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Stadtentwicklung

Füssens „gute Stube“ und Morddrohungen

So kennt man die Füssener Fußgängerzone heute: Gerade in touristisch starken Monaten lockt sie täglich viele – manch einer sagt: zu viele – Besucher an. Vor über vier Jahrzehnten war ihr Bau gleichwohl heftig umstritten.

So kennt man die Füssener Fußgängerzone heute: Gerade in touristisch starken Monaten lockt sie täglich viele – manch einer sagt: zu viele – Besucher an. Vor über vier Jahrzehnten war ihr Bau gleichwohl heftig umstritten.

Bild: Benedikt Siegert

So kennt man die Füssener Fußgängerzone heute: Gerade in touristisch starken Monaten lockt sie täglich viele – manch einer sagt: zu viele – Besucher an. Vor über vier Jahrzehnten war ihr Bau gleichwohl heftig umstritten.

Bild: Benedikt Siegert

Heute ist die Fußgängerzone aus Füssen nicht mehr wegzudenken. Warum die Idee dafür vor über 40 Jahren aber auf massiven Widerstand gestoßen ist.

06.09.2020 | Stand: 18:00 Uhr

Im September vor 40 Jahren gab es das beste Bier in der Füssener Altstadt: Hektoliterweise floß Freibier, tausende Bürger feierten an vier Tagen die Einweihung der Fußgängerzone. Dabei hatte dieses Projekt anfangs keineswegs nur eitel Sonnenschein ausgelöst. Im Gegenteil: Es gab aus der Geschäftswelt massiven Widerstand gegen die Idee, den motorisierten Verkehr aus der Reichenstraße zu verbannen. Man befürchtete erhebliche Umsatzverluste, wenn die Kunden nicht mehr direkt vor das Geschäft fahren könnten. Die Kritiker lagen falsch, wie sich schnell zeigte. Denn in der Fußgängerzone klingelten die Kassen bald häufiger als zuvor.

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