Traditionstag heuer sehr spät

Nach Weihnachten ist vor dem Funkensonntag: Wie können Christbäume entsorgt werden?

Traditionell wird der Christbaum am Funkensonntag verbrannt.

Traditionell wird der Christbaum am Funkensonntag verbrannt.

Bild: Martina Gast

Traditionell wird der Christbaum am Funkensonntag verbrannt.

Bild: Martina Gast

Nach Weihnachten wird der Christbaum nach einer Tradition am Funkensonntag verbrannt. Warum das dieses Jahr aber ein Problem sein könnte.
14.01.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Einige Mitbürger lassen den prachtvoll geschmückten und beleuchteten Christbaum bis zu Maria Lichtmess in den heimischen Wohnzimmern stehen. Dann endet in der katholischen Kirche die Weihnachtszeit. Bei den meisten wurde der nadelnde Tannenbaum wohl bereits in den letzten Tagen abgeplündert und aus dem trauten Heim getragen. Viele fahren dann den Christbaum im eigenen Auto auf den Wertstoffhof.

Funkensonntag: Wo können Christbäume entsorgt werden?

Manche verbrennen die vertrockneten Zweige so nach und nach im eigenen Kachelofen. Vereine und gemeinnützige Einrichtungen sammeln im Ostallgäu teilweise die Bäume gegen eine kleine Spende ein.

Oft werden die dürren Bäume aber bis zum Funkensonntag zwischengelagert: Am ersten Sonntag nach Aschermittwoch ist es dann wieder soweit. Durch das sogenannte Funkenfeuer soll der Winter ausgetrieben werden. Bis dahin dauert es aber noch, denn dieses Jahr zieht sich der Fasching bis in den März hinein. Der erste Fastensonntag, an dem traditionell im Ost- und Oberallgäu die Funken brennen, fällt somit auf den 6. März.

Lesen Sie auch: