Kaisersaalkonzerte

Ein buntes Programm im barocken Ambiente in Füssen

Gäste im Kaisersaal: Das Vision String Quartett präsentiert am Mittwoch, 29. Juni, Werke von Ernest Bloch, Béla Bertók und Antonín Dvorák.

Gäste im Kaisersaal: Das Vision String Quartett präsentiert am Mittwoch, 29. Juni, Werke von Ernest Bloch, Béla Bertók und Antonín Dvorák.

Bild: Tim Kloecker

Gäste im Kaisersaal: Das Vision String Quartett präsentiert am Mittwoch, 29. Juni, Werke von Ernest Bloch, Béla Bertók und Antonín Dvorák.

Bild: Tim Kloecker

Ab Mittwoch gibt es Karten für alle Konzerte der neuen Musiksaison im ehemaligen Kloster St. Mang. Am 6. Mai gastiert dort das von László Demeter Quartett.
23.04.2022 | Stand: 15:00 Uhr

Für die neue Saison der Kaisersaalkonzerte im Füssener Barockkloster St. Mang sind ab Mittwoch, 27. April, Einzelkarten für alle Konzerte erhältlich. Wie bereits berichtet, läuft der Vorverkauf für das Auftaktkonzert am 6. Mai mit dem László Demeter Quartett bereits und können auch bereits Abos für die darauf folgenden fünf klassischen Kammerkonzerte gebucht werden. Julius Berger und das Grad Percussion Duo, das Vision String Quartet, das Stuttgarter Kammerduo, das Trio Arinto sowie die Harfenistin Silke Aichhorn bieten ein vielfältiges Musikprogramm im barocken Ambiente. Alle Konzerte beginnen um 19 Uhr.

Zeitgenössischer Jazz

Mit einem Jazzprogramm, das französische Leichtigkeit und ungarische Wehmut vereint, gibt am Freitag, 6. Mai, das Lázló Demeter Quartett den Auftakt in die neue Konzertsaison mit zeitgenössischem Jazz.

Mit „Bach Frequencies“, einem Programm mit Werken von Alessandro Marcello, Johann Sebastian Bach, Astor Piazzolla und Dmitri Schostakowitsch, werfen am Freitag, 17. Juni, der Cellist Julius Berger sowie das Grad Percussion Duo mit Pavel Beliaev an der Marimba und Andrei Pushkarev am Vibraphon einen zeitgenössischen Blick auf das klassische Musikerbe der Welt. Das ungewöhnliche Trio eröffnet damit die Reihe der klassischen Kammermusik, die im Abonnement buchbar ist.  Das Vision String Quartett präsentiert am Mittwoch, 29. Juni, Werke von Ernest Bloch, Béla Bartók und Antonín Dvořák. Florian Willeitner (Violine), Daniel Stoll (Violine), Leonard Disselhorst (Violoncello) und Sander Stuart (Bratsche) haben das Quartett 2012 gegründet. Mittlerweile hat es sich als eines der besten Streichquartette seiner Generation etabliert. Mit einer einzigartigen Vielseitigkeit begeistern die vier Musiker sowohl ein neues als auch das traditionelle Publikum. Dass sie alle ihre Konzerte vollständig auswendig und im Stehen spielen, verleiht ihren Auftritten eine zusätzliche Intimität und Intensität.

Kokettieren mit Volksmelodien

Das Stuttgarter Kammerduo mit Rosa Neßling an der Violine und Sebastian Fritsch am Cello stellt am Donnerstag, 21. Juli, slawischen Volksmelodien und markanten Rhythmen einen opernhaften, kokettierenden Stil gegenüber. Das Programm „Ostwind trifft Westwind, ein virtuoser Sturm entsteht!“ enthält Werke von Antonio Vivaldi, Bohuslav Martinů, Frédéric Kummer, Béla Bartók und anderen. Unterschiedlichste und schnell wechselnde musikalische Charaktere garantieren ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Konzert, das vom Deutschen Musikwettbewerb gefördert wird.

Leidenschaftliches Programm

Das Trio Arinto, mit Julia Puls an der Klarinette, Joel Blido am Cello und Viktor Soos am Klavier, ein weiterer Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, präsentiert am Donnerstag, 28. Juli, ab 19 Uhr ein leidenschaftliches Programm: Hier begegnen Beethovens Gassenhauer-Trio und das Klarinettentrio von Brahms einem schwärmerischen Trio von Gabriel Fauré und charaktervollen Bagatellen von Paul Juon.

Die unbekannte Bandbreite der Harfe

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Silke Aichhorn zählt zu den bekanntesten Harfensolistinnen Europas. Mit Originalwerken und Bearbeitungen unter anderem von Georg Friedrich Händel, Bedřich Smetana, John Thomas und Gabriel Pierné zeigt die Musikerin am Mittwoch, 10. August, dem Publikum im Kaisersaal die große und oft unbekannte Bandbreite ihres Instrumentes auf. Neben ihrem virtuosen und höchst einfühlsamen Spiel beeindruckt sie bei ihren Konzerten mit einer humorvollen Moderation.

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