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Eisige Vorfreude

Ski alpin Andreas Sander und Manuel Schmid sind vor den Rennen in Kanada voll motiviert – obwohl bei minus 25 Grad ein Training ausfällt
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Von Karl-Heinz Wick
29.11.2019 | Stand: 16:40 Uhr

Mit der Abfahrt im kanadischen Lake Louise am Samstagabend (20.15 Uhr MEZ) bestreiten die Speedfahrer ihr erstes Weltcuprennen der Saison. Mit dabei sind auch Andreas Sander (Burgberg) und Manuel Schmid (Fischen). Tags darauf steigt dann der Super G. Das Training am Donnerstag musste abgesagt werden, weil die Verhältnisse laut Schmid so schlecht waren, dass kein Heli fliegen konnte. „Das Risiko wollten Veranstalter und Verband nicht eingehen.“ Zudem sei es seit Tagen mit Temperaturen von bis zu minus 25 Grad eisig kalt.

Mit ihren Mannschaftskollegen Thomas Dreßen und Sepp Ferstl haben Schmid und Sander gemeinsam, dass die Vorbereitung im Sommer und auch das Training in Übersee von überstandenen Verletzungen und Erkrankungen beeinträchtigt war. So feiert Sander, der ebenso wie Dreßen einen Kreuzbandriss (zugezogen bei einem Trainingssprung) erlitt, nach fast einem Jahr sein Weltcup-Comeback. Nach langer Reha-Phase und zahllosen Trainingseinheiten brennt der 30-Jährige auf das erste Rennen.

Manuel Schmid (26) ist aufgrund gesundheitlicher Probleme erst vor zwei Wochen in den USA ins Abfahrtstraining eingestiegen. Dementsprechend fehlen ihm einige Kilometer, speziell auf den langen Brettern. Doch die Motivation stimmt, sagt Schmid, „und die Vorfreude, dass es jetzt wieder losgeht, ist sehr groß.“

In Killington an der US-Ostküste sind die Technikerinnen im Einsatz. Der Riesenslalom am Samstag findet ohne Allgäuer Beteiligung statt, im Slalom am Sonntag (15.45/19 Uhr) startet Christina Ackermann vom SC Oberstdorf).