Handball

Auf die HSG Dietmannsried/Altusried wartet eine Wundertüte

Handball Landesliga Männer Staffel Süd-West HSG Dietmannsried/Altusried

Trainer Tibor Somogyi (Mitte) bei der Teambesprechung während des Abschlusstrainings vor dem Saisonauftakt gegen den TV Immenstadt. Ob alles angekommen ist? Die Antwort gibt das Team.

Bild: Dirk Klos

Trainer Tibor Somogyi (Mitte) bei der Teambesprechung während des Abschlusstrainings vor dem Saisonauftakt gegen den TV Immenstadt. Ob alles angekommen ist? Die Antwort gibt das Team.

Bild: Dirk Klos

Die Landesliga ist in drei Staffeln unterteilt - nicht unbedingt ein Vorteil für die HSG Dietmannsried/Altusried, die zum Auftakt den TV Immenstadt empfängt.
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Von Fabian Fleschutz
17.09.2021 | Stand: 15:07 Uhr

Nachdem die Spielzeit 2020/21 Ende Oktober vergangenen Jahres coronabedingt abgebrochen worden war, fliegt der Ball in der Handball-Landesliga wieder. Am Samstag ab 19 Uhr startet die HSG Dietmannsried/Altusried zu Hause mit dem Derby gegen den TV Immenstadt in eine Saison mit verändertem Modus..

Um für die Spielzeit 2022/23 die Regelzahl von 24 Mannschaften in einer zweigleisigen Landesliga herzustellen, hat der BHV (Bayerischer Handball-Verband) die Landesliga gedrittelt. Aus den drei Staffeln steigt jeweils der Meister direkt in die Bayernliga auf. Die Relegation für den Vizemeister entfällt. Die letzten vier Mannschaften jeder Staffel steigen direkt ab, die Fünftletzten spielen in der Relegation gegen den Abstieg. Die HSG findet sich in der Staffel Süd-West wieder, in der sich nur neun Teams befinden, da der TSV Göggingen bereits als freiwilliger Absteiger feststeht.

Auf die HSG Dietmannsried/Altusried wartet eine Unbekannte

Durch die neue Einteilung entfallen weite Auswärtsfahrten, allerdings befindet sich die HSG in der wohl stärksten der drei Landesliga-Staffeln. Durch den Rückzug von Göggingen steigen drei Teams ab, eines muss in die Relegation.

Bei der HSG herrscht Vorfreude. Nach langer Pause und intensiver Vorbereitungsphase brennen die Schützlinge von Trainer Tibor Somogyi auf den Auftakt. „Mit dem TV Immenstadt begegnet uns eine Wundertüte. Auf was für eine Mannschaft wir da treffen werden, sehen wir letztlich erst zum Anpfiff. Nichtsdestotrotz freuen wir uns, dass die Saison direkt mit einem Allgäuer Derby beginnt“, sagt der Sportliche Leiter Thomas Kinkel.

So sieht die personelle Situation bei den Handballern aus

Die Oberallgäuer können personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Zwar fehlen Bernhard, Feigele, Schwegler und Kiss langzeitverletzt, doch bis auf Linksaußen Fabian Fleschutz (Urlaub) sind alle anderen Spieler einsatzbereit. Welche 14 Akteure letztlich auf Punktejagd gehen werden, entscheidet sich erst beim Abschlusstraining.

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Kinkel zum Matchplan gegen den TV Immenstadt: „Wir wollen aus einer kompakten und aggressiven Deckung heraus konsequent ins Tempospiel gehen. Wir haben eine volle Bank und genügend Tiefe im Kader, um 60 Minuten Vollgas zu spielen. Im Positionsangriff wollen wir eine klare Linie verfolgen, um möglichst gute Abschlüsse zu generieren. Uns ist bewusst, dass jeder Start schwer ist und mit dem TVI ein hoch motivierter Gegner wartet. Allerdings wollen und müssen wir dieses Spiel gewinnen. Solange wir uns auf unsere Stärken konzentrieren, bin ich zuversichtlich.“

Infos zum Heimspiel gegen den TV Immenstadt

  • Kartenvorverkauf Da es keine maximale Anzahl für Zuschauer gibt, sind die Karten wie gewohnt an der Abendkasse erhältlich.
  • 3G-Eintritt nur möglich mit gültigem Nachweis einer Impfung oder Genesung oder einem negativen Corona-Test (PCR Test maximal 48 Stunden alt oder Antigentest maximal 24 Stunden alt).
  • Maskenpflicht Damit unbegrenzt Zuschauer in die Halle gelassen werden dürfen, müssen alle Zuschauer während des kompletten Aufenthalts in der Halle eine medizinische Maske tragen.
  • Gastronomie Getränke- und Essensverkauf direkt vor der Turnhalle.

Kader der HSG Dietmannsried/Altusried

  • Mannschaft: 3 Marcus Bernhard (Rückennumer 3, Rechtsaußen), Peter Haggenmüller (5, Rückraum), Michael Feigele (6, Rückraum), Luca Stölzle (7, Rechtsaußen), Jonas Bernick (9, Rechtsaußen), Christian Haller (10, Rückraum), Pius Joppich (12, Tor), Matthias Kreuzer (13, Rückraum), Fabian Fleschutz (15, Linksaußen), Felix Meggle (17, Kreis), Tobias Aniser (18, Linksaußen), Moritz Schmidt (19, Rechtsaußen), Robin Häufele (20, Rückraum), Tobias Rucht (21, Kreis), Maximilian Schneider (22, Rückraum), Nils Schmidt (23, Tor), György Ignaz (24, Tor), Timm Schwegler (29, Rückraum), Sebastian Lasitza (55, Rückraum), Peter Patkos (66, Rückraum), Alexander Schneider (77, Linksaußen), Bence Kiss (93, Tor), Lukas Müller-Tolk (Linksaußen)
  • Trainer: Tibos Somogyi
  • Medizinische Abteilung: Alfred Karasek, Ludwig Haver
  • Funktionäre: Markus Lau (Abteilungsleiter), Thomas Kinkel (Sportlicher Leiter)