Corona-News aktuell im Allgäu

Erste Corona-Selbsttests soll es bald im Handel und in Apotheken geben - Kommt jetzt der europäische Impfpass?

Der Freistaat Bayern gründet im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine eigene Impfkommission.

Der Freistaat Bayern gründet im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine eigene Impfkommission.

Bild: María José López, Europa, Press, dpa

Der Freistaat Bayern gründet im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine eigene Impfkommission.

Bild: María José López, Europa, Press, dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel pocht für mögliche Lockerungen von Corona-Beschränkungen auf deutlich mehr Tests. Die Corona-News der Allgäuer Zeitung.
25.02.2021 | Stand: 06:09 Uhr

Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuelle Corona-Entwicklung in der Region Allgäu und in der Welt

Donnerstag, 25. Februar, 6 Uhr: Mehr Corona-Neuinfektionen als vor einer Woche - Inzidenz steigt

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11 869 Corona-Neuinfektionen gemeldet - und damit 1662 mehr als genau vor einer Woche, am 18. Februar. Das geht aus Zahlen des RKI vom Donnerstag hervor. Auch die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Donnerstagmorgen mit bundesweit 61,7 höher als am Vortag (59,3).

Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 385 weitere Todesfälle verzeichnet. Das ist weniger als vor genau einer Woche: Damals hatte das RKI binnen eines Tages 10 207 Neuinfektionen und 534 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von Donnerstag, 03.10 Uhr, wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Die Sieben-Tage-Inzidenz hatte vor vier Wochen, am 28. Januar, noch bei 98 gelegen.

Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2 226 500 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,98 (Vortag ebenfalls 0,98). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Die RKI-Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 18.00 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Mittwoch, 24. Februar, 22 Uhr: Österreichs Kanzler Kurz: "Wir arbeiten an europäischem Impfpass"

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Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) fordert einen europäischen Impfpass: "Wir werden morgen beim Europäischen Rat einen entsprechenden Vorschlag machen", sagte Kurz in der ARD-Talksendung "maischberger. die woche". "Wir arbeiten gerade mit den Griechen und vielen anderen europäischen Kollegen daran, dass es zeitnah eine digitale Lösung für einen grünen Impfpass ähnlich dem in Israel gibt."

Der Impfpass solle als App auf dem Mobiltelefon installiert werden. "Die App zeigt dann an, dass man entweder geimpft, genesen oder getestet ist", erklärte Kurz. Die Impfung sei das Wesentliche. "Aber für alle, die gerade Corona hatten und dadurch immun sind, soll es genau dieselben Freiheiten geben. Und wer noch keinen Zugang zu einer Impfung hatte, der soll die Möglichkeit haben, einen Test zu machen und sich frei zu bewegen", sagte der österreichische Bundeskanzler bei "maischberger. die woche".

Der digitale Impfpass sei ein gutes europäisches Modell, damit die Menschen sich in Europa frei bewegen können. "Damit wir auch spätestens im Sommer die Möglichkeit haben, überall wieder an Kulturveranstaltungen, Sportevents, der Gastronomie und anderswo teilzunehmen. Das ist unser erklärtes Ziel."

Kurz zeigte sich zuversichtlich, dass ein solcher Impfpass auf europäischer Ebene Zustimmung finden wird. "Und wenn es nicht auf europäischer Ebene gelingt, dann werden wir es auf jeden Fall national umsetzen", sagte Kurz in der ARD. Österreich sei dazu bereits mit Griechenland, Israel und anderen Ländern in Kontakt, um gegebenenfalls bilaterale Abkommen abzuschließen.

Mittwoch, 24. Februar, 20 Uhr: Aiwanger: Handel soll auch bei höheren Corona-Zahlen öffnen dürfen

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat Öffnungen im Handel auch in Regionen mit höheren Corona-Zahlen gefordert. Insbesondere die Grenz-Landkreise seien besonderen Belastungen ausgesetzt, sagte Aiwanger am Mittwoch in einer Regierungs-Fragestunde im Landtag in München. Wenn man sich hoffentlich in den nächsten Wochen in Berlin und dann auch in Bayern zu einer Öffnung des Handels durchringe, müsse man auch in Gebieten mit höheren Inzidenzen Möglichkeiten eröffnen - und wenn es am Ende über Schnelltests gehe, wenn auch nicht für jeden Kunden. Aiwanger forderte: «Wir brauchen auch für diese Regionen Perspektive.»

Aiwanger setzt sich damit erneut in einem Punkt von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ab. Dieser hatte zuletzt regionale Öffnungen unter anderem im Handel lediglich für Regionen mit stabil niedrigen Corona-Zahlen in Aussicht gestellt. In Gebieten mit höheren Zahlen seien allenfalls «Click and Meet»-Angebote möglich, also mit vorab vereinbarten Terminen. Über den weiteren Anti-Corona-Kurs wird kommende Woche zunächst die Ministerpräsidentenkonferenz beraten.

Mittwoch, 24. Februar, 19.40 Uhr: Start von "Grünem Pass": Israel impft sich an die Normalität heran

In Israel wird sogar in Möbelmärkten geimpft. Das Land will die Corona-Krise schnell hinter sich lassen und setzt dabei auch auf den «Grünen Pass». Hunderttausende haben sich das Dokument bereits beschafft - und dürfen jetzt wieder ins Theater oder Fitnessstudio. Wie das in Israel funktioniert, lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. Februar, 19 Uhr: Scholz: Keine Steuererleichterung für Friseur-Dienstleistungen

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) will den Mehrwertsteuersatz für Friseur-Dienstleistungen nicht auf sieben Prozent senken. Einer entsprechenden Forderung vieler Friseure erteilte Scholz am Mittwochabend in einer Video-Diskussionsrunde mit Friseur- und Kosmetikbetrieben eine Absage.

«Wir sind schon einen sehr weitreichenden, sehr teuren Schritt gegangen, was die Frage Gastronomie und Hotellerie betrifft, wo wir das gemacht haben», sagte Scholz. Eine entsprechende Steuererleichterung auch für Friseurbetriebe wäre eine «dauerhafte Komplikation für die Staatsfinanzierung, die wir nicht gut hinbekommen können», so Scholz weiter. Anfang Februar hatten sich die Koalitionsspitzen geeinigt, dass für Speisen in Restaurants und Cafés bis Ende 2022 ein verringerter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelte. Zuvor war die Ausnahmeregelung zunächst bis zum 30. Juni 2021 befristet gewesen.

Olaf Scholz ist Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl. Er tritt als Direktkandidat im Wahlkreis Potsdam an - dort bewirbt sich auch Grünen-Chefin Annalena Baerbock um ein Mandat. Am Mittwoch war auch Start der digitalen Zukunftsgespräche, in denen Scholz mit Bürgern aus ganz Deutschland sprechen will - zum Beispiel über Corona-Hilfen, Bildung und Klimaschutz. Den Anfang machte er via Internet in Potsdam.

Mittwoch, 24. Februar, 18.45 Uhr: Merkel pocht für Öffnungsstrategie auf umfassende Schnelltests

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) pocht für mögliche Lockerungen von Corona-Beschränkungen auf deutlich mehr Tests: «Eine intelligente Öffnungsstrategie ist mit umfassenden Schnelltests, gleichsam als Freitesten, untrennbar verbunden.» Dafür müssten noch offene Fragen geklärt und das ganze Vorgehen am 3. März mit den Regierungschefs der Bundesländer beraten werden. «Wie lange es dann dauert, bis ein solches System installiert ist, kann ich auf den Tag genau noch nicht sagen. Es wird aber im März sein.»

Merkel betonte, grundsätzlich könne ein Schnelltest zeigen, «dass jemand an genau dem Tag nicht infiziert ist, oder umgekehrt, dass jemand, obwohl noch symptomlos, bereits infiziert und auch ansteckend ist.» Alle Menschen mit Symptomen sollten ohnehin PCR-Tests machen. Die Kanzlerin versprach zudem, die Corona-Impfungen würden sich jetzt immer weiter beschleunigen. «Wir sprechen im Augenblick darüber, wie es logistisch gelingt, in einer Woche 7,5 bis 9,5 Millionen Dosen zu verimpfen.» Die Impfzentren schafften das nicht allein. Dazu würden noch niedergelassene Ärzte gebraucht. Mit Blick auf Zweifel am Mittel von Astrazeneca sagte Merkel, dies sei «ein zuverlässiger Impfstoff, wirkungsvoll und sicher». Er sei durch die Europäische Medizinagentur zugelassen und in Deutschland für Menschen unter 65 Jahren empfohlen.

Mittwoch, 24. Februar, 18.30 Uhr: Koalition plant bis zu 25.000 Euro Strafe für Impfvordrängler

Wer sich beim Impfen gegen das Corona-Virus vordrängelt, soll nach dem Willen von Union und SPD künftig bis zu 25.000 Euro Strafe zahlen. Das sieht ein Änderungsantrag der Koalition für das Gesetz zur Fortgeltung der Regelungen über die epidemische Lage von nationaler Tragweite vor, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Mittwoch berichtete. Die Angaben wurden der Deutschen Presse-Agentur am Abend aus Fraktionskreisen bestätigt. Demnach war es die SPD, die auf eine solche Regelung drängte.

In den vergangenen Wochen waren mehrfach Fälle von Mandatsträgern und anderen bekannt geworden, die sich impfen ließen, obwohl sie noch gar nicht an der Reihe waren. Darunter waren Bürgermeister, Landräte, Geistliche, Feuerwehrleute und Polizisten. Solche Verstöße gegen die Impfverordnung sollen dem Bericht zufolge künftig als Ordnungswidrigkeit eingestuft und entsprechend geahndet werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte Mitte Februar angekündigt, Sanktionen gegen Vordrängler zu prüfen. Er wies damals darauf hin, dass das Infektionsschutzgesetz bereits Sanktionen wie etwa Bußgelder kenne.

Mittwoch, 24. Februar, 18.20 Uhr: Erste Corona-Selbsttests soll es bald im Handel und in Apotheken geben

Die ersten drei Selbsttests wurden jetzt zugelassen und sollen bald in Apotheken und im Handel zu kaufen sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. Februar, 18.10 Uhr: Bayern gründet eigene Impfkommission

Der Freistaat Bayern gründet im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine eigene Impfkommission. Warum sie am Donnerstag ins Leben gerufen wird, lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. Februar, 18 Uhr: BR berichtet über Todesfälle nach Hygienemängeln in Krankenhaus

In einem schwäbischen Krankenhaus ist es nach Angaben des Bayerischen Rundfunks zu schwerwiegenden Versäumnissen in Zusammenhang mit einem Corona-Ausbruch gekommen. Wie der Sender am Mittwoch berichtete, hat das bayerische Gesundheits-Landesamt die Mängel in einem Zwischenbericht aufgelistet. Laut BR sind sieben Menschen gestorben, nachdem sie sich wohl in dem Krankenhaus selbst mit dem Coronavirus angesteckt haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. Februar, 17.50 Uhr: Schweiz: Keine Quarantäne mehr für Reisende aus deutschen Ländern

Aus den Bundesländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen können Reisende ab Donnerstag wieder ohne Einschränkungen in die Schweiz reisen. Die Anordnung zu einer Quarantänepflicht für Menschen, die sich dort in den vorangegangenen zehn Tagen aufgehalten hatten, lief am Mittwoch aus. Damit gibt es vorerst keinerlei Einreiseauflagen mehr für Reisende aus Deutschland. Sie müssen sich aber elektronisch registrieren. Wer mit dem Flugzeug anreist, muss zudem einen negativen PCR-Test vorzeigen.

Ausschlaggebend für die Schweizer Risikoliste ist die 14-Tages-Inzidenz. Wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Gebiet um 60 höher liegt als in der Schweiz, kommt das Land oder die Region auf die Liste.

Mittwoch, 24. Februar, 17.35 Uhr: RKI-Papier entwirft Szenarien für Lockerungen oder Verschärfungen

Das Robert Koch-Institut hat ein eigenes Strategiepapier mit Stufen für verschiedene Maßnahmen in der Corona-Pandemie vorgelegt: Es unterbreitet Vorschläge für Szenarien zu vorsichtigen Lockerungen oder auch Verschärfungen. Sprecher der Bundesregierung bezeichneten es am Mittwoch als wichtigen Hinweis.

Das Papier mit dem Titel «ControlCovid» (Covid kontrollieren) wurde bereits vergangene Woche auf der Webseite veröffentlicht, war aber zunächst von der Öffentlichkeit unbemerkt geblieben. Zuletzt berichteten mehrere Medien darüber. In dem Papier ist unter anderem die Rede von der «Notwendigkeit einer klaren Zielstellung und transparenten Perspektive für die nächsten Monate». Das RKI schreibt, das Papier solle als «Hilfestellung» verstanden werden.

Als Ziel führen die Autoren an, die Zahl schwerer Erkrankungen, Langzeitfolgen und Todesfälle zu minimieren und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Empfohlen wird, verschiedene Kennzahlen wie die Sieben-Tage-Inzidenz (Fallzahlen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche) auf Landkreis-Ebene zu betrachten und Lockerungen erst zu beschließen, «wenn ein überwiegender Anteil der Landkreise Indikatoren mit Werten aufweist, die dies erlauben». Lockerungen sollen demnach vorsichtig und langsam vorgenommen werden.

Mittwoch, 24. Februar, 17.20 Uhr: US-Behörde stellt Impfstoff von Johnson & Johnson gutes Zeugnis aus

Wenige Tage vor der erwarteten Entscheidung über eine Notfallzulassung in den USA hat die US-Arzneimittelbehörde FDA dem Corona-Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson ein erstes gutes Zeugnis ausgestellt. Der Impfstoff erfülle die Kriterien für eine Notfallzulassung, hieß es in einem am Mittwoch von der FDA veröffentlichten Dokument. Rund vier Wochen nach Verabreichung biete der Impfstoff einen rund 66-prozentigen Schutz vor mittleren oder schweren Covid-19-Krankheitsverläufen. Größere Sicherheitsbedenken gebe es keine.

Am Freitag will sich ein Berater-Komitee der FDA mit dem Anfang Februar eingereichten Antrag auf Notfallzulassung befassen, eine Entscheidung wird kurz danach erwartet. Es wäre - nach den Impfstoffen vom Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer und vom US-Pharma-Unternehmen Moderna - der dritte in den USA bedingt zugelassene Corona-Impfstoff - und der erste, der nur einmal gespritzt werden muss.

Mitte Februar hatte Johnson & Johnson auch einen Antrag auf Notfallzulassung bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA gestellt. Die EMA erklärte, man werde das Vakzin der Johnson & Johnson-Tochter Janssen-Cilag International N.V. in einem beschleunigten Verfahren prüfen. Der zuständige Ausschuss könnte seine Bewertung Mitte März abgeben.

Mittwoch, 24. Februar, 17 Uhr: Polizei warnt vor Betrug bei Portalen für Einreise-Anmeldung

Nach Hinweisen auf gebührenpflichtige Portale für die Anmeldung von Einreisen nach Deutschland warnt die Polizei vor möglichem Betrug. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte ein Fluggast vor seiner Ankunft am Flughafen Memmingen bei einem Internetportal 29 Euro für die Anmeldung seiner Einreise gezahlt. Bei den deutschen Behörden lag diese aber nicht vor.

Auch bei anderen Dienststellen im Grenzgebiet seien vermehrt Hinweise auf solche Internetportale eingegangen, teilte das Polizeipräsidium Kempten mit. Ob die Anmeldedaten dann an deutsche Behörden weitergegeben werden, sei unklar. Geschehe dies nicht, könne es sich um eine Betrugsmasche handeln.

Wer aus Corona-Risikogebieten nach Deutschland reist, muss seine Einreise aus Infektionsschutzgründen derzeit digital anmelden. Über das Internetportal des Robert Koch-Instituts ist die Anmeldung einer Einreise aber immer kostenlos.

Mittwoch, 24. Februar, 16.45 Uhr: US-Wissenschaftler besorgt über Corona-Variante in Kalifornien

US-Wissenschaftler haben sich besorgt über eine Coronavirus-Variante in Kalifornien gezeigt. Die im Dezember erstmals entdeckte Variante, die Forscher «B.1.427/B.1.429» genannt haben, sei ersten Erkenntnissen zufolge wahrscheinlich ansteckender als das Ausgangsvirus, berichteten mehrere US-Medien am Mittwoch unter Berufung auf Wissenschaftler. Die Variante sei auch schon in anderen US-Bundesstaaten und Ländern weltweit entdeckt worden, habe sich aber nach bisherigen Erkenntnissen bislang vor allem in Kalifornien ausgebreitet.

«Ich wünschte, ich hätte bessere Nachrichten - dass diese Variante komplett unbedeutend ist», zitierte die «New York Times» den Virologen Charles Chiu von der University of California in San Francisco. «Aber leider müssen wir einfach den Ergebnissen der Wissenschaft folgen.» Mindestens zwei wissenschaftliche Studien zur kalifornischen Variante sind bereits abgeschlossen und sollen demnächst veröffentlicht werden.

Mittwoch, 24. Februar, 16.35 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen leicht

Außer in Kaufbeuren und in Memmingen sind die Sieben-Tages-Inzidenz-Werte in den Allgäuer Landkreisen und Städten wieder leicht gestießen. Die aktuellen Zahlen des Bayerische Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LG) finden Sie hier.

Mittwoch, 24. Februar, 16.25 Uhr: Umfrage: 450 Millionen Euro Schaden für Vereine und Verbände

Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) befürchtet für das Jahr 2021 einen Schaden von rund 450 Millionen Euro durch die Corona-Pandemie. Welche Gefahren der Verband noch sieht, lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. Februar, 16.10 Uhr: Ärzte beklagen "Impfstau" in den Ländern - Streit über Impfvorrang

Wochenlang war das Hauptproblem der mangelnde Impfstoff - jetzt liegen Impfdosen in großen Menge auf Halde. Nun stellt sich die ethisch heikle Frage: Wer soll als nächstes geimpft werden? Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. Februar, 16 Uhr: Merkel gegen Vorzüge für Geimpfte - Spahn plant digitalen Impfpass

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist gegen ein generelles Senken der Corona-Beschränkungen für geimpfte Personen. «Solange die Zahl der Geimpften noch so viel kleiner ist als die derjenigen, die auf die Impfung warten, sollte der Staat beide Gruppen nicht unterschiedlich behandeln», sagte Merkel. Wo es aber um private Vertragsverhältnisse gehe, «können wir uns von staatlicher Seite wenig einmischen». Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. Februar, 15.30 Uhr: RKI: Über die Hälfte der Bevölkerung mit erhöhtem Risiko bei Covid-19

Vor allem wegen Alter und Vorerkrankungen ist laut einer Studie mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland über 15 Jahre der Risikogruppe für schwere Covid-19-Verläufe zuzurechnen. Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts (RKI) gehen in dieser Bevölkerungsgruppe von 36,5 Millionen Menschen mit erhöhtem Risiko aus, davon sehen sie 21,6 Millionen Menschen als Hochrisikogruppe. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten RKI-Studie hervor.

Als stark erhöht werten die Autoren das Corona-Risiko bei Menschen, die über 65 Jahre alt sind oder bestimmte Vorerkrankungen aufweisen (Diabetes mellitus, chronische Nierenbeschwerden, schwerste Form von Adipositas). Erhöhtes Risiko wird in der Studie bei Betroffenen mit einer Reihe weiterer Vorerkrankungen gesehen (darunter Bluthochdruck, Asthma sowie Herzinfarkt und Schlaganfall oder chronischen Folgebeschwerden). Zudem war der Hilfebedarf im Alltag ein Kriterium. Als Hauptrisikofaktor gelte mittlerweile ein höheres Lebensalter, schreiben die Autoren.

Die Risiken sind der Studie zufolge ungleich verteilt. «Im Saarland und in den ostdeutschen Bundesländern leben anteilig die meisten Menschen mit einem erhöhten Risiko», hieß es. Auch sind laut der Studie unter Menschen mit geringer Bildung größere Anteile der Risiko- und Hochrisikogruppe zuzurechnen als bei mittel und höher Gebildeten. Die Auswertung beruht auf einer Studie, für die rund 23.000 deutschsprachige Menschen ab 15 zwischen April 2019 und Oktober 2020 telefonisch befragt wurden.

Mittwoch, 24. Februar, 15.15 Uhr: Schweiz lockert Anti-Corona-Maßnahmen ab 1. März

In der Schweiz machen nach dem Rückgang der Corona-Infektionszahlen nächste Woche die Geschäfte wieder auf. Auch Museen und Lesesäle von Bibliotheken dürfen öffnen, ebenso Zoos, Tennis- und Fußballplätze und Erlebnisparks. Das kündigte die Regierung am Mittwoch an. Restaurants bleiben aber vorerst geschlossen, auch solche mit Terrassen oder Außenbereichen. Überall gilt Maskenpflicht, Besucher müssen Abstand halten und Geschäfte dürfen nur eine bestimmte Anzahl Besucher reinlassen. Bislang waren nur einige Geschäfte auf, etwa Lebensmittelläden, Reparaturshops und Friseure.

Über die Skigebiete entscheiden weiter die Kantone. Sie sind fast überall geöffnet. Im Freien dürfen künftig wieder bis zu 15 Personen zusammenkommen. Privatveranstaltungen in Räumen bleiben auf fünf Personen beschränkt. Weiter gilt auch die Pflicht zur Arbeit von zu Hause aus, wenn irgendmöglich. Arbeitnehmer bekommen dafür keine Entschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten.

Mitte März will die Regierung prüfen, ob ab 22. März weitere Öffnungsschritte erfolgen können. Das richtet sich nach dem Infektionsgeschehen. «Wir müssen schauen, was wir uns an Öffnungen erlauben können, ohne ein zu großes Risiko einzugehen, dass wir die Kontrolle über die Situation verlieren», sagte Gesundheitsminister Alain Berset. Am Mittwoch wurden bei 8,6 Millionen Einwohnern 1343 Neuinfektionen gemeldet. Über einen Zeitraum von 14 Tagen lag die Inzidenz bei 162,1. Weitere Öffnungen seien nur möglich, wenn die Inzidenz nicht steige und die durchschnittliche Reproduktionszahl über die letzten sieben Tage unter 1 liege.

Mittwoch, 24. Februar, 15 Uhr: Impf-Vordrängler - Arbeiterwohlfahrt kündigt Konsequenzen an

Nachdem in zwei Augsburger Pflegeheimen die Lebenspartner der Heimleiter unzulässigerweise Corona-Impfungen erhalten haben, geht die Arbeiterwohlfahrt (Awo) gegen eigene Mitarbeiter vor. Gegen die Verantwortlichen seien arbeitsrechtliche Schritte eingeleitet worden, teilte der Awo-Bezirksverband Schwaben am Mittwoch mit. Weitergehende Details zu den Maßnahmen wurden allerdings nicht genannt. Seit Wochen werden bundesweit immer wieder Fälle von Impf-Vordränglern bekannt. Mehrere Kommunalpolitiker haben sich bereits impfen lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren. In Pflegeheimen wurden Mitarbeiterlisten manipuliert, damit Angehörige von Beschäftigten auch eine Spritze erhielten. Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat sich mittlerweile dafür entschuldigt, dass auch er sich eine Impfung gesichert hat.

Am Mittwoch gab es weitere Berichte über entsprechende Vorfälle. So haben sich nach Angaben der Zeitung «Der Neue Tag» in der nördlichen Oberpfalz etwa 20 Menschen in einem Pflegeheim eine Impfung erschlichen. Ein ähnlicher Fall war bereits in einem Schwandorfer Heim bekannt geworden. Zudem wurden laut «Straubinger Tagblatt» 69 Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Landshut geimpft, obwohl Justizmitarbeiter eigentlich nicht in die Gruppe der höchsten Impfpriorität zählten. In den anderen niederbayerischen Haftanstalten habe es solch eine Impfung von Bediensteten nicht gegeben.

Mittwoch, 24. Februar, 14.50 Uhr: Holetschek: Selbsttests für Schulen und Kitas wohl nächste Woche

Bayerns Gesundheitsminister will Corona-Selbsttests kommende Woche an bayerische Schulen und Kitas ausliefern lassen. Details im Überblick.

Mittwoch, 24. Februar, 14.30 Uhr: Corona-Hilfen: 4,2 Milliarden Euro an bayerische Unternehmen gezahlt

Bayerische Unternehmen haben seit Beginn der Corona-Krise 4,2 Milliarden Euro an staatlichen Hilfen bekommen. Alleine seit Juli seien gut 2 Milliarden geflossen, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Mittwoch. «Jeder Euro davon ist gut investiert.» Weitere 2,2 Milliarden waren von März bis Mai als Soforthilfen geflossen.

Die größten Posten der letzten Monate sind die November- und Dezemberhilfe. Für sie gingen jeweils mehr als 50.000 Anträge ein. Bei der Novemberhilfe wurden laut Wirtschaftsministerium bisher 955 Millionen Euro beantragt und 789 Millionen Euro ausgezahlt. Bei der Dezemberhilfe gibt es Anträge über 908 Millionen Euro, und 519 Millionen wurden bisher ausgezahlt. Zuletzt hatte es aus der Wirtschaft immer wieder Kritik gegeben, dass die Hilfen nicht schnell genug flössen.

Aiwanger beklagte zudem, dass gewisse Betriebe bei den Hilfen durch das Raster fielen. «Mischbetriebe, Brauereigaststätten und im letzten Jahr neu gegründete Betriebe beispielsweise erhalten keine oder zu wenig finanzielle Unterstützung», sagte er. «Hier muss nachgebessert werden - ob mit einem Härtefallfonds oder durch eine Anpassung der laufenden Programme.»

Mittwoch, 24. Februar, 14 Uhr: Spahn will kostenlose Selbsttests von Marktpreisen abhängig machen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Verfügbarkeit von kostenlosen Corona-Selbsttests für die breite Bevölkerung auch von den Marktpreisen abhängig machen. «Die Frage der Bezuschussung des Erwerbs hängt sehr von den Preisen ab», sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Bundestag. Noch wisse man nicht, wie teuer die bereits zugelassenen Tests im Einzelhandel seien. «Für mich macht es einen Unterschied, ob ein Test zwei Euro oder zehn Euro kostet.» Entsprechend müsse man auch die Frage nach der Bezuschussung besprechen, und ob die Tests auch für jedermann kostenfrei sein sollten. «Kostenlos ist nichts - einer zahlt immer», sagte Spahn.

Mit Blick auf die Situation in Österreich, wo ab 1. März Corona-Selbsttest für zu Hause in Apotheken angeboten werden, sagte Spahn, dass die Zulassungsvoraussetzungen für Selbsttests in Deutschland höher seien. «Mir reicht es nicht, wenn der Hersteller einen Zettel unterschreibt und sagt: Die Tests sind gut.» Hierzulande seien Studien über die Qualität der Tests einzureichen. Wenn man Tests zu einem Instrument der Pandemie machen wolle, müssten sie auch hinreichend gute Ergebnisse liefern. Am Mittwoch wurden die ersten drei Corona-Selbsttests für Laien in Deutschland zugelassen.

Mittwoch, 24. Februar, 13.40 Uhr: Spanien kündigt wegen Corona neues Milliarden-Hilfspaket an

Die spanische Regierung hat ein neues Corona-Hilfspaket im Umfang von elf Milliarden Euro angekündigt. Das Geld werde in erster Linie den Selbstständigen und den kleineren und mittleren Unternehmen der Bereiche Tourismus, Gastronomie, Freizeitwirtschaft und Einzelhandel zugute kommen, erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Mittwoch im Parlament in Madrid.

Es handele sich um Branchen, die vor der Pandemie wettbewerbsfähig und im Wachstum begriffen gewesen seien und nun «in einer extrem schwierigen Lage sind», so Sánchez. Der sozialistische Politiker sagte zunächst nicht, ob es sich um direkte Zuschüsse oder Steuererleichterungen handeln werde. Oppositionsführer Pablo Casado von der konservativen Volkspartei PP kritisierte den Umfang der angekündigten Hilfe. Nötig seien «mindestens weitere 50 Milliarden».

Mittwoch, 24. Februar, 12.05 Uhr: Corona-Lockdown in Dänemark wird zum 1. März teils gelockert

Bei gesunkenen Infektionszahlen und gleichzeitiger Sorge vor der britischen Virus-Variante lockert Dänemark zum 1. März vorsichtig einige seiner Corona-Beschränkungen. Wichtigste Änderung: Die seit Ende 2020 geschlossenen Geschäfte dürfen am Montag wieder öffnen, sofern ihre Ladenfläche kleiner als 5000 Quadratmeter ist und sie sich nicht in Einkaufszentren befinden. Das gab Justizminister Nick Hækkerup am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt. Größere Geschäfte können ebenfalls mit stark begrenzter Kundenanzahl wieder öffnen.

Auch Kultureinrichtungen unter freiem Himmel dürfen zum Monatswechsel wieder Besucher empfangen, wenn diese Gäste einen maximal 72 Stunden alten Corona-Test vorweisen können. Die Versammlungsbeschränkung wird für draußen stattfindende und organisierte Sport- und Vereinsaktivitäten von 5 auf maximal 25 Teilnehmer angehoben.

Mittwoch, 24. Februar, 10.50 Uhr: Spahn schlägt Kombination von Schnell- und Selbsttests vor

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat mit Blick auf das weitere Vorgehen in der Corona-Krise eine Kombination aus mehr Schnelltests sowie Selbsttests für jedermann vorgeschlagen. "Es stehen mittlerweile deutlich mehr Schnelltests und nun zusätzlich auch Selbsttests zur Verfügung", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Darin liege in dieser Phase der Pandemie eine Chance - auch mit ansteckenderen Virusmutationen. "Mit mehr Testen finden wir bisher unentdeckte Infektionen."

Ein Arzt erklärt in einem Corona-Abstrich-Zentrums wie ein Selbsttest durchzuführen ist.
Ein Arzt erklärt in einem Corona-Abstrich-Zentrums wie ein Selbsttest durchzuführen ist.
Bild: Britta Pedersen, dpa (Archivbild)

Mittwoch, 24. Februar, 10.40 Uhr: Fahrt zum Impfzentrum: Krankenkassen übernehmen unter Umständen die Kosten

Vor allem Senioren und Menschen mit Behinderung bereitet die Anfahrt zum Impfzentrum mitunter Schwierigkeiten. Das Landratsamt Unterallgäu weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass bei eingeschränkter Mobilität unter Umständen die Krankenkasse die Kosten für die Taxi-Fahrt übernimmt. Die Krankenkassen handhaben das laut Landratsamt jedoch unterschiedlich. Ausschlaggebend sei zum Beispiel der Pflegegrad beziehungsweise der Eintrag im Schwerbehindertenausweis. Das Landratsamt rät daher, sich vorab mit der Krankenkasse in Verbindung zu setzen und nachzufragen.

Mittwoch, 24. Februar, 8.45 Uhr: Deutsche Wirtschaft wächst trotz zweiten Lockdowns Ende 2020 leicht

Deutschland ist etwas besser durch das Corona-Krisenjahr 2020 gekommen, als zunächst angenommen. Trotz des zweiten Lockdowns stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Zunächst hatten die Statistiker ein Plus von nur 0,1 Prozent errechnet. Im Gesamtjahr schrumpfte die deutsche Wirtschaft um 4,9 Prozent, statt wie bisher angenommen um 5,0 Prozent. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. Feburar, 8.35 Uhr: Tirol treffen die verschärften Einreise-Bestimmungen hart

„Die Stimmung bei den Betrieben ist bescheiden“, klagt Wolfgang Winkler, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer im Tiroler Reutte. Seit Mitte Februar gibt es verschärfte Regeln für Menschen, die zwischen Deutschland und Österreich unterwegs sind. Und das soll sich laut deutscher Bundesregierung zumindest bis 3. März nicht ändern. Denn Tirol ist „Virusvariantengebiet“. Von Österreich nach Deutschland darf nur noch, wer entweder einen systemrelevanten Beruf ausübt oder Deutscher ist, im Nachbarland einen Wohnsitz hat oder Waren transportiert. Das ärgert die Tiroler.

Der Streit über die Grenzschließungen wird auch Thema beim EU-Gipfel am Donnerstag.

Mittwoch, 24. Februar, 7.45 Uhr: Von der Leyen mahnt Berlin zu Verhältnismäßigkeit bei Grenzkontrollen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Bundesregierung zu Verhältnismäßigkeit bei den verschärften Corona-Grenzkontrollen ermahnt. "Pauschale Grenzschließungen sind problematisch", sagte die CDU-Politikerin der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwoch). Im schlimmsten Fall werde dadurch die soziale Infrastruktur eines Nachbarlandes stillgelegt. Deshalb sei es gut, dass Deutschland Ausnahmen eingeführt habe. Der innereuropäische Streit über Grenzschließungen zur Eindämmung der Pandemie ist an diesem Donnerstag auch Thema eines Online-Gipfels der EU.

Hintergrund sind verschärfte Einreiseregeln, auch von Deutschland. Die Bundesrepublik hat Tschechien, die Slowakei und weite Teile Tirols zu sogenannten Virusvariantengebieten erklärt. Von dort dürfen nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es für Lkw-Fahrer und Pendler.

Mittwoch, 24. Februar, 7.30 Uhr: Corona-Schnelltests: Spahn soll Auskunft im Bundestag geben

Angesichts von anhaltend hohen Infektionszahlen werden die Forderungen nach baldigen kostenlosen Corona-Schnelltests für alle immer lauter. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisierte bei einer Online-Veranstaltung der "Bild"-Zeitung, in Deutschland dauerten Zulassungen "immer so endlos lange". Er hoffe, dass es nach dem verschobenen Start zur Abgabe von Schnelltests nun kommende Woche eine Lösung gebe. Die FDP forderte, sich dabei Österreich als Vorbild zu nehmen. Damit sollen auch Lockerungen der Corona-Regeln schneller möglich werden. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will an diesem Mittwoch im Bundestag Auskunft geben.

Spahn hatte ursprünglich angekündigt, dass ab 1. März ein Angebot für alle Bürger kommen solle, sich kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests testen zu lassen - etwa in Testzentren, Praxen oder Apotheken. Darüber soll nun aber erst bei den Bund-Länder-Beratungen am 3. März gesprochen werden. Söder sagte, mit vielen Schnelltests könne man viel machen. "Wenn wir pro Monat 300 Millionen für Deutschland hätten, dann könnten wir in vielen Bereichen viel mehr Freiheiten ermöglichen."

Mittwoch, 24. Februar, 7 Uhr: Berechnung: Wie stark verändert Corona-Typ B.1.1.7 das Sterberisiko?

Eine Corona-Infektion geht für jeden Menschen mit einem gewissen Sterberisiko einher. Für die zunächst in Großbritannien nachgewiesene Variante B.1.1.7 hat der Stuttgarter Mathematiker Christian Hesse dies nun aufzuschlüsseln versucht. "Das nach Infektion mit der britischen Mutante bestehende Sterberisiko ist für 80-Jährige mehr als 1.000 Mal so hoch wie für 20-Jährige", erklärte er der Deutschen Presse-Agentur zu seiner Rechnung.

Ohne Corona liege dieser Faktor bei Männern bei rund 130, bei Frauen bei 200 - bei einem Senior ist der Tod immer wahrscheinlicher als bei einem jungen Menschen.

Der Wissenschaftler der Stuttgarter Universität bezieht sich bei den Daten auf die sogenannte Infektionssterblichkeit. Das ist der Anteil der Corona-Toten unter allen Infizierten, ob getestet oder nicht. Für eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung muss dafür unter anderem mittels Blutproben der Immunstatus ermittelt werden, um auch frühere, unentdeckt gebliebene Corona-Infektionen festzustellen.

Mittwoch, 24. Februar, 6.30 Uhr: Ansturm auf Friseure: längere Öffnungszeiten, keine Preissteigerungen

Die Friseure in Deutschland bereiten sich nach mehrmonatiger Schließung auf einen Kunden-Ansturm vor. Der Andrang sei vielleicht noch größer als nach dem ersten Lockdown, viele Salons seien bis Ende März ausgebucht, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Jörg Müller, vor der Öffnung am kommenden Montag. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, verlängerten viele Betriebe ihre Öffnungszeiten. Mit einer Preissteigerung wie nach dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr rechnet der Verband diesmal nicht.

Möglich ist die Öffnung auch dieses Mal nur unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts. "Wir halten einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ein und tragen eine medizinische Maske. Umhänge werden nach jedem Kunden gewechselt und der Arbeitsplatz desinfiziert", sagte Müller. Zudem arbeiteten Friseure ausschließlich nach vorheriger Terminvergabe.

Mittwoch, 24. Februar, 5.55 Uhr: 8.007 Corona-Neuinfektionen und 422 neue Todesfälle registriert

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8007 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 422 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Mittwoch hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 7556 Neuinfektionen und 560 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.10 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 59,3 - und damit niedriger als am Vortag (60,5). Vor vier Wochen, am 27. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 101,0 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Mittwoch, 24. Februar, 5.45 Uhr: FDP fordert Schnelltest-Regelung nach dem Vorbild Österreichs

Mit einer Regelung für Schnelltest nach dem Vorbild Österreichs will die FDP den Weg für stufenweise Lockerungen in der Corona-Pandemie freimachen. Ein entsprechender Antrag soll noch diese Woche in den Bundestag eingebracht werden. Ziel sei, dass Hersteller über eine "einfache und unbürokratische Selbstverpflichtung bestätigen, dass bei Eigenanwendung ein entsprechendes Sicherheits- und Leistungsniveau erreicht wird und dass die Funktionstauglichkeit und die Einsatztauglichkeit für den geplanten Zweck gewährleistet ist". Anschließend soll aber ein Zulassungsverfahren durchlaufen werden.

Mittwoch, 24. Februar, 5.30 Uhr: Discjockey-Präsident warnt vor Sterben der Branche

Der Präsident des Berufsverbands Discjockey, Dirk Wöhler, warnt vor einem Sterben der Veranstaltungsbranche, sollte nicht schnell ein Öffnungs-Szenario mit Antigentests realisiert werden. Die Branche sei tot, wenn gewartet werde, bis alle geimpft seien, betonte der 51-Jährige. Er war Anmelder von sechs Demonstrationen unter dem Motto #AlarmstufeRot, bei denen in Berlin Tausende Künstler und Veranstalter auf ihre prekäre Lage aufmerksam gemacht haben. "Du musst den Menschen Alternativen geben, sonst entstehen diese schwarzen Partys", betonte Wöhler, der seit seiner Jugend als DJ Musik auflegt. Künstler seien die Seele der Republik. "Wir vermissen das Weggehen und sehnen uns nach Berührung."

Mittwoch, 24. Februar, 5 Uhr: Spahn stellt sich Befragung im Bundestag

Inmitten der Debatte über mögliche weitere Lockerungen von Corona-Beschränkungen stellt sich Gesundheitsminister Jens Spahn am Mittwoch (13.00) im Bundestag den Fragen von Abgeordneten. Der CDU-Politiker steht aktuell wegen des schleppenden Starts der Corona-Impfungen und Verzögerungen bei Schnelltests als Angebot für alle Bürger in der Kritik. Weitere Themen im Parlament sind unter anderem eine Debatte zur Afrika-Politik sowie eine Aktuelle Stunde auf Antrag der FDP zur Lage auf dem Wohnungsmarkt.

Dienstag, 23. Februar, 21 Uhr: EU-Kreise: Womöglich weitere Lieferengpässe bei Astrazeneca

Beim Corona-Impfstoffhersteller Astrazeneca drohen weitere Lieferengpässe. Unternehmensvertreter hätten der Europäischen Union auch für das zweite Quartal mögliche Produktionsausfälle in Europa angezeigt, sagte ein EU-Vertreter am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Doch könnten diese Mengen theoretisch aus anderen Impfstofffabriken des Herstellers wettgemacht werden. Es gebe noch keinen akzeptierten Lieferplan für das Quartal.

Der EU-Vertreter reagierte damit auf Medienberichte, wonach Astrazeneca die Lieferung im zweiten Quartal von 180 auf 90 Millionen Dosen halbieren wolle. Dies sei so nicht zu bestätigen, hieß es. Offiziell teilte die Kommission mit, die Verhandlungen mit Astrazeneca über den Lieferplan liefen noch. Das Unternehmen sei dabei, den Plan "zu verfeinern und zu konsolidieren, auf Grundlage aller verfügbaren Produktionsstätten in Europa und außerhalb". Die Kommission erwarte "einen verbesserten Vorschlag für einen Lieferplan".

Dienstag, 23. Februar, 20.30 Uhr: Herzogin Camilla lobt britisches Impfprogramm: "Kein Land macht es besser"

Die Ehefrau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, Herzogin Camilla (73), hat sich anerkennend über das Impfprogramm ihres Staates geäußert. "Kein Land macht es besser", sagte die Herzogin von Cornwall beim Besuch eines Impfzentrums in London am Dienstag. Die Impfung zu erhalten, fühle sich an wie "der erste Schritt zur Freiheit", so Camilla, die Schirmherrin der Freiwilligenorganisation Royal Voluntary Service ist. In Großbritannien wurden bereits knapp 18 Millionen Menschen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft.

Dienstag, 23. Februar, 19.45 Uhr: Söder will Reihenfolge von Impfungen überdenken

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädiert für eine Änderung der Impfreihenfolge gegen das Corona-Virus. "Wir müssen diese Impfpriorität nochmal echt klug wägen. Ehrlich gesagt, schon in den nächsten Wochen, wenn man sieht, wie viel bleibt da übrig von Astrazeneca", sagte Söder am Dienstagabend in einem Online-Gespräch der "Bild"-Zeitung mit Kindern. "Es ist ja echt absurd, dass wir Impfstoff haben, den keiner will."

Söder fand deutliche Worte: "Das ist ziemlich ätzend, diese Geschichte mit Astrazeneca. Dieser Eindruck, dass der nicht wirksam sei, und dann liegt er rum." Wegen der Altersbeschränkung werde der Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns inzwischen auch an Lehrkräfte und Erzieherinnen vergeben. "Aber das wird wahrscheinlich nicht reichen."

"Mein größter Wunsch wäre ein zusätzlicher Impfstoff für Kinder und Jugendliche", sagte Söder in der Fragerunde. "Dann könnten wir in der Schule alle durchimpfen, und dann hätten wir nach wenigen Wochen wieder absolute Freiheit."

Dienstag, 23. Februar, 19.40 Uhr: Spahn: Lehrer und Kita-Beschäftigte ab Mittwoch impfen

Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher an Kitas sollen von Mittwoch an gegen Corona geimpft werden können. "Beschäftigte in Kitas, in der Kindertagespflege, in Grund- & Förderschulen können ab morgen von den Ländern geimpft werden", teilte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter mit. "Unsere entsprechende Verordnung tritt dann in Kraft."

Nach Angaben aus seinem Ministerium soll die Verordnung am Mittwoch im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Spahn erwartet so "zusätzliche Sicherheit" in einem Umfeld, in dem Abstand und Maske nicht immer möglich seien. Seit Montag sind Grundschulen und Kitas in zehn Bundesländern teilweise wieder geöffnet.

Für diese Impfungen infrage kommen dann voraussichtlich zunächst hunderttausende Impfdosen des Herstellers Astrazeneca, die bisher ungenutzt Ländern lagern. Dem Gesundheitsministerium zufolge sind mehr als 1,4 Millionen Dosen an die Länder geliefert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden davon aber nur 212 000 Dosen gespritzt.

Dienstag, 23. Februar, 18.50 Uhr: Corona-Impfung - über 3500 Menschen in der Warteschleife

Die Impfzentren in Kempten und Sonthofen warten auf auffällig viele Rückmeldungen. Eine Erinnerung lässt das bayernweite Computerprogramm derzeit nicht zu. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 23. Februar, 17.30 Uhr: Bayern öffnet Baumärkte - Kritik aus Baden-Württemberg

Ungeachtet einer Seitwärtsbewegung bei den Corona-Infektionen lockert Bayern die Schutzmaßnahmen. Vom kommenden Montag an können Kunden ganz regulär wieder in Baumärkten und Gartencentern einkaufen, sich beim Friseur die Haare und im Nagelstudio die Fingernägel schneiden lassen können, beschloss das Kabinett bei seiner Sitzung am Dienstag. Von den Nachbarn aus Baden-Württemberg kam umgehend Kritik.

Man sei irritiert angesichts der Kehrtwende des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet der dpa in Stuttgart. "Bisher war er immer der harte Hund, jetzt fängt er an, eine Sache nach der anderen Sache zu öffnen", sagte Hoogvliet. "Ich weiß nicht, was das soll." Die Baumärkte waren wie die Geschäfte vieler anderer Branchen im Lockdown geschlossen worden.

Dienstag, 23. Februar, 16.45 Uhr: Zwei neue Todesfälle im Allgäu

Im Allgäu sind erneut zwei Personen an oder mit Covid-19 gestorben. Das berichtet das LGL. Eine Person starb im Landkreis Lindau, die andere im Unterallgäu.

Dienstag, 23. Februar, 15 Uhr: Corona-Lockerungen auf Island - Bis zu 200 Zuschauer beim Fußball

Die stark gesunkenen Neuinfektionszahlen auf Island haben für die Menschen auf der Nordatlantik-Insel weitere Lockerungen der geltenden Corona-Maßnahmen zur Folge. Ab Mittwoch dürfen sich wieder maximal 50 statt wie bisher 20 Personen versammeln, wie Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir am Dienstag ankündigte. Bis zu 200 Zuschauer dürfen bei sportlichen Wettkämpfen sowie im Theater oder Kino dabei sein, sofern sie sitzen und mindestens einen Meter Abstand zueinander halten können.

Schwimmbäder und Fitnessstudios dürfen ab Mittwoch bis zu 75 Prozent ihrer maximalen Auslastung erreichen, Restaurants und Kneipen am Abend bis 23.00 Uhr und damit eine Stunde länger als bislang öffnen. Im Supermarkt und anderen Geschäften müssen die Isländer aber weiter einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wie Svavarsdóttir klarmachte.

Dienstag, 23. Februar, 13.40 Uhr: Laschet: Auch Zahnärzte sollten impfen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, auch Zahnärzte zu Corona-Schutzimpfungen der Bürger heranzuziehen. "Das wird noch kritisch betrachtet", sagte er am Dienstag in Düsseldorf. Wenn irgendwann viel Impfstoff da sei, werde aber die gesamte Breite des ärztlichen Sachverstands im Land gebraucht, unterstrich Laschet. Wegen der begrenzten Verfügbarkeit der Vakzine sei es derzeit allerdings noch nötig, bei den Impfzentren zu bleiben.

Dienstag, 23. Februar, 13.30 Uhr: Hamburg verschärft Maskenpflicht - Inzidenz steigt

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen und dem vermehrten Auftreten von Virus-Mutanten wird Hamburg die Maskenpflicht weiter verschärfen. Generell müsse davon ausgegangen werden, dass ab dem Wochenende an allen Orten der Stadt Masken getragen werden müssen, an denen Abstände nicht eingehalten werden können, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag nach einem entsprechenden Senatsbeschluss. Dies gelte insbesondere für stark besuchte Orte wie Stadtpark, Jungfernstieg oder Landungsbrücken. Lockerungen - wie eine vielfach geforderte vorzeitige Öffnung der Blumenläden und Gartencenter - habe der rot-grüne Senat nicht beschlossen. "Das können wir nicht verantworten", sagte er.

Die Verschärfung der Maskenpflicht sei auch eine Folge des vergangenen Wochenendes, an dem sich bei gutem Wetter vielerorts in Hamburg Menschen ohne Masken und den nötigen Abstand eingefunden hätten. Eine entsprechende Anpassung der Corona-Verordnung werde zeitnah vorgenommnen, so dass die Maskenpflicht allerspätestens am kommenden Wochenende greife. Schweitzer kündigte auch Schwerpunktkontrollen der Polizei an.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen stieg in Hamburg am Dienstag um 161. Das sind zwar 58 weniger als am Montag, aber 10 mehr als am Dienstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - stieg von 70,9 auf 71,4. Am Dienstag vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 67,1 gelegen.

Dienstag, 23. Februar, 13.15 Uhr: Weitere Lockerungen in Bayern - Baumärkte öffnen

Es gibt weitere Corona-Lockerungen für Bayern: Nicht nur Gartenmärkte und Blumenläden dürfen ab kommenden Montag in Bayern wieder öffnen (wie Söder am Montag bekannt gab), sondern auch Baumärkte dürfen ab nächster Woche wieder ihre Waren verkaufen. Das wurde nach der Kabinettssitzung in der Pressekonferenz bekannt gegeben.

Neben Friseuren dürfen ab 1. März zudem Fußpflege-, Maniküre- und Gesichtspflegestudios öffnen. Außerdem dürfen Musikschulen wieder Einzelunterricht anbieten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 23. Februar, 13 Uhr: Die Ergebnisse der Kabinettssitzung im Live-Stream

Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung: Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo informieren über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen.