Nachruf des Trachtenvereins

D'Neuschwanstoaner trauern um ihr langjähriges Mitglied "Franzl"

Der Trachtenverein D'Neuschwanstoaner trauert um sein langjähriges Mitglied.

Der Trachtenverein D'Neuschwanstoaner trauert um sein langjähriges Mitglied.

Bild: Werner Kempf

Der Trachtenverein D'Neuschwanstoaner trauert um sein langjähriges Mitglied.

Bild: Werner Kempf

Franz Seitz war mit Herzblut Trachtler. Er ist einer der wenigen, die ihrem Verein fast ein lebenlang die Treue gehalten haben. D'Neuschwanstoaner trauern.
Der Trachtenverein D'Neuschwanstoaner trauert um sein langjähriges Mitglied.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
30.03.2021 | Stand: 11:17 Uhr

Der Trachtenverein D’Neuschwanstoaner Stamm Füssen trauert um sein langjähriges Mitglied Franz Seitz, das im Alter von 78 Jahren gestorben ist.

Seitz war von Kindesbeinen an aktiver Trachtler. Schon früh war er bei Heimatabenden dabei und erheiterte die Gäste. Als junger Trachtler übernahm er mit 20 Jahren das Ehrenamt des zweiten Kassiers, dann das des zweiten Vorplattlers. 1971 folgte er dem Ruf des Oberen Lechgau-Verbands und wurde zum Schriftführer gewählt. Dieses Ehrenamt behielt er 16 Jahre inne und vertrat bei vielen Sitzungen auch die Interessen der Trachtler aus Füssen.

Franz Seitz wurde die Liebe zu Tracht, Heimat und Brauchtum schon in die Wiege gelegt. Am 25. März verstarb er nach schwerer Krankheit.
Franz Seitz wurde die Liebe zu Tracht, Heimat und Brauchtum schon in die Wiege gelegt. Am 25. März verstarb er nach schwerer Krankheit.
Bild: DŽNeuschwanstoaner

Franz Seitz war immer aktiv bei den Neuschwanstoanern

An der Herausgabe der ersten Gauchronik war er federführend beteiligt. Für seine jahrelange Arbeit für die Trachtensache überreichte ihm der Obere Lechgau 1988 seine zweithöchste Anerkennung, die „Auszeichnung für besonderen Verdienste“. 1993 wurde Franz Seitz nochmals für zwei Jahre in das Amt des zweiten Vorsitzenden der Neuschwanstoaner gewählt. Der „Franzl“, wie er liebevoll genannt wurde, war aber auch Ansager der Vereinsheimatabende im ehemaligen Wirtshaus Baumgarten und später im Füssener Kurhaus. Seine Ansagen, im Dialekt vorgetragen mit Humor und gewitztem, scharfen Verstand bleiben unvergesslich.

In diesem Jahr wäre er für 65 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt worden. Als Anerkennung seiner Arbeit begehen D’Neuschwanstoaner Stamm Füssen seit dem 25. März eine vierzehntägige Vereinstrauer.