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Wildtiere

Eilantrag soll den Gamsabschuss im Allgäu stoppen

Schlechte Aussichten für die Gams. In der Kürnach, einem kleinen Gebirgszug im Allgäu, sollen 15 Tiere getötet werden.

Schlechte Aussichten für die Gams. In der Kürnach, einem kleinen Gebirgszug im Allgäu, sollen 15 Tiere getötet werden.

Bild: Ronald Wittek, dpa (Symbolbild)

Schlechte Aussichten für die Gams. In der Kürnach, einem kleinen Gebirgszug im Allgäu, sollen 15 Tiere getötet werden.

Bild: Ronald Wittek, dpa (Symbolbild)

In der Kürnach im Westallgäu sollen in diesem Jagdjahr 15 Tiere erlegt werden. Wieso der Verein „Wildes Bayern“ die Ausrottung des Bestands fürchtet und klagt.
11.10.2021 | Stand: 12:17 Uhr

Über viele Jahre habe eine maßvolle Bejagung den Gämsen in der Kürnach und der angrenzenden Adelegg das Überleben gesichert, sagt Christine Miller, Vorsitzende des Vereins „Wildes Bayern“, einem Aktionsbündnis zum Schutz der Wildtiere und ihrer Lebensräume. Doch dann seien die Abschusspläne „massiv übererfüllt“ worden. Statt vier Gämsen, die hätten erlegt werden dürfen, seien elf und mehr Tiere geschossen worden – ohne Konsequenzen für die beteiligten Reviere. Anstatt die Überschreitung zu ahnden, habe sich die Untere Jagdbehörde zum „Handlanger der Forstlobby“ gemacht und „immer höhere Abschusspläne genehmigt“, sagt Miller.

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