Wegen Corona

Festspielhaus Füssen: Musikfestspiele Königswinkel verschoben

Festspielhaus Füssen

Die Musikfestspiele Königswinkel müssen wegen Corona auf 2021 verschoben werden.

Bild: Benedikt Siegert

Die Musikfestspiele Königswinkel müssen wegen Corona auf 2021 verschoben werden.

Bild: Benedikt Siegert

Es sollte die erste Spielzeit im Füssener Festspielhaus werden. Doch wegen Corona müssen die Musikfestspiele Königswinkel auf 2021 verschoben werden.

30.06.2020 | Stand: 14:32 Uhr

Eigentlich sollte es die erste Spielzeit im Füssener Festspielhaus werden. Alles war bereits vorbereitet, sagt Organisator Florian Zwipf. Doch das Coronavirus machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Die Musikfestspiele Königswinkel werden auf das Jahr 2021 verschoben. "Grund dafür sind die Einschränkungen für Großveranstaltungen, die das geplante künstlerische Konzept nicht durchführbar machen", teilen die Veranstalter am Freitag mit. 

"Tristan und Isolde" von Richard Wagner im Festspielhaus

Zwipf spricht von einer noch nie dagewesenen Herausforderung. "Auch wir wollen natürlich alles tun, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen", sagt er. Nachgeholt werden soll das Programm im nächsten Jahr, vom 29.September bis zum 3. Oktober 2021. Geplant war die Oper "Tristan und Isolde" von Richard Wagner sowie ein „Wesendonck“ - Liederabend. "Wir freuen uns jetzt schon wieder auf die Zeit, wenn wir wieder zusammen große Veranstaltungen erleben dürfen", sagt Zwipf. Auch für das kommende Jahr hätten alle Solisten ihre Teilnahme zugesagt. Mit dabei sind unter anderem Peter Seiffert, Lioba Braun, Hermine May und Matti Salminen. 

"Die Päpstin" wurde auf 2021 verschoben

Es ist nicht die erste Absage, die das Festspielhaus wegen Corona machen muss. Auch das Musical "Die Päpstin" mit Ex-No-Angel Sandy Mölling in der Hauptrolle musste auf das kommende Jahr verschoben werden.

Sehen Sie hier die besten Bilder aus dem Musical "Die Päpstin" in Füssen: 

Bilderstrecke

Musical "Die Päpstin" in Füssen

Das Festspielhaus musste in der Vergangenheit mehrmals Insolvenz anmelden. Nach dem vielversprechenden Start im April 2000 waren die vergangenen 20 Jahre geprägt von einem stetigen Auf und Ab. 

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