Fußball im Allgäu

Fußball: FC Memmingen verzichtet auf Teilnahme am Ligapokal der Regionalliga

Der FC Memmingen verzichtet auf einen Start im Ligapokal der Regionalligisten. Über diesen Wettbewerb sollen Startplätze für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ausgespielt werden.

Der FC Memmingen verzichtet auf einen Start im Ligapokal der Regionalligisten. Über diesen Wettbewerb sollen Startplätze für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ausgespielt werden.

Bild: Olaf Schulze

Der FC Memmingen verzichtet auf einen Start im Ligapokal der Regionalligisten. Über diesen Wettbewerb sollen Startplätze für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ausgespielt werden.

Bild: Olaf Schulze

Über den Ligapokal spielen die bayerischen Regionalligisten einen Startplatz in der Hauptrunde des DFB-Pokals aus. Der FC Memmingen verzichtet aber auf den Wettbewerb.
06.05.2021 | Stand: 17:45 Uhr

Der FC Memmingen wird definitiv nicht am Ligapokal der Fußball-Regionalliga Bayern teilnehmen, auch wenn dies mit der Einstufung als „Berufssportler“ jetzt möglich wäre. Über diesen Wettbewerb wird ein Startplatz für die DFB-Pokal-Hauptrunde in der nächsten Saison ausgespielt. Vier Regionalliga-Vertreter qualifizieren sich über den Liga-Pokal zudem für das Viertelfinale im noch laufenden BFV-Toto-Pokal über den ein weiterer Startplatz für den DFB-Pokal ausgespielt wird.

Neben dem FC Memmingen verzichten noch weitere Regionalligisten

Neben Memmingen verzichten weitere Regionalligisten. Die Argumente sind überall ähnlich. In erster Linie geht es um den Schutz der Spieler, die nach sechs Monaten Pause mit nur zweiwöchiger Vorbereitung ohne Testspiele am 22. Mai starten müssten. Das gesundheitliche Risiko sei zu hoch, die Verletzungsgefahr zu groß. „Auch wenn wir auf dem Papier zu Berufssportlern erklärt werden, sind wir Amateure. Fast alle arbeiten, studieren oder gehen zur Schule“, sagt der Zweite FCM-Vorsitzende Thomas Reichart. Es gehe darum, die Spieler zu schützen. Und auch sonst spreche vieles gegen eine Teilnahme, die vielleicht nur ein Spiel umfasst. So gibt es ohne Zuschauer keine Einnahmen, ein Hygienekonzept, vergleichbar mit der Bundesliga mit starken Kontakteinschränken und ständigen Tests, müsse umgesetzt werden. Zudem drohe Quarantäne bei einem möglichen Corona-Fall „Das versteht kein Arbeitgeber, wenn das wegen Freizeitfußball passiert“, sagt Reichart, zumal die Memminger das im vergangenen Jahr bereits erlebten.

FC Memmingen will am 1. Juni wieder ins Training einsteigen

Gleichwohl blickt der Klub voraus. Weil der Verband am Start der neuen Saison Anfang/Mitte Juli festhält, wird der FCM am 1. Juni ins Training einsteigen. Die Kosten für die vorgeschriebenen POC-Antigentests für Spieler, Trainer und Funktionsteam trägt der Verein. Vor dem offiziellen Trainingsstart erhalten die Kicker Pläne für individuelles Grundlagentraining.

Egg und Sonthofen müssen sich noch erklären

Im BFV-Totopokal sind noch der SV Egg und der 1. FC Sonthofen vertreten. Bis zum Montag müssen sie dem Verband mitteilen, ob sie dabei sind und Ausnahmegenehmigungen vom Trainings- und Spielverbot bekommen. Aus Sonthofen hieß es auf Nachfrage, dass darüber noch beraten werde, vom SV Egg gab es keine Stellungnahme.