Tag 10 des AZ-Ferienprogramms

Fieseln beim ERC Lechbruck: Spaß für die Kinder steht an erster Stelle

ERC-Vorsitzender Manfred Sitter stellte sich ins Tor und ließ sich beim Fieseln von den Kindern beschießen.

ERC-Vorsitzender Manfred Sitter stellte sich ins Tor und ließ sich beim Fieseln von den Kindern beschießen.

Bild: Alexandra Decker

ERC-Vorsitzender Manfred Sitter stellte sich ins Tor und ließ sich beim Fieseln von den Kindern beschießen.

Bild: Alexandra Decker

Acht Buben und ein Mädchen fieseln beim ERC Lechbruck, bis sie nicht mehr können. Warum davon auch der Eishockey-Verein profitiert
14.08.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Schweißnasse Haare, rote Gesichter, aber ein Lächeln auf den Lippen – damit endete gestern der letzte Programmpunkt der diesjährigen Ferien mit der AZ im Lechparkstadion in Lechbruck. Acht Buben und ein Mädchen hatten sich dort mit dem ERC Lechbruck zum Fieseln getroffen. Für den neunjährigen Marius aus Rieden am Forggensee war das absolutes Neuland. „Ich habe vorher noch nie gefieselt“, erzählte er. „Aber mir hat alles sehr gut gefallen, auch wenn es sehr anstrengend war.“ Marius könnte sich sogar vorstellen, künftig Eishockey zu spielen.

Eine Möglichkeit zur Nachwuchsgewinnung

Damit hätte der ERC ein Ziel erreicht. „Gerade während Corona muss man noch einmal eine Schippe drauflegen, was die Nachwuchsgewinnung angeht“, sagte ERC-Vorsitzender Manfred Sitter. Im Ferienprogramm der Allgäuer Zeitung sieht er dafür eine Möglichkeit. Insgesamt seien die Vereinsverantwortlichen während der Pandemie deutlich mehr als vorher in der Region ausgeschwärmt, um Neumitglieder zu gewinnen und bestehende zu halten. Das habe funktioniert. Der ERC habe durch Corona und die Lockdowns kaum Mitgliederabgänge zu verzeichnen. Kindern, die sich für den Eishockey-Verein entscheiden, denen könne er anbieten, mit Spaß zu beginnen und langfristig bis in die erste Mannschaft zu kommen. „Dafür arbeiten wir“, sagte Sitter.

Gestern stand der Spaß definitiv im Vordergrund. Nach ein paar Übungen mit Schläger und Ball zu Anfang durften die Kinder fieseln, fieseln, fieseln. „Mir hat alles gefallen“, sagte Lukas (10 Jahre) aus Roßhaupten hinterher. Manche waren sogar so begeistert, dass sie gar nicht mehr aufhören wollten. Als in der letzten halben Stunde aber die Grillwürste auf dem Rost landeten, stellten sie den Schläger dann doch an die Bande und ließen sich das Mittagessen schmecken.

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