Corona aktuell im Allgäu

Elternvertreter fordern Corona-Impfpflicht für Schulpersonal - EU-Land plant erneuten Lockdown

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Elternvertreter fordern Corona-Impfpflicht für Schulpersonal.

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Elternvertreter fordern Corona-Impfpflicht für Schulpersonal.

Bild: Peter Kneffel

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Elternvertreter fordern Corona-Impfpflicht für Schulpersonal.

Bild: Peter Kneffel

Corona-News: Die 7-Tage-Inzidenzen sind bundesweit erneut gestiegen. Im Allgäu ist aktuell Kempten besonders betroffen. Der Newsblog.
19.10.2021 | Stand: 07:31 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Dienstag, 19. Oktober, 7.30 Uhr: Corona-Protokoll missachtet: NHL-Profi Kane für 21 Spiele gesperrt

Eishockey-Profi Evander Kane ist für 21 Spiele der nordamerikanischen Liga NHL gesperrt worden. Der Flügelstürmer der San Jose Sharks verstieß gegen das von der Liga vorgeschriebene Corona-Protokoll. Sein Club bestätigte am Montag (Ortszeit): "Wir wurden davon in Kenntnis gesetzt, dass Evander Kane für die Nichteinhaltung der Sicherheitsprotokolle für 21 Spiele ohne Bezahlung gesperrt wurde. Wir sind extrem enttäuscht und werden Evanders Status nicht weiter kommentieren, bevor die verhängte Sperre abgelaufen ist."

Dienstag, 19. Oktober, 7 Uhr: Corona: Lettlands Regierung plant erneuten Lockdown

Angesichts rapide steigender Corona-Infektionszahlen in Lettland plant die Regierung in Riga einen neuerlichen Lockdown. Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, soll vom 21. Oktober bis 15. November das öffentliche Leben in dem baltischen EU-Land zurückgefahren werden. Dies kündigte Ministerpräsident Krisjanis Karins am Montagabend nach einer mehrstündigen Sitzung des Corona-Krisenstab an. Die Regierung muss dem Vorhaben am Mittwoch in einer Kabinettssitzung noch zustimmen.

Dienstag, 19. Oktober, 6.30 Uhr: Neuseeland meldet Corona-Rekord - "zu Hause bleiben und Leben retten"

Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland hat am Dienstag 94 Neuinfektionen gemeldet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Rekord lag bei 89 neuen Fällen innerhalb eines Tages und wurde im April 2020 verzeichnet. "Es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass wir nicht machtlos sind. Wir haben die Fähigkeit, die Fallzahlen so niedrig wie möglich zu halten", sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern. Sie forderte die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben, damit Anderen das Leben zu retten und sich impfen zu lassen.

Dienstag, 19. Oktober, 6.15 Uhr: Kempten mit höchstem Inzidenzwert im Allgäu

Die Stadt Kempten hat mit 169,7 aktuell den höchsten Inzidenzwert im Allgäu. Das meldet das Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen. Es folgen die Landkreise Oberallgäu und Ostallgäu. Mehr über die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu lesen Sie hier.

Dienstag, 19. Oktober, 6 Uhr: Elternvertreter fordern Corona-Impfpflicht für Schulpersonal

Elternvertreter und Patientenschützer fordern angesichts steigender Infektionszahlen strengere Corona-Maßnahmen in den Herbst- und Wintermonaten. Ines Weber, Vorstandsmitglied des Bundeselternrats, verlangte eine Impfpflicht für Lehrkräfte. Diese müsste von der Bundesregierung "bundeseinheitlich gesetzlich festgeschrieben werden", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). Die Quarantäne ganzer Klassenverbände oder gar Schulschließungen müssten unbedingt verhindert werden.

Dienstag, 19. Oktober, 5.45 Uhr: Krankenhausgesellschaft begrüßt geplantes Ende der Corona-Notlage

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat angesichts der Corona-Impfquote in Deutschland keine Bedenken dagegen, die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite auslaufen zu lassen. "Ich kann den Schritt nachvollziehen und halte das auch für unproblematisch", sagte Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag).

Die "epidemische Lage" ist Grundlage für zentrale Corona-Maßnahmen in Deutschland. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich am Montag bei Beratungen mit seinen Länderkollegen dafür ausgesprochen, die Regelung am 25. November auslaufen zu lassen.

Dienstag, 19. Oktober, 5.20 Uhr: Bund Deutscher Karneval hofft auf Session wie vor Corona

Nach einem Jahr Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie hofft der Bund Deutscher Karneval (BDK) für die bevorstehenden Session auf eine närrische Jahreszeit wie vor der Pandemie. "Ich bin tatsächlich guter Hoffnung, dass es wieder so sein wird wie vor Corona", sagte BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess der Deutschen Presse-Agentur. Die Fastnachter oder Karnevalisten stünden bundesweit schon in den Startlöchern. "Sie freuen sich, dass es am 11.11. endlich wieder los geht."

Bei den Außenveranstaltungen - auch zur Sessionseröffnung am 11.11. - würden die 3G-Regeln gelten: Es dürfen also nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete teilnehmen. Bei Indoor-Veranstaltungen empfehle der BDK die 2G-Regel (Zutritt für Geimpfte und Genesene) oder 3Gplus. In diesem Fall müssten Getestete einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 24 Stunden sei. Nach Rückmeldungen von Vereinen etwa aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden oder der Pfalz würden die meisten Veranstalter innen ausschließlich mit 2G planen, sagte Fess.

Dienstag, 19. Oktober, 5 Uhr: RKI registriert 6.771 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 75,1

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 75,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 74,4 gelegen, vor einer Woche bei 65,8 (Vormonat: 70,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6771 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.18 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4971 Ansteckungen gelegen.


Montag, 18. Oktober, 22.05 Uhr: Dramatische Corona-Lage: Petersburg beschränkt Freiheiten Ungeimpfter

Angesichts dramatisch angestiegener Corona-Infektionszahlen führt die russische Ostsee-Metropole St. Petersburg zahlreiche Einschränkungen im öffentlichen Leben ein. Ab dem 1. November müssen Erwachsene etwa bei Sport-Großveranstaltungen nachweisen können, dass sie geimpft oder genesen sind, wie die Petersburger Stadtverwaltung am Montagabend mitteilte. Ab Mitte November ist ein entsprechender Nachweis per QR-Code demnach auch beim Besuch von Fitnessstudios, Theatern, Kinos und Museen notwendig.

Ab Dezember soll die Regelung zudem auf Gastronomie und Einzelhandel ausgeweitet werden. Ausgenommen ist, wer belegen kann, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann. Arbeitgeber wurden angewiesen, nicht geimpfte Über-60-Jährige ins Homeoffice zu versetzen. Ungenehmigte Veranstaltungen werden künftig auf maximal 40 Teilnehmer begrenzt.

Wie in vielen anderen Regionen ist die Infektionslage in St. Petersburg seit Wochen sehr angespannt. Am Montag registrierten die Behörden 3.097 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Russlandweit wurde mit mehr als 34.300 Infektionen binnen eines Tages ein neuer Höchststand seit Beginn der Pandemie erreicht. Jüngsten Zahlen zufolge ist erst knapp ein Drittel der 146 Millionen Russen vollständig geimpft.

Montag, 18. Oktober, 19.15 Uhr: Serie von Impfdurchbrüchen in Missen-Wilhams

Im Oberallgäu ist es offenbar zu einer Reihe von Impfdurchbrüchen gekommen: Nach einer Feier in Missen-Wilhams wurden zwölf ältere Frauen positiv auf Corona getestet - obwohl sie allesamt geimpft sind. Was eine Betroffene, ein Virologe und das Gesundheitsamt dazu sagen, erfahren Sie hier (AZ Plus).

Montag, 18. Oktober, 17.35 Uhr: EU-Behörde prüft Zulassung von Pfizer-Impfstoff für Kinder

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft nun auch die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. Das teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. Die Hersteller hatten bereits in der vergangenen Woche angekündigt, entsprechende Daten zu den klinischen Untersuchungen an die EMA zu schicken.

Die Studien zeigen nach Angaben von Biontech und Pfizer, dass der Impfstoff von Kindern in dieser Altersgruppe gut vertragen wird und eine stabile Immunantwort hervorruft. Anders als bei Jugendlichen bekamen die Kinder dieser Altersgruppe nur ein Drittel der Dosis. Der Impfstoff Cominarty ist zur Zeit in der EU nur für Menschen ab zwölf Jahre zugelassen.

Die Experten prüfen nach Angaben der EMA nun die Daten. Eine Empfehlung über die Erweiterung der Zulassung wird in einigen Monaten erwartet. Die endgültige Entscheidung liegt dann bei der EU-Kommission. Das aber gilt als Formsache.

Montag, 18. Oktober, 17.15 Uhr: Spahn für Ende der "epidemischen Lage"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für ein Auslaufen der sogenannten "epidemischen Lage nationaler Tragweite" ausgesprochen. Wie ein Ministeriumssprecher bestätigte, äußerte sich der CDU-Politiker entsprechend am Montag bei Corona-Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder.

Das Robert Koch-Institut stufe "das Risiko für geimpfte Personen als moderat ein", somit könne angesichts der aktuellen Impfquote die epidemische Lage am 25. November 2021 als bundesweite Ausnahmeregelung auslaufen und beendet werden, wurde Spahn "Bild" zufolge von Teilnehmern zitiert. "Damit wird ein seit dem 28. März 2020 und damit mithin seit fast 19 Monaten bestehender Ausnahmezustand beendet."

Der Bundestag hatte die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" Ende August für weitere drei Monate verlängert. Sie läuft automatisch aus, wenn sie vom Parlament nicht erneut verlängert wird. Die "epidemische Lage" gibt Bundes- und Landesregierungen Befugnisse, um Verordnungen zu Corona-Maßnahmen wie Maskenpflicht, Abstands- und Kontaktbeschränkungen oder zur Impfstoffbeschaffung zu erlassen.

Montag, 18. Oktober, 13.30 Uhr: Corona-Pass in Italien: Polizei räumt Blockade im Hafen von Triest

Nach tagelangen Protesten von Aktivisten und Arbeitern im Hafen der norditalienischen Stadt Triest gegen das Corona-Zertifikat hat die Polizei die Demonstranten zurückgedrängt. Polizeibeamte mit Helmen und Schildern sowie Wasserwerfer stellten sich am Montagmorgen vor dem Durchgang Nummer vier des Hafens auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete und auf Fernsehbildern zu sehen war. Es kam zu Rangeleien mit den Ordnungskräften. Auch Wasserwerfer und Tränengas wurden eingesetzt. Ungefähr 2.000 Demonstranten versammelten sich laut Ansa anschließend auf dem Hauptplatz in Triests Innenstadt.

Montag, 18. Oktober, 12.30 Uhr: Impfquote in Deutschland bei 65,8 Prozent

In Deutschland sind fast 54,7 Millionen Menschen vollständig gegen Corona geimpft. Das sind 65,8 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervorgeht. Von den Erwachsenen sind demnach 76,3 Prozent vollständig geimpft. Bei den über 60-Jährigen sind es 84,8 Prozent. Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren sind zu 38,6 Prozent vollständig geimpft, 44,2 Prozent haben mindestens eine Spritze erhalten. Von Montag vergangener Woche bis Sonntag wurden der RKI-Statistik zufolge rund 877.000 Impfungen verabreicht, das sind im Schnitt rund 125.300 pro Tag.

Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen.

Montag, 18. Oktober, 11.30 Uhr: Von der Leyen: EU hat eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen exportiert

Die Europäische Union hat binnen zehn Monaten mehr als eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen an andere Länder weltweit exportiert. "Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht", sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag in Brüssel. Der Impfstoff sei seit Dezember 2020 in mehr als 150 Länder geliefert worden - unter ihnen Japan, die Türkei, Großbritannien und Brasilien. Etwa 87 Millionen Dosen seien über die UN-Initiative Covax an Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen gegangen.

Montag, 18. Oktober, 10.15 Uhr: Bundesverfassungsgericht: Keine Befangenheit im Corona-Verfahren

Das Bundesverfassungsgericht hat Befangenheitsvorwürfe im Zusammenhang mit der Corona-Notbremse wegen eines Abendessens mit Mitgliedern der Bundesregierung dementiert. Ein Ablehnungsgesuch gegen Gerichtspräsident Stephan Harbarth und die Richterin Susanne Baer wurde nach Angaben vom Montag als unbegründet zurückgewiesen. (Az. 1 BvR 781/21, Beschluss vom 12. Oktober 2021)

Das Treffen in Berlin hatte am 30. Juni stattgefunden. An dem Abendessen mit der Kanzlerin nahmen alle 16 Verfassungsrichterinnen und -richter und die meisten Bundesministerinnen und -minister teil, wie in der Regierungsantwort auf eine frühere AfD-Anfrage steht.

Montag, 18. Oktober, 9.30 Uhr: Tourismusminister: Australien-Urlaub eventuell schon vor Weihnachten

Australien könnte nach Auffassung von Handels- und Tourismusminister Dan Tehan nun doch bereits vor Weihnachten seine internationalen Grenzen öffnen und wieder Urlauber empfangen. "Natürlich ist es unsere Priorität, Australier nach Hause zu bringen", sagte Tehan am Montag dem Sender Sky News Australia. "Aber meiner Meinung nach können wir vor Weihnachten damit beginnen, auch alle anderen - darunter internationale Touristen - hereinzulassen."

Voraussetzung sei aber, dass mindestens 80 Prozent der Bevölkerung im Alter von über 16 Jahren vollständig gegen das Coronavirus geimpft seien. Bis zum Wochenende hatten in Australien etwa 68 Prozent der erwachsenen Bevölkerung doppelten Impfschutz. Fast 85 Prozent hatten eine erste Impfdosis erhalten.

Montag, 18. Oktober, 8.30 Uhr: Gastgewerbe weiter deutlich unter Vorkrisenniveau

Das Gastgewerbe in Deutschland ist trotz besserer Geschäfte im Ferienmonat August weiterhin deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt. Gastronomen und Hoteliers verbuchten sowohl preisbereinigt (plus 5,9 Prozent) als auch nominal (plus 6,4 Prozent) einen Umsatzzuwachs gegenüber Juli, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2020 stiegen die Erlöse preisbereinigt (real) um 5,9 Prozent. Damit lag der Umsatz real aber noch 16,2 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Montag, 18. Oktober, 7.30 Uhr: Keine Maskenpflicht mehr bei innerskandinavischen Flügen

Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss seit Montagmorgen kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr einigten sich darauf, von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden den Infektionsschutz nicht mehr zu verlangen.

"Der norwegische Leitfaden zur Infektionskontrolle verlangt von Passagieren im Inland nicht mehr, Gesichtsmasken zu tragen, daher entfällt diese Anforderung an Bord von Widerøes Flügen", sagte die Sprecherin Silje Brandvoll jüngst dem norwegischen Rundfunk. Bei Flügen in andere Länder im Ausland müsse jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Montag, 18. Oktober, 7 Uhr: Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 4,9 Prozent

Der Aufschwung der chinesischen Wirtschaft hat im dritten Quartal deutlich an Fahrt verloren. Wie das Pekinger Statistikamt am Montag mitteilte, wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im dritten Quartal noch um 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Nach einem Rekordzuwachs von 18,3 Prozent im ersten und 7,9 Prozent im zweiten Quartal ist es der bisher schwächste Wert in diesem Jahr. Im Zeitraum von Januar bis September lag das Wachstum damit zusammengerechnet bei 9,8 Prozent.

Montag, 18. Oktober, 6.30 Uhr: Marteria sieht Entfremdung während der Corona-Pandemie

Der Musiker Marteria hat während der Corona-Pandemie eine zunehmende Entfremdung innerhalb der Gesellschaft festgestellt. "Die Menschen entfernen sich ziemlich voneinander", sagte der Rapper der Deutschen Presse-Agentur. Man merke, dass einige Menschen viel Zeit am Computer verbracht hätten und im Internet versunken seien. "Es ist manchmal ganz schön schwer mittlerweile, an Menschen ranzukommen."

Einige Menschen könnten mit der Situation schlechter umgehen, sagte der 38-Jährige. Für sie erschienen gesellschaftliche Probleme nicht so groß wie das eigene Schicksal. "Und das muss man aber auch akzeptieren, dass manche Leute das vielleicht nicht so können."

Montag, 18. Oktober, 6 Uhr: Inzidenzwerte im Unterallgäu und in Memmingen steigen über 100

DIe Inzidenzwerte im Unterallgäu und in Memmingen sind auf über 100 gestiegen. Das geht aus Zahlen des Robert-Koch-Institutes vom Montagfrüh hervor. Spitzenreiter im Allgäu ist demnach die Stadt Kempten mit einer Inzidenz von 163,9. Alle Zahlen für das Allgäu lesen Sie hier.

Montag, 5.45 Uhr: Frauenärzte rufen Schwangere zur Grippeschutz-Impfung auf

Für Schwangere ist eine Impfung gegen Grippe in diesem Herbst laut Experten besonders wichtig. Nach der quasi ausgefallenen Welle vergangene Saison sei in diesem Jahr wieder mit mehr Erkrankten zu rechnen, sagte Cornelia Hösemann aus dem Vorstand des Berufsverbands der Frauenärzte der Deutschen Presse-Agentur. "Denn das Immunsystem muss erst wieder trainiert werden. Außerdem fällt bei 2- oder 3G-Regelungen die Pflicht zum Tragen der Maske weg, so dass Infektionen, die über Tröpfchen verbreitet werden, generell wieder mehr vorkommen werden." Schwangere könnten sich durchaus überlegen, ob sie zum eigenen Schutz unabhängig von geltenden Vorgaben einen Mund-Nase-Schutz tragen möchten.

Montag, 18. Oktober, 5.15 Uhr: Umfrage: Corona senkt Optimismus und mehrt Stress

Die Corona-Pandemie ist vielen Menschen in Deutschland offensichtlich auf das Gemüt geschlagen. Nach einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage sank die Zahl der Optimisten in Deutschland bis zum Sommer stark, während das Stressempfinden ebenso deutlich zunahm.

Die Ergebnisse liegen allerdings schon etwas zurück: Das Umfrageinstitut Bilendi befragte im Juli im Auftrag der Versicherung Swiss Life gut 1000 Erwachsene im Alter von 18 bis 79 Jahren. Demnach sagten 24 Prozent der Befragten, dass sie vorbehaltlos optimistisch in die Zukunft blickten. In der Anfangsphase der Pandemie im Frühjahr 2020 war deren Zahl mit 44 Prozent sogar außerordentlich hoch gewesen, im Vorkrisenjahr 2019 waren es 37 Prozent.

Montag, 18. Oktober, 5 Uhr: RKI registriert 4056 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 74,4

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 74,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,7 gelegen, vor einer Woche bei 66,5 (Vormonat: 72,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4056 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.07 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3111 Ansteckungen gelegen.

Sonntag, 17. Oktober, 17.30 Uhr: Vorlesungszeit an den bayerischen Universitäten beginnt

An den Universitäten in Bayern beginnen an diesem Montag die Vorlesungen des Wintersemester - zum ersten Mal seit drei Semestern wieder in den Hörsälen statt per Online-Stream. Damit der Infektionsschutz gewährleistet ist, gilt an den Hochschulen neben einer Maskenpflicht die 3G-Regel: Zutritt zu den Gebäuden haben nur Studierende, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

Nach Angaben von Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) sind 80 Prozent der jungen Menschen bereits geimpft. 10 weitere Prozent haben demnach jüngst eine Infektion durchgemacht.

Sonntag, 17. Oktober, 12.30 Uhr: Verstöße gegen Maskenpflicht: So viel Bußgeld hat das Landratsamt Lindau verhängt

Das Landratsamt Lindau hat seit Beginn der Pandemie etliche Bußgeldbescheide erlassen. Neben Unternehmen waren auch Bürger betroffen. Es ging auch vor Gericht.

Sonntag, 17. Oktober, 9.50 Uhr: Virologe warnt: Corona-Zahlen werden steigen - fällt die Grippewelle aus?

Die Corona-Zahlen werden wieder steigen, sagt der Virologe Oliver Keppler. Der Wissenschaftler hat aber auch eine gute Nachricht - in Sachen Grippe.

Sonntag, 17. Oktober, 8.20 Uhr: Bayerns Krankenhausampel weiter auf Grün

255 Menschen müssen zur Zeit wegen schwerer Corona-Verläufe auf Bayerns Intensivstationen behandelt werden. Die Ampel bleibt aber weiter grün. Alle Daten und Fakten.

Sonntag, 17. Oktober, 7.20 Uhr: Inzidenz in Kempten über 170 - Werte im Allgäu steigen

Der Inzidenzwert in Kempten steigt weiter - er liegt inzwischen bei 171,2. Auch im restlichen Allgäu steigen die Inzidenzen teils rasant. Unsere Übersicht.

Sonntag, 17. Oktober, 7.10 Uhr: RKI registriert 8.682 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 72,7

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 72,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 70,8 gelegen, vor einer Woche bei 66,1 (Vormonat: 74,7).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 8.682 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7.612 Ansteckungen gelegen.

Samstag, 16. Oktober, 17.12 Uhr: Corona-Neuinfektionen in Lettland erreichen neuen Höchststand

In Lettland hat es am Samstag einen Höchstwert an Coronoa-Neuinfektionen seit Ausbruch der Pandemie gegeben. Die Gesundheitsbehörde in Riga vermeldete 2799 positiven Tests binnen 24 Stunden. Damit spitzt sich die Lage in dem baltischen EU-Land weiter zu: In den letzten 14 Tagen wurden nach offiziellen Angaben 1195,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner registriert - auch dies ist ein neuer Höchststand.

Angesichts der erneut starken Ausbreitung des Virus hat die Regierung in Riga einen dreimonatigen Gesundheitsnotstand bis zum 11. Januar verhängt. Damit verbunden sind Beschränkungen sowohl für Geimpfte als auch für Nicht-Geimpfte. In Lettland ist nur knapp die Hälfte der 1,9 Millionen Einwohner vollständig gegen Corona geimpft.

Samstag, 16. Oktober, 12.50 Uhr: Corona-Todeszahl in Russland erreicht neuen Höchststand

In Russland hat die Zahl der Corona-Toten erstmals die Marke von 1.000 pro Tag überschritten. Das ist ein Höchststand seit Beginn der Pandemie. Am Samstag meldeten die Behörden 1002 Todesfälle innerhalb eines Tages im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Zugleich gab es mehr als 33.200 Neuinfektionen binnen eines Tages. Auch das ist ein Negativrekord. Seit Wochen spitzt sich die Corona-Lage im flächenmäßig größten Land der Erde dramatisch zu.

Laut Corona-Statistik sind seit Frühjahr vergangenen Jahres mehr als 222.000 Menschen mit dem Virus gestorben. Die Corona-Zahlen stehen jedoch seit langem als geschönt in der Kritik.

Die Behörden sehen den Hauptgrund für die hohen Todes- und Infektionszahlen in der geringen Bereitschaft der Bevölkerung, sich impfen zu lassen. Nach den offiziellen Angaben vom Samstag sind etwa 47,5 Millionen Menschen vollständig immunisiert. Das sind 32,5 Prozent der Bevölkerung. In Deutschland sind dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 65,6 Prozent komplett versorgt.

Samstag, 16. Oktober, 10.45 Uhr: "Grüner Pass": Weiter sinkende Corona-Zahlen in Italien

In Italien schwächt sich die Corona-Pandemie weiter ab.

Der bis Donnerstag berechnete Sieben-Tage-Inzidenzwert lag landesweit bei durchschnittlich 29 Fällen je 100 000 Einwohnern, wie aus dem wöchentlichen Corona-Lagebericht des Gesundheitsministeriums am Freitag in Rom hervorging. Eine Woche zuvor registrierten die Experten noch 34 Fälle im Schnitt. In fast allen italienischen Regionen und Autonomen Provinzen herrsche ein niedriges Infektionsgeschehen. Die Behörden meldeten am Freitag rund 2700 Corona-Neuinfektionen und etwas mehr als 40 Tote mit dem Virus binnen eines Tages.

In der Impfkampagne sind nach Angaben des außerordentlich bestellten Covid-19-Kommissars etwa 81 Prozent der zu Impfenden, also Menschen älter als zwölf Jahre, durchgeimpft. Außerdem sei die Zahl der Erstimpfungen in den vergangenen Tagen gestiegen. Seit Freitag müssen die Menschen in Italien den "Grünen Pass" vorweisen, wenn sie zur Arbeit gehen. Darunter versteht man den Nachweis über eine Corona-Impfung, einen negativen Test auf das Virus oder eine nachweisliche Genesung von der Krankheit. Gegen die Regelung gab es teils heftige Proteste.

Samstag, 16. Oktober, 9.30 Uhr: Maskenverstöße: Betreiberin des Café "Herzlich" scheitert vor dem Verwaltungsgericht

Das Landratsamt hatte der Lindenbergerin die Erlaubnis zum Betrieb ihres Laden-Cafés entzogen. Warum das Geschäft dauerhaft zu bleibt, hat auch andere Gründe.

Samstag, 16. Oktober, 7.30 Uhr: Kinderärzte fordern Kinder und Jugendliche zu Corona-Impfung auf

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin hat Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren eindringlich aufgefordert, sich gegen Corona impfen zu lassen. Wann erwartet der Verbandspräsident ein Stück Normalität?

Samstag, 16. Oktober, 7.15 Uhr: Inzidenz in Kempten steigt weiter - über 150

Der Inzidenzwert in Kempten steigt weiter. Auch der Landkreis Oberallgäu klettert über die 100er Marke. Unsere Übersicht.

Samstag, 16. Oktober, 6:45 Uhr: RKI registriert 10.949 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 70,8

Nach wochenlanger Stagnation scheint das Infektionsgeschehen in Deutschland wieder etwas Fahrt aufzunehmen. Die 7-Tage-Inzidenz lag erstmals seit 20.9. wieder über der Marke von 70. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 70,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 68,7 gelegen, vor einer Woche bei 64,4 (Vormonat: 76,3).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.949 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.52 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8.854 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 75 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 65 Todesfälle gewesen.

Freitag, 15 Oktober, 18.41 Uhr: Biontech beantragt Impfstoff-Zulassung für Kinder in Europa.

Falls die europäische Arzneimittelbehörde ihn zulässt, könnten schon in wenigen Wochen Jungen und Mädchen von fünf bis elf Jahren den Biontech-Impfstoff erhalten. Was ein Mitglied der Ständigen Impfkommission darüber denkt, lesen Sie hier.

Freitag, 15. Oktober, 17.25 Uhr: Nikolausmarkt in Füssen abgesagt

Der beliebte Nikolausmarkt in Füssen wird nach dem coronabedingten Ausfall 2020 auch dieses Jahr nicht stattfinden. Gründe für die Verschiebung auf 2022 gibt es mehrere. Dem Verein Gemeinsam-WIR e.V. fehlen laut Pressemitteilung coronabedingt dieses Jahr sowohl genügend Geld als auch genügend Arbeitskräfte, um die Veranstaltung zu organisieren. Beides sei aber notwendig, um die Veranstaltung nach den aktuellen Anti-Corona-Regeln durchführen zu können.

Freitag, 15. Oktober, 16.59 Uhr: Krankenhausampel bleibt in Bayern weiterhin Grün

In Bayern wurden in den letzten sieben Tagen 290 Menschen wegen einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gebracht. Die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz liegt bei 2,2 - die Corona-Ampel steht weiter auf Grün.

Freitag, 15. Oktober, 16.55 Uhr: Heute keine aktuellen Impfzahlen für das Ober- und Ostallgäu

Das Landratsamt Oberallgäu hat am Freitag keine aktuellen Impfzahlen für den Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten veröffentlicht. Im Ostallgäu und in Kaufbeuren ist zudem die veröffentlichte Zahl der Zweitimpfungen (Stand: 14. Oktober) niedriger als in der Vorwoche - was nicht sein kann. Auf Nachfrage unserer Redaktion hieß es vom Landratsamt Ostallgäu, dass man diesen Umstand am Freitag nicht mehr aufklären könne.

Die Zahl der Erstimpfungen im Landkreis Lindau (Stand: 14. Oktober) stieg auf 48.249 (Quote: 58,6 Prozent) sowie die der Zweitimpfungen auf 46.269 (56,2 Prozent). Im Landkreis Unterallgäu und in der Stadt Memmingen stieg die Zahl der Erstimpfungen auf 108.900 (57,1 Prozent) und die der Zweitimpfungen auf 101.074 (53,0 Prozent).

Bundesweit haben laut Robert-Koch-Institut (RKI) bis Donnerstag, 14. Oktober, 68,8 Prozent eine Impfung gegen Corona erhalten, 65,6 Prozent sind komplett geimpft. Die Impfquoten in Bayern liegen (Stand: 14. Oktober) bei 65,6 Prozent (Erstimpfungen) beziehungsweise 63,3 Prozent (Zweitimpfungen).

Freitag, 15. Oktober, 13 Uhr: Corona-Fälle bei Mannheim: Heimspiel von 1860 München abgesagt

Nach mehreren Corona-Fällen beim SV Waldhof Mannheim ist das für diesen Samstag (14.00 Uhr) angesetzte Heimspiel des TSV 1860 München in der 3. Fußball-Liga abgesagt worden. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mitteilte, hatte es in der Mannheimer Mannschaft in den vergangenen Tagen mehrere Covid-19-Befunde gegeben. Das zuständige Gesundheitsamt habe eine "Quarantäne für die betroffenen Personen sowie weitere Spieler, welche nicht geimpft oder genesen sind und als enge Kontaktpersonen identifiziert wurden, verhängt."

Aufgrund der Quarantäne hat der SV Waldhof aktuell weniger als 16 einsatzberechtigte Spieler, was als Mindestgrenze für eine Austragung gilt. Die Mannheimer hatten die Absetzung beantragt. Es ist die dritte pandemiebedingte Absage der laufenden Drittligasaison, wie der DFB weiter schrieb.

Freitag, 15. Oktober, 11.15 Uhr: 65,6 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

Die Corona-Impfquote in Deutschland steigt langsam, aber stetig. In Deutschland sind nun 65,6 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht. Die Quote unter den Erwachsenen liegt bei 76,2 Prozent. Mindestens einmal gegen das Virus geimpft sind demnach 68,8 Prozent aller Bürger und Bürgerinnen sowie 79,5 Prozent der Erwachsenen. Mehr als 54,5 Millionen Menschen sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums vollständig geimpft.

Unter den Kindern und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren haben inzwischen 44 Prozent mindestens eine erste Spritze bekommen, 38,2 Prozent sind vollständig geimpft.

Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. So hieß es in einem Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu fünf Prozentpunkte höher sein dürfte.

Eine Auffrischungsimpfung haben inzwischen bereits mehr als 1,2 Million Menschen in Deutschland erhalten.

Freitag, 15. Oktober, 10.50 Uhr: Inzidenz in Bayern erstmals seit Mai wieder über 100

Erstmals seit Mai liegt die Corona-Inzidenz in Bayern wieder über 100. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Freitagmorgen einen Wert von 100,2 für den Freistaat. Zuletzt hatte Bayern am 13. Mai über 100 gelegen. Bundesweit weist der Freistaat damit die laut RKI zweithöchste Inzidenz hinter Thüringen auf.

Parallel hat - ebenfalls erstmals seit Mai - ein bayerischer Landkreis die Inzidenzschwelle von 300 überschritten: Für Berchtesgadener Land meldete das RKI einen Wert von 312,2 Infektionen pro Woche und 100 000 Menschen. Das ist auch bundesweit der höchste Wert.

Derzeit sind neun der zehn deutschlandweit höchsten Inzidenzen in Bayern zu finden. Auf den Plätzen zwei bis vier liegen der Landkreis Traunstein mit 259,2, der Stadtkreis Rosenheim mit 235,9 und der Landkreis Straubing-Bogen mit 226,1. Die niedrigsten Inzidenzen in Bayern gibt es derzeit in den Landkreisen Tirschenreuth mit 15,3, Hof mit 36,0 und Fürstenfeldbruck mit 38,4. (Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.)

Freitag, 15. Oktober, 10.20 Uhr: "Mehrere Corona-Ausbrüche": Waldhof Mannheim will Spiel gegen 1860 München verlegen

Wegen mehrerer Corona-Fälle in der eigenen Mannschaft hat der Drittligist SV Waldhof Mannheim eine Verlegung seines Spiels beim TSV 1860 München beantragt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 15. Oktober, 9.50 Uhr: Inzidenzwert in Kaufbeuren liegt drei Tage über 35 - 3G-Regel greift

Die 7-Tage-Inzidenz der mit dem Coronavirus Infizierten pro 100.000 Einwohner in der Stadt Kaufbeuren lag laut RKI am 13.10.2021 bei 35,8, am 14.10.2021 bei 53,7 und am 15.10.2021 bei 56,0. Somit wurde die 7-Tage-Inzidenz von 35 an drei Tagen in Folge überschritten. Das teilt die Stadt Kaufbeuren mit.

Aufgrund des an drei Tagen in Folge überschrittenen Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 35 gilt daher im Gebiet der Stadt Kaufbeuren ab Sonntag die 3G-Regel.

Freitag, 15. Oktober, 8.25 Uhr: RKI-Chef Lothar Wieler: Bekomme Morddrohungen

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, sieht sich massiven Bedrohungen ausgesetzt. Und er verteidigt das RKI gegen die aktuelle Kritik.

Freitag, 15. Oktober, 6.50 Uhr: Neue Corona-Regeln ab heute: Pflicht zur Kontaktdatenerfassung im Restaurant entfällt

Das Einchecken per App oder das Ausfüllen von Formularen gehörte über viele Monate hinweg zum Alltag. Jetzt ist es damit vorbei - zumindest in weiten Bereichen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 15. Oktober, 6.05 Uhr: RKI registriert 11 518 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 68,7

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 68,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 67,0 gelegen, vor einer Woche bei 63,8 (Vormonat: 77,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.518 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.21 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.429 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 65 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 86 Todesfälle gewesen. (Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.)

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Donnerstag mit 1,93 (Mittwoch 1,90) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. (Die Details zur Krankenhaus-Ampel finden Sie hier.)

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.134.100 an.

Donnerstag, 14. Oktober, 21.50 Uhr: Lettlands Staatspräsident positiv auf Corona getestet

Lettlands Staatspräsident Egils Levits ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der Präsidialkanzlei in Riga zeige das Staatsoberhaupt des baltischen EU- und Nato-Landes leichte Symptome. Bei Levits war ein Schnelltest am Mittwochabend nach seiner Rückkehr von einem Arbeitsbesuch in Schweden positiv ausgefallen. Ein PCR-Test am Donnerstag bestätigte das Testresultat, sagte eine Sprecherin der Präsidialkanzlei. Levits werde nun von zu Hause arbeiten. Mehrere geplante physischen Termine seien abgesagt worden.

Donnerstag, 14. Oktober, 20.25 Uhr: RKI: Teils sehr hohe Corona-Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen

Das Robert Koch-Institut (RKI) registriert in einzelnen Regionen Deutschlands besonders viele Corona-Ansteckungen bei Kindern und Jugendlichen. In acht Landkreisen liege die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei den 10- bis 19-Jährigen bei mehr als 500, twitterte das RKI am Donnerstagabend zu einer Auswertung im neuen Corona-Wochenbericht. Nähere Angaben zu den Landkreisen und deren jeweiligen Zahlen wurden nicht gemacht, auf einer Karte waren Kreise aber entsprechend eingefärbt.

Bundesweit sei die Sieben-Tage-Inzidenz vergangene Woche in den Altersgruppen unter 20 Jahren allerdings im Vergleich zur Woche zuvor leicht gesunken, hieß es zusammenfassend. Die Werte bei Menschen über 20 hingegen stiegen leicht an. Das RKI sprach zudem von 636 übermittelten Schulausbrüchen für die vergangenen vier Wochen - wegen möglicher Nachmeldungen seien insbesondere die vergangenen zwei Wochen aber noch nicht zu bewerten.

Bereits seit einiger Zeit werden zahlreiche Corona-Infektionen insbesondere bei Kindern ab dem Schulalter und bei Jugendlichen festgestellt. An Kitas und Schulen wird regelmäßig auf das Virus getestet. Die Covid-19-Impfstoffe sind bislang ab 12 Jahren zugelassen. Die Impfquote bei 12- bis 17-Jährigen ist noch wesentlich niedriger als bei Erwachsenen. Kinder und Jugendliche erkranken zwar deutlich seltener schwer an Covid-19 als ältere Menschen, es gibt aber noch offene Fragen rund um Langzeitfolgen.

Donnerstag, 14. Oktober, 19.30 Uhr: Rumänien schickt Covid-Patienten wegen Überlastung nach Ungarn

Wegen überfüllter Intensivstationen schickt Rumänien schwer kranke Covid-19-Patienten zur Behandlung ins Nachbarland Ungarn. Wie das Gesundheitsministerium in Bukarest am Donnerstag mitteilte, waren die ersten 10 Patienten, die intensivmedizinische Betreuung benötigen, bereits in Begleitung von Ärzteteams unterwegs. Ungarn habe sich bereit erklärt, 50 Patienten zu übernehmen.

Rumänien gehört EU-weit zu den Ländern mit der dramatischsten Corona-Lage. Am Donnerstag war keines der landesweit 1593 Betten auf Intensivstationen mehr frei, die für Corona-Patienten reserviert sind. Sogar in der Hauptstadt Bukarest warten Patienten oft tagelang in Krankenhaus-Korridoren auf freie Plätze in Intensivstationen und werden dort nur notdürftig versorgt, wie Medien berichteten.

Die 14-Tage-Inzidenz steigt seit Wochen steil an und lag zuletzt bei rund 860 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner. Nur knapp 35 Prozent der Rumänen haben den vollen Corona-Impfschutz. Kritiker werfen der Regierung vor, zu wenig für das Impfen geworben zu haben. Die Regierung wiederum macht aggressive Medienkampagnen der Impfgegner für den mangelnden Impfwillen verantwortlich.

Donnerstag, 14. Oktober, 18.45 Uhr: Ski-Saisonkarten gibt es in diesem Winter nur für Geimpfte und Genesene

Wer weder geimpft noch nachweislich nach einer Corona-Erkrankung genesen ist, kann sich im Allgäu, in Tirol und Vorarlberg keine Ski-Saisonkarte für den kommenden Winter kaufen. Welche Regeln dort gelten sollen, erfahren Sie hier.

Ski-Saisonkarten gibt es im Allgäu wie hier an der Söllereckbahn nur für Geimpfte und Genesene – einzige Ausnahme sind Kinder.
Ski-Saisonkarten gibt es im Allgäu wie hier an der Söllereckbahn nur für Geimpfte und Genesene – einzige Ausnahme sind Kinder.
Bild: Martina Diemand

Donnerstag, 14. Oktober, 17.55 Uhr: Italien: Corona-Pass für ganze Arbeitswelt tritt in Kraft - Proteste

In Italien tritt am Freitag eine umstrittene neue Corona-Regel für Arbeitnehmer in Kraft. Jeder Beschäftigte, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Bereich, muss dann nachweisen, geimpft, genesen oder negativ getestet zu sein. Nur dann bekommt man einen sogenannten "Grünen Pass". Ohne diesen Pass darf niemand mehr seinen Arbeitsplatz - etwa in Büros, Fabriken, Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen - betreten. Von der Maßnahme sind 23 Millionen Beschäftigte in Italien betroffen.

Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte das Dekret vor Wochen beschlossen, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen. Rund 85 Prozent der Italiener ab zwölf Jahren sind mindestens einmal geimpft.

Gegen den Beschluss gibt es heftigen Widerstand. Gewerkschaftler und Politiker kritisieren die Maßnahme. In Triest drohen die Arbeiter mit einer Blockade des wichtigen Hafens; im Güterverkehr wird Chaos befürchtet, weil viele Fernfahrer vor allem aus dem Ausland kein notwendiges Corona-Zertifikat haben. In vielen Städten sind am Freitag Proteste geplant, unter anderem in Rom. Dort gab es erst am vorigen Samstag bei einer Demonstration schwere Krawalle.

Donnerstag, 14. Oktober, 17.05 Uhr: Corona bremst den Zuzug in die Großstädte aus

Bisher galt: Stadtluft lockt - vor allem junge Menschen. Doch Corona hat auch den Zuzug in die Großstädte ausgebremst: Es gab sogar mehr Fort- als Zuzüge. Was genau die Statistik sagt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 14. Oktober, 16.50 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu

In fast allen Allgäuer Landkreisen und Städten sind nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) die Inzidenzwerte am Donnerstag gestiegen. Außer in einem Kreis. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Außerdem steht die Krankenhaus-Ampel in Bayern weiterhin auf Grün. Die aktuelle Entwicklung finden Sie hier.

Donnerstag, 14. Oktober, 16.30 Uhr: Morddrohungen gegen Luxemburgs Premier Bettel wegen Corona-Politik

Der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel hat nach eigener Aussage wegen seiner Corona-Politik Morddrohungen bekommen. Der Polizeischutz für ihn habe verstärkt werden müssen, sagte er am Donnerstag vor dem Parlament in Luxemburg-Stadt. Die Drohungen seien offenbar eine Reaktion auf verstärkten Druck der Regierung auf Impfverweigerer.

"Das, was wir in der vergangenen Woche vorgeschlagen haben, das haben wir nicht aus Jux und Tollerei gemacht", sagte Bettel. Er hatte am 8. Oktober Pläne vorgestellt, künftig Zugang zur Gastronomie nur für Geimpfte, Genesene und Getestete zu erlauben. Selbsttests reichten nicht mehr aus, nötig seien zertifizierte Tests - auf eigene Kosten.

Der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel hat nach eigener Aussage wegen seiner Corona-Politik Morddrohungen bekommen.
Der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel hat nach eigener Aussage wegen seiner Corona-Politik Morddrohungen bekommen.
Bild: Peter Foley, Pool EPA, dpa

Bettel sei in den Drohungen mitgeteilt worden: "Dass man mich umbringen will oder noch eine Kugel und eine Waffe sucht". Er wolle den Abgeordneten "die unangenehmsten Sachen, die ich in den letzten Tagen bekommen habe, ersparen". Er fügte hinzu: "Sie sollten nur wissen, dass Leute mir sagen: "Hör auf mit diesen Impfungen, wir haben das genug gehört, wir wollen nichts mehr davon hören"."

Zur Begründung der Maßnahmen hatte es geheißen, Luxemburg könne eine Überlastung des Gesundheitssystems nicht riskieren. "Wir sind uns bewusst, dass wir mit diesen Maßnahmen das Leben von ungeimpften Leuten unangenehmer machen", hatte Bettel am vergangenen Freitag gesagt. "Aber wir haben keine Wahl."

Donnerstag, 14. Oktober, 15.20 Uhr: München eröffnet Impfstation auf Oktoberfest-Gelände

Nadelstich statt Wiesn-Gaudi: Auf dem Areal der Theresienwiese, wo normalerweise das Oktoberfest stattfindet, eröffnet die Stadt München eine neue Station für Corona-Schutzimpfungen. "Wenn sich alle impfen lassen, können wir hoffentlich kommendes Jahr wieder ein Oktoberfest feiern", meinte Münchens Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek am Donnerstag.

Auch wenn dieses Jahr erneut auf das Oktoberfest verzichtet werden müsse, so könne doch die Theresienwiese für einen sehr wichtigen Zweck genutzt werden. Bis zu 500 Impfungen am Tag können demnach an der neuen Impfstation durchgeführt werden. Sie soll am 18. Oktober an der Wiesn-Wache eröffnet werden.

Donnerstag, 14. Oktober, 15.15 Uhr: "Querdenker" wollen Bayerns Landtag abberufen - Das sagen Allgäuer Abgeordnete zu dem Plan

Den Bayerischen Landtag abberufen - dieses Ziel verfolgt eine kleine Partei mit Unterstützung von Querdenken-Gruppen. Was Allgäuer Abgeordnete zu dem Plan sagen, lesen Sie hier.

Donnerstag, 14. Oktober, 15 Uhr: EU-Arzneimittelbehörde prüft neues Corona-Medikament

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat das Prüfverfahren für ein neues Corona-Medikament gestartet. Der schwedisch-britische Hersteller Astrazeneca habe das Kombinationspräparat Evusheld entwickelt, dass eine Erkrankung mit Covid-19 bei Erwachsenen verhindern soll, wie die EMA am Donnerstag in Amsterdam mitteilte. Erste Testergebnisse wiesen darauf hin, dass das Mittel wirksam sei als Schutz vor der Krankheit.

Die Experten bewerten nun fortlaufend Daten aus Tests und wägen Vorzüge und Nachteile des Präparates gegeneinander ab. Wann ein endgültiges Ergebnis vorliegen wird, ist nicht bekannt. Der Hersteller hat nach Angaben der Behörde noch keinen Antrag auf Zulassung zum europäischen Markt gestellt. Das Mittel besteht aus den Wirkstoffen Tixagevimab und Cilgavimab.

Bisher ist in der EU nur das Arzneimittel Remdesivir als spezielles Corona-Medikament zugelassen. Zurzeit laufen Zulassungsverfahren für fünf Präparate. Insgesamt drei Mittel werden derzeit noch von den Experten geprüft.

Donnerstag, 14. Oktober, 14.40 Uhr: Corona und Lieferengpässe bremsen Wirtschaft - doch 2022 soll es wieder stark bergauf gehen

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr heruntergeschraubt. Wie es für 2022 aussehen soll, lesen Sie hier.

Donnerstag, 14. Oktober, 14 Uhr: "Querdenkern"-Volksbegehren startet: "Söder abwählen"-Flugzeug über Kempten

Das umstrittene Volksbegehren in Bayern, das den Landtag auflösen und schnelle Neuwahlen will, geht in die heiße Phase. Ab sofort läuft die Eintragungsfrist. Die Initiatoren sind offenbar mit der Corona-Politik Regierung unzufrieden und werden von der Staatsregierung in der "Querdenker"-Szene verortet. Mitbekommen haben Werbung für das Volksbegehren einige Kemptener - ein Flugzeug mit der Aufschrift "Söder abwählen" kreiste heute über der Allgäu Metropole. Was Sie zum Volksbegehren wissen müssen.

Donnerstag, 14. Oktober, 12.30 Uhr: Weihnachtsmarkt in Kempten findet statt - was ist mit Memmingen?

Nach langem Warten steht es nun fest: Der Kemptener Weihnachtsmarkt findet heuer statt. Das gab die Stadt am Donnerstagvormittag bekannt. Auf was sich die Besucher freuen können und welche Regeln gelten.

Wird es in Memmingen dieses Jahr einen Christkindlesmarkt geben?

Der Christkindlesmarkt Memmingen soll vom 22. November bis 19. Dezember stattfinden. So sieht es die derzeitige Planung vor. Die hängt aber vom Freistaat ab.

Donnerstag, 14. Oktober, 12 Uhr: "Querdenker"-Volksbegehren startet: Der bayerische Landtag soll aufgelöst werden

Das umstrittene Volksbegehren in Bayern, das den Landtag auflösen und schnelle Neuwahlen will, geht in die heiße Phase. Ab sofort läuft die Eintragungsfrist.

Donnerstag, 14. Oktober, 10 Uhr: Hohe Inflation in Deutschland: Verdi fordert zum Ausgleich mehr Geld für Arbeitnehmer

Gibt es bald mehr Geld? Die Gewerkschaft Verdi macht sich für "deutlich spürbare" Lohnsteigerungen stark. Und warnt angesichts der hohen Inflationsrate. Was das bedeutet.

Donnerstag, 14. Oktober, 8.20 Uhr: Diese Corona-Regeln sollen auf Weihnachtsmärkten im Allgäu gelten

Ganz so einfach, wie Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sich das vorgestellt hat, war es dann doch nicht, den bayerischen Weihnachtsmärkten unter Corona-Bedingungen einen möglichst uneingeschränkten Betrieb zu garantieren. Gilt die 3G- Regel und gibt es Glühwein?

Donnerstag, 14. Oktober, 6.15 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Die Inzidenz in Kempten und im Ostallgäu steigt weiter - mit einem Wert von 133,4 ist Kempten heute trauriger Spitzenreiter im Allgäu. In Kaufbeuren drohen härtere Corona-Regeln. Unsere Übersicht.

Donnerstag, 14. Oktober, 5.55 Uhr: RKI registriert 12 382 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 67,0

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 67,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 65,4 gelegen, vor einer Woche bei 62,6 (Vormonat: 81,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.382 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.14 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.644 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 72 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 1,90 (Dienstag: 1,70) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Mittwoch, 13. Oktober, 22 Uhr: Youtube sperrt erneut zwei #allesaufdentisch-Videos

Die Videoplattform Youtube hat zwei weitere Videos der umstrittenen Aktion #allesaufdentisch gelöscht. Das bestätigte ein YouTube-Sprecher am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Als Grund wurde ein Verstoß gegen eine Richtlinie des Unternehmens, in der es um Missinformation zur Corona-Pandemie geht, angeführt. Damit sind derzeit insgesamt vier Videos der Aktion gelöscht.

Youtube hatte vor Tagen bereits drei Clips gelöscht, eines davon aber nach einer erneuten Prüfung wieder hochgeladen.

Die Internetaktion #allesaufdentisch, an der sich unter anderen auch Schauspieler Volker Bruch beteiligt hat, wurde Ende September gestartet. In vielen Videos, die im Netz hochgeladen wurden, werden unter anderem die Corona-Maßnahmen und die mediale Berichterstattung darüber kritisiert. Kritiker werfen den Machern vor, verschwörungsideologische Erzählungen zu bedienen.

Mittwoch, 13. Oktober, 20.35 Uhr: Großbritanniens bittere Corona-Bilanz

Vor rund drei Monaten hat die britische Regierung einen "Freedom Day“ ausgerufen. Nun hat eine Kommission die Corona-Politik bewertet. Zu welchem bitteren Ergebnis sie kommt, lesen Sie hier.

Auch in Großbritannien haben die strengen Corona-Regeln zu Protesten geführt.
Auch in Großbritannien haben die strengen Corona-Regeln zu Protesten geführt.
Bild: Victoria Jones

Mittwoch, 13. Oktober, 19.45 Uhr: Ausgaben der Krankenkassen explodieren - nicht nur wegen Corona

Die Ausgaben der Krankenkassen explodieren - und zwar nicht nur wegen Corona. Was bedeutet das für den Einzelnen: Müssen jetzt die Beiträge angehoben werden? Eine Antwort auf diese Frage fifinden Sie hier.

Mittwoch, 13. Oktober, 19 Uhr: Neue Corona-Regeln in Italien: Große Sorgen im Güterverkehr

In Italien wächst vor der geplanten Ausweitung des Corona-Passes auf die Arbeitswelt ab Freitag die Sorge vor Konsequenzen für die Wirtschaft. Vor allem Beschäftigte im Güterverkehr könnten dabei zum Problem werden. Medienberichten zufolge drohten die Arbeiter im wichtigen Hafen der norditalienischen Stadt Triest mit einer Blockade, sollte die Regierung in Rom nicht die Nachweispflicht für Corona-Impfung, Genesung oder einen negativen Test fallen lassen.

Massimiliano Fedriga, der Präsident der Region Friaul-Julisch Venetien, in der Triest liegt, warnte vor einem enormen Schaden für die Wirtschaft und ganz Italien, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch berichtete.

Ab dem 15. Oktober müssen Arbeitnehmer den sogenannten Grünen Pass vorzeigen, wenn Sie zur Arbeit kommen. Die Regelung sorgte bereits für landesweite Proteste und Ausschreitungen. In Italien hatten bis Mittwoch rund 85 Prozent der Menschen über zwölf Jahren zumindest die eine Impfdosis gegen Covid-19 erhalten.

Die Logistik-Branche warnte vor Lieferproblemen und leeren Verkaufsregalen. Viele Fahrer seien aus dem Ausland und hätten den "Grünen Pass" nicht, weil sie nicht geimpft seien oder die Impfung aus ihren Heimatländern nicht anerkannt würden, hieß es vom Verband Fiap.

Mittwoch, 13. Oktober, 18.20 Uhr: Corona-Infizierter feiert in Diskothek in Landkreis Bayreuth

In einer Diskothek im Landkreis Bayreuth hat am vergangenen Wochenende ein Gast gefeiert, bei dem inzwischen eine Corona-Infektion nachgewiesen geworden ist. Wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte, sei der Mann bei seinem Aufenthalt in der Diskothek als "infektiös einzustufen" gewesen. Deshalb bitte man alle Gäste, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag ebenfalls den Club besucht haben, auf Symptome zu achten und sich selbst zu testen. Außerdem empfehle das Gesundheitsamt, die Kontakte bis in die nächste Woche hinein zu reduzieren.

Mittwoch, 13. Oktober, 18 Uhr: Lehrerverband: Viele Quarantänefälle im neuen Schuljahr

Zu Beginn des neuen Schuljahres in Bayern hat es nach Angaben des Bayerischen Philologenverbands (bpv) in zahlreichen Klassen Corona-Quarantänefälle gegeben. Wie der Verband am Mittwoch berichtete, ergab dies eine Befragung von rund 1700 Lehrkräften an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen. Knapp zwei Drittel der befragten bpv-Mitglieder aus ganz Bayern hätten angegeben, dass in ihren Klassen bereits Quarantänefälle unter den Schülerinnen und Schülern auftraten.

Das Kultusministerium in München widersprach allerdings dem Eindruck, dass besonders viele Schüler wegen Infektionen zu Hause bleiben müssten. "Die Quarantänequote bei Schülern liegt deutlich niedriger als vor einem Jahr", sagte ein Sprecher. Sie liege aktuell bei 0,37 Prozent und habe vor einem Jahr bei einem Prozent gelegen.

Laut dem Lehrerverband sind die Quarantänefälle eine enorme Belastung für den Schulbetrieb, der ab diesem Schuljahr wieder auf Präsenzunterricht ausgerichtet sei. "Das Infektionsgeschehen muss genau beobachtet und notfalls gehandelt werden, damit es nicht zu einer schleichenden Ausbreitung des Virus in den Klassen kommt", sagte der bpv-Vorsitzende Michael Schwägerl.

Er warb auch für gegenseitige Rücksichtnahme. "Bei leichten Erkältungssymptomen, die einen Schulbesuch noch erlauben, macht es in den nächsten Monaten Sinn, freiwillig eine Maske zu tragen", sagte Schwägerl.

Mittwoch, 13. Oktober, 17.33 Uhr: Übersicht der Teststationen im Oberallgäu und in Kempten

Seit Montag, 11. Oktober, sind kostenlose Corona-Tests nicht mehr für alle möglich. Die Betreiber der Teststellen für Schnelltests und PCR-Tests haben ihr Angebot daher teilweise angepasst - aich in Kempten und im Oberallgäu. So bietet nun auch das BRK PCR-Testungen an verschiedenen Teststellen an. Terminbuchungen hierfür sind ausschließlich über www.meintest.brk.de möglich.

Wo sich die Teststellen befinden, erfährt man online unter www.oberallgaeu.org (Übersicht Teststellen) oder www.kempten.de/coronatest

Mittwoch, 13. Oktober, 17.20 Uhr: Niederlande vor neuer Corona-Welle: Lage "Besorgnis erregend"

Die Niederlande befürchten eine neue Coronawelle. Die Zahl der Neuinfektionen stieg in den vergangenen sieben Tagen stark und liegt nun um 62 Prozent höher als in der Vorwoche. Das ist der größte Anstieg seit Mitte Juli, wie das Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM am Mittwoch mitteilte. Landesweit wurden 3746 neue Infektionen gemeldet, fast doppelt soviel wie am Mittwoch der Vorwoche.

Auch die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern steigt den Angaben zufolge deutlich. In den Krankenhäusern werden zur Zeit 524 Covid-19-Patienten behandelt, davon 137 auf den Intensivstationen. Im ganzen Land wurde die Alarmstufe nun auf "Besorgnis erregend" erhöht.

Die meisten Infektionen wurden den Behörden zufolge in Großstädten registriert, aber auch sehr viele in Regionen mit streng gläubigen Protestanten, dem sogenannten "Biblebelt" (Bibelgürtel). Viele orthodoxe Calvinisten lehnen eine Impfung ab.

Etwa 68 Prozent der rund 17 Millionen Einwohner sind vollständig geimpft, dabei 83 Prozent der Erwachsenen.

Mittwoch, 13. Oktober, 16.50 Uhr: Während Corona-Lockdown gilt: Keine Arbeit - kein Geld vom Arbeitgeber

Schlechte Nachricht für Minijobber, die während der harten Lockdowns nicht arbeiten konnten: Ohne Arbeit kein Geld vom Arbeitgeber, entschied das Bundesarbeitsgericht in seinem ersten Corona-Urteil. Welcher Ein Appell zudem an die Politik ging, lesen Sie hier.

Mittwoch, 13. Oktober, 16.40 Uhr: Krankenhausampel in Bayern steht weiter auf Grün

267 Menschen mussten in den letzten sieben Tagen wegen Corona in bayerischen Krankenhäusern behandelt werden. 265 Menschen liegen aktuell wegen besonders schwerer Covid-19-Verläufe auf Intensivstationen in Bayern.

Mittwoch, 13. Oktober, 16.20 Uhr: Maskenverweigerer ohrfeigt Tankstellen-Angestellten

Ein Tankstellen-Angestellter in Bad Abbach hat einen Mann auf die Maskenpflicht hingewiesen. Der gab ihm daraufhin eine Ohrfeige - was dann passierte, lesen Sie hier.

Nach einem Hinweis auf die Maskenpflicht ist ein Tankstellen-Angestellter im Landkreis Kehlheim von einem Kunden geohrfeigt worden.
Nach einem Hinweis auf die Maskenpflicht ist ein Tankstellen-Angestellter im Landkreis Kehlheim von einem Kunden geohrfeigt worden.
Bild: Benedikt Siegert (Symbolfoto)

Mittwoch, 13. Oktober, 15.55 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu

In einigen Allgäuer Städten und Landkreisen ist die 7-Tage-Inzidenz leicht gestiegen. Nach den Daten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Mittwochnachmittag ist Kaufbeuren zudem wieder über 35. Die aktuellen Zahlen des LGL finden Sie hier.

Mittwoch, 13. Oktober, 15.37 Uhr: Impfteams kommen nach Dirlewang und Bad Wörishofen

Seit September sind verstärkt mobile Impfteams im Unterallgäu unterwegs. Demnächst machen diese auch in Dirlewang und Bad Wörishofen Station, teilt das Landratsamt Unterallgäu mit. In Dirlewang kann man sich am 20. Oktober und 17. November von 14 bis 18 Uhr im Feuerwehrhaus impfen lassen. In Bad Wörishofen besteht am 26. Oktober und 23. November von 9 bis 12 Uhr im Kurhaus Gelegenheit dazu. An allen Terminen sind Erst-, Zweit- oder auch Drittimpfungen möglich. Man braucht sich nicht anmelden.

Eine Vorabregistrierung unter impfzentren.bayern ist nicht zwingend erforderlich, beschleunigt aber den Ablauf. Mitgebracht werden sollten: Personalausweis, Impfpass (falls vorhanden) und medizinische Unterlagen wie zum Beispiel Herzpass, Allergieausweis, Diabetikerausweis oder Medikamentenplan (falls vorhanden).

Wer sich am ersten Termin impfen lässt, kann sich beim zweiten Termin vier Wochen später auch die Zweitimpfung vor Ort verabreichen lassen. Ansonsten besteht die Möglichkeit, die Zweitimpfung in einem Impfzentrum zu erhalten. Die Impfteams bieten hauptsächlich den Impfstoff von Biontech/Pfizer an. Alle Termine der Impfteams und des Impfbusses sowie die Öffnungszeiten der Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen stehen im Internet unter www.unterallgaeu.de/corona

Mittwoch, 13. Oktober, 15.18 Uhr: RKI wehrt sich: Keinen Fehler bei zu niedrigen Impfquoten gemacht

Wie hoch ist die Impfquote in Deutschland wirklich? Jüngst sorgte ein Bericht zu einer möglichen Untererfassung von Impfungen für Aufregung. Wie sich nun das RKI verteidigt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 13. Oktober, 14.43 Uhr: Maskenverweigerin flüchtet an Tankstelle - ohne zu bezahlen

Eine Maskenverweigerin ist an einer Raststätte an der A9 in Oberfranken weggefahren, ohne die Tankrechnung zu bezahlen. Die Frau hatte sich zuvor geärgert - warum erfahren Sie hier.

Mittwoch, 13. Oktober, 12 Uhr: Mehr als 57 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft

Die Impfquote steigt langsam weiter an. In Deutschland sind nun 65,4 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht. Am Vortag lag die Quote bei 65,3 Prozent. Die Quote unter den Erwachsenen liegt bei 76 Prozent. Mindestens einmal gegen das Virus geimpft sind demnach 68,6 Prozent aller Bürger und Bürgerinnen sowie 79,4 Prozent der Erwachsenen. Mehr als 54 Millionen Menschen sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums vollständig geimpft, mehr als 57 Millionen sind mindestens einmal geimpft.

Unter den Kindern und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren haben inzwischen 43,5 Prozent mindestens eine erste Spritze bekommen, 37,5 Prozent sind vollständig geimpft.

Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. So hieß es in einem Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu fünf Prozentpunkte höher sein dürfte.

Eine Auffrischungsimpfung haben inzwischen bereits knapp 1,1 Million Menschen in Deutschland bekommen.

Mittwoch, 13. Oktober, 9.30 Uhr: Christian Drosten verteidigt RKI im Streit um Corona-Impfquote

Wie hoch ist die Impfquote in Deutschland wirklich? Jüngst veröffentlichte Daten machen für den Virologen Christian Drosten keinen allzu großen Unterschied. Mehr dazu lesen Sie hier.

MIttwoch, 13. Oktober, 7.15 Uhr: Wer sich in Schulen nicht auf Corona testet, gilt ab sofort als Schwänzer

Kinder, die sich einem Corona-Test in der Schule verweigern, fehlen ab sofort unentschuldigt. In Bayern gibt es eine Gnadenfrist, dann drohen Konsequenzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 13. Oktober, 6.30 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu

Hier finden Sie die Inzidenzwerte des RKI.

Mittwoch, 13. Oktober, 6.20 Uhr: RKI registriert 11.903 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 65,4

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 65,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 65,8 gelegen, vor einer Woche bei 62,3 (Vormonat: 81,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11 903 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.23 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 92 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 76 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.116.400 an.

Dienstag, 12. Oktober, 21.50 Uhr: Slowakei beginnt Corona-Impfungen von Risiko-Kindern ab fünf Jahren

Die Slowakei bereitet die Impfung bestimmter Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren gegen Covid-19 vor. Die ersten Impfungen könnten "noch in dieser Woche" erfolgen, erklärte Ministeriumssprecherin Zuzana Eliasova am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Zwar gibt es dafür noch keine Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA, doch Gesundheitsminister Vladimir Lengvarsky hatte für die Impfung der Kinder ab fünf eine Ausnahmegenehmigung erlassen.

Eliasova wies allerdings darauf hin, dass Impfungen dieser Altersgruppe nur in speziellen Risikofällen und auf schriftlichen Antrag der Eltern erlaubt sein werden. Die Ausnahmegenehmigung gelte nur für Kinder, denen im Falle einer Erkrankung an Covid-19 eine außerordentlich hohe Gefahr drohe, daran zu sterben oder besonders schwerwiegende Folgen zu erleiden.

Die Impfungen dürften nur in drei speziell ausgestatteten Krankenhäusern des Landes erfolgen. Jeder einzelne Antrag müsse individuell geprüft und von einem Facharzt bewilligt werden.

Im September hatten missverständliche Berichte auch deutschsprachiger Medien den Eindruck erweckt, in der Slowakei würden systematisch auch Schulkinder unter zwölf Jahren gegen Covid-19 geimpft. Eliasova stellte demgegenüber klar, dass es bisher in der Slowakei noch keine einzige Impfung in dieser Altersgruppe gegeben habe.

Dienstag, 12. Oktober, 20.15 Uhr: Diskrepanz bei Impfquote - Drosten verteidigt Robert Koch-Institut

In der Debatte um die Unsicherheit bei der Impfquote in Deutschland hat der Virologe Christian Drosten das Robert Koch-Institut (RKI) in Schutz genommen.

Die einseitige Schuldzuweisung ans RKI und Lothar Wieler halte er so nicht für gerechtfertigt, sagte der Experte von der Berliner Charité am Dienstag im Podcast "Coronavirus-Update" bei NDR-Info. Das Thema sei auch nicht neu, das RKI weise schon länger auf die Problematik hin.

Letztlich sei die öffentliche Aufregung um die Diskrepanz "komplett umsonst", sagte Drosten. Die Situation habe sich nicht geändert. Rechnen müsse man mit der Impfquote der Gesamtbevölkerung (und nicht der Erwachsenen): Dabei sei der Unterschied zwischen dem Meldesystem und einer RKI-Begleituntersuchung gering und für die Bewertung der Gesamtsituation "irrelevant". Die Begleitstudie, eine Umfrage, weise auch einige Einschränkungen auf.

Es war die 100. Folge des Podcasts. Das Format soll laut NDR in den kommenden Wochen mit kürzeren Folgen als zuletzt fortgesetzt werden. Im Kern halte er sein Projekt der wissenschaftlichen Informationsvermittlung auf diesem Weg jedoch für erledigt, seit Impfstoffe breit verfügbar seien, sagte Drosten. Die Wissenschaft habe geliefert. "Das Ganze ist jetzt Aufgabe der Politik."

Dienstag, 12. Oktober, 18.35 Uhr: PCR-Pflicht für Aiwanger im Kabinett - "Lasse mich regelmäßig testen"

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) muss zu Kabinettssitzungen in Ermangelung einer Corona-Impfung neuerdings einen negativen PCR-Test haben. Grund: Die Staatskanzlei setzt, auch bei Kabinettssitzungen, inzwischen auf die sogenannte 3G-plus-Regel. Zugang haben also nur vollständig Geimpfte und Genesene - oder man muss alternativ einen PCR-Test vorlegen, ein Schnelltest reicht nicht aus. Aiwanger sagte dazu am Dienstag auf Nachfrage: "Ich lasse mich regelmäßig PCR-testen, gerade auch zum Kabinett." Und noch eines betonte der Vize-Ministerpräsident auf weitere Nachfrage: Er zahle die Corona-Tests aus eigener Tasche.

Dienstag, 12. Oktober, 17.23 Uhr: Betreiber schimpfen auf Corona-Tests und Impfung: Trubel im Kultiplex-Kino Buchloe

Die Kultiplex-Kursleiter sagen das Oktober-Event ab, weil sie die 3G-Regel ablehnen. Die Volkshochschule kündigt sofort die Kooperation. Wie geht es weiter?

Dienstag, 12. Oktober, 16.30 Uhr: Corona-Ampel weiter grün

Die Krankenhausampel in Bayern steht weiter auf Grün. Alle Daten und Fakten dazu.

Dienstag, 12. Oktober, 15.30 Uhr: Diese neuen Corona-Regeln kommen

Bei den Corona-Regeln in Bayern ändert sich einiges. Zum Beispiel gilt die 3G-Regel künftig auch für Kellnerinnen und Kellner. Unsere Übersicht.

Dienstag, 12. Oktober, 13.36 Uhr: Aiwanger: Weihnachtsmärkte weitgehend ohne Corona-Beschränkungen

Die Weihnachtsmärkte in Bayerns Städten sollen nach Darstellung von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) weitgehend ohne Corona-Beschränkung stattfinden können. "Wir wollen weder die Weihnachtsmärkte umzäunt haben, noch wollen wir dort die 3G-Regel haben", sagte Aiwanger am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts. Erst wenn Veranstaltungen im Innenraum stattfänden, müssten die Gastronomie-Regeln angewandt werden. Am Nachmittag sollte ein runder Tisch zum Thema Weihnachtsmärkte stattfinden. Er hoffe, dass die Corona-Zahlen bis zur Vorweihnachtszeit beherrschbar blieben, sagte Aiwanger.

Dienstag, 12. Oktober, 13.28 Uhr: 3G-Regel gilt künftig auch für Mitarbeiter mit Kundenkontakt

In sämtlichen Bereichen in Bayern, in denen die 3G-Regel gilt, müssen sich von Dienstag (19. Oktober) an neben Besuchern auch alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt an die Regel halten. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Auch Betreiber, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die Kontakt zu Kunden und Besuchern haben, müssen also geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen sein, oder sie müssen regelmäßig einen negativen Test vorweisen. Je nach Bereich muss das ein PCR-Test sein, oder es reicht ein Schnelltest. Den Testnachweis müssen die betreffenden Mitarbeiter an mindestens zwei Tagen pro Woche vorlegen.

Die 3G-Regel gilt unter anderem bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen, in Sportstätten, Fitnessstudios, Theatern, Opern, Konzerthäusern, Kinos, Museen, Ausstellungen, in der Gastronomie, in Hotels, Hochschulen, bei Tagungen und Kongressen, Bibliotheken und in verschiedensten Freizeiteinrichtungen, etwa in Bädern und Seilbahnen. Künftig müssen sich überall dort neben den Besuchern also auch alle Mitarbeiter daran halten, wenn sie Kontakt zu den Kunden haben. Sollten Betreiber und Veranstalter nur Geimpften und Getesteten Zutritt gewähren (2G) oder einen PCR-Test verlangen (3G plus), dann gilt für die Mitarbeiter künftig ebenfalls die verschärfte Regel.

Dienstag, 12. Oktober, 13.15 Uhr: Pflicht zur Kontaktdatenerfassung entfällt auf breiter Front

In Bayern entfällt von diesem Freitag, 15. Oktober, an auf breiter Front die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung. Insbesondere in der Gastronomie und bei kulturellen Veranstaltungen müssen Kunden und Besucher also dann wegen Corona keine persönlichen Daten mehr angeben. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen.

Kontaktdaten müssen demnach nur noch in Schwerpunktbereichen "mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (Spreading)" erfasst werden. Dazu zählen laut Kabinettsbeschluss alle geschlossenen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen, Clubs, Diskotheken, Bordelle "und vergleichbare Freizeiteinrichtungen" sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik. Auch bei körpernahen Dienstleistungen und in Gemeinschaftsunterkünften (etwa Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten) müssen Kontakte noch erfasst werden.

Dienstag, 12. Oktober, 13 Uhr: Pressekonferenz zur Corona-Pandemie im Live-Stream

Pressekonferenz nach der Sitzung des bayrischen Kabinetts: Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetschek informieren über die Ergebnisse.

Dienstag, 12. Oktober, 13 Uhr: Umfrage in Österreich: Impfkritische Partei kommt auf 7 Prozent

Nach der Regierungskrise haben die Österreicher laut einer Umfrage deutlich an Vertrauen in die ÖVP verloren. Die neue impfkritische Partei käme dagegen ins Parlament. Welche Partei von der Krise sonst noch profitiert hat, lesen Sie hier.

Dienstag, 12. Oktober, 12 Uhr: Untersuchungsbericht stellt London miserables Zeugnis in Pandemie aus

Die britische Regierung und die sie beratenden Wissenschaftler haben dem Bericht einer parlamentarischen Untersuchung zufolge zu Beginn der Corona-Pandemie schwere Fehler gemacht. Tausende Menschen seien in der Folge gestorben, so der am Dienstag veröffentlichte Report der Ausschüsse für Gesundheit und Wissenschaft des britischen Unterhauses. In der Kritik steht unter anderem das mehrfache Zögern der Regierung in London, Lockdowns zu verhängen. Doch auch das schleppende Anlaufen des Test- und Kontaktverfolgungsprogramms und die Verlegung Tausender älterer Menschen aus Krankenhäusern in Pflegeheime ohne vorherige Tests habe sich als verhängnisvoll erwiesen, resümieren die Abgeordneten.

Zu den Fehlentscheidungen habe unter anderem die Annahme geführt, die Ausbreitung des Virus könne nicht aufgehalten werden und eine Durchseuchung der gesamten Bevölkerung sei daher unvermeidlich, so der Bericht weiter. Von den Erfahrungen anderer Länder, besonders in Asien, die durch einen frühen und energischen Lockdown das Virus in Griff bekamen, habe man nicht gelernt. Die Abgeordneten kommen zu dem Schluss, dass die Entscheidungen über Lockdowns und Abstandsregeln während der ersten Pandemiewochen zum "größten Versagen im Gesundheitswesen in der Geschichte des Vereinigten Königreichs" gehören. Gleichzeitig loben sie das erfolgreiche Impfprogramm des Landes als "eine der effektivsten Initiativen", die der britischen Wissenschaft und öffentlichen Verwaltung" je gelungen sei.

In Großbritannien wurden seit Beginn der Pandemie mehr als 160 000 Todesfälle verzeichnet, bei denen Covid-19 auf dem Totenschein erwähnt wurde. In dem Land sind inzwischen über 78 Prozent der Erwachsenen zweifach gegen das Coronavirus geimpft.

Dienstag, 12. Oktober, 11.04 Uhr: Die aktuelle Lage in mehreren Krankenhäusern im Allgäu

In den Krankenhäusern des Klinikverbund Allgäu werden derzeit 16 Corona-Patienten behandelt. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • Klinikum Kempten: 4 Covid-Fälle auf Normalstation, 3 auf Intensiv
  • Klinik Immenstadt: 3 Covid-Fälle auf Normalstation, 1 auf Intensiv
  • Klinikum Mindelheim: 5 Covid-Fälle auf Normalstation, 1 auf Intensiv
  • In den Häusern in Sonthofen, Oberstdorf und Ottobeuren werden keine Corona-Patienten behandelt

Im Klinikum Memmingen, das nicht zum Klinikverbund Allgäu gehört, werden derzeit drei Corona-Patienten behandelt - zwei von ihnen auf der Normal- und einer auf der Intensivstation.

In Zusammenhang mit Covid-19 gab es in keiner der genannten Kliniken in den vergangenen Tagen keinen Todesfall.

Dienstag, 12. Oktober, 10.55 Uhr: So viele Corona-Patienten auf den Intensivstationen sind geimpft

Die Zahl der Impfdurchbrüche in Deutschland steigt weiter. Aber wie viele Corona-Patienten, die auf einer Intensivstation liegen, sind bereits geimpft? Die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf diese Frage lesen Sie hier.

Dienstag, 12. Oktober, 10.23 Uhr: 3G-Regel fällt am Donnerstag in Kaufbeuren

Drei Tage in Folge lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Kaufbeuren unter 35: Am Sonntag, Montag und Dienstag jeweils bei 26,9. Das hat nun Folgen: Wie Tobias Müller von der Stadtverwaltung soeben mitteilte, "findet daher im Gebiet der Stadt Kaufbeuren ab Donnerstag, 14. Oktober, die 3G-Regel keine Anwendung mehr". Die amtliche Bekanntmachung der Stadt Kaufbeuren finden Sie hier.

Dienstag, 12. Oktober, 10.18 Uhr: Preise im deutschen Großhandel steigen so stark wie seit 1974 nicht mehr

Der Preisauftrieb in Deutschland beschleunigt sich weiter in der Corona-Pandemie. Im September stiegen die Großhandelspreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Das war der stärkste Anstieg seit der ersten Ölkrise 1974. Wie sich der Anstieg auf die Verbrauchenpreise auswirken kann, lesen Sie hier.

Dienstag, 12. Oktober, 9.40 Uhr: Langsam wieder mehr Pleiten in Deutschland

Nach dem Auslaufen der Corona-Sonderregelungen für überschuldete Unternehmen zeichnet sich ein langsamer Wiederanstieg der Firmenpleiten in Deutschland ab. Wie stark die Zahl der Anträge auf eine Regelinsolvenz gestiegen ist und sich die Zahl der Verbraucherinsolvenzen entwickelt hat, lesen Sie hier.

Nach dem Auslaufen der Corona-Sonderregelungen für überschuldete Unternehmen zeichnet sich ein langsamer Wiederanstieg der Firmenpleiten in Deutschland ab.
Nach dem Auslaufen der Corona-Sonderregelungen für überschuldete Unternehmen zeichnet sich ein langsamer Wiederanstieg der Firmenpleiten in Deutschland ab.
Bild: Paul Zinken, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 12. Oktober, 9.25 Uhr: Deutlich weniger Menschen nutzen im Corona-Jahr 2020 den Fernbus

Die Corona-Pandemie hat das Geschäft mit Fernbussen deutlich belastet. So gingen die Fahrgastzahlen im Linienverkehr mit Fernbussen im Jahr 2020 um 70 Prozent auf fast 6,5 Millionen Passagiere zurück, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Internationale Fahrten waren dabei etwas stärker von den Rückgängen betroffen: Laut den Angaben entfielen auf den Inlandsverkehr 4,8 Millionen Fahrgäste (minus 69 Prozent) und auf den grenzüberschreitenden Verkehr 1,7 Millionen Fahrgäste (minus 74 Prozent). "Die stärkeren Rückgänge im grenzüberschreitenden Verkehr dürften unter anderem auf Reisewarnungen und Grenzschließungen zurückzuführen sein", sagten die Statistiker.

Berechnet wurde auch die Beförderungsleistung, also die von allen Fahrgästen zurückgelegte Strecke. Diese habe sich gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 ebenfalls um 70 Prozent auf fast 1,9 Milliarden Personenkilometer verkleinert. Auch der durchschnittliche Auslastungsgrad der Plätze je Fernbus lag mit 44 Prozent unter dem Vorjahreswert (54 Prozent). Der Auslastungsgrad errechnet sich den Angaben zufolge durch die Relation der Personenkilometer zum Beförderungsangebot.

Dienstag, 12. Oktober, 8.30 Uhr: Thailand öffnet für Geimpfte aus zehn Ländern - auch für Deutschland

Deutsche dürfen ab dem 1. November wieder quarantänefrei nach Thailand reisen, sofern sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Wie die Regeln dort sind und wie es weiter geht, erfahren Sie hier.

Dienstag, 12. Oktober, 7.08 Uhr: Australiens Hauptstadt will Lockdown nach zwei Monaten aufheben

Nach zwei Monaten wird der Lockdown in der Region Australian Capital Territory (ACT) mit der australischen Hauptstadt Canberra am Freitag aufgehoben. Dies sei möglich, weil mittlerweile 72 Prozent der Bürger vollständig geimpft seien, teilte die Regionalregierung am Dienstag mit. Am Montag war bereits der Lockdown im Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney beendet worden - nach 106 Tagen. Die Region rund um Canberra liegt an der Ostküste und ist von New South Wales umschlossen.

Im ACT dürften sich ab Ende der Woche wieder Gruppen von bis zu 25 Menschen im Freien und von bis zu fünf Personen in ihren Häusern treffen, hieß es. Restaurants, Friseure und Schwimmbäder sowie viele weitere Einrichtungen können unter Einhaltung strenger Abstandsregeln ebenfalls wieder öffnen.

Mitte August wurde im ACT mit rund 430.000 Einwohnern erstmals seit einem Jahr wieder ein Corona-Fall bestätigt. Ein zunächst für sieben Tage verhängter Lockdown wurde wegen steigender Infektionszahlen mehrmals verlängert. Am Dienstag verbuchten die Behörden 28 neue Fälle.

Australien mit seinen 25 Millionen Einwohnern hatte lange eine Null-Covid-Strategie verfolgt und war wegen extrem strikter Regeln lange erfolgreich im Kampf gegen die Pandemie. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante häuften sich aber in den vergangenen Monaten die Lockdowns in mehreren Regionen.

Dienstag, 12. Oktober, 6.20 Uhr: RKI: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu

Die Stadt Kempten ist neuer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu. Der Wert stieg auf 117,5. Die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) für die Region finden Sie hier.

Seit Anfang September gilt als maßgeblicher Wert für die Corona-Regeln die Krankenhaus-Ampel in Bayern. Sie entscheidet, ob strengere Vorschriften in Kraft treten müssen. Wie es aktuell aussieht, erfahren Sie immer aktuell hier.

Dienstag, 12. Oktober, 6 Uhr: RKI registriert 4971 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 65,8

Einen guten Morgen wünscht das Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 65,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 66,5 gelegen, vor einer Woche bei 63,6 (Vormonat: 80,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4971 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.19 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4799 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 88 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 90 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.318.355 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 1,58 (Freitag: 1,67) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.106.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.297.

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Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Oktober lesen Sie in Teil 80 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. September bis 4. Oktober lesen Sie in Teil 79 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 26. September lesen Sie in Teil 78 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 17. bis 20. September lesen Sie in Teil 77 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 16. September lesen Sie in Teil 76 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 9. September lesen Sie in Teil 75 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. August bis 3. September lesen Sie in Teil 74 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 23. bis 29. August lesen Sie in Teil 73 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. bis 22. August lesen Sie in Teil 72 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 12. August lesen Sie in Teil 71 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. Juli bis 6. August lesen Sie in Teil 70 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.