Bundestagswahl

Briefwahl: Gewaltiger Andrang der Füssener

Briefwahlunterlagen

Eine Rekordbeteiligung bei der Briefwahl ist in der Stadt Füssen schon sicher. Zusätzlich wurden bereits 1500 zusätzliche Briefwahlunterlagen bestellt.

Bild: Sven Hoppe/dpa

Eine Rekordbeteiligung bei der Briefwahl ist in der Stadt Füssen schon sicher. Zusätzlich wurden bereits 1500 zusätzliche Briefwahlunterlagen bestellt.

Bild: Sven Hoppe/dpa

Schon über 4400 Füssener haben Unterlagen beantragt. Die Stadtverwaltung reagiert darauf mit einer Nachbestellung.
11.09.2021 | Stand: 18:00 Uhr

4432. So viele Füssener haben bis Donnerstagvormittag die Briefwahl genutzt. Und die Nachfrage nach den entsprechenden Unterlagen ist ungebrochen, wie Andreas Rösel, Leiter des Standesamtes und auch für das Wahlamt zuständig, bestätigt. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren nutzten „nur“ 3467 Füssener die Möglichkeit zur Briefwahl. Der bundesweite Trend zur Briefwahl ist auch in Füssen zu spüren.

Exakt 10 699 Bürgerinnen und Bürger können in Füssen in diesem Jahr bei der Bundestagswahl ihre Stimme abgeben, etwas weniger als bei der Wahl 2017 (wir berichteten). Da man bei der Stadt auch aufgrund der Pandemie davon ausging, dass mehr Menschen als früher die beiden Kreuzchen zu Hause setzen wollten, wurden 5000 Briefwahlunterlagen bestellt.

Andrang ist ungebrochen

Allerdings zeichnete sich bereits vor Wochen ab, dass die Anzahl wohl nicht ausreichen wird. „Wir haben deshalb 1500 zusätzliche Wahlunterlagen nachbestellt“, sagt Rösel. Und hofft, dass die nunmehr 6500 Unterlagen für die Briefwahl auch tatsächlich ausreichen. Denn der Andrang ist ungebrochen: Nach wie vor kommen viele Füssener in den Klosterhof, um sich bei der eigens aufgestellten Hütte ihre Unterlagen zu holen.

Langweilig werde den Wahlhelfern in den zehn „normalen“ Wahllokalen am 26. September aber nicht, meint Rösel. Er rechnet aufgrund der vielen Briefwähler damit, dass die Wahlbeteiligung durchaus 80 Prozent erreichen könnte.