Auszeichnung

Das Gymnasium Füssen ist nun „Umweltschule in Europa“

Neben einer Urkunde habe es auch ein großes Banner für die „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“, die das Gymnasium Füssen nun ist. Das Banner präsentierte Schulleiter Michael Gschnaidner mit Schülerinnen.

Neben einer Urkunde habe es auch ein großes Banner für die „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“, die das Gymnasium Füssen nun ist. Das Banner präsentierte Schulleiter Michael Gschnaidner mit Schülerinnen.

Bild: Gymnasium Füssen

Neben einer Urkunde habe es auch ein großes Banner für die „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“, die das Gymnasium Füssen nun ist. Das Banner präsentierte Schulleiter Michael Gschnaidner mit Schülerinnen.

Bild: Gymnasium Füssen

Der Umweltausschuss hat mit Projekten zu nachhaltiger Mobilität und Müllvermeidung überzeugen können. Was die Bewegung um Greta Thunberg damit zu tun hat.
22.02.2021 | Stand: 15:26 Uhr

Dem Gymnasium Füssen ist die Auszeichnung „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ verliehen worden. Ausschlaggebend dafür war der neue Umweltausschuss am Gymnasium, der sich im Zuge von Greta Thunberg und „Fridays for Future“ gebildet hatte.

Durch die Proteste tausender junger Menschen weltweit im Rahmen der „Fridays for Future“-Bewegung stieg das Bewusstsein für Umwelt und Klima, besonders bei der jüngeren Generation. Begeistert von dem Engagement der Schüler entschied sich das Gymnasium Füssen, aktiv an diesen Themen mitzuwirken: Es bildete sich der Umweltausschuss, bestehend aus Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schülern. In diesem neu geschaffenen Rahmen wird diskutiert, wie der Schulalltag nachhaltiger gestaltet werden kann und wie die Umsetzung erfolgt. Des Weiteren zeichnet sich der Umweltausschuss damit aus, dass er von den Schülern ins Leben gerufen wurde und organisiert wird. (Lesen Sie auch: Hohe Auszeichnung für die Pfrontener Mittelschule)

Bewerbung um Titel "Umweltschule Europa"

Neben vielen erfolgreichen Projekten bewarb sich das Gymnasium Füssen um den Titel „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ für das Schuljahr 2019/20. Nun wurde das Gymnasium sogar mit zwei Sternen ausgezeichnet. Hier verhalfen der Schule Aktionen bei den Themen „Nachhaltige Mobilität“ sowie „Mülltrennung und Müllvermeidung“ zum Erfolg. Für die nachhaltige Mobilität wurde in Zusammenarbeit mit dem Radsportgeschäft „Zacherl und Müller“ aus Füssen ein Konzept entwickelt, in dem Schüler die auf ihrem Schulweg mit dem Rad zurückgelegten Kilometer dokumentieren und somit sehr attraktive Angebote beim Kauf eines neuen Rades beim Geschäft geboten bekamen. Dies sollte Lehrer und Schüler dazu anregen, mehr mit dem Rad zur Schule zu fahren, um somit durch Autos verursachten Feinstaub und Abgase zu vermeiden und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun.

30-tägige Herausforderung zum Thema Nachhaltigkeit

Im Rahmen des zweiten Themas rund um Mülltrennung und -vermeidung arbeitete das Gymnasium mit dem externen Partner „alpS GmbH“ an einer sogenannten „30-Days-Challenge“ für die neunte Jahrgangsstufe. Hier konnte sich jeder Teilnehmer nach einem kurzen Workshop individuell einer 30-tägigen Herausforderung zum Thema Nachhaltigkeit stellen. Diese Challenges konnten zum Beispiel vegane Ernährung oder das Vermeiden von Plastikmüll sein. Es mussten sich alle Schüler mit dem Thema auseinandersetzen und viele behielten den umweltbewussten Lebensstil bei.

Neben weiteren Maßnahmen wie dem Verwenden von recyceltem Papier und einer aktiven Schulimkerei trugen diese Projekte maßgeblich zu einer Verbesserung der Klimaneutralität am Gymnasium Füssen bei. Der Umweltausschuss will weiterhin aktiv bleiben: Er arbeitet auch während der Covid-19-Pandemie an spannenden Konzepten und neuen Projekten.

Lesen Sie auch
Auszeichnung_Umweltschule
München/Kaufbeuren

Umweltschule in Europa

Lesen Sie auch: Wieso Realschüler in Memmingen Bäume pflanzen und imkern