Maria-Trost-Allee

Bürgerbegehren gegen Hotelerweiterung in Nesselwang kann kommen

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Das Explorer-Hotel Neuschwanstein in Nesselwang vor Alpenpanorama. Gut zu erkennen ist auf dieser Aufnahme die Maria-Trost-Allee, die quer hinter dem Hotel vorbei zur Wallfahrtskirche auf dem Wanker Berg führt. Ihr Bäume verdecken den ehemaligen Gasthof „Sonnenbichl“, der mittlerweile auch zum Hotel gehört und Platz für Mitarbeiterwohnungen und ein Restaurant bieten soll.

Bild: Explorer Hotels

Das Explorer-Hotel Neuschwanstein in Nesselwang vor Alpenpanorama. Gut zu erkennen ist auf dieser Aufnahme die Maria-Trost-Allee, die quer hinter dem Hotel vorbei zur Wallfahrtskirche auf dem Wanker Berg führt. Ihr Bäume verdecken den ehemaligen Gasthof „Sonnenbichl“, der mittlerweile auch zum Hotel gehört und Platz für Mitarbeiterwohnungen und ein Restaurant bieten soll.

Bild: Explorer Hotels

Interessengemeinschaft sammelt in zwei Wochen mehr als 600 Unterschriften. Das reicht für ein Bürgerbegehren.
24.04.2021 | Stand: 08:18 Uhr

Mehr als 600 Unterschriften von Nesselwangerinnen und Nesselwangern gegen die geplante Erweiterung des Explorer Hotels hat die Interessengemeinschaft (IG) Freunde der Maria-Trost-Allee in zwei Wochen gesammelt. Das sei trotz pandemiebedingter Beschränkungen bereits mehr als die doppelte Anzahl von Unterschriften, die für das Bürgerbegehren nötig sei, teilte die IG mit.

Neubauten für Ferienwohnungen

Wie berichtet, sollen neben dem Hotel zwei Neubauten für Ferienwohnungen entstehen. Der frühere Gasthof Sonnenbichl soll umgebaut werden, so dass er künftig neben einem Restaurant fünf Wohnungen für Hotelmitarbeiter beherbergt.

Auch Jugendliche dabei

„Wir sind überwältigt von der starken Resonanz und der Ablehnung der Bürger zu dem geplanten Vorhaben, obwohl wir keinen Infostand und keine Veranstaltung abhalten konnten“, resümiert Rita Blumenthal, eine der Vertreterinnen der Initiative. Auch zahlreiche Jugendliche haben unterschrieben, obwohl diese Stimmen nicht mitgezählt werden dürfen. „Dies zeigt, dass die Jugend sich für die Zukunft des Ortes und sein Umfeld interessiert“, sagt Mitinitiator Roland Wagner. Die IG hofft noch auf weitere Unterschriften. Bis Ende April können diese an den bekannten Stellen abgegeben werden.