Verlosung

Diese Familie hat das Hütten-Wochenende auf der Oberstiegalpe gewonnen

Wir verlosten ein Hütten-Wochenende auf der Oberstiegalpe.

Wir verlosten ein Hütten-Wochenende auf der Oberstiegalpe.

Ein Wochenende lang abschalten in den Allgäuer Bergen: Wir haben ein Hütten-Wochenende für eine Familie verlost. Und das sind die Gewinner.

03.07.2020 | Stand: 10:37 Uhr

Große Freude herrscht bei Familie Koch aus Waltenhofen. Paulina Koch hat für ihre Familiy an unserem Gewinnspiel teilgenommen - und prompt das Hütten-Wochenende auf der Oberstiagalpe auf 1178 Metern Höhe in der Nähes des Hochgrats in Oberstaufen-Steibis gewonnen. "Super! Das kommt gerade recht", freut sich die verheiratete Mutter von zwei Buben im Alter von fünf und zwei Jahren.

Die Familie wollte heuer eigentlich Urlaub in der Türkei machen, doch der fiel Corona zum Opfer und musste storniert werden. Wie zum Trost gibt es nun ein Hütten-Wochenende mit zwei Übernachtungen und Halbpension.

Dominik und Melanie Birk, die neuen Pächter der Oberstiegalpe, wollen alles tun, damit es für die Familie Koch ein tolles Erlebnis wird. Hier lesen Sie mehr über das neue Wirte-Ehepaar:

 

Allgäuer Ehepaar nach AZ-Aufruf im Glück: "Wir sind die neuen Pächter der Oberstiegalpe"

 

Ein Artikel in unserer Zeitung veränderte ihr Leben: Melanie und Dominik Birk sind die neuen Pächter der Oberstiegalpe - und leben ab sofort in den Bergen.

Wenn Dominik Birk in der Früh aus dem Fenster schaut, fühlt er sich am Ziel seiner Träume. Schon immer wollte er mitten in den Allgäuer Bergen leben. Jetzt, mit 48 Jahren, ist ihm dieses Kunststück gelungen. Der Koch aus Dietmannsried (Oberallgäu) ist neuer Pächter der Oberstiegalpe auf 1178 Meter Höhe in der Nähes des Hochgrats in Oberstaufen-Steibis. Mit seiner Frau Melanie (44) kehrte er dem Leben im Tal den Rücken. Sie kündigten ihre Wohnung und gaben ihre bisherigen Jobs auf: Er als stellvertretender Betriebsleiter einer großen Kantine, sie als medizinische technische Angestellte am Klinikum in Memmingen. Ab sofort leben sie ganzjährig am Berg und führen einen historischen Berggasthof mit 44 Betten unterhalb der Nagelfluhkette. 

"Wir hätten nie gedacht, dass es gleich im ersten Versuch klappen würde", strahlen die beiden, die so oft es geht von ihren Kindern Anna (17) und Julian (15) unterstützt werden. Schlagartig verändert hat sich ihr Leben im Dezember 2019 durch einen Online-Artikel unserer Zeitung: "Verein sucht fieberhaft Pächter", hieß es in der Überschrift. Hintergrund: Die Interessengemeinschaft Oberstiegalpe, ein Zusammenschluss mit 200 Mitgliedern, fand partout keine Nachfolge für die scheidende bisherige Wirtin. "Wir stehen vor einem Rätsel", wurde Vereinsvorsitzender Werner Hepp zitiert. 

Corona-Pandemie sorgt für eine ungeplante Auszeit

Doch kaum war der Artikel veröffentlicht, hatte Hepp die Qual der Wahl: Innerhalb weniger Tage erreichten ihn 45 Bewerbungen. Unter ihnen kristallisierten sich die Birks als Favoriten heraus. Das wurde ihm gleich beim ersten Treffen auf dem Berggasthof klar. "Eine sympathische Allgäuer Familie mit Gastronomie-Erfahrung und Ideen - das hat mich überzeugt", sagt Hepp. Am  5. Mai zogen die Birks auf die Oberstiegalpe. Wegen der Corona-Pandemie durfte der Gasthof erst Ende Mai öffnen. Doch diese Einschränkung nahmen sie positiv: "Wir hatten genug Zeit, um uns einzuleben und den Umbau des Wohnbereichs voranzutreiben", sagt Dominik Birk schmunzelnd.

Riesenansturm am ersten Öffnungstag

Als sie am Pfingstwochenende endlich öffnen durften, bescherte ihnen das Traumwetter prompt einen Riesenansturm. "Ich hab von 6 Uhr in der Früh bis um Mitternacht durchgeschafft. Zwischendrin mussten wir die Schwiegermama ins Tal schicken, um Eier und Milch für den stark nachgefragten Kaiserschmarrn zu holen, weil so viele Leute da waren", erzählt Birk, der auf klassische Alpenküche setzt. Obwohl es viel Arbeit auf der Oberstiegalpe gibt, hat sich der Wechsel für die Birks schon heute ausgezahlt: Wenn sie nach Feierabend mit den Übernachtungsgästen am Lagerfeuer sitzen und den Sonnuntergang bei einem Glas Rotwein verfolgen, freuen sie sich schon wieder auf den nächsten ereignisreichen Tag auf der Oberstiegalpe in den Allgäuer Bergen. 

 

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