Stadtentwicklung in Füssen

Die Morisse als Chance für die ganze Stadt

Morisse Areal in Füssen

Wohnraum, ein Park, ein Café und eine Haltestelle für Shuttle-Busse: Ideen für die Zukunft des Morisse Areals am Rande der Füssener Stadt gibt es viele. Noch haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich einzubringen.

Bild: Archivfoto: Benedikt Siegert

Wohnraum, ein Park, ein Café und eine Haltestelle für Shuttle-Busse: Ideen für die Zukunft des Morisse Areals am Rande der Füssener Stadt gibt es viele. Noch haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich einzubringen.

Bild: Archivfoto: Benedikt Siegert

Bürger können an zwei Tagen ihre Ideen für das Areal am Füssener Stadtrand einbringen. Zahlreiche Vorschläge liegen bereits vor
20.09.2021 | Stand: 08:52 Uhr

Es geht um die Zukunft des Morisse Areals. Und es geht darum, „die Morisse als Chance zu sehen“, erklärt Jan Weber-Ebnet. Der Architekt leitet mit Stephanie Reiterer das Architekturbüro „bauwärts“ in München und arbeitet zusammen mit der Stadt Füssen an der Zukunft des Areals. Am gestrigen Freitag informierten sie an ihrem Infostand am östlichen Ende der Kemptener Straße über den Stand der Dinge und notierten die Ideen der Besucher zur künftigen Nutzung des derzeitigen Parkplatzes.

„Warum stehen Sie dann hier und nicht an der Morisse?“, fragte eine Besucherin. Weil sich bereits bei einem vorhergehenden Stadtratsworkshop herausgestellt habe, dass das Projekt gesamtstädtisch gedacht werden müsse, erklärt Weber-Ebnet. Und weil die Kemptener Straße beim Umbau der Morisse stark mit eingebunden werden soll. Denn sie verbindet Innenstadt, Bad Faulenbach und Parkplatz.

Der Morisse Parkplatz wird sich ändern - aber wie?

Bezahlbarer Wohnraum, ein öffentlicher Platz, Brunnen und Park, Shuttle-Busse. Die Liste der Dinge, die sich Füssener für ihre Morisse vorstellen ist bereits nach einer Stunde am Informationsstand lang. „Ich glaube, Mehrgenerationen-Themen sind wichtig“, sagt Stefanie Krum aus Füssen. Sie hat den Infostand mit ihren Kindern besucht und weist auf die Familien in der Stadt hin. „Viele von ihnen haben keinen Garten.“ Die Natur zu integrieren sei wichtig. Mietbare Hochbeete könnten eine Idee sein.

Ein 61-jähriger Füssener erachtet kleinere Grünflächen ebenfalls als wichtig. „Als Einheimischer sitzt man sich lieber unter einen Baum und trinkt seinen Kaffee.“ Den Trubel in der Stadt brauche man da eher nicht. Auch der Boule-Verein sollte nicht vergessen werden. Er ist derzeit am Südende des Parkplatzes ansässig. Insgesamt sei der Füssener positiv beeindruckt, wie Einheimische an der Zukunft des Projekts mitwirken können.

Der Infostand ist auch am Samstag, 18. September, von 11 bis 18 Uhr noch für Interessierte da.

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