Gefahr für Badende?

Bräunliche Färbung im Weißensee: Stadt Füssen reagiert mit Badeverbot

Der Weißensee in seiner vollen idyllischen Pracht - doch so sieht er momentan nicht aus. Die Stadt Füssen hat jetzt ein Badeverbot ausgesprochen.

Der Weißensee in seiner vollen idyllischen Pracht - doch so sieht er momentan nicht aus. Die Stadt Füssen hat jetzt ein Badeverbot ausgesprochen.

Bild: Benedikt Siegert

Der Weißensee in seiner vollen idyllischen Pracht - doch so sieht er momentan nicht aus. Die Stadt Füssen hat jetzt ein Badeverbot ausgesprochen.

Bild: Benedikt Siegert

Die Stadt Füssen hat ein Badeverbot für den Weißensee bei Füssen ausgesprochen. Ist der See mit der Burgunderblutalge befallen?
29.09.2021 | Stand: 09:39 Uhr

Weil eine Gefahr für Mensch und Tier nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Stadt Füssen vorläufig ein Badeverbot für den Weißensee erlassen. Das bestätigt Behördensprecher Felix Blersch jetzt auf Nachfrage unserer Zeitung. Hintergrund: Die Wasserwacht hatte in der vergangenen Woche eine bräunliche Verfärbung des Wassers beobachtet und die Behörden darüber informiert.

Badeverbot am Weißensee: Wasser mit Burgunderblutalge befallen?

Inzwischen ist das Wasserwirtschaftsamt in Kempten und das Ostallgäuer Gesundheitsamt mit dem Thema befasst. „Es besteht der Verdacht, dass das Wasser mit der Burgunderblutalge befallen ist“, sagt Blersch. Ob eine Gefahr für Badende bestehe, könne derzeit nicht ausgeschlossen werden. Entsprechende Proben seien auf dem Weg ins Labor, berichtet Blersch. Die Stadt werde die Bürger informieren, sobald näheres bekannt sei. Inzwischen hat sich das Wasserwirtschaftsamt zum Vorfall gemeldet. Genauere Infos lesen Sie hier.

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