Ferienprogramm der Allgäuer Zeitung

Bogenparcours in Nesselwang: Mit der richtigen Körperhaltung klappt’s

Volltreffer: Auf die richtige Technik beim Bogenparcours kam es an.

Volltreffer: Auf die richtige Technik beim Bogenparcours kam es an.

Bild: Johannes Mörz

Volltreffer: Auf die richtige Technik beim Bogenparcours kam es an.

Bild: Johannes Mörz

Beim Bogenschießen im Trendsportzentrum Nesselwang lernen die Kinder zielgenau zu sein. Nebenher gibt es interessante Informationen zu entdecken.
##alternative##
Von Johannes Mörz
05.08.2022 | Stand: 12:00 Uhr

Die Vorfreude unter den 23 Kindern war groß, als am Donnerstagvormittag die Bögen des Trendsportzentrums Allgäu ausgegeben wurden. Fast drei volle Stunden hatten die Kinder Zeit, an zwölf Stationen auf dem Gelände ihre Zielgenauigkeit und Schießtechnik zu trainieren. Bevor es richtig losging, erklärte Betreuerin Brigitte Dopfer die Handhabung eines Bogens sowie Körperhaltung und Sicherheitsregeln. Nach einem kurzen Probeschießen zog dann die erste von mehreren Kleingruppen los in Richtung des ersten Tieres. Johanna (10) aus Füssen rief: „Ich will doch nicht auf ein Reh schießen“. Sie konnte aber schnell beruhigt werden, denn bei den Tieren im 3D-Bogenparcours handelt es sich selbstverständlich nur um Gummi-Attrappen.

Die Trefferquote stieg von Station zu Station

Nach einer mäßigen Ausbeute an den ersten Stationen steigerte sich allmählich die Trefferquote und die Kinder entwickelten eine gewisse Routine. Hin und wieder verschwanden auch Pfeile im Dickicht hinter den Zielen, aber durch kollektives Suchen waren schnell wieder alle gefunden. Bis zum Schluss war es ein enger Wettkampf zwischen den Teilnehmern. Treffer in die Markierungen auf den Tieren gaben besonders viele Punkte. Wenn diese nicht getroffen wurden, hatten die Kinder andere kreative Ideen: „Gibt es Sonderpunkte, wenn man den Stein trifft?“, fragte Nico (9) aus Füssen, der auch schon letztes Jahr dabei war. Auch wenn die Betreuer keine extra Punkte für Abschüsse anderer Objekte vergeben haben, hatten die Kinder Spaß. Nebenbei lernten sie noch etwas über die Tiere, denn an jeder Attrappe hing ein Infoschild zu der jeweiligen Art.

Kurz vor Mittag kamen die Gruppen wieder am Startpunkt an. Einige Kinder brauchten erst mal eine Pause im Schatten, andere hatten so viel Spaß, dass sie gleich nochmal zum Übungsstand rannten. Zum Schluss wurden die Ergebnisse verkündet – dabei ging es eigentlich vielmehr um die Gemeinschaft und neue Freundschaften. Eltern, die die Gruppen als Aufsicht begleitet hatten, waren begeistert, kennen doch einige das Ferienprogramm der Allgäuer Zeitung teilweise noch aus ihrer Kindheit. Im nächsten Jahr hofft Dopfer auf noch mehr Kinder.