Ostallgäu

Es warten zwei Angstgegner

Nachdem der Ball am vergangenen Samstag für die beiden Fußball-Kreisligisten FC Füssen und TSV Pfronten ruhte – das Derby wurde witterungsbedingt abgesagt – geht es am heutigen Samstag für beide wieder zur Sache. Der FC Füssen empfängt um 15.30 Uhr den TSV Betzigau und will seine Aufholjagd fortsetzen. Denn das Team von Manuel Günes rangiert immer noch auf einem Abstiegsplatz und will diesen so schnell wie möglich verlassen. „Neben dem katastrophalen Saisonstart ist auch die Tatsache ein Grund, dass man zwei Spiele weniger als die meisten Konkurrenten absolviert hat“, sagt der Trainer. Fest steht in jedem Fall schon der Nachholtermin für das Derby. Es steigt am Mittwoch, 30. Oktober um 18.30 Uhr.

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Von az
11.10.2019 | Stand: 15:57 Uhr

Doch zurück zum heutigen Gegner, der dem FCF nicht so wirklich zu liegen scheit. Im vergangenen Jahr verlor man beide Duelle klar mit 1:4. Damals verstanden es die Lechstädter nicht, die flinken Stürmer des TSV zu stellen. Zudem wurden die Standardsituationen des Gegners schlecht verteidigt und führten zu Gegentoren. „Wir haben das Team drauf eingestellt und hoffen, dass die Mannschaft es heute besser verteidigen kann“, sagt Günes. Aber auch offensiv müsse Füssen natürlich eine ansprechende Leistung bieten. Mit sechs Toren in den vergangenen beiden Heimspielen gelang das jüngst gut. „Hier wollen wir anknüpfen, um die Punkte in Füssen behalten zu können.

Auswärts ran muss derweil der TSV Pfronten, der um die selbe Uhrzeit im Günztal beim SC Ronsberg ran muss. Und auch für das Team von Alexandru Manta geht es dabei alles andere als gegen einen Lieblingsgegner. Denn die letzten drei Auftritte in Ronsberg gingen zweimal mit 0:3 und einmal mit 0:5 verloren. Jedoch trennen die beiden Mannschaften nur zwei Punkte. Somit könnte der TSV Pfronten mit einem Sieg an den auf Position neun stehenden Ronsberger vorbeiziehen. Nach einer „guten Trainingswoche“, wie es vom Verein heißt, erwartet Trainer Manta nun einen Sieg, um sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen und den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Außer Xaver Heer und Jonas Jehle kann er dabei auf alle Spieler zurückgreifen.

„Meiner Meinung nach wird es ein enges und kampfbetontes Spiel, das wir hoffentlich zu unseren Gunsten entscheiden können“, sagt Abteilungsleiter Alexander Rinschede. Leben könnte er allerdings auch mit einem Unentschieden, schließlich weisen beide Mannschaften die meisten Remis in der Liga auf (Pfronten vier und Ronsberg sogar sechs). „Jedoch ist es in dieser Kreisliga Süd einfach sehr schwer, etwas vorherzusehen, da jeder jeden schlagen kann“, meint Rinschede. Er berichtet zudem, dass die Moral seiner Mannschaft weiterhin sehr gut sei.

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