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Auslandseinsatz der Bundeswehr

„I gfrei mi auf de grünen Wiesen": Füssener Soldatinnen kehren aus Mali zurück

Der Fennek ist ein vierrädriger Panzerspähwagen. Das Hauptwaffensystem der Gebirgsaufklärer leistet wertvolle Dienste.

Der Fennek ist ein vierrädriger Panzerspähwagen. Das Hauptwaffensystem der Gebirgsaufklärer leistet wertvolle Dienste.

Bild: Falk Bärwald

Der Fennek ist ein vierrädriger Panzerspähwagen. Das Hauptwaffensystem der Gebirgsaufklärer leistet wertvolle Dienste.

Bild: Falk Bärwald

Für die über 180 Soldatinnen und Soldaten aus Füssen geht der gefährliche Auslandseinsatz jetzt zu Ende. Er hat länger gedauert als ursprünglich vorgesehen.
15.09.2022 | Stand: 05:45 Uhr

„I gfrei mi auf de grünen Wiesen und unsre Berg im Alpenvorland, auf a koide Hoibe, mei Tracht dahoam im Kleiderschrank und des guade boarische Essen von da Oma.“ So ähnlich wie die Oberstabsgefreite Sinja S. dürften wohl etliche von über 180 Füssener Soldatinnen und Soldaten denken. Denn sie sind schon sehr lange nicht mehr in Füssen gewesen, sondern sind als Teil des deutschen Einsatzkontingents nach Mali beordert worden. Länger als erwartet. Jetzt aber, Mitte September, beginnt die „Hand Over Take Over“-Phase. Bedeutet: Die Nachfolger der Füssener kommen nach Mali. „Es beginnt deren Einweisung in den Raum, in die Sicherheitslage. Es werden gemeinsame Patrouillen durchgeführt und das Material übergeben“, teilt die Bundeswehr mit. Dies werde sich bis in den Oktober hineinziehen. Nach und nach sollen dann die Kräfte aus Füssen nach Hause fliegen.