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Betreuung in Füssen

Bangen um die neu geplante Kita in Füssen: Chancen für Neubau sind wieder gestiegen

kita

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder ist in Füssen deutlich angestiegen. Die Interims-Kita der Lebenshilfe Ostallgäu bei den Wertachtal-Werkstätten soll daher einem dauerhaften Neubau mit mehr Plätzen weichen.

Bild: Anke Sturm (Archiv)

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder ist in Füssen deutlich angestiegen. Die Interims-Kita der Lebenshilfe Ostallgäu bei den Wertachtal-Werkstätten soll daher einem dauerhaften Neubau mit mehr Plätzen weichen.

Bild: Anke Sturm (Archiv)

Vor wenigen Wochen hat der Füssener Stadtrat das seit langem geplante Projekt bei den Wertachtal-Werkstätten auf den Prüfstand gestellt. War alles nur ein Missverständnis?
06.01.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Als Dagmar Rothemund in unserer Zeitung über die Pläne des Füssener Stadtrates zur Konsolidierung des Haushalts las, war die Leiterin der Wertachtal-Werkstätten „völlig konsterniert“: Wurde in dem Artikel doch über eine mögliche Streichung der geplanten Kindertagesstätte bei den Werkstätten berichtet. „Die Maßnahme ist auf den Prüfstand zu stellen“, beschlossen die Kommunalpolitiker mit 17:1 Stimmen vor wenigen Wochen. Es folgten Gespräche zwischen Vertretern der Lebenshilfe Ostallgäu, zu der die Wertachtal-Werkstätten gehören, und der Stadt. Offenbar mit Erfolg: Bei der geplanten Kita habe man sich auf „Einsparmaßnahmen, die die Qualität aber nicht schmälern“, verständigen können, sagt Bürgermeister Maximilian Eichstetter jetzt. Ende Januar werde im Stadtrat wieder über das Projekt beraten. Rothemund hofft auf einen positiven Grundsatzbeschluss für die Kita, „dann legen wir sofort los“: Denn Ziel sei es, die Kita im Herbst 2024 zu eröffnen.

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