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Forst

Der Wald ist keine Männersache

Frauenwaldbegang

Der Wald im Faulenbacher Tal war Ziel des diesjährigen Frauenwaldbegangs der Forstbetriebsgemeinschaften Füssen und Marktoberdorf.

Bild: Alexandra Decker

Der Wald im Faulenbacher Tal war Ziel des diesjährigen Frauenwaldbegangs der Forstbetriebsgemeinschaften Füssen und Marktoberdorf.

Bild: Alexandra Decker

Über 40 Prozent der bayerischen Wälder sind ganz oder teilweise in Frauenhand. Damit sie auch nach außen stärker vertreten sind, steigen die Angebote für Waldbesitzerinnen. Ein Besuch bei einem Frauenwaldbegang im Faulenbacher Tal bei Füssen
28.06.2021 | Stand: 08:06 Uhr

Wald ist Männersache, oder? In der öffentlichen Wahrnehmung sei das bis heute so, heißt es auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Wirklichkeit aber sehe anders aus. Über 40 Prozent der bayerischen Privatwälder seien mittlerweile im Allein- oder Miteigentum von Frauen. „Aber diese Frauen sind lange nicht erschienen“, berichtet Christa Rodenkirchen, frühere Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Füssen. Auf diversen Versammlungen seien immer nur Männer gewesen. Das lag daran, dass „früher viele Männer gemeint haben, Frauen braucht man im Wald nicht, und viele Frauen sich daher gar nicht getraut haben, an forstlichen Veranstaltungen teilzunehmen“, sagt Rodenkirchen.

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