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Gesundheit

Bäderkur: Ein Rückschritt bringt Fortschritt

Heilbad im Hotel Prinz-Luitpold-Bad

Bei einer Bäderkur spielen Wasser und Heilbäder eine große Rolle.

Bild: Symbolfoto: Matthias Becker

Bei einer Bäderkur spielen Wasser und Heilbäder eine große Rolle.

Bild: Symbolfoto: Matthias Becker

Seit 1997 mussten Krankenkassen ambulante Kuren nicht mehr bezahlen. Das brachte einige Füssener Betriebe damals in finanzielle Nöte. Dieses Gesetz ändert sich jetzt wieder. Welche Rolle Corona bei der Nachfrage spielen könnte
17.07.2021 | Stand: 18:00 Uhr

Krankenkassen zahlen wieder Kuren. Diese Gesetzesreform begrüßen Füssener Kurbetriebe allesamt. „Die Änderung ist richtig. Die ambulante Badekur ist als Prävention und Nachbehandlung eine kostengünstige und sinnvolle Therapieform“, kommentiert die Familie Jakob vom gleichnamigen Kur- und Ferienhotel in Bad Faulenbach. Tina Allgaier vom Kurhotel Wiedemann in Bad Faulenbach schließt sich an: „Wir begrüßen die Gesetzesänderung sehr. Seit Jahren fordern wir Kurbetriebe die Wiederbelebung der ambulanten Badekur, weil sie eine Gesundheitsvorsorge mit hoher Effizienz ist. Zum einen bringt die Kurdauer von üblicherweise drei Wochen nachhaltigen Erfolg. Sie wirkt ganzheitlich und beugt Erkrankungen vor. Zum anderen wirkt der Kurgast aktiv mit. Er trägt die Kosten der Unterbringung und Verpflegung überwiegend selbst, investiert Urlaubstage und ist somit besonders motiviert.“

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