Polizei fasst Serienvergewaltiger

Füssen: Serienvergewaltiger wird auf der Flucht gefasst

Ein gebürtiger Afrikaner hatte Straftaten in Norddeutschland begangen und war auf der Flucht. Füssener Beamten und Grenzpolizisten fassten ihn.

Ein gebürtiger Afrikaner hatte Straftaten in Norddeutschland begangen und war auf der Flucht. Füssener Beamten und Grenzpolizisten fassten ihn.

Bild: Stefan Puchner, dpa (Symbolbild)

Ein gebürtiger Afrikaner hatte Straftaten in Norddeutschland begangen und war auf der Flucht. Füssener Beamten und Grenzpolizisten fassten ihn.

Bild: Stefan Puchner, dpa (Symbolbild)

Der gebürtige Afrikaner hatte Straftaten in Norddeutschland begangen und war auf der Flucht. Beamte konnten den Serientäter bei Füssen festnehmen.
18.09.2020 | Stand: 08:21 Uhr

Beamten haben einen Serienvergewaltiger bei Füssen festgenommen. Laut Polizei hatte der Mann eine mehr als achtjährige Haftstrafe abgesessen, nachdem er in Norddeutschland vier Prostituierte vergewaltigt hatte. Eigentlich sollte der gebürtige Afrikaner in sein Heimatland abgeschoben werden, flüchtete aber, wie die zuständige Polizeiinspektion im Oldenburger Land auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt. Füssener Beamte sowie Pfrontener Grenzpolizisten griffen den Serientäter schließlich bei Füssen auf.

Seine Abschiebung war aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich

In Norddeutschland war die dreimonatige Frist der Abschiebehaft abgelaufen. Eine umgehende Abschiebung war nicht möglich, da der Luftraum im afrikanischen Heimatland wegen der Corona-Pandemie gesperrt war. Daraufhin wurde der Mann in einer kommunalen Unterkunft untergebracht und von der Polizei observiert. Denn er wurde nach wie vor als gefährlicher Sexualstraftäter eingestuft. Allerdings konnte nach Angaben der Beamten keine lückenlose Überwachung erfolgen, weshalb der Mann flüchtete. Nach umfangreichen Ermittlungen wurde festgestellt, dass er sich im südlichen Ostallgäu aufhält.

Zusammenarbeit hat "fantastisch" funktioniert

Beamte vor Ort nahmen den Afrikaner fest. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen im Allgäu habe „fantastisch“ funktioniert, heißt es von der Polizei im Oldenburger Land. Der Mann sitzt nun auf richterliche Anordnung erneut in Abschiebehaft.

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