Recycling

Arbeiterwohlfahrt in Füssen hat erste 100 Althandys gesammelt

Viola Guggemos (links) und Klara Heiserer, die beiden Leiterinnen des Familienstützpunkts in Füssen, freuen sich über die ersten 100 Althandys, die bei der Sammelaktion der AWO zusammengekommen sind.

Viola Guggemos (links) und Klara Heiserer, die beiden Leiterinnen des Familienstützpunkts in Füssen, freuen sich über die ersten 100 Althandys, die bei der Sammelaktion der AWO zusammengekommen sind.

Bild: AWO

Viola Guggemos (links) und Klara Heiserer, die beiden Leiterinnen des Familienstützpunkts in Füssen, freuen sich über die ersten 100 Althandys, die bei der Sammelaktion der AWO zusammengekommen sind.

Bild: AWO

Erlös aus Aktion fließt in umweltfreundliche Projekte. Wann es mit den Krabbelgruppen weitergehen soll.
Viola Guggemos (links) und Klara Heiserer, die beiden Leiterinnen des Familienstützpunkts in Füssen, freuen sich über die ersten 100 Althandys, die bei der Sammelaktion der AWO zusammengekommen sind.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
07.01.2021 | Stand: 06:00 Uhr

„Voll begeistert“ sind die beiden Leiterinnen des Familienforums der Arbeitswohlfahrt (AWO) über die großartige Unterstützung der Althandy-Sammelaktion „Mobile-Box“. Klara Heiserer und Viola Guggemos können sich nach gut vier Monaten schon über die ersten 100 Althandys freuen, die nun der umweltfreundlichen Verwertung zugeführt werden. Damit werden bekanntlich wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer oder auch Silizium wiedergewonnen. Aber besonders freut man sich bei der AWO, dass dabei pro Handy bis zu 2 Euro an die Deutsche Umwelthilfe fließen, die damit umweltfreundliche Projekte unter anderem im Bereich der Umweltbildung finanziert.

Gerne werden weiterhin alte Handys in Empfang genommen. „Gerade an Weihnachten wurde sicher wieder das eine oder andere Handy oder Smartphone durch ein Neues ersetzt“, ist sich Brigitte Protschka, Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Füssen, sicher. Da sei es gut zu wissen, wo man das alte Gerät umweltfreundlich entsorgen kann. Man kann es einfach in den Briefkasten des Familienforums in der Spitalgasse 8 werfen oder zu den Öffnungszeiten am Montag, Dienstag und Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr abgeben.

Digitale Angebote und Rallyes

Solche Aktionen sind gerade in Corona-Zeiten wichtig, sagt Viola Guggemos. Man brauche neben digitalen Angeboten wie einem Kurs für junge Mütter („Mama fit“), der am 12. Januar startet, auch Aktivitäten, die trotz der Ausgangsbeschränkungen funktionieren. Sie plant deswegen immer wieder kleine Stadtrallyes im Freien, die auch in Lockdown-Zeiten von den Familien bewältigt werden können. Zuletzt waren die Kinder auf den Spuren Kaiser Maximilians in Füssen unterwegs. Als Belohnung holten sich die Mädchen und Buben direkt nach dem Rundgang eine Butterbreze bei der Bäckerei Höfler ab. Zehn Kinder wurden per Los aus dem Kreis der Teilnehmer ermittelt und gewannen ein Kerzenbastelset. Die nächste Rallye ist schon in Planung. Um was es dann geht, wird noch nicht verraten, sagt sie augenzwinkernd.

Was die Krabbelgruppen betrifft, blickt Klara Heiserer ein wenig besorgt in die Zukunft. „Wir haben unser Hygienekonzept nochmals überarbeitet und möchten im neuen Jahr nach dem Lockdown unbedingt wieder an den Start gehen“, hofft sie auf entspanntere Corona-Zeiten. „Vielleicht gelingt es uns mit kleinen, festen Gruppen unter Begleitung durch uns Mitarbeiterinnen und der Beachtung aller weiteren Vorsichtsmaßnahmen.“ Gerade für die unter Dreijährigen, die mit ihren Eltern kommen, sei die Spielzeit im Familienforum ein anregendes Erlebnis. „Und auch die Eltern vermissen nach der langen Pause den Austausch untereinander sehr“, berichtet sie von vielen Anfragen aus dem Kreis der Füssener und Schwangauer Familien.