Corona aktuell im Allgäu

Drosten: Über 60-Jährige sollten beim Impfstoff nicht wählerisch sein - Dänemark impft nicht mehr mit Astrazeneca

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Virologe Christian Drosten findet, Ältere sollten beim Corona-Impfstoff nicht wählerisch sein.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Virologe Christian Drosten findet, Ältere sollten beim Corona-Impfstoff nicht wählerisch sein.

Bild: Fabrizio Bensch, dpa (Archiv)

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Virologe Christian Drosten findet, Ältere sollten beim Corona-Impfstoff nicht wählerisch sein.

Bild: Fabrizio Bensch, dpa (Archiv)

Corona-News im Allgäu aktuell: Drosten nennt es "schlechte Entwicklung", dass über 60-Jährige sich teils den Impfstoff aussuchen können. Mehr im News-Blog.
14.04.2021 | Stand: 15:40 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Mittwoch, 15.39 Uhr: Frankreich hält am Impfstoff von Johnson & Johnson fest

Frankreich hält an der Impfung mit dem Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson fest. Es würden, wie geplant, Menschen im Alter von über 55 Jahren geimpft, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Paris. Eine erste Lieferung mit rund 200 000 Impfdosen sei im Land bereits eingetroffen.

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hatte am Dienstag mitgeteilt, dass er den Marktstart seines Impfstoffs in Europa verzögert. Man habe Berichte über Sinusvenenthrombosen erhalten und sich für die Verzögerung entschieden.

Wie Attal sagte, hält die Regierung auch am Impfstoff von Astrazeneca fest. Der Sprecher räumte aber ein, dass es Zweifel in der Bevölkerung an diesem Impfstoff gebe.

Mittwoch, 14. April, 15 Uhr: Kurz: Bald jeder dritte Impfwillige in Österreich geimpft

Das Impfen geht laut Kanzler Kurz in Österreich schnell voran. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 14. April. 14.30 Uhr: Dänemark verzichtet auf Corona-Impfstoff von Astrazeneca

Das EU-Land Dänemark verzichtet nun dauerhaft auf den Einsatz des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca. Die Impfkampagne werde ohne das Präparat des britisch-schwedischen Unternehmens fortgesetzt, gab der Direktor der dänischen Gesundheitsverwaltung, Søren Brostrøm, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt.

Mittwoch, 14. Apri, 13.35 Uhr: Kempten: Querdenker klagen gegen Demo-Verbot

Kommen 8.000 Demonstranten am Samstag nach Kempten? Das Verwaltungsgericht Augsburg befasst sich mit zwei Eilanträgen: Die Querdenken-Bewegung will das Verbot ihrer Großdemo in Kempten kippen. Was nun geschieht.

Mittwoch, 14. April, 13 Uhr: Mehr Alkohol- und Tabak-Konsum während Corona-Krise in Deutschland

Mehr Alkohol, mehr Zigaretten: In Corona-Jahr 2020 ist der Konsum von Tabakwaren in Deutschland gestiegen und es wird weiter deutlich mehr Alkohol getrunken als im europäischen Durchschnitt. Darauf hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen in Hamm bei Vorlage ihres "DHS Jahrbuch Sucht 2021" am Mittwoch hingewiesen. Alle bekannten Fakten dazu hier.

Mittwoch, 14. April, 12 Uhr: SPD will Sport im Freien von Ausgangsbeschränkungen ausnehmen

Die SPD im Bundestag will Sport im Freien und kontaktlosen Sport für Kinder von der geplanten Corona-Notbremse des Bundes ausnehmen. Ausnahmen bei den Ausgangsbeschränkungen für Sport im Außenbereich seien zwingend, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Carsten Schneider, am Mittwoch in Berlin. Kindern solle zudem kontaktloser Sport ermöglicht werden.

Andernfalls drohe eine Eskalation der sozialen Situation bei denjenigen, die in beengten Verhältnissen leben. "Die erste Welle war eine Ischgl-Welle, und die zweite und dritte Welle ist eine Welle in den sozialen Brennpunkten."

Schneider verteidigte den Verzicht auf ein beschleunigtes Beratungs- und Beschlussverfahren im Parlament zum Infektionsschutzgesetz für die Bundes-Notbremse. "Es kommt jetzt auf diese drei oder vier Tage wirklich nicht an", hielt er der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) entgegen.

DIVI-Präsident Gernot Marx hatte in einem Interview gesagt: "Unsere dringende Bitte ist, dass die politisch Verantwortlichen die geplanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes möglichst noch diese Woche verabschieden."

Mittwoch, 14. April, 11.25 Uhr: Großbritannien weitet Tests zu Impfstoff-Kombination aus

Britische Wissenschaftler weiten ihre Tests zur Impfstoff-Wirksamkeit bei der Kombination unterschiedlicher Mittel auf weitere Wirkstoffe aus. Künftig werden auch die Impfstoffe von Moderna und Novavax einbezogen, wie Matthew Snape von der Universität Oxford am Mittwoch dem Times Radio sagte. Seit Februar wird bereits in einer klinischen Studie untersucht, ob die bereits seit längerem in Großbritannien zugelassenen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Oxford/Astrazeneca in unterschiedlicher Abfolge als erste und zweite Dosis verwendet werden können. Moderna wird in Großbritannien seit Montag als drittes Mittel eingesetzt.

Geklärt werden müsse, ob die Immunantwort genauso gut ist, als wenn man für die erste und zweite Dosis denselben Impfstoff verabreicht. Tierversuche an Mäusen vermittelten den Eindruck, dass eine Kombination sogar einen bessere Immunantwort hervorrufe, sagte der Experte. Letztendlich erzeugten alle Impfstoffe eine Immunantwort gegen das Spike-Protein. "Es wird interessant sein zu sehen, ob wir dies auch bei Menschen erkennen werden", sagte Snape.

In Deutschland hatten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstag darauf geeinigt, dass mit einer ersten Astrazeneca-Dosis geimpfte Menschen unter 60 Jahren für die zweite Impfung auf ein anderes Präparat umsteigen sollen. Die Minister folgen damit einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) von Anfang April.

Mittwoch, 14. April, 10 Uhr: Aerosol-Forscher: Ausgangsbeschränkungen sind kontraproduktiv

Ausgehverbote sind aus Sicht der Aerosolforschung nicht sinnvoll. Der Aerosol-Forscher Gerhard Scheuch warnt: Dadurch würden die Menschen in Innenräume getrieben, wo die Ansteckungsgefahr viel größer ist. Seine Argumente.

Mittwoch, 14. April, 8.20 Uhr: Drosten: Über 60-Jährige sollten sich Corona-Impfstoff nicht ausssuchen

Virologe Christian Drosten hat es als "ganz schlechte Entwicklung" bezeichnet, dass sich über 60-Jährige in manchen Bundesländern den Corona-Impfstoff aussuchen können und das Präparat von Astrazeneca ablehnen. Manche ältere Menschen wollten nun nicht mit Vaxzevria (so der offizielle Name des Impfstoffs) geimpft werden und warteten lieber ab, bis sie das Präparat von Biontech/Pfizer bekommen könnten.

"Da muss man wirklich sagen, dann nimmt man im Juni einem Jüngeren die Impfung weg. Und das ist wirklich nicht in Ordnung", sagte Drosten. "Ich finde es nicht gut, wenn Ältere jetzt an dieser Stelle wählerisch sind." Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Astrazeneca mittlerweile für Menschen ab 60. Hintergrund sind seltene Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen jüngerer Menschen. Wie Drosten die Corona-Lage in Deutschland insgesamt beurteilt, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 14. April, 7.30 Uhr: "Alarmstufe rot": So kritisch ist die Lage in den Intensivstationen im Allgäu

Wegen "deutlich mehr" Corona-Patienten werden planbare OPs verschoben. „Wir sind nicht mehr weit entfernt von einer Triage-Situation“, heißt es in Kaufbeuren.

„Bei uns herrscht Alarmstufe rot, ich kann nicht nachvollziehen, dass es noch politische Diskussionen gibt“, sagt Dr. Marcus Koller, Ärztlicher Direktor des Klinikums Kaufbeuren. In seinen Augen ist die Sache klar: „Auch wenn es keiner mehr hören kann, wir brauchen sofort einen harten Lockdown.“ Dafür spricht sich auch Dr. Florian Wagner, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum Kempten, aus.

Mittwoch, 14. April, 6.15 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu

Im Allgäu gibt es immer mehr Corona-Fälle. Und damit steigt auch die Sieben-Tage-Inzidenz in den meisten Städten und Landkreisen. Mit einem Wert von 281,5 ist Kaufbeuren nun trauriger Spitzenreiter im Allgäu. Unser Überblick.

Mittwoch, 14. April, 5.50 Uhr: RKI registriert 21.693 Corona-Neuinfektionen und 342 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 21 683 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 342 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9677 Neuinfektionen und 298 Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05:03 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag nach Angaben des RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 153,2. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 140,9 an, vor einer Woche lag sie bei 110,1.

Die Beurteilung des Infektionsgeschehens ist aufgrund der zurückliegenden Ferien und der Osterfeiertage noch immer schwierig. "Wir müssen wahrscheinlich bis Ende dieser Woche warten, um wieder realistische Zahlen zu sehen", hatte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charite am Dienstag im Podcast "Coronavirus-Update" bei NDR-Info gesagt.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstag bei 1,08 (Vortag: 1,09). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 108 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert sei weiter gestiegen, schreibt das RKI. Die in den Tagen nach Ostern beobachtete Absenkung des Werts könnte an der vorübergehend geringeren Testzahl gelegen haben. Auch der R-Wert kann nach RKI-Angaben erst in einigen Tagen wieder aussagekräftig bewertet werden.

Dienstag, 13. April, 21.55 Uhr: Beschluss: Biontech oder Moderna für Zweitimpfung nach Astrazeneca

Mit einer ersten Astrazeneca-Dosis geimpfte Menschen unter 60 Jahren sollen für die zweite Impfung auf ein anderes Präparat umsteigen. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstag einstimmig geeinigt. "Die Lösung, die jetzt gefunden wurde, bietet einen guten Schutz für die Menschen", sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek, am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in München.

Die Minister folgen damit einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) von Anfang April. Bei den Beratungen, an denen auch Stiko-Chef Thomas Mertens teilgenommen hatte, sei klar geworden, dass die Zweitimpfung durch einen mRNA-Imfpstoff, also das Präparat von Biontech/Pfizer oder Moderna, eine gute Basis sei, um die Menschen wirksam zu schützen, sagte Holetschek. "Gerade in der dritten Welle."

Dienstag, 13. April, 21.45 Uhr: Boeing erholt sich weiter - Mehr Bestellungen als Stornierungen

Beim Flugzeugbauer Boeing haben sich die Geschäfte im März nach einer langen Durststrecke ein weiteres Stück erholt. Der US-Konzern lieferte 29 Verkehrsjets aus und damit 7 mehr als im Februar, wie er am Dienstag in Chicago mitteilte. Zudem holte Boeing Bestellungen über 196 neue Maschinen ein, wodurch die Zahl der Neubestellungen seit dem Jahreswechsel 282 Flugzeuge erreichte. Dem standen zwar auch zahlreiche Stornierungen gegenüber, doch in den ersten drei Monaten des Jahres kamen unter dem Strich damit Aufträge über 69 Flugzeuge hinzu.

Dienstag, 13. April, 21.10 Uhr: Regierung: Pause von Johnson & Johnson kein Problem für US-Impfungen

Die vorsorgliche Aussetzung der Corona-Impfungen mit dem Präparat von Johnson & Johnson wird nach Angaben des Weißen Hauses "keine bedeutenden Auswirkungen" auf die US-Impfkampagne haben. Die USA hätten allein durch die vereinbarten Lieferungen mit den Herstellern Moderna und Biontech/Pfizer genügend Impfstoff für 300 Millionen Menschen, erklärte US-Präsident Joe Bidens Corona-Koordinator Jeff Zients am Dienstag. Die USA könnten daher weiter pro Tag rund drei Millionen Menschen impfen.

Dienstag, 13. April, 20.15 Uhr: Petition für Gewinnung von zusätzlicher Corona-Impfdosis gescheitert

Im bayerischen Landtag ist am Dienstag eine Petition zur Gewinnung zusätzlicher Impfdosen aus den Medikamentenampullen gescheitert. Im Gesundheitsausschuss ging es beispielsweise darum, dass aus den Fläschchen von Biontech/Pfizer sieben Dosen gewonnen werden können, obwohl offiziell nur sechs Dosen enthalten sind. Der Ausschuss lehnte allerdings mehrheitlich eine Würdigung der Petition ab, so dass die siebte Dosis nun nicht staatlich vorgeschrieben werden soll.

Im bayerischen Landtag ist am Dienstag eine Petition zur Gewinnung zusätzlicher Impfdosen aus den Medikamentenampullen gescheitert.
Im bayerischen Landtag ist am Dienstag eine Petition zur Gewinnung zusätzlicher Impfdosen aus den Medikamentenampullen gescheitert.
Bild: Ralf Lienert

Dienstag, 13. April, 19.40 Uhr: Die Wirkung der Bundes-Notbremse könnte Ende April eintreten

Eines zeichnet sich am Dienstag deutlich ab: So schnell, wie es mit einer Verkürzung von Beratungszeiten möglich wäre, kommt die Bundes-Notbremse nicht. Opposition und Regierungsfraktionen scheinen sich im Bundestag weitgehend einig, dass sie ausführlich beraten wollen. Den Parlamentsbeschluss soll es in einer Woche, am Mittwoch, geben. Der Bundesrat könnte dann allerdings auf die Tube drücken und am Tag drauf Ja sagen - oder die Länder rufen den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat für Nachverhandlungen an, was auch noch einmal dauern würde.

In Kraft treten sollen die neuen Regeln dann einen Tag nach der Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten. Es dürften allerdings fünf weitere Tage vergehen, bis die bundesweite Notbremse in Landkreisen oder kreisfreien Städten zum ersten Mal greift. Denn Voraussetzung ist, dass dort an drei aufeinander folgenden Tage eine 7-Tage-Inzidenz von mindestens 100 gemeldet wird. "Ab dem übernächsten Tag", also wiederum zwei Tage später, sollen dann die bundeseinheitlich geregelten Verschärfungen dort wirksam werden. Kurzum: Die Wirkung der Bundesbremse dürfte Ende April eintreten.

Dienstag, 13. April, 19.25 Uhr: Intensivstationen im Allgäu: Lage sehr angespannt

Deutlich mehr Corona-Patienten, Ärzte fordern harten Lockdown. Kaufbeurer Mediziner: „Wir sind nicht mehr weit entfernt von einer Triage-Situation.“ Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 13. April, 17.50 Uhr: Bundes-Notbremse stößt im Handel auf scharfe Kritik

Die Pläne der Bundesregierung für einen härteren Lockdown im Einzelhandel bei hohen Corona-Inzidenzzahlen stoßen in der Branche auf scharfe Kritik. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es ist nicht zu verstehen, warum sich das Bundeskabinett entgegen wissenschaftlicher Erkenntnisse für Verschärfungen zulasten des Einzelhandels im Infektionsschutzgesetz entschieden hat." Beim Einkauf bestehe nachgewiesenermaßen nur ein geringes Infektionsrisiko. Auch die Chefs der Textilhandelsketten Kik, s.oliver und Ernstings family kritisierten die Pläne der Bundesregierung.

Dienstag, 13. April, 17.40 Uhr: US-Behörden: Johnson & Johnson-Impfstopp wohl nur wenige Tage

Die Aussetzung der Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson in den USA ist den Behörden zufolge aus einem "Übermaß an Vorsicht" empfohlen worden und werde voraussichtlich nur einige Tage aufrechterhalten. Das teilten die Gesundheitsbehörde CDC und die Arzneimittelbehörde FDA am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Dienstag, 13. April, 17.20 Uhr: Neue Studien: Patienten mit B.1.1.7 haben höhere Viruslast

Die zunächst in Großbritannien entdeckte Corona-Variante B.1.1.7 ist aktuellen Studien zufolge ansteckender als die ursprüngliche Form. Allerdings fanden die Forscher keine Belege für eine höhere Tödlichkeit der Variante, wie aus zwei separaten Studien hervorgeht, die am Dienstag in den Fachmagazinen "The Lancet Infectious Diseases" und "The Lancet Public Health" veröffentlicht wurden.

Dienstag, 13. April, 17 Uhr: EU-Kommissar: Zertifikat für einfacheres Reisen soll Ende Juni kommen

Rechtzeitig zu den Sommerferien in Deutschland soll das einheitliche Covid-Zertifikat für einfacheres Reisen in Europa Ende Juni startklar sein. "Natürlich möchten wir vor dem Sommer bereit sein", sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders am Dienstag im Europaparlament. Ende Juni sollten sowohl die Gesetzgebung als auch die technischen Vorbereitungen fertig sein. Bislang hatte die EU-Kommission den 1. Juni als Stichtag genannt. Reynders zufolge ist für Anfang Juni nun eine Pilotphase geplant.

Um EU-weites Reisen in der Corona-Krise einfacher zu machen, hatte die EU-Kommission im März die Einführung eines "grünen Zertifikats" vorgeschlagen - angelehnt an den "Grünen Pass" für Geimpfte in Israel. Das Dokument soll Impfungen, Ergebnisse zugelassener Tests und Informationen zu überstandenen Infektionen festhalten und EU-weit anerkannt werden. Vor allem Urlaubsländer wie Griechenland oder Spanien, deren Wirtschaft stark vom Tourismus abhängt, hatten sich für das Vorhaben eingesetzt. Aber auch die Bundesregierung unterstützt das Vorhaben und den straffen Zeitplan.

Rechtzeitig zu den Sommerferien in Deutschland soll das einheitliche Covid-Zertifikat für einfacheres Reisen in Europa Ende Juni startklar sein.
Rechtzeitig zu den Sommerferien in Deutschland soll das einheitliche Covid-Zertifikat für einfacheres Reisen in Europa Ende Juni startklar sein.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 13. April, 16.35 Uhr: Kein Schnellverfahren zur Corona-Notbremse

Die geplante bundesweite Corona-Notbremse soll nicht im Schnellverfahren beschlossen werden. Im Bundestag wollen die Fraktionen einen grundsätzlich möglichen Verzicht auf bestimmte Beratungsfristen nicht erteilen, der einen Parlamentsbeschluss noch in der laufenden Woche ermöglicht hätte. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Fraktionskreisen.

Am Morgen hatte das Bundeskabinett die Bundes-Notbremse auf den Weg gebracht. In allen Kreisen und Städten mit hohen Infektionswerten soll es Einschränkungen geben. Dafür soll das Infektionsschutzgesetz geändert werden. Mediziner, Epidemiologen, aber auch Politiker hatten in den vergangenen Tagen betont, angesichts der immer weiteren Ausbreitung des Virus sei hierbei Tempo gefragt.

Dienstag, 13. April, 16.15 Uhr: Corona-Impfstoff: Johnson & Johnson verschiebt Europa-Start

Thrombosen nach Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson: US-Gesundheitsbehörde empfielt einen Impfstopp. Der Konzern verzögert den Start in Europa. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 13. April, 15.55 Uhr: Auf Mallorca bleibt die Corona-Lage entspannt

Auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln bleibt die Pandemie-Lage auch nach dem Besuch von Tausenden Touristen aus Deutschland zu Ostern vorerst weiter entspannt. Binnen 24 Stunden seien in der spanischen Mittelmeer-Region insgesamt 38 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und nur ein Todesfall registriert worden, teilten die balearischen Gesundheitsbehörden am Dienstag in Palma mit. Es waren sechs Neuinfektionen weniger als am Vortag. Die Balearen hatten im Winter zeitweilig die höchsten Ansteckungszahlen ganz Spaniens. Der am 4. Januar registrierte Tageshöchstwert lag mit 1865 fast 50 Mal so hoch wie die am Dienstag erfasste Zahl.

Die Zahl der Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gaben die Regionalbehörden nicht bekannt. Nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums lag diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Montagabend auf den Balearen bei 28,77 - und damit deutlich niedriger als in allen deutschen Bundesländern. In Deutschland steht Schleswig-Holstein nach Zahlen des Robert Koch-Instituts mit 71 am besten, Thüringen mit 235 am schlechtesten da.

Dienstag, 13. April, 15.35 Uhr: Grenzkontrollen zu Tschechien laufen aus

Die in der Corona-Krise eingeführten stationären Grenzkontrollen zu Tschechien enden. Die Kontrollen sollten mit Ablauf des Mittwochs (14.4) auslaufen und nicht verlängert werden, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Dienstag in Berlin. Tschechien gilt seit dem 28. März als so genanntes Hochinzidenzgebiet. Damit galt eine Testpflicht bei der Einreise. Zuvor war das Land in die höhere Kategorie Virusvariantengebiet eingestuft, was mit einer verschärften 14-tägigen Quarantäne verbunden war.

Die Infektionen in Tschechien seien zuletzt deutlich gesunken, sagte der Sprecher des Innenministeriums. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) habe Grenzkontrollen im Herzen Europas immer nur als letztes Mittel betrachtet. "Die derzeitige Situation ermöglicht es uns, im Rahmen einer intensiven Schleierfahndung, die notwendigen Kontrollmaßnahmen im Grenzraum sicherzustellen."

Dienstag, 13. April, 15.10 Uhr: Bayern will sich Ende Mai von Impf-Priorisierung lösen

Der Freistaat Bayern will sich spätestens Ende Mai von der Impf-Priorisierung lösen. Dann soll möglichst schnell allen in Frage kommenden Menschen ein Impfangebot gemacht werden, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Einige der 100 Impfzentren in Bayern seien schon jetzt in Priorisierungsstufe 3, sagte Holetschek. Das heißt, dass ein großer Teil der Mitglieder von Risikogruppen bereits mindestens einmal geimpft ist. Insgesamt habe Bayern bereits mehr als 2,1 Millionen der 13 Millionen Einwohner mit einer Erstimpfung versorgt, 860 000 Menschen hätten vollen Impfschutz. Insgesamt wurden über drei Millionen Impfdosen verabreicht. Die Einbeziehung der Hausarztpraxen habe sich bewährt, sagte Holetschek.

Der Freistaat Bayern will sich spätestens Ende Mai von der Impf-Priorisierung lösen.
Der Freistaat Bayern will sich spätestens Ende Mai von der Impf-Priorisierung lösen.
Bild: Christoph Schmidt, dpa

Dienstag, 13. Apirl, 14.40 Uhr: US-Behörden empfehlen Aussetzung von Johnson & Johnson-Impfungen

Die Behörden in den USA haben eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen, nachdem bei sechs Menschen im Land danach Sinusvenenthrombosen erfasst wurden. Das teilten die Gesundheitsbehörde CDC und die Arzneimittelbehörde FDA am Dienstag in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. Die Fälle würden nun genauer untersucht. Bis ein Ergebnis vorliege, werde als Vorsichtsmaßnahme die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit Johnson & Johnson empfohlen.

Bislang seien mehr als 6,8 Millionen Dosen des Impfstoffes, der Ende Februar in den USA zugelassen worden war und von dem es nur eine Dosis braucht, in den USA gespritzt worden. Derzeit würden sechs Fälle untersucht, bei denen es zwischen 6 und 13 Tagen danach zu Sinusvenenthrombosen gekommen war. In drei Fällen sei zusätzlich eine Thrombozytopenie, also ein Mangel an Blutplättchen, gemeldet worden. Es handele sich um Frauen im Alter zwischen 18 und 48 Jahren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 13. April, 14.10 Uhr: Impfung für alle ab 18 mit Sonderkontingent im Corona-Hotspot Hof

Im bundesweiten Corona-Hotspot Hof haben am Dienstag die Impfungen gegen das Coronavirus für alle ab 18 Jahren begonnen. 4000 Menschen sollen dafür mit einem Sonderkontingent des Astrazeneca-Vakzins geimpft werden, wie eine Sprecherin des Landratsamts erklärte. Seit Freitag konnten sich im Hofer Land alle Erwachsenen unabhängig von Vorerkrankungen oder Beruf für einen Impfung mit den zusätzlichen Impfdosen anmelden. Die Termine dafür seien alle vergeben.

Die Nachfrage nach einem Impftermin war so groß, dass der Server des Landkreises zeitweise überlastet war. Der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca wird eigentlich nur für Menschen über 60 Jahre empfohlen, Jüngere können sich nach Beratung aber auch damit impfen lassen.

Die Region Hof hat seit Tagen die höchsten Corona-Infektionszahlen in ganz Deutschland. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete für die Stadt Hof am Dienstag 560,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Im Landkreis Hof lag der Wert demnach bei 450,4, bayernweit bei 159,7. Als Corona-Hotspot in der Grenzregion kann Hof von der bundesweiten Impfreihenfolge abweichen.

Dienstag, 13. April, 13.35 Uhr: Bayerisches Kabinett verlängert Corona-Lockdown bis 9. Mai

Der Lockdown in Bayern wird bis zum 9. Mai verlängert. Darauf hat sich nach Angaben von Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag das Kabinett in München geeinigt. Die aktuelle Corona-Infektionsschutzverordnung wäre ansonsten in der Nacht auf nächsten Montag ausgelaufen. Auch die Einreisequarantäneverordnung werde entsprechend verlängert.

"Die Lage ist weiter besorgniserregend", sagte Herrmann. Die Inzidenz im Land liege bei 160, im Vergleich zur Vorwoche gebe es 100 Prozent mehr Todesfälle. Zudem seien die Intensivstationen immer stärker ausgelastet. Generell sei zu beobachten, dass gerade Jüngere stärker von Infektionen betroffen seien. Rund fünf Prozent aller registrierten Corona-Tests seien derzeit positiv, Tendenz steigend. Einziger Lichtblick sei die positive Entwicklung bei den Impfungen.

Dienstag, 13. April, 13.20 Uhr: Polizei löst Geburtstagsparty in Ketterschwang auf

In Ketterschwang im Ostallgäu haben laut Polizei "zahlreiche Menschen" am Montagabend den Geburtstag einer jungen Frau gefeiert. Bei einer Kontrolle durch Beamte der Polizeiinspektion Buchloe flüchteten mehrere Personen durch ein Fenster. Das Geburtstagskind, die verbliebenen fünf Gäste und die zu ermittelnden Geflüchteten werden beim Landratsamt angezeigt und müssen jetzt mit einem Bußgeld rechnen.

Dienstag, 13. April, 13 Uhr: Bundesnotbremse beschlossen- was heißt das und was ändert sich bei den Corona-Regeln

Viele Menschen in Deutschlands müssen sich auf strengere Corona-Regeln nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Die Bundesregierung hat Änderungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen - und dafür das Kunstwort "Bundes-Notbremse" geschaffen. Hier erklären wir, was das genau bedeutet.

Dienstag, 13. April, 12.35 Uhr: Statement der Bundeskanzlerin nach der Kabinettssitzung

Dienstag, 13. April, 12.30 Uhr: Kabinett beschließt Corona-Testpflicht für Firmen

Firmen müssen ihren Beschäftigten nun einmal pro Woche ein Corona-Test anbieten. Das hat das Bundeskabinett nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag beschlossen. Es handelt sich bei dem Beschluss lediglich um eine Angebotspflicht, eine Testpflicht für Arbeitnehmer gibt es nicht.

Dienstag, 13. April, 12.13 Uhr: Dachser verdient im Corona-Jahr 2020 mit See- und Luftfracht

Dachser hat 2020 weniger Güter per Lastwagen transportiert, dafür in anderen Bereichen profitiert. Als Resultat will der Familienkonzern nun etwas ändern.

Dienstag, 13. April, 11.15 Uhr: Studie: Corona-Schulden des Staates erreichen 650 Milliarden Euro

Bund, Länder und Kommunen werden im Zuge der Corona-Bekämpfung voraussichtlich einen Schuldenberg in Höhe von rund 650 Milliarden Euro auftürmen. Das geht aus einer aktuellen Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. "Je nachdem, was in den kommenden Wochen und Monaten noch passiert, kann diese Zahl auch noch größer werden", sagte IW-Direktor Michael Hüther nach einem vorab verbreiteten Manuskript am Dienstag bei der Präsentation der Studie "Wer zahlt die Krise? Wie Deutschland die Corona-Schulden bewältigt".

"Die Corona-Pandemie war und ist die größte Wirtschafts- und gesellschaftspolitische Herausforderung der Nachkriegszeit", sagte Hüther. Noch nie seit 1945 habe der Staat so viel Geld in so kurzer Zeit für ein Ziel ausgegeben wie in der Corona-Pandemie. Nun stelle sich die Frage, wie sich die Kosten bewältigen lassen.

Dienstag, 13. April, 10.20 Uhr: Regierung bringt Bundes-Notbremse auf den Weg

Das Bundeskabinett hat die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Damit müssen sich die Menschen in weiten Teilen Deutschlands auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Die geplanten Regeln, die noch durch Bundestag und Bundesrat müssen, hier im Überblick.

Dienstag, 13. April, 8.50 Uhr: Verhandlungskreise: Bundesweite Corona-Notbremse auf Zielgerade

Die Beratungen um bundesweit einheitliche Einschränkungen im Kampf gegen Corona sind nach Gesprächen auch in der Nacht auf der Zielgeraden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagmorgen aus Teilnehmerkreisen.

Das Kabinett will am Dienstagmorgen eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschließen, die bundesweit einheitliche Auflagen für Gebiete mit hohen Infektionszahlen festlegt. Sie sollen greifen, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz über 100 liegt, also binnen einer Woche mehr als 100 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner kommen. Zudem soll der Bund mehr Durchgriffsrechte per Verordnung erhalten.

In den vorausgehenden Verhandlungen zwischen Bund und Ländern war für diesen Fall vorgesehen worden, dass der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung von 21.00 bis 5.00 Uhr bis auf Ausnahmen untersagt wird. Die neuen Regeln sollen möglichst in einem beschleunigten Verfahren dann vom Bundestag beschlossen werden und den Bundesrat passieren.

Neben der Novelle des Infektionsschutzgesetzes sollte dem Kabinett auch eine geänderte Arbeitsschutzverordnung mit einer Pflicht für Testangebote in Unternehmen vorgelegt werden. Der Entwurf der Verordnung sieht vor, dass die Unternehmen verpflichtend und in der Regel einmal in der Woche Tests zur Verfügung stellen.

Dienstag, 13. April, 8 Uhr: Bad Wörishofen sagt Festival zum 200. Geburtstag von Sebastan Kneipp ab

Am 17. Mai 2021 hätte Sebastian Kneipp seinen 200. Geburtstag begangen - in Bad Wörishofen hätte das mit einem besonderen Festakt gewürdigt werden sollen. Wegen der Entwicklung in der Corona-Pandemie hat sich die Stadtverwaltung nun entschlossen, den Festempfang im Mai nicht durchzuführen, sondern zu verlegen.

Wenn es die Umstände ermöglichen, soll das Fest in der zweiten Jahreshälfte nachgeholt werden. Der 17. Mai und die darauffolgende Woche sollen aber trotzdem mit einem Mitmach- & Online-Programm gefeiert werden. Jeden Tag soll es verschiedene Beiträge von, über und mit Kneipp auf den YouTube-, Instagram- und Facebook-Kanälen von Stadt und Kur-&Tourismusbetrieb geben.

Dienstag, 13. April, 7.25 Uhr: Schützt die Corona-Impfung auch gegen Mutationen?

Das Coronavirus verändert sich und damit verändern sich auch seine Eigenschaften. Die in Deutschland verbreitete, stärker ansteckende Mutante B.1.1.7 ist nur ein Beispiel dafür. Was aber passiert, wenn eine Variante auftaucht, gegen die die Impfung nicht wirkt? Das sagen Forscher zum aktuellen Stand.

Bilderstrecke

Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Dienstag, 13. April, 7.10 Uhr: Gegenwind von Freien Wählern für Söder-Corona-Kurs?

In München tagt heute das bayerische Kabinett zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise. Für Spannung könnte sorgen: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hatte im Vorfeld Gegenwind für den Kurs von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt, eine härtere Gangart bei der sogenannten Notbremse auf Bundesebene mitgehen zu wollen.

Dienstag, 13. April, 6.35 Uhr: Intensivmediziner erwarten noch im April mehr als 6.000 Patienten

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen erwartet die Intensivmediziner-Vereinigung Divi, dass der bisherige Höchststand an Intensivpatienten schneller erreicht wird als erwartet - nämlich noch im April.

"Wir müssen davon ausgehen, dass wir deutschlandweit jetzt jeden Tag zwischen 50 und 100 neue Covid-Intensivpatienten aufnehmen müssen", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx. "Das heißt, dass wir bereits Ende April die Größenordnung von 6.000 und mehr Corona-Intensivpatienten erreichen würden, wie wir sie auf dem Höhepunkt der zweiten Welle hatten." Erst vor wenigen Tagen waren für Ende April noch 5.000 Intensivpatienten prognostiziert worden.

Marx forderte Bundesregierung, Bundestag und Bundesländer auf, die geplanten bundeseinheitlichen Regelungen für Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner noch diese Woche zu verabschieden. Wenn das Gesetz erst Ende April beschlossen werde, werde die Patientenzahl auf 7.000 steigen. "Wir reden über sehr viele schwere Erkrankungen und über viele Menschen, die das nicht überleben werden", warnte er.

Dienstag, 13. April, 6 Uhr: RKI registriert 10.810 Corona-Neuinfektionen und 294 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 10.810 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 294 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Dienstagmorgen hervor. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 6.885 Neuinfektionen und 90 neue Todesfälle verzeichnet. Zudem könnten die Zahlen der Vorwoche wegen der Schulferien noch nicht vergleichbar mit früheren Werten sein. RKI-Präsident Lothar Wieler rechnete ab Mitte dieser Woche wieder mit verlässlicheren Daten zur Pandemie.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 140,9. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 136,4 an, vor einer Woche lag sie bei 123.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 022.323 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.700.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 78.746.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,09 (Vortag: 1,08). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 109 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert sei weiter gestiegen, schreibt das RKI. Die in den Tagen nach Ostern beobachtete Absenkung des Werts könnte an der vorübergehend geringeren Testzahl gelegen haben. Auch der R-Wert kann laut RKI erst in einigen Tagen wieder aussagekräftig bewertet werden.

Montag, 12. April, 21.55 Uhr: Elternverbände gegen Corona-Tests in Klassenzimmern

Zwei Elternverbände haben gefordert, Corona-Tests für Schüler in Klassenzimmern zu stoppen. "Testungen sollen in Eigenverantwortung vor Antritt des Schulweges zuhause oder extern von geschultem Personal vor der Schule durchgeführt werden", heißt es in einem Offenen Brief des Landeselternverband Bayerischer Realschulen und des Bayerischen Elternverbandes an Ministerpräsident Markus Söder (CSU). "Klassenzimmer sind keine Testzentren."

Seit Montag ist im Freistaat für die Teilnahme am Unterricht in den Klassenräumen ein Corona-Test verpflichtend.

Die Elternverbände argumentierten, Ansteckungen müssten bereits auf dem Schulweg vermieden werden. Zudem müssten auch Lehrkräfte geschützt "und nicht als medizinisches Personal missbraucht werden". (Wie ein Allgäuer Pädagoge die Situation bewertet, lesen Sie hier.)

Seit Montag sind Corona-Tests in Schulen verpflichtend.
Seit Montag sind Corona-Tests in Schulen verpflichtend.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Montag, 12. April, 21.15 Uhr: 27 deutsche Urlauber derzeit im "Corona-Hotel" auf Mallorca

In dem Quarantäne-Hotel auf Mallorca sind derzeit 27 Urlauber aus Deutschland untergebracht. Besucher, die auf der spanischen Urlaubsinsel positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, absolvieren dort allein oder zusammen mit ihren jeweiligen Reisebegleitern die vorgeschriebene Isolierung, die mindestens zehn Tage beträgt, wie regionale Medien am Montag unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden der Balearen berichteten.

Neben den Besuchern aus Deutschland seien in dem Hotel derzeit auch drei weitere ausländische Touristen sowie fünf Bewohner der Insel untergebracht, die nicht anderswo in Quarantäne gesetzt werden könnten. Wie viele der 27 Urlauber aus Deutschland positiv getestet worden sind, hätten die Behörden nicht sagen können, berichteten die "Mallorca Zeitung" und das "Mallorca Magazin".

Das Kongresshotel Meliá Palma Bay wurde von der Balearen-Regierung als "Corona-Hotel" unter Vertrag genommen.

Montag, 12. April, 20.50 Uhr: Lockdown im Osten Österreichs wird verlängert

Zwei weitere Wochen Lockdown - vorerst. Das erwartet die Menschen im Osten Österreichs. Grund ist die kritische Lage in den Krankenhäusern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 12. April, 20.05 Uhr: Unternehmen sollen zu Corona-Testangeboten verpflichtet werden

In der Frage um verpflichtende Corona-Tests für Unternehmen gibt es jetzt doch eine Einigung. Schon am Dienstag könnte die Regelung beschlossen werden.

Montag, 12. April, 18.40 Uhr: Corona-Selbsttests an Schulen - so lief der erste Tag im Allgäu

Hunderte Allgäuer Schüler haben sich vor Beginn des Unterrichts auf das Corona-Virus getestet. Es gab auch Verweigerer. Was Schulleiter berichten, lesen Sie hier.

Montag, 12. April, 18.21 Uhr: 45.000 Arztpraxen mit Corona-Impfungen

Immer mehr niedergelassene Ärzte in Deutschland impfen ihre Patienten gegen Corona. Die Zahl der teilnehmenden Arztpraxen ist in der neuen Woche um 10.000 auf 45.000 gestiegen, wie ein Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Berlin sagte. Die meisten sind Hausarztpraxen.

Allerdings dürften die Impfzahlen dennoch vorerst nicht weiter spürbar ansteigen, denn die Menge an Impfstoff stagniert voraussichtlich zunächst wie vorhergesagt. Bis zu diesem Dienstag sollen rund eine Million Dosen des Vakzins von Biontech/Pfizer in den Praxen ausgeliefert werden. "Das Engagement der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte steigt gewaltig - hoffentlich auch bald die Impfstoffmengen", sagte der KBV-Sprecher.

Insgesamt wurden inzwischen 18 Millionen Impfdosen gespritzt; 15,9 Prozent der Menschen in Deutschland erhielten mindestens die Erstimpfung. Die Zahlen reichen von 19,2 Prozent in Bremen, 18,2 im Saarland und 17,7 Prozent in Schleswig-Holstein bis zu den Schlusslichtern mit 15,1 Prozent (Niedersachsen), 14,6 Prozent (Hessen) und 14,4 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern).

Montag, 12. April, 17.40 Uhr: Kempten verbietet "Querdenken"-Demo

Die Stadt Kempten verbietet die geplante Großdemo. Nun sammeln die Initiatoren Geld für eine Klage im Eilverfahren. Die Polizei hat Verstärkung angefordert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 12. April, 17.15 Uhr: WHO: Kampf gegen Coronavirus ist an einem kritischen Punkt

Im Kampf gegen das Coronavirus ist nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein kritischer Punkt erreicht. Die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle sei zum siebten Mal in Folge auch in der vergangenen Woche deutlich angestiegen, warnte die WHO am Montag in Genf. "Die Kurve der Pandemie wächst gerade exponentiell", sagte WHO-Expertin Maria Van Kerkhove. Vergangene Woche seien 4,4 Millionen Neuinfektionen gemeldet worden, vor einem Jahr seien es um diese Zeit etwa 500 000 Fälle gewesen. Die Lieferung und Verabreichung von Impfstoffen laufe zwar, aber das reiche zumindest aktuell nicht aus.

Maria van Kerkhove, Technische Leiterin des WHO-Programms für gesundheitliche Notfälle, warnt vor der aktuellen Corona-Situation.
Maria van Kerkhove, Technische Leiterin des WHO-Programms für gesundheitliche Notfälle, warnt vor der aktuellen Corona-Situation.
Bild: Fabrice Coffrini, KEYSTONE, dpa

Montag, 12. April, 16.40 Uhr: Zahlreiche Verstöße im Corona-Hotspot Hof

Im bundesweiten Corona-Hotspot Hof sind 77 Menschen mit Verstößen gegen die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie aufgefallen. Sie erhielten eine Anzeige und müssen ein Bußgeld zahlen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Stadt und Landkreis Hof hatten am Freitag die Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie verschärft, unter anderem gilt in der Stadt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung ab 20.30 Uhr.

Die Beamten lösten im Stadtgebiet nach eigenen Angaben mehrere Treffen im Freien, eine Hochzeits- und eine Geburtstagsfeier auf. Sechs Menschen hätten sich nicht an die nächtliche Ausgangsbeschränkung gehalten, vier keinen Mund-Nasen-Schutz getragen.

Ein 41-Jähriger habe sich am Sonntag mit fünf anderen Männern getroffen, hieß es weiter. Bei der Kontrolle habe er sich nicht ausweisen wollen. Als ihn die Polizisten durchsuchten, habe er einen Beamten nach hinten gestoßen. Die Einsatzkräfte hätten ihn am Boden fixiert und an den Händen gefesselt.

Die Region Hof hat seit Tagen die höchsten Corona-Infektionszahlen in ganz Deutschland.

Auch im Ostallgäu gab es in

Montag, 12. April, 16.30 Uhr: „ZusaMMen popeln“ – Memmingen produziert Corona-Erklär-Video

Neben Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder zeigen weitere Persönlichkeiten in einem Online-Video, wie ein Corona-Test funktioniert. „Wir wollen die Angst nehmen“.

Montag, 12. April, 15.45 Uhr: Wo kann man wie im Allgäu momentan einkaufen?

Die Corona-Regeln für den Handel sorgen für Verwirrung - hier finden Sie einen Überblick, wo man aktuell wie im Allgäu einkaufen kann.

Montag, 12. April, 15.15 Uhr: Merkel: Dritte Corona-Welle "vielleicht die härteste"

Angela Merkel will auf Tests und Impfungen setzen. Sie appelliert an Europa und die ganze Welt.

Montag, 12. April, 14.15 Uhr: Frau aus dem Ostallgäu berichtet über Impfung mit Astrazeneca

Die Ostallgäuerin Simone Haug hat sich mit AstraZeneca impfen lassen. Wie ihre Impferfahrung ist und wie die 44-Jährige die Debatte um den Impfstoff erlebt, lesen Sie hier.

Montag, 12. April, 13.30 Uhr: Handel warnt vor schärferem Lockdown

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat davor gewarnt, im Zuge der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes einen schärferen Lockdown im Einzelhandel durchzusetzen. "Viele Nicht-Lebensmittelhändler verlieren aufgrund der angekündigten Veränderungen im Infektionsschutzgesetz jegliche Perspektive. Die Geschäfte ab einem Inzidenzwert von über 100 wieder zu schließen, wird der Lage nicht gerecht", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Montag in Berlin.

Er verwies auf eine HDE-Umfrage unter 1000 Unternehmen, die deutlich mache, wie kritisch die Lage bei vielen Nicht-Lebensmittelhändlern sei. Demnach sehen 45 Prozent der Befragten ihre unternehmerische Existenz im Laufe des Jahres in akuter Gefahr.

Die Umsätze der klassischen Innenstadthändler hätten in der vergangenen Woche um 60 Prozent unter dem Vor-Krisen-Niveau gelegen, berichtete Genth. Wo im Zuge der Corona-Bekämpfung lediglich die Kundenzahl in den Geschäften begrenzt war, betrug das Minus demnach knapp 30 Prozent. Wo Kunden mit Terminvereinbarung einkaufen durften, lagen die Umsatzeinbußen bei knapp 50 Prozent. Wo nur negativ getestete Kunden in die Läden durften, gingen die Umsätze um 62 Prozent zurück.

"Die Politik greift an den falschen Stellen ein", klagte Genth. Denn es sei belegt, dass der Einkauf mit Hygienekonzept kaum Infektionsrisiken berge. Angesichts der großen Umsatzverluste forderte der HDE zugleich Nachbesserungen bei den staatlichen Nothilfen. "Wenn die Hilfsmaßnahmen jetzt nicht schnell greifen, erreichen viele Handelsunternehmen einen Kipppunkt, ab dem es sehr schnell abwärts geht."

Montag, 12. April, 12.30 Uhr: Autokorso gegen Corona-Regeln bei Isny: Eine Strafanzeige, Teilnehmer loben Polizei

Teilnehmer in etwa 100 Autos haben sich am Samstagvormittag an einem angemeldeten Autokorso beteiligt. Mit der Aktion soll auf die schwierige Situation der Einzelhändler, Gastronomen und Kinder in der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht werden, erklären die Organisatoren. Los ging die Fahrt in Leutkirch, der Endpunkt war Wangen.

Laut Polizei, die die Aktion mit einem starken Aufgebot begleitete, verlief der Autokorso weitgehend ohne Zwischenfälle.

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Montag, 12. April, 10.50 Uhr: Große Mehrheit der Japaner für Olympia-Absage oder Verschiebung

Tokio (dpa) - 72 Prozent der Japaner sprechen sich aus Angst vor einer weiteren Corona-Welle für die Absage oder Verschiebung der Olympischen Spiele und Paralympics in Tokio aus. Nur etwa 24 Prozent befürworten dagegen die Austragung des Ringe-Spektakels, das am 23. Juli mit der Entzündung des olympischen Feuers in Japans Hauptstadt beginnen soll, wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News hervorgeht.

39,2 Prozent der Befragten sind für eine Absage der bereits um ein Jahr verschobenen Spiele. 32,8 Prozent sprachen sich für eine zweite Verschiebung aus. 92,6 Prozent der Befragten sagten, sie seien besorgt über ein Wiederaufflammen von Virusinfektionen.

Montag, 12. April, 9.30 Uhr: Heftiger Widerstand gegen Corona-Bundesgesetz - Der Norden öffnet weiter

Die Corona-Infektionszahlen steigen, und der Zeitplan der Bundesregierung für eine bundesgesetzliche Notbremse ist eng - doch in den Detailfragen schlägt ihr breiter Widerstand entgegen. Bundestagsopposition, Länder und Landkreistag kritisieren dabei ganz unterschiedliche Punkte.

Das Problem: Wenn die Änderung des Infektionsschutzgesetzes wie geplant am Dienstag vom Bundeskabinett beschlossen werden soll, müsste an diesem Montag eine Einigung gefunden werden.

Montag, 12. April, 8.45 Uhr: Das müssen Schüler und Eltern zum Schulbeginn wissen

Wie geht es in den Schulen in Bayern nach den Osterferien weiter? Der Unterricht geht an diesem Montag wieder los - jedoch mit einer entscheidenden Neuerung.

Montag, 12. April, 7.30 Uhr: Aerosol-Experten fordern Kurswechsel

"Wer sich zum Kaffee in der Fußgängerzone trifft, muss niemanden in sein Wohnzimmer einladen": Mit deutlichen Worten wenden sich Experten für Aerosole - also die Luftgemische, in denen auch das Coronavirus schwebt - an Politiker. Sie haben einen klaren Appell.

Montag, 12. April, 6.10 Uhr: Teils drastischer Anstieg der Inzidenz im Allgäu

Von Sonntag auf Montag sprang der Wert im Ostallgäu um fast 50 auf 278,4. Auch in Kaufbeuren schnellte die Inzidenz-Zahl nach oben. Unser Überblick: So sind die Inzidenzwerte der Allgäuer Städte und Gemeinden.

Montag, 12. April, 5.40 Uhr: RKI registriert 13.245 Corona-Neuinfektionen und 99 neue Todesfälle

Die Zahl der insgesamt in Deutschland gemeldeten Corona-Infektionen ist auf über drei Millionen gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag haben sich nachweislich 3 011 513 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die erste bestätigte Infektion wurde am 27. Januar 2020 bekannt gegeben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2 683 900 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 78 452.

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Binnen eines Tages wurden 13.245 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 99 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Montaggmorgen hervor. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Zudem könnten die Zahlen wegen der Schulferien noch nicht vergleichbar mit früheren Werten sein. RKI-Präsident Lothar Wieler rechnete ab Mitte dieser Woche wieder mit verlässlicheren Daten zur Pandemie. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 8497 Neuinfektionen und 50 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 136,4. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.07 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 129,2 an, vor einer Woche lag sie bei 128. Der Inzidenzwert ist momentan noch mit Vorsicht zu genießen und dürfte wegen weniger Tests und Meldungen über Ostern zu niedrig ausfallen. Das RKI erwartet, dass der Wert im Laufe der kommenden Woche wieder belastbar sein wird.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,08 (Vortag: 1,02). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 108 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert sei weiter gestiegen, schreibt das RKI. Die in den Tagen nach Ostern beobachtete Absenkung des Werts könnte an der vorübergehend geringeren Testzahl gelegen haben. Auch der R-Wert kann nach RKI-Angaben erst in einigen Tagen wieder aussagekräftig bewertet werden.

Sonntag, 11. April, 20.44 Uhr: Scholz: SPD-Regierungschefs tragen Weg der Bundesregelung mit

Die sozialdemokratisch geführten Bundesländer stehen nach den Worten des SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz hinter dem Vorhaben bundeseinheitlicher Corona-Regelungen im Infektionsschutzgesetz. Er habe soeben mit den Ministerpräsidenten seiner Partei gesprochen, sagte der Bundesfinanzminister am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". "Sie stehen alle hinter diesem Vorhaben, werden das auch unterstützen. Es wird förmliche Beratungen geben, aber der Weg ist klar und wird von allen getragen." Der Gesetzesantrag werde am Dienstag im Kabinett beschlossen werden. Zuvor hatte es Detailkritik auch aus SPD-Ländern gegeben.

"Was wir jetzt hier regeln wollen, sind ja die Verabredungen die zwischen Bund und Ländern längst getroffen worden sind. Was wir jetzt schaffen können, ist eine gesetzliche Grundlage, die eine einheitliche Handhabe überall in Deutschland ermöglicht und gleichzeitig dafür sorgt, dass das für die Bürgerinnen und Bürger verständlich wird", erklärte Scholz. Das "bewegt sich aber im Rahmen der bisherigen Beschlüsse".

Er sprach sich zugleich dafür aus, auch zwei weitere Maßnahmen zu beschließen: "Ich bin dafür, dass wir auch die Testungen in Unternehmen vorschreiben und dass es für Kinder, die jetzt zum Beispiel eine Einrichtung nicht benutzen können, auch eine Verlängerung der Kinderkrankentage-Regelung gibt."

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Sonntag, 11. April, 19.45 Uhr: Bayern und CSU werden für neues Infektionsschutzgesetz stimmen

Söder kritisiert, dass einige Bundesländer die Corona-Notbremse nicht konsequent umsetzen. Die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes sei daher notwendig. Mehr dazu hier.

Sonntag, 11. April, 18.50 Uhr: Laschet drängt auf schnellen Beschluss von Corona-Bundesregelung

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet drängt auf eine schnelle Einigung von Bundesregierung, Bundestag und Ländern über die geplante bundeseinheitlichen Corona-Regelungen. "Ich wünsche mir nur, dass es jetzt schnell geht, denn die (Infektions-)Zahlen sind absehbar und die hängen nicht von Beratungsverfahren zwischen Bundestag und Bundesrat ab", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident am Sonntagabend im ARD-"Bericht aus Berlin". Er sei sich mit seinem Konkurrenten um die Kanzlerkandidatur, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) einig, dass es noch einmal einen vorübergehenden sogenannten Brücken-Lockdown geben müsse. (Alle Hintergründe zu Laschets Kanzlerkandidatur finden Sie hier.)

Laschet räumte allerdings ein, dass er sich entsprechend seines Koalitionsvertrags im Bundesrat enthalten müsste, falls sein Düsseldorfer Regierungspartner FDP sich querstellen sollte. Ob es dazu komme, hänge von der genauen Ausgestaltung des zu ändernden Bundesinfektionsschutzgesetzes ab. "Die CDU-Minister in der Bundesregierung werden jedenfalls zustimmen. Wir tun alles, eine möglichst breite Mehrheit zu haben", sagte er.

Sonntag, 11. April, 17.51 Uhr: Diese Stellen im Landkreis Lindau bieten Schnelltests an

Ob beim Besuch im Altenheim, beim Grenzübertritt oder in Schulen: In vielen Bereichen ist es mittlerweile erforderlich, einen negativen Corona-Test vorzuweisen. Im Landkreis Lindau bieten Apotheken, Arztpraxen, das Bayerische Rote Kreuz, Testzentren sowie die Stadt Lindau Antigen-Schnelltests an. An welche Stellen sich Testinteressierte wenden können, zeigt ein Überblick des Landratsamtes Lindau. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Sonntag, 11. April, 16.05 Uhr: Lindner: Corona-Gesetzesentwurf ist "nicht zustimmungsfähig"

Die FDP lehnt die vorgeschlagenen Corona-Maßnahmen für ganz Deutschland ab. Fraktionschef Lindner hat Bedenken, ob die Regeln verfassungsrechtlich sind. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 11. April, 15.15 Uhr: Illegale Party in Belgien - 21-Jähriger flüchtet und stirbt

Ein Partygast versucht vor der Polizei zu fliehen. Er klettert aus dem Fenster und stürzt tödlich. Der Bürgermeister von Antwerpen zeigt sich erschüttert.

Sonntag, 11. April, 14.20 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte des LGL

Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Sonntag, 11. April, 12.15 Uhr: Merkel für konsequenten "Brücken-Lockdown"

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für einen konsequenten Lockdown im Kampf gegen die dritte Corona-Welle ausgesprochen. Die Brücke der Beschränkungen solle möglichst kurz sein, sagte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern am Sonntag in der Klausur der Spitze der Unionsfraktion in Berlin. Deshalb solle jetzt konsequent vorgegangen werden. Ziel sei es, Öffnungsschritte mit Testen zu verbinden.

Über Ostern hatte der CDU-Vorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet einen "Brücken-Lockdown" vorgeschlagen, mit dem die Zeit überbrückt werden könnte, bis die Impfkampagne gegen Corona stärker als bisher greift.

Über die Unions-Kanzlerkandidatur wurde nach diesen Informationen bei den Beratungen zunächst nicht gesprochen. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hatte vor Beginn der Beratungen angekündigt, man wolle in der Aussprache mit der Kanzlerin auch über die Pläne zu einer bundesweit einheitlichen Regelung des Infektionsschutzgesetzes sowie über Außenpolitik sprechen.

Sonntag, 11. April, 11.15 Uhr: Ex-Richterbund-Chef "fassungslos" über neue Corona-Pläne des Bundes

Der frühere Vorsitzende des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa, empört sich über Pläne der Bundesregierung, im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie das Infektionsschutzgesetz zu verschärfen. "Man sieht mich selten fassungslos. Aber nun ist es so weit. Der Bund schießt deutlich über alle Verhältnismäßigkeitsgrenzen hinaus", schrieb der Direktor des Amtsgerichts Bielefeld am Samstag auf Facebook. Es gehe bei den Vorschlägen nun nicht mehr um einen Brücken-Lockdown von zwei oder drei Wochen, sondern um einen "nicht mehr einzufangenden Dauerlockdown", rügte er.

Gnisa nannte es eine "Nichtachtung der Justiz", wenn ab 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen nächtliche Ausgangssperren verhängt werden müssten - obwohl von Gerichten deren Wirksamkeit angezweifelt worden sei. Auch seien die strengen Kontaktbeschränkungen aus seiner Sicht rechtlich zweifelhaft. "Eltern ab einer Inzidenz von 100 zu verbieten, ihre Kinder zu treffen, entspricht für mich auch nicht dem Bild des Grundgesetzes."

Sonntag, 11. April, 11 Uhr: Mehr als jeder Vierte für Steuererhöhungen wegen Corona-Pandemie

Mehr als jeder vierte Bundesbürger hält Steuererhöhungen für nötig, um nach der Corona-Krise wieder solide Staatsfinanzen zu erreichen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der FDP-Fraktion im Bundestag hervor, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Etwas mehr als jeder Zweite hält dagegen Steuersenkungen für den richtigen Weg, durch die die Wirtschaft angekurbelt werden soll. Während Rentner und Studenten eher auf Steuererhöhungen setzen, plädieren Selbstständige und Arbeitslose eher für Senkungen.

Der Bund hat zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zuletzt Rekordschulden aufgenommen - zur Rettung von Firmen und Arbeitsplätzen, für ein Konjunkturprogramm mit niedrigerer Mehrwertsteuer, zur Unterstützung des Gesundheitswesens und für den Kauf von Impfstoffen. Im vergangenen Jahr waren deshalb neue Kredite über 130,5 Milliarden Euro nötig, für das laufende Jahr plant Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mit mehr als 240 Milliarden Euro Schulden.

Darüber, wie der Bund nach der Krise von diesem Schuldenberg herunterkommen sollte, wird politisch gerungen. Scholz setzt vor allem auf Wirtschaftswachstum und höhere Steuern für die Menschen mit den höchsten Vermögen. Die FDP und Teile der Union fordern dagegen niedrigere Steuern für Unternehmen.

Sonntag, 11. April, 9.30 Uhr: Schausteller: Große Volksfeste erst bei Herdenimmunität

Große Volksfeste können nach Einschätzung des Deutschen Schaustellerbundes (DSB) erst wieder veranstaltet werden, wenn eine sogenannte Herdenimmunität in der Bevölkerung erreicht ist. "Dass wir bei einer riesigen Besuchermenge, wie zum Beispiel der Cranger Kirmes, mit Schnelltests arbeiten, das wird nicht gehen", sagte DSB-Präsident Albert Ritter der Deutschen Presse-Agentur. Volksfeste in der gewohnten Dimension könnten deshalb wohl erst wieder stattfinden, wenn ein ausreichender Teil der Bevölkerung geimpft sei.

Wichtig sei, dass Kommunen nicht vorsichtshalber schon jetzt Volksfeste etwa für den Herbst komplett absagten. "Wir haben mit kurzfristiger Planung kein Problem", erklärte Ritter. Unklar ist etwa noch, ob das Oktoberfest 2021 in München stattfinden kann - und in welcher Form?

Sonntag, 11. April, 8 Uhr: Über 15 Prozent der Deutschen haben Erstimpfung erhalten

In Deutschland haben mehr als 15 Prozent der Menschen eine Erstimpfung erhalten. Das geht aus Daten hervor, die das Robert Koch-Institut am Samstag veröffentlichte. Demnach waren 15,2 Prozent in Deutschland mindestens einmal geimpft, das sind 12,7 Millionen Menschen (Datenstand 10.4., 8.00 Uhr). 5,9 Prozent (4,9 Millionen Menschen) hatten schon eine Zweitimpfung erhalten. Mehreren Studien zufolge gibt bereits die erste Impfung einen gewissen Schutz. Nach einer britischen Studie verhinderten die Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Astrazeneca nach der ersten Dosis mehr als die Hälfte aller zu erwartenden Infektionen bei Pflegeheimbewohnern.

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Mehr Daten zur Situation im Allgäu finden Sie hier.

Sonntag, 11. April, 7.30 Uhr: Polizisten lösen Partys in mehreren Bundesländern auf

Die Polizei hat in mehreren Bundesländern illegale Partys beendet. Dabei feierten in der Nacht zum Sonntag teilweise mehrere Dutzend Menschen - trotz strenger Corona-Regeln, die das verbieten. So lösten die Beamten im rheinland-pfälzischen Vallendar etwa eine Feier in einem Parkhaus auf. Die Partygäste trugen weiße Kleidung und hatten fluoreszierende Farbe im Gesicht. Zudem sei in einem Nebenraum viel Alkohol gelagert gewesen. Als sie die Beamten sahen, flohen einige Feiernde. 24 Menschen konnten kontrolliert werden.

Auch im oberpfälzischen Vilseck musste die Polizei einschreiten. Mehr als 30 Partygäste seien auf frischer Tat in einem Privathaus ertappt worden. Weitere Kontrollen gab es etwa im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Bei zwei Partys in Ramin und Eggesin entdeckten die Beamten insgesamt 27 Menschen. Auf alle Feiernden kommen nun Anzeigen zu.

Sonntag, 11. April, 7.20 Uhr: Laschet für Aufhebung der Impfreihenfolge bis zum Sommer

Angesichts steigender Impfstofflieferungen hat sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für ein Ende der Corona-Impfreihenfolge bis zum Sommer ausgesprochen. "Wenn zum Ende des Frühjahrs die großen Impfstoffmengen kommen, sollten die Impfprioritäten fallen und die Impfungen für alle Menschen geöffnet werden. Das wäre ein wichtiger Baustein für die Brücke zu einem Sommer mit viel mehr Freiheit", sagte Laschet der "Bild am Sonntag". Das bisherige strenge Einhalten der Reihenfolge begrüßte er jedoch. Mit der strikten Priorisierung am Anfang habe man eine Schutzmauer für die Alten und Pflegebedürftigen errichtet. "So haben wir unzählige Leben gerettet."

Das Vorpreschen der Bundesländer Bayern und Mecklenburg-Vorpommern bei der Beschaffung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V kritisierte Laschet. "Ich finde es richtig, wenn die Bundesrepublik Deutschland nach klaren Kriterien Impfstoff für alle bestellt und nicht jeder nur für sich", sagte er.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte vergangene Woche erklärt, sein Land habe sich mit einem Vorvertrag 2,5 Millionen Impfdosen Sputnik V für den Fall einer EU-Zulassung des Wirkstoffs gesichert. Auch Mecklenburg-Vorpommern verkündete am Donnerstag, sich von Russland eine Option auf eine Million dieser Impfdosen gesichert zu haben.

Sonntag, 11. April, 7.05 Uhr: 17.855 Corona-Neuinfektionen und 104 neue Todesfälle gemeldet

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17.855 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 104 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Sonntagmorgen hervor. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Zahlen könnten zudem wegen der Schulferien noch nicht mit früheren Werten vergleichbar sein. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.196 Neuinfektionen und 68 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 129,2. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.08 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 120,6 an, vor einer Woche lag sie bei 127. Der Inzidenzwert ist momentan noch mit Vorsicht zu genießen und dürfte wegen weniger Tests und Meldungen über Ostern zu niedrig ausfallen. Das RKI erwartet, dass der Wert im Laufe der kommenden Woche wieder belastbar sein wird.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.998.268 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.671.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 78.353.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 1,02 (Vortag: 0,90). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 102 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert sei wieder deutlich gestiegen, schreibt das RKI. Die in den Tagen nach Ostern beobachtete Absenkung des Werts könnte an der vorübergehend geringeren Testzahl gelegen haben. Auch der R-Wert kann laut RKI erst in einigen Tagen wieder aussagekräftig bewertet werden.

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Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. bis 24. März lesen Sie in Teil 49 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 8. bis 17. März lesen Sie in Teil 47 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 3. bis 7. März lesen Sie in Teil 46 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. Februar bis 3. März lesen Sie in Teil 45 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 17. Februar bis 24. Februar lesen Sie in Teil 44 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.