Erweiterungsbau

Die St. Vinzenz Klinik Pfronten wächst weiter

Der Erweiterungsbau der St. Vinzenz Klinik entsteht zwischen dem Hubschrauber-Landeplatz und dem bisherigen Südtrakt.

Der Erweiterungsbau der St. Vinzenz Klinik entsteht zwischen dem Hubschrauber-Landeplatz und dem bisherigen Südtrakt.

Bild: Markus Röck

Der Erweiterungsbau der St. Vinzenz Klinik entsteht zwischen dem Hubschrauber-Landeplatz und dem bisherigen Südtrakt.

Bild: Markus Röck

Nach der Zusage des Freistaats Bayern, sich mit 14,27 Millionen Euro zu beteiligen, können die Arbeiten im Frühjahr beginnen. Was im Anbau Platz findet.
18.09.2020 | Stand: 12:44 Uhr

Im Frühjahr kommenden Jahres kann die St. Vinzenz Klinik Pfronten damit beginnen, einen Erweiterungsbau zu errichten, der bis zum Jahr 2023 fertiggestellt werden soll. Die nötigen Fördermittel von 14,27 Millionen Euro im Bayerischen Krankenhausbauprogramm für das Jahr 2022 sind jetzt genehmigt worden, wie die Ostallgäuer Landtagsabgeordnete Angelika Schorer mitteilt. „Es ist wichtig, die Gebäude und Ausstattung der Kliniken kontinuierlich zu modernisieren und auszubauen, damit neben den breitgefächerten regulären Versorgungsaufgaben auch Sondersituationen wie die aktuelle Pandemie bewältigt werden können“, kommentiert Schorer das insgesamt 3,3 Milliarden Euro schwere Programm, von dem vor allem auch der ländliche Raum profitiere: „Ich freue mich, dass sich die medizinische Versorgung der Bürger im südlichen Ostallgäu verbessert.“

Klinik muss fünf Millionen Euro selbst aufbringen

In der Klinik ist die Freude über die positive Nachricht aus München groß, wie Kaufmännischer Leiter Christoph Köpf bestätigt. Damit trägt der Freistaat einen Großteil der Gesamtkosten von voraussichtlich rund 19,3 Millionen Euro. Die fehlenden rund fünf Millionen Euro muss die Klinik selbst aufbringen.

Alter Südtrakt wird weiter medizinisch genutzt

Wie berichtet, reagiert die Klinik mit dem Erweiterungsbau darauf, dass die aus dem Jahr 1985 stammenden Bettenstationen im jetzigen Südtrakt umfassend und aufwendig saniert werden müssten. Nachdem klar war, dass die beiden chirurgischen Bettenstationen im laufenden Betrieb nicht in der gewünschten Form saniert werden können, entschlossen sich die Gesellschafter der Einrichtung für einen Erweiterungsbau, der an die bestehenden Gebäude im Süden angebunden werden soll. Dort entstehen zwei neue Pflegestationen mit mehr als 60 Betten, größtenteils in Zwei-Bett-Zimmern. Der bisherige Südtrakt soll aber erhalten und weiter für medizinische Zwecke genutzt werden, wie kaufmännischer Leiter Köpf bestätigt. Eventuell werde man dort dem wachsenden Bedarf an ambulanten Leistungen Rechnung tragen.

Neue Zentrale Notaufnahme ist immer besetzt

Herzstück des Erweiterungsbaus wird eine neue Zentrale Notaufnahme, die jeden Tag rund um die Uhr besetzt sein wird. Neben weiteren Räumen unter anderem für Untersuchungen und das Personal entsteht im Erdgeschoss ein 140 Quadratmeter großer Mehrzweckraum für Schulungen und Veranstaltungen. Im Untergeschoss ist neben Technikräumen eine Tiefgarage mit etwa 30 Stellplätzen vorgesehen. Damit könne auch die Parkplatzsituation, die sich bereits durch die neuen Mitarbeiterparkplätze deutlich entspannt hat, weiter optimiert werden, teilt die Klinik mit.