Fußball-Landesliga

Ohne Torjäger zum Derby: VfB Durach beim 1. FC Sonthofen

Die Duracher um (von links) Markus Piller und Manuel Methfessel sind heute Abend bei Manuel Wiedemann und dem 1. FC Sonthofen gefordert.

Die Duracher um (von links) Markus Piller und Manuel Methfessel sind heute Abend bei Manuel Wiedemann und dem 1. FC Sonthofen gefordert.

Bild: Archiv-Foto: Dirk Klos

Die Duracher um (von links) Markus Piller und Manuel Methfessel sind heute Abend bei Manuel Wiedemann und dem 1. FC Sonthofen gefordert.

Bild: Archiv-Foto: Dirk Klos

Der VfB Durach muss beim Derby in Sonthofen auf Stürmer Portsidis verzichten. Warum die Mannschaft von Trainer Methfessel trotzdem an einen Erfolg glaubt.
11.08.2021 | Stand: 06:30 Uhr

Derbyzeit in der Landesliga Südwest: Am Mittwoch tritt der VfB Durach um 19 Uhr beim 1. FC Sonthofen an. Nach der vermeidbaren Heimniederlage gegen den SC Ichenhausen am vergangenen Wochenende sollten die Duracher wieder punkten, um den Platz im Mittelfeld der Tabelle zu halten. Verbesserungspotenzial bestehe besonders in der Chancenverwertung.

Gegen Ichenhausen war der VfB zwar über weite Strecken die überlegene Mannschaft, konnte aber trotz guter Möglichkeiten kein Tor erzielen. Zweimal traf Durach den Pfosten und kurz vor dem 0:1-Gegentreffer hatte man sogar per Elfmeter die große Gelegenheit, selbst in Führung zu gehen.

Verschossener Elfmeter gegen Ichenhausen

Besonders Jürgen Piller denkt nicht gerne an das vergangene Heimspiel zurück. Er vergab den Elfmeter und damit die größte Chance zur Führung. „Vermutlich wird den nächsten Elfer ein anderer Spieler schießen. Aber das Thema ist abgehakt und wir schauen jetzt nach vorne“, sagt Piller. Er ist sicher, dass auch in Sonthofen etwas zu holen ist. „Wir gehen jetzt nicht unbedingt als Favorit in das Spiel, aber mit einer ähnlichen Leistung wie im letzten Spiel können wir auf jeden Fall punkten. Wir müssen einfach unsere Torchancen besser nutzen.“

Auch Tobias Steidle will beim FCS etwas Zählbares mitnehmen: „Sonthofen hat zwar eine individuelle Klasse und da können einige Spieler eine Partie alleine entscheiden. Aber uns darf man nicht unterschätzen. Wir wollen nicht mit leeren Händen zurückkehren.“

Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Der Innenverteidiger kennt die Sonthofer Mannschaft sehr gut, ein halbes Jahr hat der 28-Jährige dort gespielt. „Ich wollte damals den Sprung in die Bayernliga wagen und Erfahrung sammeln“, sagt Steidle. Doch seine Vorstellungen seien dort nicht erfüllt worden. Vor allem das Kameradschaftliche habe ihm gefehlt. „Es gehört für mich dazu, dass man auch nach dem Spiel noch zusammensitzt.“ Deshalb zog es den Duracher auch wieder zurück zu seinem Heimatverein.

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Nun will Steidle gegen sein Ex-Team zeigen, dass sich der VfB nicht verstecken müsse. Ob er aber von Beginn an wieder ran darf, ist noch unklar. Nach einer Woche Urlaub hat er gegen Ichenhausen noch auf der Bank sitzen müssen. „Wir sind alle heiß aufs Derby, egal wer von Beginn an spielt.“

Dominik Portsidis fällt mit Bänderriss aus

Personell mussten die Duracher dennoch eine Hiobsbotschaft verkraften. Torjäger Dominik Portsidis verletzte sich im Spiel gegen Ichenhausen und fällt mit einem Bänderriss im Sprunggelenk wohl mehrere Wochen aus. Auch Ersatzspieler Nikolas Leibbrandt verletzte sich am Wochenende beim Einsatz in der zweiten Mannschaft. Mit Bastian Hartmann und Felix Kohler fehlen Trainer Alexander Methfessel zwei weitere Spieler langzeitverletzt.

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