahr. Ihr Anteil ist bei Umfragen des Instituts für Demoskopie Allensbach im November und Dezember von 26 auf 39 Prozent gestiegen, wie Leiterin Renate Köcher dem "Südkurier" (Donnerstagsausgabe) in Konstanz sagte. "Damit hatten wir gar nicht gerechnet." Ein Grund sei, dass jetzt die Impfungen beginnen.

"Aber man muss auch sehen, dass Teile der Wirtschaft selbst in dieser Krisensituation bemerkenswert gut laufen", sagte Köcher der Zeitung weiter. Im lokalen Umfeld seien die Menschen zwar mit der schwierigen Situation vieler Einzelhändler, Gastronomen und Kulturschaffenden konfrontiert. Doch weite Teile der Wirtschaft seien wenig betroffen oder zurzeit in einem deutlichen Erholungsprozess.

Mittwoch, 30. Dezember, 19.30 Uhr: Oberverwaltungsgericht bestätigt Berliner Demoverbot an Silvester

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat das Demonstrationsverbot an Silvester in der Hauptstadt bestätigt. Das Gericht schloss sich am Mittwoch einer Entscheidung der Vorinstanz an und wies die Beschwerde eines Antragstellers zurück. Zuvor hatte bereits das Verwaltungsgericht mitgeteilt, dass das wegen der Corona-Pandemie für Silvester und Neujahr geltende Versammlungsverbot in Berlin rechtlich nicht zu beanstanden sei. Der Antragsteller hatte selbst eine Versammlung für Silvester angemeldet.

Mittwoch, 30. Dezember, 18.30 Uhr: Berlins Bildungssenatorin rechnet nicht mit Präsenz vor 18. Januar

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres rechnet nicht damit, dass der reguläre Unterricht in der Schule wieder vor dem 18. Januar beginnen kann. "Ich wünsche mir, dass die Schülerinnen und Schüler, insbesondere in der Primarstufe und in den abschlussrelevanten Jahrgängen, wieder möglichst schnell in den Präsenzunterricht wechseln können", teilte sie am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. "Doch das können wir nicht unabhängig vom Infektionsgeschehen entscheiden. Ich gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass wir in Berlin die Phase des schulisch angeleiteten Lernens zu Hause noch bis zum 17. Januar verlängern müssen." Der 17. Januar ist ein Sonntag, der Unterricht in der Schule könnte dann am Montag darauf wieder beginnen.

Mittwoch, 30. Dezember, 18 Uhr: Baden-Württemberg erbost über Impftouristen aus Rheinland-Pfalz

Baden-Württemberg hat sich beim Nachbarland Rheinland-Pfalz über zunehmenden Impftourismus beschwert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Stuttgart melden sich viele Menschen aus der rheinland-pfälzischen Grenzregion in Baden-Württemberg zum Impfen an, weil das in Rheinland-Pfalz noch nicht möglich ist. Im Südwesten können die Bürger bereits seit dem 27. Dezember einen Impftermin vereinbaren, in Rheinland-Pfalz soll die Terminvergabe erst am 4. Januar starten.

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler wies die Kritik am Mittwoch zurück. "Die Sorge ist völlig unbegründet", sagte die SPD-Politikerin. "Es gilt das Wohnsitzprinzip." Rheinland-Pfälzer könnten in den Impfzentren in Baden-Württemberg keinen Termin bekommen.

Mittwoch, 30. Dezember, 17.10 Uhr: Deutschland liefert Beatmungsgeräte an die Ukraine

Im Kampf gegen die Folgen des Coronavirus hat Deutschland 18 Beatmungsgeräte an die Ukraine geliefert. Deutschland zeige damit seine Solidarität bei der Überwindung der globalen Pandemie, sagte die deutsche Botschafterin Anka Feldhusen am Mittwoch in Kiew. Damit sollten die Auswirkungen des Virus abgefedert werden. Nach Angaben der deutschen Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt hat Deutschland das osteuropäische Land in den vergangenen Monaten bereits mehrfach mit medizinischen Geräten unterstützt.

In der Ukraine hat sich nach offiziellen Angaben seit Beginn der Pandemie im Frühjahr mehr als eine Million Menschen mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch kamen demnach fast 8.000 Neuinfektionen hinzu. Mehr als 18.300 Menschen starben bereits mit dem Virus. Das Gesundheitsministerium in Kiew unterzeichnete nach eigenen Angaben am Mittwoch einen Vertrag mit dem chinesischen Pharmaunternehmen Sinovac zur Lieferung von Corona-Impfstoff.

Mittwoch, 30. Dezember, 17 Uhr: Höchststand im Klinikverbund Allgäu: 70 Patienten mit Covid-19

13 Menschen mit Corona liegen auf der Intensivstation. In den Kliniken in Kempten, Immenstadt und Mindelheim gelten weitere 26 Patienten als Verdachtsfälle. Wie sich der "absolute Höchtstand" zusammensetzt und warum Geschäftsführer Andreas Ruland trotz allem mit schwarzen Zahlen rechnet.

Mittwoch, 30. Dezember, 16.25 Uhr: Bund: Nächste Corona-Impfstofflieferung am 8. Januar

Für die Corona-Impfungen in Deutschland soll nun doch schon in der ersten Woche des neuen Jahres Nachschub kommen. Mit dem Impfstoff-Hersteller Biontech habe vereinbart werden können, dass die nächste Lieferung - wie ursprünglich geplant - bereits nächste Woche, am 8. Januar, erfolgen werde, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Danach solle die nächste Lieferung am 18. Januar kommen, ab dann vorerst wöchentlich jeweils montags. Dabei würden anfangs etwa 670.000 Dosen pro Woche geliefert.

Aus mehreren Bundesländern war am Mittwoch Kritik laut geworden, dass eine für die erste Kalenderwoche 2021 zugesagte Lieferung ausbleiben sollte. Demnach sollte es erst am 11. Januar Nachschub geben, also in der zweiten Kalenderwoche 2021.

Mittwoch, 30. Dezember, 15.57 Uhr: Impfstoff-Lieferung für Bayern fällt aus

Bayern wird in der ersten Januar-Woche - entgegen der bisherigen Zusage - voraussichtlich keine Impfstofflieferung erhalten. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) mit. "Es ist für mich unverständlich, wie gerade bei derartig hohen Infektionszahlen eine komplette Lieferung einfach entfallen kann. Die eigentlich zugesagten Impfdosen waren in unseren Impfzentren bereits fest eingeplant." Erst vom 11. Januar an soll Bayern laut Ministerium wieder wöchentliche Lieferungen über jeweils 107 250 Impfdosen vom Bund erhalten.

Bis Mittwochmittag wurden laut Gesundheitsministerium bereits rund 17 000 Menschen im Freistaat geimpft, insbesondere in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Nach einer Übersicht des Robert Koch-Instituts lag Bayern zuvor - in absoluten Zahlen - im Ländervergleich vorne. Zudem trafen nach Angaben Humls am Mittwoch weitere 107 500 Impfdosen in Bayern ein. "Diese Lieferungen gehen an alle bayerischen zentralen Lagerstandorte. Von dort aus werden sie weiterverteilt", sagte sie.

Mittwoch, 30. Dezember, 15.40 Uhr: Paul-Ehrlich-Institut: Corona-Impfungen auch für Allergiker geeignet

Menschen mit allergischen Erkrankungen haben generell kein höheres Risiko für schwerwiegende unerwünschte Wirkungen bei der Corona-Impfung. Das habe eine eingehende Prüfung der Datenlage durch Experten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und der Europäischen Arzneimittelbehörde ergeben, teilte das PEI mit. Bekannte Allergien gegenüber Lebensmitteln und Medikamenten seien deshalb laut der EMA-Zulassung keine Kontraindikation gegen den derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoff.

In Großbritannien war es nach Beginn der Impfungen mit dem Impfstoff "Comirnaty" der Unternehmen Biontech und Pfizer in Einzelfällen zu schweren allergischen Reaktionen gekommen. Die britischen Behörden empfahlen daraufhin, Menschen nicht zu impfen, die schon einmal eine schwere allergische Reaktion auf einen Impfstoff, ein Medikament oder auf ein Lebensmittel hatten. In der Zulassungs-Studie waren Patienten mit schweren Allergien ausgeschlossen.

Mögliche Auslöser der beobachteten schwerwiegenden Reaktionen könnten der Wirkstoff oder eingesetzte Hilfsstoffe sein. Dazu gehörten die PEG (Polyethylenglykol)-haltigen Nanopartikel, in denen der Wirkstoff verpackt ist.

Mittwoch, 30. Dezember, 15.10 Uhr: Drei Männer treffen sich zum Haareschneiden - und bekommen Ärger mit der Polizei

Immer wieder kommt es zu Anzeigen und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz. So auch in Ulm. Allerdings klingt es hier wirklich harmlos: Drei Männer treffen sich zum Haareschneiden. Dennoch hat die Polizei das Treffen nach einem Zeugenhinweis aufgelöst. Die Hintergründe zur "Haaraktion".

Mittwoch, 30. Dezember, 14.40 Uhr: Besucheranstrum im Allgäu und Maskenpflicht am Hopfensee

Durch den aktuell großen Besucherandrang auf die Gemeinden im südlichen Landkreis kann insbesondere an der Uferstraße am Hopfensee nicht mehr der aus Infektionsschutzgründen notwendige Mindestabstand gewahrt werden. Das Landratsamt Ostallgäu hat deshalb für die Uferstraße innerorts in Hopfen am See eine Maskenpflicht angeordnet. Die Maskenpflicht dort gilt ab sofort bis vorerst 17. Januar 2021.

„Wir erleben entlang der Alpenkette aufgrund des Besucherandrangs gerade ein regelrechtes Chaos. Das ist nicht nur infektionsschutzrechtlich bedenklich, sondern verursacht auch Verstöße gegen Parkverbote oder Naturschutzrecht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Zudem bat Zinnecker den Innenminister um Hilfe. Wie Bürgermeister und Polizei an den Hotspots reagieren.

Mittwoch, 30. Dezember, 14.30 Uhr: Russland: Corona-Totenzahl mehr als doppelt so hoch wie angegeben

Die Zahl der Corona-Toten in Russland ist nach Regierungsangaben mehr als doppelt so hoch wie bisher bekanntgegeben. Seit Beginn der Pandemie seien im Land mehr als 115.000 Menschen mit dem Virus gestorben, sagte Vizeregierungschefin Tatjana Golikowa am Mittwoch im Staatsfernsehen. Bei mehr als 70.900 davon sei der Tod ausschließlich auf Covid-19 zurückzuführen, weitere 45.100 seien positiv auf das Virus getestet worden.

Auf der offiziellen Regierungsseite war am Mittwoch weiterhin von "nur" 56.400 Corona-Toten die Rede. Die Seite listet nur Fälle auf, in denen Corona als Todesursache auf der Sterbeurkunde steht. An dieser Statistik gab es immer wieder Kritik.

Die Übersterblichkeit lag in Russland zwischen Januar und November bei mehr als 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Rund 81 Prozent der zusätzlichen Todesfälle seien auf Corona zurückzuführen, sagte Golikowa nun.

Mittwoch, 30. Dezember, 12.32 Uhr: Hohe Todeszahlen heute wohl auch durch Nachmeldungen

Der Tageshöchststand bei den gemeldeten Corona-Todesfällen in Deutschland ist aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wohl auch durch Nachmeldungen bedingt. "Die plausibelste Erklärung ist die, dass es eben verzögerte Meldungen sind von Todesfällen", sagte RKI-Chef Lothar Wieler am Mittwoch in Berlin. Über die Feiertage seien die Zahlen von Neuinfektionen und Gestorbenen relativ gering gewesen. Wieler bekräftigte, eher auf Wochenwerte zu blicken statt auf den Stand an einzelnen Tagen.

Mittwoch, 30. Dezember, 11.30 Uhr: Spahn: "Zahlen zeigen, wie brutal dieses Virus immer noch zuschlägt"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht angesichts der hohen Corona-Todes- und Infektionszahlen keine Möglichkeit, den aktuellen Lockdown zu beenden. "1129 Familien werden diesen Jahreswechsel in Trauer erleben", sagte der CDU-Politiker mit Blick auf die aktuell gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. "Diese Zahlen belegen, wie brutal dieses Virus immer noch zuschlägt." Von einer Normalität sei man noch sehr weit entfernt. "Ich sehe also nicht, wie wir in dieser Situation zurückkehren können in den Modus vor dem Lockdown."

RKI-Chef Lothar Wieler betonte bei der Pressekonferenz, der in Deutschland eingesetzte Impfstoff von Biontech (Hintergründe dazu hier) sei "wirksam und sicher".

Verfolgen Sie die Pressekonferenz bei uns im Livestream:

Mittwoch, 30. Dezember, 10.30 Uhr: Wirkung, Nebenwirkungen, Schutz: Fragen und Antworten zum Impfstoff von Biontec

Auch in Deutschland laufen jetzt die Impfungen gegen das Corona-Virus. Verwendet wird dabei ein Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer. Der ist offiziell zugelassen - und wirft bei manchen Menschen Fragen auf. Denn in sozialen Netzwerken kursieren Gerüchte und Halbwahrheiten um den neuartigen mRNA-Impfstoff.

Wie wirkt der Impfstoff genau? Wie lange? Und welche Nebenwirkungen gibt es? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Mittwoch, 30. Dezember, 9.30 Uhr: Seniorenheim-Chef missachtet Corona-Quarantäne und wird suspendiert

Der Heimleiter aus Vorarlberg soll gegen die Quarantänepflicht verstoßen haben. Er hatte die Einrichtung zuvor 25 Jahre lang geleitet. Wie es jetzt weitergeht.

Mittwoch, 30. Dezember, 7.40 Uhr: Längerer Lockdown? Corona-Beschränkungen wohl über den 10. Januar hinaus

Ein schnelles Zurück aus dem Lockdown gibt es wohl nicht - eher wird er länger. Gesundheitsminister Jens Spahn stimmte darauf bereits ein und sagte am Dienstagabend in den ARD-"Tagesthemen", bei der Eindämmung der Pandemie sei Deutschland "bei weitem noch nicht da, wo wir hin müssen". Deshalb werde es nach dem 10. Januar "ohne Zweifel Maßnahmen geben".

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wies darauf hin, dass Pflegepersonal nach dem Infektionsschutzgesetz auch zur Impfung gezwungen werden könnte. "Aber die Bundesregierung hat versprochen, dass es keine Impfpflicht geben wird.

Mittwoch, 30. Dezember, 6.50 Uhr: Die Allgäuer Inzidenzwerte am Mittwoch

Die 7-Tages-Inzidenzen im Ostallgäu und in Kaufbeuren sind unter die dunkelrote Warnstufe gefallen. Auch in Lindau und in Memmingen sanken die Zahlen leicht. Einen Anstieg verzeichnete dagegen Kempten. Die Allgäeur Werte in der Übersicht.

Mittwoch, 30. Dezember, 5.50 Uhr: Höchstwert: 1.129 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat zum ersten Mal die Marke von 1.000 überschritten und damit einen Höchststand erreicht. Binnen einen Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 1.129 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Außerdem wurden 22.459 Neuinfektionen gemeldet. Vergangenen Mittwoch (23.12.) waren 24.740 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 962 Todesfällen gemeldet worden.

Das RKI hatte vor den Weihnachtstagen mitgeteilt, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar seien, da es zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Dennoch war die Zahl der neuen Todesfälle am Mittwochmorgen deutlich höher als vor einer Woche.

Dienstag, 29. Dezember, 20.45 Uhr: Spahn: Auch nach dem 10. Januar "ohne Zweifel" noch Beschränkungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stimmt die Bevölkerung darauf ein, dass die umfassenden staatlichen Corona-Beschränkungen auch nach Ablauf der Frist am 10. Januar zumindest teilweise verlängert werden. Bei der Eindämmung der Pandemie sei Deutschland "bei weitem noch nicht da, wo wir hin müssen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in den ARD-"Tagesthemen" laut Vorabmeldung. Deshalb werde es nach dem 10. Januar "ohne Zweifel Maßnahmen geben". In welchem Umfang, müsten dann Anfang Januar Bund und Länder entscheiden. Es sei aber absehbar, dass die Zahlen bis dahin nicht so niedrig seien, "dass wir einfach in den Vorlockdown-Modus zurück können", sagte er.

Dienstag, 29. Dezember, 20.30 Uhr: Villingen-Schwenningen legt nun doch Langlauf-Loipen an

Die Stadt Villingen-Schwenningen plant nun doch, Loipen für Skilangläufer anzulegen. Die Oberbürgermeister und Bürgermeister aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis hätten alle Argumente abgewogen und die Situation am Dienstag neu bewertet, teilte die Stadt mit. Am Montag hatte die Stadt noch angekündigt, dass es wegen der Corona-Pandemie diesen Winter keine Loipen geben werde. Laut Mitteilung vom Dienstag wurde mit den Vorbereitungen für die Langlaufstrecken bereits begonnen. Sollten Wintersportler die Abstands- und Hygieneregeln allerdings missachten, könnten die Strecken auch wieder geschlossen werden, hieß es.

Dienstag, 29. Dezember, 20 Uhr: Spahn verteidigt europäischen Weg bei Impfstoff-Beschaffung

Es hagelt Kritik am Tempo der Beschaffung der Corona-Impfstoffe. Gesundheitsminister Jens Spahn kontert - es seien genügend Impfdosen bereitgestellt. Wie der Gesundheitsminister den "europäischen Weg" verteidigt.

Dienstag, 29. Dezember, 18.15 Uhr: Großbritannien meldet Rekord: 53.000 Neuinfektionen an einem Tag

Die Corona-Neuinfektionen in Großbritannien steigen weiter steil an. Am Dienstag verzeichneten die Behörden den Rekordwert von 53.135 neuen Fällen. Erst am Montag hatten sie mit 41.385 Neuinfektionen den höchsten Tagesanstieg seit Beginn der Pandemie gemeldet. Die Quote je 100.000 Einwohner stieg auf 381,5.

Großbritannien ist eines der am stärksten von der Corona-Krise betroffenen Länder in Europa. Bisher haben sich fast 2,4 Millionen Menschen landesweit mit dem Virus infiziert, Zehntausende sind mit oder an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Dienstag, 29. Dezember, 17.40 Uhr: Erste britische Impf-Patientin: 91-Jährige erhält zweite Dosis

Vor drei Wochen wurde Margaret Keenan als erster Mensch in Großbritannien gegen das Coronavirus geimpft - nun hat die mittlerweile 91-Jährige die zweite Dosis des Mittels erhalten. Der Großmutter wurde die Spritze am Dienstag in der mittelenglischen Stadt Coventry gesetzt.

Für den vollen Impfschutz sind zwei Dosen pro Person nötig. "Es ist fantastisch zu sehen, dass Margaret Keenan ihre zweite Dosis der Pfizer-Biontech-Corona-Impfung bekommen hat", twitterte Gesundheitsminister Matt Hancock. "Wir werden es gemeinsam durch diese Pandemie schaffen."

Dienstag, 29. Dezember, 17.30 Uhr: Hamburgs Schüler bleiben nach Ferien länger zu Hause

Die meisten Hamburger Schüler bleiben nach den Weihnachtsferien länger zu Hause. Die Anwesenheitspflicht in den Hamburger Schulen wird wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 17. Januar aufgehoben. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen. Damit gelte weiterhin ein eingeschränkter Schulbetrieb. Bisher galt die Regel bis zum 10. Januar.

Darüber hinaus geht der Senat davon aus, dass auch in den letzten beiden Januarwochen kein regulärer Präsenzunterricht in allen Klassenstufen stattfinden kann. Die endgültige Entscheidung darüber werde der Senat nach Abstimmung mit den anderen Bundesländern sowie unter Berücksichtigung der Infektionslage im Januar treffen.

Dienstag, 29. Dezember, 16 Uhr: LGL: Vier Corona-Todesfälle im Allgäu

Im Allgäu hat es vier Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gegeben. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bekannt gegeben. Demnach starben zwei Personen im Unterallgäu sowie jeweils eine Person in Kaufbeuren und im Ostallgäu im Zusammenhang mit Corona. Details zur Identität der Toten wurden nicht genannt. Spitzenreiter im Bereich der Inzidenzwerte im Allgäu bleibt die Stadt Memmingen (224,49). In Kempten ist die Infektionskennziffer unter 100 gesunken. Die aktuellen LGL-Zahlen für alle Landkreise und kreisfreien Städte im Allgäu lesen Sie hier.

Dienstag, 29. Dezember, 15.45 Uhr: Wegen Ausflügler-Andrang: Landrat schickt Hilferuf an Söder

Nach dem Andrang von Tagesausflüglern am Weihnachtswochenende will die Polizei am oberbayerischen Schliersee und Spitzingsee zum Jahreswechsel verstärkt kontrollieren. Viele Besucher hätten letztes Wochenende ihre Fahrzeuge in verbotenen Bereichen abgestellt. "Das ist aber nicht so außergewöhnlich", sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. "Es gab erheblichen Ausflugsverkehr - wie an allen anderen Wochenenden auch."

Dramatischer sieht der Miesbacher Landrat Olaf von Löwis (CSU) die Lage. Der hatte per SMS einen Hilferuf an Ministerpräsident und Parteikollege Markus Söder geschickt. "Es brennt wirklich."

Ein ähnliches Problem gibt es auch im Allgäu. In Oberstdorf und Balderschwang waren bereits am Dienstagvormittag alle Parkplätze belegt.

Dienstag, 29. Dezember, 14.55 Uhr: Argentinien startet Corona-Impfung mit Russlands "Sputnik V"

Argentinien hat mit dem russischen Corona-Impfstoff "Sputnik V" als weiteres Land in Lateinamerika mit der Impfung der Bevölkerung gegen das Coronavirus begonnen. "Der nationale Coronavirus-Impfplan wurde landesweit zeitgleich gestartet", berichtete die argentinische Nachrichtenagentur "Telam" am Dienstag. Der argentinischen Zeitung "El Clarín" zufolge wurden fast 300.000 Impfdosen in allen Provinzen des südamerikanischen Landes verteilt.

Der Beginn der landesweiten Impfkampagne in Argentinien ist mit großer Erwartung, aber auch mit Misstrauen verbunden. Als weltweit erstes Land hatte Russland Mitte August "Sputnik V" zur breiten Anwendung zugelassen - noch vor Beginn einer wichtigen und abschließenden Testphase III. In Argentinien, einem Staat mit rund 45 Millionen Einwohnern, haben sich mehr als 1,5 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert, fast 43.000 Menschen starben.

Dienstag, 29. Dezember, 13.30 Uhr: Lambrecht: Privilegien für Geimpfte "verbieten sich gegenwärtig"

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hält Privilegien für Menschen mit Corona-Impfung zum jetzigen Zeitpunkt für falsch. Es sei nicht einmal klar, ob die Impfung auch vor der Weitergabe der Infektion durch den Geimpften schütze, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. "Allein deshalb verbieten sich gegenwärtig Privilegien für Geimpfte." Solange nicht allen ein Impfangebot gemacht werden könne, sei es "ein Gebot der Fairness und der Solidarität, Sonderrechte weder einzufordern noch anzubieten."

Dienstag, 29. Dezember, 12 Uhr: Fast 42.000 Menschen in Deutschland gegen Corona geimpft

Bis einschließlich Monag haben in Deutschland 41.962 Menschen die erste Dosis des Corona-Impfstoffs erhalten. Das berichtete das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag. Der Anstieg im Vergleich zum Vortag betrug demnach 19 084 Impfungen. Das ist allerdings nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften, sondern kann auch Nachmeldungen einschließen, wie das RKI schreibt.

Eine Impfquote, also den Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung, nennt das RKI zunächst nicht. Dazu sei die Zahl der Geimpften derzeit noch zu gering, erläuterte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher.

Erfasst werden derzeit Impfungen mit der ersten Impfdosis. Eine zweite Impfung ist etwa drei Wochen nach der ersten fällig, um einen vollständigen Impfschutz zu erzielen. Es ist somit nicht davon auszugehen, dass alle Geimpften bereits sicher vor der Erkrankung Covid-19 geschützt sind.

Dienstag, 29. Dezember, 11.30 Uhr: Intensivbetten in Kempten und Memmingen alle belegt

Die Lage bei den Intensivbetten scheint im Allgäu noch immer angespannt zu sein. Im Oberallgäu sind laut dem Intensivregister alle 20 verfügbaren Intensivbetten belegt, davon jedoch nur sechs mit Covid-19-Patienten. Ähnlich in Memmingen: Auch dort sind alle 18 Betten voll, in acht davon liegen Menschen mit einer Covid-19-Infektion. In Kempten ist derzeit nur ein Intensivbett noch frei, insgesamt gibt es dort 26 Betten. In drei der belegten Betten werden Corona-Patienten behandelt. Wie sich die Belegungszahlen der Intensivbetten im Allgäu entwickeln, erfahren Sie laufend in unserer Intensivbetten-Übersicht.

Dienstag, 29. Dezember, 10.10 Uhr: Mehr als 1.700 Corona-Tote an einem Tag in den USA

In den USA steigt die Zahl der Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion weiter an. Am Montag meldeten die Behörden 1.718 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Dienstagmorgen (MEZ) hervorging. Zudem gab es demnach am selben Tag 168.817 Neuinfektionen. Über das lange Weihnachtswochenende waren jedoch Testzentren vielerorts geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet.

In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang rund 19,3 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 334.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Dienstag, 29. Dezember, 8 Uhr: Corona-Regeln in der Gastro-Branche: Werden geimpfte Gäste bevorzugt?

Sobald die Clubs, Bars und Restaurants wieder öffnen: Dürfen dann nur Geimpfte hinein? Werden die Jungen, die als Letzte geimpft werden, benachteiligt? Aus Sicht des Gastro-Branchenverbands Dehoga ist jetzt nicht die Zeit für solche Gedankenspiele.

Dienstag, 29. Dezember, 7 Uhr: Coronavirus-Mutation in Deutschland nachgewiesen

Die vermutlich ansteckendere Coronavirus-Mutation ist inzwischen in Deutschland nachgewiesen worden. Das berichten mehre Medien, darunter der Spiegel, übereinstimmend. Bereits im November sei das Virus bei einem älteren Mann aus Niedersachsen festgestellt worden. Nachträglich wurden die Proben des Mannes demnach auf die neue Mutation des Coronavirus überprüft. Der Patient sei inzwischen verstorben.

Dienstag, 29. Dezember, 6.30 Uhr: Die Allgäuer Inzidenzwerte am Dienstag

Mit einem Inzidenzwert von 96,9 (laut RKI) rutscht Kempten als einzige Allgäuer Stadt unter den dunkelroten Warnwert. Seit Wochen lagen alle Allgäuer Gemeinden über der Grenze von 100. Mit einer 7-Tages-Inzidenz von 224,5 führt Memmingen die negativ-Liste im Allgäu an. Die Zahlen in der Übersicht.

Dienstag, 29. Dezember, 6 Uhr: 12.892 Corona-Neuinfektionen und 852 neue Todesfälle gemeldet

Die deutschen Gesundheitsämter haben binnen 24 Stunden 12.892 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 852 weitere Todesfälle verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag bekannt gab. Diese Zahlen sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Dennoch war die Zahl der Todesfälle vor einer Woche mit 731 Fällen geringer. Ein Höchststand von 952 Todesfällen war am 16. Dezember registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen betrug vor einer Woche 19.528.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Dienstagmorgen bei 149,2. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Dienstag Sachsen mit 364,7 und Thüringen mit 273,7 den niedrigsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 77,2.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Montag bei 0,74 (Sonntag: 0,83). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 74 weitere Menschen anstecken.

Montag, 28. Dezember, 21.30 Uhr: Gericht bestätigt Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat das bundesweite Verkaufsverbot für Silvester-Feuerwerk bestätigt. Das teilte das Gericht am Montagabend mit.

Zur Begründung hieß es: Nach allgemeiner langjähriger Erfahrung sei damit zu rechnen, dass unsachgemäßer Gebrauch von Silvester-Feuerwerk zu akut behandlungsbedürftigen Verletzungen führe. Die Behandlung der Verletzten würde das zurzeit ohnehin stark in Anspruch genommene Krankenhauspersonal zusätzlich treffen und die Behandlung der zahlreichen Corona-Patienten potenziell beeinträchtigen.

Montag, 28. Dezember, 21.15 Uhr: Landeverbot für Flugzeuge aus Südafrika nun auch in Österreich

In Österreich dürfen wegen des mutierten Coronavirus von Mittwoch an keine Flugzeuge aus Südafrika mehr landen. Die Maßnahme gilt vorerst bis zum 10. Januar, wie aus einer am Montagabend veröffentlichten Verordnungsnovelle hervorgeht. Zudem werde das vor wenigen Tagen verhängte Landeverbot für Flieger aus Großbritannien bis 10. Januar verlängert. Der Stopp der Flüge aus Südafrika, wo sich die neue Corona-Variante verbreitet hat, stopft ein Schlupfloch für deutsche Reisende. Wie "Spiegel Online" berichtet hatte, sollen Fluggäste aus Südafrika wegen des früheren Landeverbots in Deutschland in den vergangenen Tagen via Wien in ihre Heimat zurückgekehrt sein.

Montag, 28. Dezember, 19.40 Uhr: Neue Variante des Coronavirus: WHO rechnet demnächst mit Klarheit

Die Untersuchungen über die neue Variante des Coronavirus dauern noch an. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechne in den nächsten Tagen oder Wochen mit Ergebnissen entsprechender Studien aus Großbritannien und Südafrika, sagte die WHO-Expertin Maria Van Kerkhove am Montag in Genf. Solche Untersuchungen bräuchten ihre Zeit. "Veränderungen sind normal, Veränderungen wurden erwartet und je mehr das Virus im Umlauf ist, desto mehr Gelegenheit zur Veränderung hat es", sagte Van Kerkhove. Eine der wichtigen Fragen ist, ob Impfungen auch bei der neuen Variante wirksam sind.

Ein Jahr nach den ersten Hinweisen auf das neue Virus aus China appellierte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, die Lehren aus der Pandemie zu ziehen. Zwar sei das Bewusstsein für eine solche Herausforderung gestiegen. Aber es sei noch Zeit nötig, sich wirklich auf ähnliche weitere Krisen vorzubereiten. "Das Virus hat die Probleme, die wir haben, klargemacht." Dazu gehöre das Ausmaß der Ungleichheit, der Armut und der Ausgeschlossenheit.

Montag, 28. Dezember, 18.45 Uhr: Huml: 6000 Menschen bisher geimpft

In Bayern sind bislang etwa 6.000 Menschen gegen Corona geimpft worden. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montagabend mit. Großenteils wurden alte Menschen in Pflege- und Seniorenheimen geimpft. Die Impfungen hatten am Sonntag begonnen, bis Jahresende soll Bayern rund 215.000 Impfdosen erhalten.

Vorerst werden ganz überwiegend Heimbewohner geimpft. Eine Gruppe mit hoher Priorität sind aber auch zu Hause lebende Senioren. Bis Ende Januar sollen in allen bayerischen Impfzentren persönliche Impftermine angeboten werden.

Montag, 28. Dezember, 17.50 Uhr: Großbritannien meldet Tageshöchstwert an Corona-Infektionen

In Großbritannien sind an einem Tag so viele Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Es habe mit Stand Montagmorgen 41.385 bestätigte Fälle gegeben, teilte die Regierung mit. Vermutlich liegt die Zahl noch höher, denn in der Provinz Nordirland wurde über die Feiertage kein neuer Stand gemeldet. Insgesamt gab es damit bisher mehr als 2,3 Millionen positive Corona-Tests im Vereinigten Königreich.

"Dieses sehr hohe Infektionsniveau ist in einer Zeit, in der unsere Krankenhäuser am anfälligsten sind und es in vielen Regionen immer mehr Aufnahmen gibt, zunehmend besorgniserregend", sagte Yvonne Doyle von der Gesundheitsbehörde Public Health England. Großbritannien ist eines der am schwersten von der Pandemie getroffene Länder Europas. Die Regierung hat über weite Teile des Landes einen Shutdown mit weitreichenden Ausgangs- und Reisebeschränkungen verhängt. Die Hoffnung liegt auf einer vor drei Wochen angelaufenen Massenimpfung sowie der baldigen Zulassung eines zweiten Impfstoffs.

Montag, 28. Dezember, 15.50 Uhr: Erneuter Corona-Todesfall im Unterallgäu

Im Unterallgäu hat es nach Angaben des bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gegeben. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Todesfälle im Unterallgäu auf 52 seit Beginn der Pandemie. Details zur Identität der verstorbenen Person wurden nicht genannt. Besonders betroffen von der Corona-Pandemie ist im Allgäu aktuell die Stadt Memmingen. Dort ist der Inzidenzwert auf 233,5 gestiegen. Weitere aktuelle LGL-Zahlen für das Allgäu lesen Sie hier.

Montag, 28. Dezember, 15.15 Uhr: Probleme in Belgien verzögern Impfstofflieferung für Spanien

Die für Montag geplante zweite Lieferung von 350.000 Impfstoffdosen von Biontech und Pfizer nach Spanien verzögert sich nach Angaben der Regierung in Madrid wegen logistischer Probleme beim Hersteller in Belgien um einen Tag. "Es scheint sich um ein Problem bei der Kontrolle der Temperatur zu handeln", zitierten spanische Medien übereinstimmend aus einer Mitteilung von Gesundheitsminister Salvador Illa vom Montag. Das Präparat von Biontech und Pfizer muss bei längerer Lagerung auf minus 70 Grad gekühlt werden.

Sieben weitere europäische Länder seien von der Verzögerung betroffen, habe der Minister betont. Welche das seien, wurde nicht mitgeteilt. Das Problem in Belgien sei inzwischen behoben und die zweite Charge des Impfstoffes sollte ab Dienstagmorgen zur Verfügung stehen, versicherte Illa.

Montag, 28. Dezember, 14.15 Uhr: Bayerischer Corona-Schnelltest erhält Sonderzulassung

Ein von einem bayerischen Startup entwickelter neuer Corona-Schnelltest hat eine Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten. Das erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag in München. Welchen Test das Startup entwickelt hat.

Montag, 28. Dezember, 13.30 Uhr: Ramelow rechnet mit Corona-Einschränkungen bis März

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) geht nach einem Medienbericht davon aus, dass die strengen Corona-Einschränkungen, die derzeit gelten, über den 10. Januar hinaus verlängert werden müssen. "Wenn die Ministerpräsidenten am 5. Januar erneut beraten, wird nichts auf Lockerungen hindeuten", sagte Ramelow am Montag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Wir gehen alle davon aus, dass der Lockdown verlängert werden muss."

Es sei "zu früh, Entwarnung zu geben". Er richte sich darauf ein, "dass wir bis März mit Einschränkungen leben müssen", sagte der Linke-Politiker. Die derzeitigen bundesweiten Einschränkungen mit der Schließung von Läden, Schulen und Kindergärten sind bislang auf den 10. Januar befristet.

Die Ministerpräsidenten der Länder wollen am 5. Januar mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darüber beraten, wie es weitergeht. Ziel ist es, die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen auf unter 50 zu drücken. In Thüringen mit rund 2,1 Millionen Einwohnern lag der Sieben-Tage-Wert am Montag bei rund 288 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Es ist bundesweit der zweithöchste Wert nach Sachsen.

Montag, 28. Dezember, 12 Uhr: Strengere Regeln in Österreichs Skigebieten

Nachdem es zu einem regen Besucherandrang in den Skigebieten Österreichs gekommen ist, gibt es ein neues Sicherheitskonzept. Welche Regeln wo gelten.

Montag, 28. Dezember, 10.45 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten an Silvester in Bayern

Corona bestimmt weiter das Leben der Menschen in Bayern. Auch an Silvester und Neujahr gelten im Freistaat die strengen Regeln, die die Ausbreitung des Virus' eindämmen sollen. Darf ich Feuerwerk an Silvester machen? Mit wievielen Menschen darf ich mich treffen? Und muss ich Silvester in Bayern wirklich nachts zuhause bleiben? Hier die wichtigsten Regeln zum Jahreswechsel im Überblick.

Montag, 28. Dezember, 10 Uhr: Spahn rechnet bald mit mehr Corona-Impfstoff für Deutschland

Die Produktion des Corona-Impfstoffs in Deutschland soll bald hochgefahren werden - da ist sich Gesundheitsminister Spahn sicher. Wie das funktionieren soll.

Montag, 28. Dezember, 8.40 Uhr: Corona-Impfstart in Deutschland: Forderungen nach schnellerer Impfstoff-Produktion

Am Wochenende hat es die ersten Impfungen gegen das Coronavirus gegeben. Bis große Teile der Bevölkerung dran sind, dauert es noch - zu lange, sagen einige.

Unterdessen sprach sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gegen Sonderrechte für Geimpfte aus.

Montag, 28. Dezember, 7.40 Uhr: Corona-Konjunkturpaket in den USA: Trump gibt Widerstand auf und unterzeichnet

Monatelang rangen Demokraten und Republikaner um ein weiteres Konjunkturpaket. Nach der Einigung durchkreuzte Trump überraschend die Pläne. Nun unterzeichnete der noch-Präsident das Papier doch.

Montag, 28. Dezember, 7.15 Uhr: Nach Pannen am Sonntag: Bayern setzt Impfungen gegen Corona fort

An Tag eins ging es teils holprig los, am zweiten Tag soll es geschmeidiger laufen. Nach dem Impfstart in Bayern am Sonntag soll die Versorgung der Patienten vor allem in den Alten-und Senioreneinrichtungen zügig fortgesetzt werden. Erwartet wird noch am Montag die zweite Impfstofflieferung, die zunächst an acht Verteilzentren in Bayern gehen soll. Der Freistaat rechnet mit 97.000 Impfdosen, das sind fast zehnmal so viel wie bei der ersten Lieferung am Samstag. So soll es jetzt weitergehen.

Montag, 28. Dezember, 6 Uhr: 7-Tage-Inzidenz: So sind die aktuellen Corona-Werte im Allgäu

Von Sonntag auf Montag meldete das RKI 10.976 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit liegt der Inzidenzwert damit bei 157,8. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Montag Sachsen mit 371,3 und Thüringen mit 288,2, den niedrigsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 77,0. Bayern liegt bei 167,8.

Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt wurden. Die Zahlen im Allgäu in der Übersicht.

Montag, 28. Dezember, 5.45 Uhr: 348 neue Corona-Todesfälle - fast 11.000 Neuinfektionen

Die Zahl der mit oder an dem Coronavirus gestorbenen Menschen hat in Deutschland die Grenze von 30.000 überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden 348 weitere Todesfälle - damit stieg die Zahl auf 30.126, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen bekannt gab. Darüber hinaus wurden 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Die Zahl der Neuinfizierten und der Opfer sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Vor genau einer Woche waren 16.643 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet worden.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Sonntag bei 0,83 (Samstag: 0,89). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, "so dass der R-Wert zudem ggf. unterschätzt wird".

Sonntag, 27. Dezember, 20.30 Uhr: Karl Geiger ist Corona-negativ - darf in Oberstdorf starten

Karl Geiger darf bei der Vierschanzentournee starten - sein letzter PCR-Test nach seiner Corona-Infektion war negativ. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 27. Dezember, 19.30 Uhr: Impfstart in Bayern - eine Bilanz

In ganz Bayern haben am Sonntag die Corona-Impfungen begonnen - doch das lief nicht ohne Pannen. Mehr dazu hier.

Sonntag, 27. Dezember, 19.15 Uhr: Drei neue Todesfälle im Allgäu

Von Samstag auf Sonntag sind erneut drei Personen im Allgäu an oder mit Covid-19 gestorben. Das meldet das LGL. Die Zahl der Toten steigt somit aug 247.

Sonntag, 27. Dezember, 19 Uhr: Impfstart in Memmingen und dem Unterallgäu

In Memmingen und dem Unterallgäu haben mobilde Impfteams bereits einige Menschen geimpft. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 27. Dezember, 18.20 Uhr: Mutiertes Coronavirus auch in Norwegen nachgewiesen

Auch in Norwegen ist eine vermutlich ansteckendere Variante des Coronavirus nachgewiesen worden, die sich in Großbritannien verbreitet hat. Infiziert sind zwei Reisende, die diesen Monat aus Großbritannien gekommen sind, wie das Gesundheitsministerium in Oslo am Sonntag mitteilte.

Sonntag, 27. Dezember, 17.10 Uhr: Die ersten Fotos vom Impfen in Kempten

Der Schwansee bei Schwangau wird während des Corona-Lockdowns von vielen Eisläufern besucht.
Der Schwansee bei Schwangau wird während des Corona-Lockdowns von vielen Eisläufern besucht.
Bild: Peter Samer

Sonntag, 27. Dezember, 16.40 Uhr: Joachim Herrmann: Corona-Regelungen größtenteils eingehalten

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich angesichts der Einhaltung der Corona-Regeln über die Weihnachtstage zufrieden gezeigt. "Die Feiertage sind im Freistaat insgesamt sehr ruhig verlaufen," sagte Herrmann am Sonntag. "Insbesondere auch die in Bayern geltende Ausgangsperre nach 21 Uhr," sei "weitestgehend eingehalten" worden.

Die Polizei habe bei Kontrollen und Einsätzen Verstöße wie das Nicht-Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder die Überschreitung der erlaubten Personenanzahl "konsequent geahndet".

Am häufigsten wurde nach Angaben des bayerischen Innenministeriums gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen: 2264 Anzeigen registrierte das Ministerium vom 16. bis zum 23. Dezember. Die Anzeigen richteten sich gegen Personen, die nach 21.00 Uhr auf der Straße waren. Auch im Allgäu gab es einige Verstöße.

Sonntag, 27. Dezember, 16.30 Uhr: Karl Geiger spricht im Pressegespräch über seine Corona-Infektion

In einem Pressegespräch des DSV hat Karl Geiger über seine Corona-Infektionen, die Schanze in Oberstdorf und die fehlenden Zuschauer gesprochen.

Bilderstrecke

Impfstart in Kempten: Die ersten Bilder

Sonntag, 27. Dezember, 15.20 Uhr: Kühl-Problem bei Impfstoff für Augsburg wohl nicht so schwerwiegend

Die Probleme mit der Kühlkette bei Impfstofflieferungen in Schwaben haben sich offenbar als nicht schwerwiegend herausgestellt. Die betroffenen Landkreise in Schwaben hätten nach Gesprächen mit der Regierung von Schwaben und dem Impfstoff-Hersteller Biontech das Signal erhalten, dass der betroffene Impfstoff problemlos verwendet und mit dem Impfen begonnen werden könne, sagte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums auf dpa-Anfrage. In den Kühlboxen, in denen der Impfstoff transportiert worden war, hatte es Ungereimtheiten bei der Temperatur gegeben. Es waren Bedenken aufgekommen, ob die Kühlkette durchgehend eingehalten wurde.

Sonntag, 27. Dezember, 15.15 Uhr: Karl Geiger darf bei Vierschanzentournee starten - unter einer Bedingung

Karl Geiger darf nach seiner Corona-Infektion bei der Vierschanzentournee starten - dazu muss ein letzter PCR-Test negativ sein. Alle Hintergründe erfahren Sie hier.

Sonntag, 27. Dezember, 14.30 Uhr: Impfungen gestartet - so lief es in Marktoberdorf

Auch in Marktoberdorf wurden die ersten Menschen geimpft. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Sonntag, 27. Dezember, 12.48 Uhr: Augsburg und Oberfranken müssen Impfungen verschieben

Nach großen Teilen Oberfrankens haben die Behörden auch im Landkreis Augsburg den Impfstart gegen das Coronavirus aufschieben müssen. Auch dort sei die Kühlkette nicht nachvollziehbar gewesen, teilte der Landkreis mit. "Aus dem integrierten Kühlprotokoll geht hervor, dass die erfasste Temperatur während des Transportes zunächst drei Grad Celsius und später minus ein Grad Celsius betragen hat", erläuterte Augsburgs Landrat Martin Sailer (CSU).

Möglicher Hintergrund sei eine Fehlfunktion der Kühlbox, aber auch eine Absenkung der erfassten Temperatur in der Box durch den ursprünglich noch tiefgekühlten Impfstoff. "Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte man uns aus medizinischer Sicht nicht bestätigen, dass die Impfdosen bedenkenlos verwendet werden können", sagte Sailer. Deshalb habe man sich entschlossen, die gelieferten Impfdosen vorerst nicht zu verwenden. Es solle nun in den kommenden Stunden geklärt werden, was genau passiert ist und ob der Impfstoff weiter verwendet werden könne.

Sonntag, 27. Dezember, 12.36 Uhr: Impfstart im Allgäu - so lief es in Kaufbeuren

Auch in Kaufbeuren startete am Sonntag ein mobiles Impfteam des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) mit den Impfungen gegen Covid-19. Eine der ersten war die 103-jährige Anneliese Frey, die im Heinzelmannstift in Kaufbeuren lebt. Gregor Blumtritt, ärztlicher Leiter für die Impfzentren in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu, gab ihr die erste Schutzimpfung. In rund 21 Tagen wird die zweite Impfdosis verabreicht. Am ersten Tag konnten insgesamt 100 Impfungen in Kaufbeuren durchgeführt werden und somit planmäßig die gesamte erste Lieferung verimpft werden, die am Samstag eingetroffen war.

Blumtritt freute vor allem, dass die Aktion reibungslos abgelaufen ist und dass dem Virus nach vielen Monaten des Reagierens jetzt aktiv die Stirn geboten werden könne. Jeder zweite coronabedingte Todesfall in Deutschland wird gegenwärtig bei den über 80-Jährigen verzeichnet. Diese leben sehr häufig in Senioren- oder Pflegeeinrichtungen. „Es versteht sich von selbst, dass diese besonders betroffenen Personen deshalb vordringlich vor dieser Krankheit geschützt werden müssen.“

Sonntag, 27. Dezember, 12.01 Uhr: 2440 Corona-Neuinfektionen in Bayern - Inzidenz bei 171

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Sonntag 2440 Corona-Neuinfektionen für Bayern gemeldet. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, lag damit landesweit bei 171.

Bei der Interpretation der Zahlen ist laut RKI aber zu beachten, dass über die Feiertage meist weniger Personen einen Arzt aufsuchten, dadurch würden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führe dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet würden. Zum anderen könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter Daten übermittelten.

Sonntag, 27. Dezember, 9.47 Uhr: Corona-Impfungen bundesweit angelaufen

Die Impfungen gegen das Coronavirus sind bundesweit angelaufen. In Berlin bekam am Sonntagmorgen eine 101 Jahre alte Seniorin im Beisein von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) in einem Pflegeheim eine Spritze mit dem Impfstoff der Firmen Biontech und Pfizer. Mannschaftswagen der Polizei waren vor der Einrichtung platziert. Das mobile Impfteam war gegen 7.45 Uhr in einem Transporter vorgefahren. Am Steuer saß ein Bundeswehrsoldat.

In Siegen in Nordrhein-Westfalen wurde am Vormittag die 95-jährige Erika Löwer einem Seniorenheim geimpft. In Magdeburg begannen drei mobile Impfteams um kurz vor 9.00 Uhr, Bewohnerinnen und Bewohner eines kommunalen Pflegeheims zu impfen, wie Matthias Boxhorn, organisatorischer Leiter vom zuständigen Johanniter-Regionalverband sagte. Rund 120 Senioren sowie etwa 60 Mitarbeiter wollten sich immunisieren lassen.

Sonntag, 27. Dezember, 7.30 Uhr: Corona-Impfkampagne startet in allen Bundesländern

Genau elf Monate nach Bekanntwerden einer ersten Corona-Infektion in Deutschland beginnen am Sonntag in allen Bundesländern die Impfungen gegen das tödliche Virus. Zuerst sollen Menschen über 80 Jahre sowie Pflegekräfte und besonders gefährdetes Krankenhauspersonal immunisiert werden.

Auch in Italien und weiteren europäischen Ländern werden ab Sonntag die ersten Corona-Impfungen verabreicht.

Sonntag, 27. Dezember, 7 Uhr: 13.755 Corona-Neuinfektionen am zweiten Weihnachtstag gemeldet

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Am zweiten Weihnachtstag haben die deutschen Gesundheitsämter insgesamt 13.755 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden binnen 24 Stunden 356 weitere Todesfälle verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen bekanntgab. Diese Zahlen sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Sonntagmorgen bei 161,3. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Sonntag Sachsen mit 375,8 und Thüringen mit 290,2, den niedrigsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 77,5.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.640.858 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 27.12., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Sonntag auf 29.778. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.236.700 an.

<< Alle Entwicklungen vom 18. bis 26. Dezember lesen Sie in Teil 36 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.>>

<< Alle Entwicklungen vom 7. bis 17. Dezember lesen Sie in Teil 35 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 3. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 34 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 22. November bis 02. Dezember lesen Sie in Teil 33 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 17. November bis 22. November lesen Sie in Teil 33 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 10. November bis 17. November lesen Sie in Teil 32 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 31. Oktober bis 9. November lesen Sie in Teil 31 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 24 bis 30. Oktober lesen Sie in Teil 30 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 17. Oktober bis 23. Oktober lesen Sie in Teil 29 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 7. Oktober bis 16. Oktober lesen Sie in Teil 28 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 30. September bis 6. Oktober lesen Sie in Teil 27 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 21. bis 30. September lesen Sie in Teil 26 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 15. bis 21. September lesen Sie in Teil 25 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 4. September bis 14. September 2020 lesen Sie in Teil 24 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu >>

<< Alle Entwicklungen vom 28. August bis 4. September 2020 lesen Sie in Teil 23 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu >>

<< Alle Entwicklungen vom 21. August bis 28. August 2020 lesen Sie in Teil 22 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu >>

<< Alle Entwicklungen vom 12. August bis 21. August 2020 lesen Sie in Teil 21 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu >>

<< Alle Entwicklungen vom 3. August bis 11. August lesen Sie in Teil 20 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.>>

<< Alle Entwicklungen vom 25. Juli bis 2. August lesen Sie hier in Teil 19 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 17. Juli bis 24. Juli lesen Sie hier in Teil 18 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 28. Juni bis 16. Juli lesen Sie hier in Teil 17 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 18. Juni bis 28. Juni lesen Sie hier in Teil 16 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 08. Juni bis 18. Juni lesen Sie hier in Teil 15 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 01. Juni bis 07. Juni lesen Sie hier, in Teil 14 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 24. bis 31. Mai lesen Sie hier in Teil 13 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 16. bis 24. Mai lesen Sie hier in Teil 12 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 11. bis 17. Mai lesen Sie hier in Teil 11 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 04. Mai bis 10. Mai lesen Sie hier in Teil 10 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 27. April bis 3. Mai lesen Sie hier in Teil 9 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 20. bis 26. April lesen Sie hier in Teil 8 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 11. bis 19. April lesen Sie hier in Teil 7 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen von 06. bis 10. April lesen Sie hier, in Teil 6 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen von 30. März bis 05. April lesen Sie hier, in Teil 5 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>