Füssen

Überschuldet und wirtschaftlich allein nicht überlebensfähig: Die Kurhausbetriebe Füssen

Stadt Füssen beschäftigt sich noch einmal mit den tiefroten Zahlen der Kurhausbetriebe.

Stadt Füssen beschäftigt sich noch einmal mit den tiefroten Zahlen der Kurhausbetriebe.

Bild: Monika Skolimowska, dpa (Symbolbild)

Stadt Füssen beschäftigt sich noch einmal mit den tiefroten Zahlen der Kurhausbetriebe.

Bild: Monika Skolimowska, dpa (Symbolbild)

Noch einmal muss sich der Stadtrat mit den Kurhausbetrieben beschäftigen. Insgesamt gibt es einen Verlust von fast einer Million Euro für 2018 und 2019.
01.01.2021 | Stand: 12:00 Uhr

Überschuldet, wirtschaftlich allein nicht überlebensfähig: Die Kurhausbetriebe hat der Füssener Stadtrat deshalb folgerichtig Ende 2019 aufgelöst. Nun gab es „einen historischen Moment“ im Kommunalparlament, als es sich „zum letzten Mal“ mit dem Thema beschäftigen musste, wie Kämmerer Marcus Eckert mitteilte: Es ging um den Jahresabschluss der Kurhausbetriebe für die Jahre 2018 und 2019, die insgesamt einen Verlust von fast einer Million Euro ergaben.

Tiefrote Zahlen gehören nicht der Vergangenheit an

Trotz des Endes der Kurhausbetriebe gehören die tiefroten Zahlen keineswegs der Vergangenheit an. Wie berichtet, wurden die Schulden von an die zehn Millionen Euro in den Kernhaushalt der Stadt überführt. Mit diesen Schulden werde man sich noch länger beschäftigen müssen, kündigte der Kämmerer an.

(Lesen Sie hier, warum ein neues Stadtviertel vorerst auf Eis liegt.)