Füssener Allgäu-Kaserne

Bundeswehr: Soldaten und Zivilangestelle spenden 100 Liter Blut

Hauptfeldwebel Christian Kaufmann (links liegend) und viele seiner Kameraden beteiligten sich an der Blutspendeaktion der Bundeswehr.

Hauptfeldwebel Christian Kaufmann (links liegend) und viele seiner Kameraden beteiligten sich an der Blutspendeaktion der Bundeswehr.

Bild: Alexander Berndt

Hauptfeldwebel Christian Kaufmann (links liegend) und viele seiner Kameraden beteiligten sich an der Blutspendeaktion der Bundeswehr.

Bild: Alexander Berndt

207 Soldaten und Zivilangestellte in der Allgäu-Kaserne spendeten kürzlich gut 100 Liter Blut an das Bayerische Rote Kreuz. Was dabei wichtig war.
03.08.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Für Christian Kaufmann war die Blutspende, die er kürzlich im Rahmen einer gut fünfstündigen Aktion in der Füssener Allgäu-Kaserne geleistet hat, nichts Neues. So hat der 31-jährige Hauptfeldwebel des Gebirgsaufklärungsbataillons 230 schon öfter mal Blut für eine Konserve abnehmen lassen. Da er auch „keine Angst vor Spritzen“ habe, schloss er sich der Idee des Kommandeurs seines Bataillons, Oberstleutnant Michael Bertram, an, ohne lange zu überlegen. So meldete er sich als einer von insgesamt 207 Soldaten und Zivilangestellten des Bundeswehrstandorts in Füssen zur Teilnahme an der Kampagne zugunsten des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK).

Zuerst Gesundheitscheck

Oberstleutnant Bertram freute sich, dass nicht nur Kaufmann und Kameraden aus seinem Bataillon freiwillig dabei waren, sondern auch Mitglieder des Gebirgsversorgungsbataillons 8 sowie Mitarbeiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums und des Sanitätsversorgungszentrums. Sie alle mussten sich erst einmal die Hände desinfizieren, bevor sie gesundheitlich hinsichtlich ihrer Blutwerte, ihres Blutdrucks und ihrer Körpertemperatur durchgecheckt und für unbedenklich eingestuft wurden. Anschließend durften sie sich auf die weiträumig in der Sporthalle der Kaserne verteilten Liegen legen, wo sie an die Nadel kamen und ihnen etwa ein halber Liter Blut entnommen wurde. Dies halte man „gerade in Coronazeiten für sehr wichtig“, kommentierte Oberstleutnant Bertram die Bedeutung dieser Standortaufgabe, die „künftig alle halbe Jahre“ geplant sei. Das dürfte Claus-Peter Lang ganz besonders freuen, immerhin erklärte der Gebietsreferent des BRK-Blutspendedienstes aus Landsberg, dass in Bayern „täglich 2000 Blutkonserven“ benötigt würden. Gut ein Zehntel davon hat der Bundeswehrstandort Füssen jüngst immerhin geliefert.