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Bauschutt auf Wiese gekippt

Bewährungsstrafe für Bauschutt-Sünder aus dem Füssener Land

Vor Gericht verantworten musste sich jetzt ein Unternehmer aus dem Füssener Land, der illegal Bauschutt entsorgt hatte.

Vor Gericht verantworten musste sich jetzt ein Unternehmer aus dem Füssener Land, der illegal Bauschutt entsorgt hatte.

Bild: dpa (Symbolfoto)

Vor Gericht verantworten musste sich jetzt ein Unternehmer aus dem Füssener Land, der illegal Bauschutt entsorgt hatte.

Bild: dpa (Symbolfoto)

Eine Abbruch-Unternehmer kippt tausende Tonnen unsortiertes Material auf eine Wiese nahe Füssen. Warum der Richter seine Ausrede dafür nicht gelten lässt.
14.10.2020 | Stand: 07:57 Uhr

Anstatt seinen Bauschutt auf eine Deponie zu fahren hat ein Abbruch-Unternehmer aus dem Ostallgäu im Jahr 2018 große Mengen an unsortiertem Material auf ein landwirtschaftliches Anwesen im Raum Füssen verbracht. Laut Schätzungen des Landratsamtes handelte es sich um rund 1.800 Tonnen. Der Bauschutt, in dem sich auch Stahlarmierungen, Fliesen, Kabel und Holzstücke befanden, wurde vom Hof-Pächter hauptsächlich zum Anheben des Bodenniveaus auf einem Pferde-Auslauf verwendet und teilweise auch zwischengelagert. Als das Landratsamt davon erfuhr, ordnete es die Entfernung des Materials an. Zum Schreddern setzte der Unternehmer dann eine sogenannte Backenbrecher-Schaufel ein, deren Verwendung genehmigungspflichtig gewesen wäre.

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