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Kloster Irsee

"Euthanasie"-Prozesse in Kaufbeuren: Warum ein NS-Täter freigesprochen wurde

Heil- und Pflegeanstalt Irsee Mai Juni 1945 Foto Historisches Archiv des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren

Die Heil- und Pflegeanstalt Irsee 1945. Hier passierten während der NS-Zeit grauenvolle Krankenmorde.

Bild: Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren

Die Heil- und Pflegeanstalt Irsee 1945. Hier passierten während der NS-Zeit grauenvolle Krankenmorde.

Bild: Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren

Hunderte NS-Krankenmorde in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee wurden 1949 juristisch aufgearbeitet. Warum die Urteile relativ mild ausfielen.

07.06.2020 | Stand: 15:10 Uhr

„Mitleid“ war ein häufig ge- und missbrauchtes Wort in den Tagen zwischen Donnerstag, 7., und Samstag, 30. Juli 1949. Über diesen Zeitraum erstreckte sich der Strafprozess wegen Hunderter von Krankenmorden in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee während des Zweiten Weltkriegs. Das Verfahren vor dem Landgericht Augsburg endete mit relativ milden Urteilen gegen den früheren Ärztlichen Direktor Dr. Valentin Faltlhauser, die Pflegekräfte Mina Wörle, Olga Rittler und Paul Heichele sowie mit einem Freispruch für den Verwaltungsleiter der Anstalt, Georg Frick.

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