Füssen

Bundeswehr: Hoher Besuch in der Allgäu-Kaserne

Bundeswehr

Bataillonskommandeur Sascha Müller (links) empfängt Brigadekommandeur Oberst Maik Keller in der Allgäu-Kaserne.

Bild: Gebirgsversorgungsbataillon 8

Bataillonskommandeur Sascha Müller (links) empfängt Brigadekommandeur Oberst Maik Keller in der Allgäu-Kaserne.

Bild: Gebirgsversorgungsbataillon 8

Der neue Brigadekommandeur hat kürzlich das Gebirgsversorgungsbataillon 8 in Füssen besucht. Auch dabei war die Corona-Pandemie allgegenwärtig.

Von Redaktion Allgäuer Zeitung
08.06.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Im Zuge seiner Antrittsreise hat Oberst Maik Keller, der neue Brigadekommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, kürzlich auch das Gebirgsversorgungsbataillon 8 in der Allgäu-Kaserne in Füssen besucht. Ein Besuch, der anders verlief, als bei Kellers Vorgängern – ausschlaggebend dafür war der Coronavirus.

Oberst Keller hat bereits Ende April das Kommando über die Gebirgsjägerbrigade 23 übernommen und folgt damit auf Brigadegeneral Jared Sembritzki. Die Brigade mit 5300 Soldaten bildet den Kern der Gebirgstruppe der Bundeswehr und ist an den Standorten Bad Reichenhall, Mittenwald, Bischofswiesen, Ingolstadt und Füssen vertreten. Der Antrittsbesuch in der Allgäu-Kaserne war spürbar anders als sonst: Auf dem großen Exerzierplatz, wo das Gebirgsversorgungsbataillon üblicherweise zu feierlichen Anlässen antritt, standen jetzt zahlreiche Fahrzeuge, die die Versorger zu bieten haben.

Kein großer Appell

Denn die aktuelle Corona-Krise bestimmte die Rahmenbedingungen des Besuches: Es fand kein großer Appell statt. Dieser hätte sich aufgrund der derzeitigen Regelungen für den Mindestabstand ohnehin ziemlich schwierig gestaltet. Der neue Brigadekommandeur konnte stattdessen eine statische Vorstellung ausgewählter Großgeräte und Fahrzeuge bestaunen, um das Gebirgsversorgungsbataillon 8 von sei-ner besten Seite kennenzulernen.

Nach dem Empfang von Oberst Keller durch den Bataillonskommandeur Oberstleutnant Sascha Müller, einer Einweisung in das Bataillon sowie einer kurzen Gesprächsrunde begann der Rundgang auf dem sogenannten „Ex-Platz“. Stolz präsentierten die Soldaten ihre Spezialgebiete und erklärten dem neuen Brigadekommandeur ihr tägliches Handwerk. In Bereichen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte, trugen die Soldaten ihre Mund- und Nasenbedeckung. „Vermummt“ standen sie so Keller Rede und Antwort zu dessen Fragen. Interessiert ließ er sich herumführen. Er war begeistert von den einzelnen Stationen und den Geräten. Nach einem feldmäßigen Mittagessen und einer klein gehaltenen Gesprächsrunde mit den Chefs, Spießen und Vertrauenspersonen des Verbandes verließ der Oberst mit vielen positiven Eindrücken die Allgäu-Kaserne.