Stromausfall

Brand im Umspannwerk bei Füssen: Betreiber äußert sich zur Ursache

Anfang Dezember brannte es im inneren des Umspannwerkes am Weißensee bei Füssen.

Anfang Dezember brannte es im inneren des Umspannwerkes am Weißensee bei Füssen.

Bild: Felix Futschik (Archivfoto)

Anfang Dezember brannte es im inneren des Umspannwerkes am Weißensee bei Füssen.

Bild: Felix Futschik (Archivfoto)

20.000 Haushalte waren Anfang Dezember zwei Stunden lang von einem Stromausfall betroffen. Kripo hat die Ermittlungen jetzt eingestellt.
16.12.2020 | Stand: 06:00 Uhr

Nach dem Brand im Umspannwerk am Füssener Weißensee ist klar, dass die Ursache ein technischer Defekt war. Das teilt Dr. Christoph Hilz, Vorstand der Elektrizitätswerke Reutte, auf Nachfrage mit. Die Kriminalpolizei habe das Werk bereits in der vergangenen Woche wieder freigegeben. Ein Materialfehler habe den Brand in dem Umspannwerk ausgelöst. Anfang Dezember war deshalb in Füssen und Umgebung der Strom ausgefallen – 20.000 Haushalte waren davon betroffen, die A 7 musste zeitweise gesperrt werden.

Betreiber: Stromversorgung ist sicher

Die Stromversorgung sei bereits zwei Stunden nach dem Ausfall wieder gesichert gewesen, sagt Hilz. Jetzt werde das Netz komplett von Österreich aus versorgt. Das Umspannwerk am Weißensee soll auch in Zukunft genutzt und dafür erneuert werden.