Technologie

DMG-Mori-Kunden gehen mit ins Netz

Dr. Masahiko Mori (rechts), Präsident der DMG Mori Company limited, und Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG, zeigen gemeinsam mit Irene Bader, Director Global Marketing DMG Mori, digitale Innovationen und wegweisende Geschäftsmodelle.

Dr. Masahiko Mori (rechts), Präsident der DMG Mori Company limited, und Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG, zeigen gemeinsam mit Irene Bader, Director Global Marketing DMG Mori, digitale Innovationen und wegweisende Geschäftsmodelle.

Bild: DMG Mori

Dr. Masahiko Mori (rechts), Präsident der DMG Mori Company limited, und Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG, zeigen gemeinsam mit Irene Bader, Director Global Marketing DMG Mori, digitale Innovationen und wegweisende Geschäftsmodelle.

Bild: DMG Mori

Statt mit der Hausausstellung in Pfronten startet der Konzern mit einem Digitalevent ins Jahr. Und damit ist er recht erfolgreich.
07.02.2021 | Stand: 15:12 Uhr

Nicht wie gewohnt mit der großen Hausausstellung am Standort Pfronten, sondern wegen der Corona-Pandemie mit einem Digitalevent ist der DMG Mori Konzern ins Jahr 2021 gestartet. Und das recht erfolgreich, wie Irene Bader, Director Global Marketing, in einer ersten Bilanz betont: die Zahl der virtuellen Besucher in nur drei Tagen habe der der Gäste bei den sonstigen einwöchigen Hausausstellungen entsprochen. 9000 bis 10 000 Fachbesucher aus aller Welt strömen üblicherweise Anfang Februar ins Ostallgäu, um sich über Neuheiten bei den Produktionsmaschinen sowie zugehöriger Software aus den verschiedenen Standorten der DMG-Mori-Gruppe zu informieren. Diesmal erlebten Interessierte im Internet Vorträge und Livepräsentationen oder nutzten die Möglichkeit, sich unter dem Motto „Meet your expert“ eins zu eins mit einem Spezialisten über die Neuheiten oder die für ihre jeweiligen Anforderungen geeigneten konkreten Lösungen auszutauschen.

Neuentwicklungen im Blick

„Es ist sehr wichtig, dass wir den Jahresanfang nutzen, um unsere Neuentwicklungen zu zeigen“, macht Bader die Bedeutung der Veranstaltung deutlich. Wie sie erklärt, war es nach der Premiere im Herbst zum zweiten Mal, dass sich DMG Mori online präsentierte – und das diesmal parallel gleich in sechs Sprachen und mit deutlich gestiegener Akzeptanz. Am Standort Pfronten wurde dazu extra ein eigenes Studio eingerichtet, erklärt Reinhard Musch, Geschäftsführer von Deckel Maho. Das soll mit seiner LED-Wand auch künftig für Präsentationen und den digitalen Austausch mit Interessierten genutzt werden. In den vergangenen Monaten sei es immer mehr zum Alltag geworden, sich im Internet zu treffen und zu besprechen, erklärt Musch. Auch würden mittlerweile alle Kundenabnahmen weltweit komplett digital abgewickelt. Alleine im Digitalen sehen aber weder Bader noch Musch die Zukunft. Man werde künftig wohl auf beide Kanäle setzen: „Wir hätten gerne auch wieder physische Events“, betont Bader. Deswegen wurde in Pfronten der Showroom gerade erst auf knapp 3000 Quadratmeter erweitert. In großer Masse wie bei den vergangenen Hausausstellungen können Besucher zwar auf absehbare Zeit nicht empfangen werden, erklärt Musch. Aber immerhin habe man dank eines ausgefeilten Hygienekonzeptes auch während der laufenden Pandemie die Möglichkeit, einzelne Interessierte in Pfronten zu begrüßen.

Auch mit Bergkulisse beeindrucken

Habe man diesmal von Pfronten in die Welt gesendet, wolle man künftig auch wieder die Welt nach Pfronten holen, betont Marketing-Direktorin Bader. Schließlich könne man die Besucher dort nicht nur mit dem größten deutschen Produktionsstandort im DMG Mori Konzern beeindrucken, sondern auch mit einer attraktiven Bergkulisse, die bei den Besuchern aus aller Welt immer sehr gut ankomme.